DEP0011958MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 15. Mai 1954 Bekanntgemacht am 31. Oktober 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf ein System zur Verteilung mehrerer Fernsehprogramme von einer
zentralen. Verteilarstelle auf einen oder mehrere entfernt liegende Empfänger, in welchem dlie Bildsignale
der einzelnen, Fernsehprogramme als modulierte Trägerwellen über getrennte Leiterpaare
übertragen werden, wobei an, einer entfernten Station, zur selektiven Verbindung der Empfangsausrüstung mit den Laiterpaaren Schalter vorgesehen,
sind, um die zu empfangenden Programme auszuwählen. Bei den vorerwähnten bekannten
Systemen, sind die Trägerfrequenzen verschieden, z. B. ist die eine Trägerfrequenz doppelt so· groß
wie die andere, so daß dadurch wegein der sich ergebenden Frequenz- und Phasendifferenzen Interferenzmuster
zwischen den beiden Trägerfrequenzen erzeugt werden.
Die Erfindung besteht nun. darin, daß bei den
vorerwähnten Systemen mit jedem Leiterpaar ein besonderer Modulator verbunden ist, der mit
Trägerwellen derselben Frequenz und vom gleichen
Trägerfrequenizoezillator abgeleitet gespeist wird, und daJß die Modulatoren mit voneinander verschiedenen,
Bildsignalen moduliert sind, die die verschiedenen Programme darstellen.
Die Anordnung nach der Erfindung ermöglicht es, zwei oder mehr Alternativfernsehprogramme
über benachbarte Leiterpaare zu verteilen, die zu
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einem gemeinsamen Verteilerkabel zusammengefaßt
werden können, ohne daß eine Interferenz zwischen den über verschiedene Leiterpaare gesendeten
Bildsignalen eintritt, da, zwischen den Trägerwelle!!, auf die die verschiedenen Bildsignale
verteilt sind, keine Frequenz- oder Phasendifferenzen vorhanden, sind. Weiterhin kann die Verteilung
mehrerer Programme mit einem Minimum an Ausrüstungsaufwand ausgeführt werden-, da nur
ίο ein Oszillator an der Zentrale: erforderlich ist, um
die Trägerfrequenz für die verschiedenen. Leiterpaare zu erzeugen.
Zum Beispiel kann bei der Übertragung zweier
Fernsehprogramme über ein vierrädriges. Kabel, z.B.
ein Sternvierfa.chka.bel, jedes Fernsehprogramm benutzt werden, um eiine der beiden indentischen
Trägerwellen zu modulieren, die beide von dem gleichen. Oszillator kommen, wobei die beiden
modulierten Träger in dem Kabel, über zwei Drahtpaare gesendet werden. Die den Fernsehsignalen
entsprechenden Tonsiginale können, über die gleichen Leitungspaare mit Hörfrequenz gesendet werdtetn.
Die verteilten Programme können am den Teilnehmerstationen,
durch wahlweise Verbindung. der Leiterpaare mit dem dortigen, Empfänger getrennt
werden.
Um die Erfindung verständlicher zu machen, wird nun auf die Zeichnung Bezug genommen, die
ein E lock diagramm eines Femsehverteilung'ssystems gemäß der Erfindung zeigt.
Nach, der Zeichnung besteht ein Verteilerkabel für zwei Fernsehprogramme aus zwei Leitungspaaren 1-1 und 2-2. Das Kabel ist am besten ein
Sternvierfachkabel. Die Bildsignale eines Pn> grammes, welches über das Leitungspaar i-i gesendet
werden soll, werden von einem Bildverstärker 3 einem Modulator 4 zugeführt, der die
beiden. Drähte i-i durch, einen passenden, Trans-'
formatOT 5 und mit ihm in Serie liegenden Kondensatoren
6 überbrückt. Die Bildsignale eines anderen über die Leitung 2-2 zu sendenden Programmes
werden von einem Bildverstärker 7 einem Modulator 8 zugeführt, der die Drähte 2-2 durch
einen, passenden, Transformator 9 und mit ihm in 'Serie liegenden Kondensatoren 10 überbrückt.
Gemäß der Erfindung werden beide Modulatoren 4 und, 8 von einem Oszillator 11 gespeist, der die
Trägerfrequenz für die Bildsignale verteilt über beide Kanäle erzeugt, wodurch das Ausgangssignal
aus den Modulatoren 4 und 8 aus Tragersignalen gleicher Frequenz besteht, die zwischen sich keine
Phasendifferenz aufweisen, die jedoch, eine unterschiedliche
Bildsignalmodulation, besitzen.
Die Tonsignale, die jedem Bildsignal entsprechen, können über jedes Leitungspaar i-i, 2-2
in Form von Hörfrequenzsignalen gesendet werden, die von den Hörfrequenzverstärkern 12 und
13 abgeleitet werden, welche mit den Leitungen i-i
und 2-2 über Transformatoren 14 und. 15 verbunden sind.
Der Empfänger eines Teilnehmers ist mit 16 bezeichnet, der mit den Leitungspaaren, i-i und. 2-2
durch einen. Umschalter 17 verbunden ist, wodurch jedes der verteilten Fernsehprogramme wahlweise
mit dem Eingang des Empfängers verbunden werden, kann. Wenn eine besondere Ausführungsform beschrieben worden ist, so· ist doch verständlich,
daß verschiedene .Abänderungsmöglichkeiten der Erfindung im Rahmen des Erfindungsgedankens
möglich sind. So- kann, z. B. der Oszillator 11 mehr als zwei Modulatoren, speisen,
wenn es gewünscht wird, mehr als zwei Programme' für den, Empfänger des Teilnehmers, zu
verteilen.
Claims (2)
1. System zur Verteilung mehrerer Fernsehprogramme von einer zentralen. Verteilerstelle
auf einen oder mehrere entfernt liegende Empfänger, in welchem die Bildsignale der einzelnen,
Fernsehprogramme als modulierte Trägerwellen über getrennte Leiterpaare übertragen
werden, wobei an einer entfernten Station zur selektiven Verbindung der Empfangsausrüstung
mit den Leiterpaaren Schalter vorgesehen, sind, um die zu empfangenden Programme
auszuwählen, dadurch, gekennzeichnet, daß mit jedem Leiterpaar ein besonderer Modulator
verbunden ist, der mit Trägerwellen derselben, Frequenz und vom gleichen Träge-rfrequenzoszillator
abgeleitet gespeist wird, und daß die Modulatoren mit voneinander verschiedenen
Bildsignalen moduliert sind, die die verschiedenen Programme darstellen.
2. Verteilersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Fernsehprogrammen
entsprechenden Tonsignale als Hörfrequenzsignale über die gleichen Leiterpaare
gesendet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 660/161 10.56
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