DEP0013128DA - Vorrichtung zum Reinigen schmutziger Metallteile - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen schmutziger Metallteile

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DEP0013128DA
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DE
Germany
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container
cleaning
lye
metal parts
flooding
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Ludwig Müller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Poensgen GmbH
Original Assignee
Gebr Poensgen GmbH
Publication date

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Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Apparat, der es gestattet, die Reinigung schmutziger Metallteile entweder durch Fluten oder Spritzen mit einer alkalischen Lauge zu erzielen, oder durch eine Kombination beider Verfahren.
Es war bisher allgemein üblich, schmutzige Metallteile mittels heisser, alkalischer Lauge entweder nach dem Flut- oder dem Spritzverfahren zu reinigen. Die Praxis hat jedoch gezeigt, daß stark verschmutzte Teile, z.B. Verbrennungsmotoren, nach einem dieser Verfahren entweder unvollständig gereinigt werden oder zur Reinigung eine unstatthaft lange Zeit erfordern. Ein entscheidender Fortschritt wird besonders für stark verschmutzte Teile durch den neuen Apparat erreicht, der es gestattet, das Reinigungsgut zuerst zu fluten (d.h. praktisch einzuweichen) und dann abzuspritzen.
Die Abbildungen zeigen ein Beispiel für die Ausführung. Der Behälter a als Reinigungsraum, in dem das Reinigungsgut eingelagert wird, Behälter b als Laugenbehälter. Die Pumpe c ist mit Saug- und Druckleitungen an beiden Behältern angeschlossen. In beiden Leitungen ist je ein dreiwegiges Absperrorgan d und e eingebaut. Im Behälter a sind die Spritzdüsen f angeordnet.
Die Wirkungsweise ist folgende: Nach dem Einlegen des Reinigungsgutes in den Behälter a wird soviel Lauge aus dem Behälter b nach a gepumpt, bis der Überlauf durch die Überlaufleitung g von a nach b eintritt. Darauf werden die Absperrorgane d und e umgestellt. Die Pumpe wälzt nun die Lauge im Behälter a um, d.h. das Reinigungsgut wird geflutet. Nach der auf Erfahrung beruhenden Zeit zum Fluten wird die Lauge aus dem Behälter a nach b zurückgepumpt, bis der Überlauf von b nach a eintritt. Im Behälter a bleibt der zum Spritzen ausreichende Laugenstand h im Standrohr 1 bestehen. Nach Umstellung von d und e fördert die Pumpe c die Lauge zu den Spritzdüsen f, d.h. das Reinigungsgut wird nun abgespritzt. Nach der auf Erfahrung beruhenden Zeit zum Spritzen wird die Pumpe abgestellt. Mit der an die Druckleitung zwischen Pumpe c und Behälter b angeschlossenen Handspritze können schwer zugängliche Stellen des Reinigungsgutes, z.B. versteckt liegende Bohrung und Kanäle, gesäubert werden. Durch die neue Anordnung wird erreicht, daß die Reinigung sehr stark verschmutzter Teile in einem Apparat in verhältnismäßig kurzer Zeit erreicht werden kann.

Claims (6)

1) Vorrichtung zum Reinigen schmutziger Metallteile mittels heisser alkalischer Lauge, gekennzeichnet durch einen zur Aufnahme der zu reinigenden Teile dienenden Behälter (a), in dem Organe zum Fluten und solche zum Abspritzen der Teile vorgesehen sind.
2) Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen neben dem Reinigungsbehälter (a) angeordneten Laugenbehälter (b), wobei beide durch ein Überlaufrohr (g) und durch Saug- und Druckrohrleitungen einer neben dem Behälter angeordneten Pumpe (c) miteinander verbunden sind.
3) Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Anordnung von je einem Dreiweghahn (d und e) in der Saug- und Druckrohrleitung.
4) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 - 3, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Handspritze ausserhalb des Reinigungsbehälters, die an die Druck-Rohrleitung der Pumpe angeschlossen ist.
5) Verfahren zum Reinigen schmutziger Metallteile mittels einer Vorrichtung nach den Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Fluten benötigte Lauge aus dem Laugenbehälter in den Reinigungsbehälter gefördert wird.
6) Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Fluten die Lauge von dem Reinigungsbehälter in den Laugenbehälter zurückgepumpt wird, wobei die zum nachfolgenden Spritzen erforderliche Laugenmenge im Reinigungsbehälter verbleibt.

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