DEP0010981DA - Einspritzpumpe - Google Patents
EinspritzpumpeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einspritzpumpe mit mindestens einem in der einen Richtung durch einen zwangsläufig bewegten Stößel und in der anderen Richtung durch eine Feder verschiebbaren und zwecks Regelung der Einspritzmenge verdrehbar angeordneten Kolben oder Schieber. Bei diesen Pumpen waren häufig, trotz genauer Einhaltung des geringen zulässigen Bewegungsspieles zwischen den Pumpenkolben und ihren Zylinderwandungen, die zum Verdrehen erforderlichen Verstellkräfte starken Schwankungen unterworfen. Besonders hinderlich war, dass für diese Regelbewegungen fast stets größere als die theoretisch auf Grund der sorgfältigen Feinbearbeitungen erwartenden Verstellkräfte aufgebracht werden mussten. Diese Tatsache ist besonders störend bei mehrzylindrigen Pumpen mit selbsttätigen, beispielsweise drehzahlabhängigen Regelgliedern, die infolge der genannten Mißstände verhältnismäßig große Verstellkräfte aufbringen und ein starkes Anpassungsvermögen an die bei den verschiedenen Pumpen unterschiedlichen Reibungsverhältnissen besitzen müssen.
Die Erfindung geht aus von der Erkenntnis, dass die Wirkungsrichtung der zur kraftschlüssigen Bewegung der Pumpenkolben benutzten Schraubenfedern häufig von der genau axialen Richtung abweicht, sodass auf die Kolben je nach der zufällig eingebauten Feder unterschiedliche Seitenkräfte ausgeübt werden. Zur Behebung dieser Mißstände ist erfindungsgemäß das am Pumpenkolben angreifende Federwiderlager an einer mindestens im wesentlichen in axialer Richtung erstreckenden Umfangsfläche des Stößels abgestützt,
d.h. an diesem Stößel zentriert, sodass von der Feder herrührende, quer zur Pumpenachse wirkende Seitenkräfte vom Pumpenstößel aufgenommen werden müssen und nicht auf den Pumpenkolben einwirken können.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes der bisher bekannten Anordnung gegenübergestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäß ausgebildete Einspritzpunmpe;
Fig. 2 einen Teil dieses Querschnittes in vergrößertem Maßstabe und
Fig. 3 eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles III von Fig. 2.
Fig. 4 zeigt eine der Figur 2 entsprechenden Darstellung der bisher üblichen Anordnung.
Im Gehäuse 10 einer Einspritzpumpe ist eine Welle 11 gelagert mit einer der Zahl der Pumpenkolben entsprechenden Anzahl von Nocken 12, die auf Rollenstößel einwirken. Diese Stößel bestehen aus einem im Gehäuse längsverschiebbar und drehbar geführten buchsenartigen Teil 14 mit einer am Nockenumfang anliegenden Rolle 13 sowie aus einem in die Stirnfläche des Teiles 14 eingeschraubten Bolzen 15 mit Sechskantkopf 16 und einer Gegenmutter 17. An der als Stößelkopf dienenden Sechskantkopf 16 liegt das eine Stirnende eines Pumpenkolbens 20 an, der in einer in das Gehäuse 10 eingesetzten Zylinderbüchse 21 längsverschiebbar geführt ist und durch eine mit einem Zahnsegment 22 versehene und am Außenmantel der Zylinderbüchse 21 drehbar gelagerten Hülse 23 mittels einer gezahnten Regelstange 24 um seine Achse gedreht werden kann. Der Grad des Drehwinkels bestimmt in an sich bekannter Weise die Kraftstoffmenge, die vom Pumpenkolben 20 bei jedem Druckhub in den zugeordneten Zylinder der nicht gezeichneten Brennkraftmaschine gefördert wird.
Der zwischen dem Pumpenkolben 20 und dem Stößelkopf 16 erforderliche Kraftschluss wird herbeigeführt durch eine gleichachsig zum
Pumpenkolben angeordnete Schraubenfeder 25. Diese ist einerseits an einem am Pumpengehäuse 10 angebrachten Niederlager 26 und andererseits an einem zweiten tellerförmigen Widerlager 27 abgestützt, das an einer Schulterfläche 18 des Kolbens 20 angreift und mit einem Schlitz 28 versehen ist, sodass es nach vorübergehendem Zusammendrücken der Feder von der Seite her auf den entsprechend verjüngten Schaftteil 19 des Kolbens 20 geschoben werden kann.
Bei der bisher üblichen, in Fig. 4 dargestellten Anordnung werden die bei nicht genau axialer Wirkung der Federkraft entstehenden Seitenkräfte durch dieses Widerlager 27 auf den Pumpenkolben 20 übertragen. Dieser Nachteil wird vermieden, wenn der Stößelteil 16 mit einer Führungsfläche 30 versehen wird, an der sich ein entsprechend gestalteter Flächenteil des Widerlagers 27 abstützt. Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel nach Fig. 1-3 bildet ein schwach konisch gestalteter Randteil einer an der Stirnfläche des Stößelkopfes 16 vorgesehenen Ausnehmung mit kreisförmiger Grundfläche 31 diese Führungsfläche 30, an der einen Flanke einer keilförmigen Ringnut 32 des Federwiderlagers 27 anliegt. Gegen die senkrecht zur Stößelachse gerichtete Grundfläche 31 stützt sich die nockenseitige Stirnfläche des Pumpenkolbens 20 ab.
Selbstverständlich kann die Führungsfläche 30 auch zylindrisch gestaltet und im Bedarfsfalle von einer am Stößel angebrachten Außenmantelfläche gebildet werden, die an einer entsprechenden Innenwandflächen des Widerlagers 27 anliegt.
Claims (1)
- Einspritzpumpe mit mindestens einem in der einen Richtung durch einen zwangsläufig bewegbaren Stößel und in der anderen Richtung durch eine Schraubenfeder verschiebbar und zwecks Regelung der Einspritzmenge verdrehbar angeordneten Kolben oder Schieber, dadurch gekennzeichnet, dass das am Pumpenkolben (20) angreifende Federwiderlager (27) an einer mindestens im wesentlichen in axialer Richtung sich erstreckenden Umfangsfläche (30) des Stößels (14, 15, 16) abgestützt, d.h. an diesem Stößel zentriert, ist, sodass von der Feder (25) herrührende, quer zur Pumpenachse wirkende Seitenkräfte vom Pumpenstößel aufgenommen werden müssen und nicht auf den Pumpenkolben einwirken können.
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