DEP0011415MA - - Google Patents

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DEP0011415MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 1. März 1954 Bekanntgemacht am 4. Oktober 1Θ56
DEUTSCHES PATENTAMT
Wellen werden bisweilen in Buchsen aus elastischen Werkstoffen geführt. Diese Buchsen sind ihrerseits in metallischen, zylindrischen Werkstücken gelagert. Um ein Verschieben der Buchsen in axialer Richtung zu verhindern, werden diese durch Federringe sowohl gegenüber der Welle und/oder eventuell gegenüber dem Werkstück gesichert. Die Nuten zur Aufnähme der Federringe werden in die Buchse aus elastischem Werkstoff ίο gedreht, gegossen oder eingepreßt.
Die Erfindung bezieht sich auf Buchsen: aus ■ hochelastischem, hohe Abriebfestigkeit besitzenden Kunststoffen, wie z. B. Kondensaten aus Isocyanaten mit Polyestern oder ähnlichen Polykondensations-, Polymerisations- oder Polyadditionsprodukten, welche im Erzeugungsprozeß einen flüssigen Zustand durchlaufen und sich leiöht auch in komplizierte Formen vergießen lassen und in die Federringe von vornherein in die Buchse eingegossen sind. Die Erfindung besteht darin1, daß an den die Federringe aufnehmenden Nuten in die Buchse Stützringe oder Stützkammern aus Metall mit eingegossen sind, welche den Federringen in den Nuten der Buchse eine sichere Lagerung gewährleisten, und daß bei der Herstellung der Buchsen die Federringe mit mehr Vorspannung vor dem Gießen auf den Gießkern bzw. in die Gießform eingelegt werden und als Kerne für die Aus-
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bildung der Nuten dienen, wobei sie nach dem Gießen beim Ausformen auf die Grundmaße zurückspannen.
Die Verwendung von elastischen Kunststoffen1, welche sich vergießen lassen, erlaubt es weiterhin, der Buchse ein- oder zweireihig Dichtlippen anzugießen, so daß die Buchse nicht nur der Lagerung, sondern auch der Abdichtung gegen Gase oder Flüssigkeiten dient.
ίο Der Gegenstand der Erfindung ist in den Fig. ι bis 5 dargestellt. Es zeigt
Fig. ι ©inen Schnitt in axialer Richtung durch die Welle i, die Buchse aus elastischem Kunststoff 2 und das die Lagerung vornehmende Werkstück 3. Im Lager 3 ist eine Nut 4, in der Welle 1 eine Nut 5 eingestochen, während in der elastischen Buchse 2 Nuten 6, 7 eingegossen sind. Mit 8, 9 sind die hier zylindrischen Querschnitt besitzenden Federringe bezeichnet,
Fig. 2 einen gleichen Schnitt wie Fig. 1, doch sind hier in die Buchse aus elastischem Material metallische Stützringe 10, 11 eingegossen, welche bei einer in Pfeilrichtung P wirkenden Preßrichtung verhindern, daß sich die Nuten 6, 7 verformen,
Fig. 3 einen gleichen Schnitt wie Fig. 1 mit in den Buchsen eingegossenen metallischen Stützkammern 12, 13, welche bei in der Richtung des Doppelpfeiles P1-P2 wirkenden Pressung ein Verformen der Nuten 6, 7 verhindern,
Fig. 4 einen gleichen Schnitt wie Fig. 1, wobei an der aus elastischem Kunststoff bestehenden Buchse 2 Dichtlippen 14, 15 angegossen und Federringe 16, 17 mit flachem, rechteckigem Querschnitt in entsprechend geformten Nuten 6, 7 eingegossen sind,
Fig. 5 einen Schnitt in axialer Richtung durch die Gießform mit eingegossener Buchse 2. Mit 18 ist die äußere Form, mit 19 der Kern bezeichnet. Der Federring 8 sitzt dabei mit einer solchen Vorspannung auf, daß er nach dem Gießen beim Entfernen des Kerns auf einen kleineren Durchmesser, der Federring 9 liegt derart an der Form an, daß er beim Herausziehen der Buchse 2 - auf einen größeren, Durchmesser als dargestellt entspannt.
Der Vorteil der vorliegenden Erfindung wird darin gesehen, daß die Anfertigung der Buchsen mit Nuten für Federringe nicht nur einfacher und damit billiger ist, sondern durch das Eingießen von Stützringen oder Stützkämrnern den Feder-■.-'.t ringen eine bei auftretender Pressung sichere Lagerung gegeben wird. Diese Stützringe oder Stützkammern verhindern .ein · Ausbrechen der Nutenkanten und geben der .elastischen Buchse eine längere Lebensdauer. Außerdem wird auch durch die Stützringe und Stützkammern ein festerer Sitz erzielt.; · Durch.; gegebenenfalls angegossene Dichtlippen kann zugleich, ohne daß für die Fertigung besondere Arbeitsgänge erforderlich werden, eine Dichtwirkung bei Verwendung von Gasein oder Flüssigkeit erzielt werden.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Durch Federringe gegen axiales Verschieben gesicherte, in metallischen Zylindern gelagerte Buchse aus elastischen, hohe Abriebfestigkeit besitzenden Kunststoffen, . wie
z. B. Kondensate aus Isocyanaten mit Polyestern oder ähnlichen Polyadditions-, Polymerisations- oder Polykondensationsprodukten, dadurch gekennzeichnet, daß an den die Federringe1 aufnehmenden Nuten metallische Stützringe (10, 11) oder Stützkammern (12, 13) eingegossen sind.
2. Durch Federringe gegen axiales Verschieben gesicherte, in metallischen Zylindern gelagerte Buchse aus elastischen, hohe Abriebfestigkeit besitzenden Kunststoffen, wie z. B. Kondensate aus Isocyanaten mit Polyestern oder ähnlichen Polyadditions-, Polymerisations- oder Polykondensationsprodukten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Buchse Dicht-
. lippen (14, 15) angegossen sind.
3. Durch Federringe gegen axiales Verschieben gesicherte, in metallischen Zylindern gelagerte Buchse aus elastischen, hohe Abriebfestigkei.t besitzenden Kunststoffen, wie z. B. Kondensate aus Isocyanaten mit Polyestern oder ähnlichen Polyadditions-, Polymerisations- oder Polykondensationsprodukten nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federringe (8, 9, 16, 17) mit Vorspannung auf den Gießkern bzw. in die Gießform eingelegt sind und als Kerne für die Ausbildung der Nuten (6, 7) dienen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 729 316;
britische Patentschrift Nr. 527811.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 656/259 9.56

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