DEP0012714DA - Riemenscheibe, insbesondere Keilriemenscheibe. - Google Patents
Riemenscheibe, insbesondere Keilriemenscheibe.Info
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Description
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Riemenscheibe, insbesondere Keilriemenscheibe, wie solche als Kraftübertragungsmittel für den Antrieb der mannigfachstenMaschinen bekannt sind. Sie hat gegenüber den bekannten Reimenscheiben aus Gußeisen oder Stahl den Vorzug eines wesentlich geringeren Gewichtes, was sich in vieler Hinsicht, insbesondere inbezug auf ihre Lagerung günstig auswirkt. Ausserdem erfordert ihre Bestellung geringeren Arbeitsaufwand als die bisher gebräuchlichen Riemenscheiben, sie ist also in ihrer Herstellung wesentlich billiger.
Riemenscheiben, insbesondere Keilriemenscheiben, werden bisher auf dem Gußwege aus Eisen oder Stahl hergestellt. Derartige Scheiben haben den Nachteil, das sie ein zu hohes Gewicht besitzen, durch das die sie tragenden Wellen und Lagerungen staken Belastungen unterworfen sind. Diese Teile müssen daher unnötig stark ausgeführt werden, insbesondere dann, wenn sie Scheiben von einseitig gelagerten Wellenstümpfen getragen werden. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die Scheiben auf dem Gußwege nicht sofort maßhaltig hergestellt werden können, sie erfordern also für die Herstellung ihrer Masshaltigkeit ein Nacharbeiten durch Abdrehen, was einen Werkstoffverlust bedeutet und zeitraubend ist. Hierdurch ist die Herstellung der Scheiben sehr verteuert. Letzteres gilt insbesondere für Keilriemenscheiben, also für Scheiben mit nicht planer Lauffläche, bei denen eine besonders umfangreiche Nachdreharbeit erforderlich ist.
Alle vorerwähnten Nachteile werden vermieden, wenn man die
Riemenscheiben aus gewalzten oder im Ziehverfahren hergestellten Blechen presst. Man ist dadurch in der Lage, die Scheiben sofort masshaltig zu gestalten, sodass jegliche die Herstellung der Scheiben verteuernde Nacharbeit in Fortfall kommt. Derartige aus Blech gepresste Scheiben besitzen auch ein verhältnismässig geringes Gewicht . Gegenstand der Anmeldung ist daher eine Reimenscheibe, insbesondere Keilriemenscheibe, wobei die Erfindung darin besteht, dass sie auf dem Presswege aus gewalzten oder gezogenen Blechen hergestellt ist, wobei die die Scheibe bildenden einzelnen Teile ihre masshaltige Formgebung beim Pressvorgang erhalten.
In der Zeichnung ist der erfindungsgemässe Vorschlag in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar in Verbindung mit einer Keilriemenscheibe.
Abb. 1 zeigt die neue Keilriemenscheibe im Längsschnitt und Abb. 2 in Seitenansicht.
Mit 1 ist die äussere Lauffläche bezeichnet, und 2 sind die beiden die Lauffläche 1 tragenden topfartigen, aneinandergefügten Scheiben, die zur Aufnahme der nicht dargestellten Nabe dienen. Rippen 3 an den topfartigen Scheiben 2 dienen als Verstärkungsrippen für die Scheibe. Alle Teile werden auf dem Presswege aus gewalzten oder gezogenen Blechen masshaltig hergestellt.
Gegenüber einer Gußscheibe gleicher Abmessung besitzt die erfindungsgemässe Scheibe eine Gewichtsersparnis von etwa 70 bis 80%, wodurch Welle und deren Lagerungen erheblich entlastet sind. Diese Teile können also erheblich schwächer hergestellt werden. Das geringere Gewicht der Scheiben wirkt sich auch bei Maschinen unter Tage günstig aus, beispielsweise bei Antriebsmaschinen für Förderbänder, die mit fortschreitendem Kohleabbau des öfteren verlagert werden müssen. Das geringe Gewicht ermöglicht es auch, Riemenscheiben von grosser Breit
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