DEP0010752DA - Antennensteckdose - Google Patents

Antennensteckdose

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Publication number
DEP0010752DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
socket
socket according
antenna
line
jacket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Bertold Karlsruhe Bleines
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Antennensteckdosen für den Anschluss beweglicher Leitungen, die ihrerseits zu Antennenbuchsen von Rundfunkgeräten führen. Sie besteht darin, dass eine die Buchse konzentrisch umgebende einteilige, längs einer Mantellinie geschlitzte Mantelbuchse vorgesehen ist. Gemäss weiterer Erfindung ist diese Mantelbuchse mit der metallischen Grundplatte der Dose verschweisst, insbesondere mittels Griffelschweissung. Durch die Anordnung gemäss der Erfindung ist bei Verwendung z.B. von in der Starkstromtechnik bekannten Buchsen für die Antenneleitung selbst ein einfacher Aufbau und eine sichere Erdung des Abschirmmantels erzielt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden beschrieben und in der Zeichnung dargestellt. Dabei zeigt
Abb. 1 eine perspektivische Ansicht einer Antennensteckdose bei abgenommener Schutzkappe,
Abb. 2 eine Ansicht auf die Steckdose von unten,
Abb. 3 eine perspektivische Ansicht der zugehörigen Schutzkappe.
Die Antennensteckdose enthält eine ebene Grundplatte 1, welche an zwei Seiten nach unten abgewinkelte Lappen
2, 3 besitzt. Zwei weitere Lappen 4 und 5 sind nach oben abgewinkelt und besitzen an ihren zur Grundplatte parallelen Enden mit Gewinde versehene Bohrungen 6 und 7 zur Befestigung einer über die gesamte Steckdose hinweggreifenden, ebenfalls metallischen Kappe 28 (Abb. 3), welche in der Mitte eine Bohrung 34 in der Grösse der später näher erläuterten Mantelbuchse besitzt. Auf der Grundplatte 1 liegt eine Isolierstoffplatte 8 flach auf. Auf ihr ist mittels eines Rohrnietes die eigentliche Antennenbuchse 10 befestigt, welche mit einer Lötfahne 11 aus einem Stück besteht. Diese Buchse ist von einer im wesentlichen zylindrischen Mantelbuchse 12 umgeben, die längs bevorzugt einer Mittellinie geschlitzt ist, so dass ein guter Kontakt zustande kommt. Am unteren ende ist dieser Schlitz erweitert, um für die Herausführung der Lötfahne 11 einen genügend grossen Abstand zu erzielen. Die obere Hälfte der Mantelbuchse ist zum Zwecke der Erhöhung der Federung besonders dünnwandig ausgebildet. Am oberen Rand ist die Mantelbuchse kragenartig erweitert, um die Einführung eines Antennenstöpsels zu erleichtern. Wie aus Abb. 2 ersichtlich ist, durchdringt die Mantelbuchse mit drei Ansätzen 13, 14, 15 die Isolierplatte 8 und ragt in die Enden einer sternförmigen Aussparung 19 der Grundplatte 2 hinein. Die Enden 16, 17, 18 der Sternpunkte dieser Aussparung 19 sind nach unten abgebogen und mit den daran anliegenden Ansätzen 13, 14 bzw. 15 durch Griffelschweissung verbunden. Der Mittelteil der Aussparung 19 ist so gross gewählt, dass wiederum ein genügender Isolationsabstand vom Rohrniet 9 gewährleistet ist. Eine als Leitungsauflage dienende Platte 20 umgreift mit ihren Enden krallenartig zwei Aussenkanten der Platte 8. Sie ragt mit diesen Enden durch entsprechend grössere Aussparungen der Grundplatte. Zwei Schrauben 21 und 22 durchdringen die Platte 20. Sie ist an den zugeordneten Stellen nach unten in weitere Aussparungen der Isolierplatte 8 eingedrückt. Um eine Berührung der Klemmschrauben mit der Grundplatte 2 zu vermeiden, besitzt diese noch grössere Aussparungen 23 und 24. Ein Lappen 25 der Platte 20 ist wiederum als Lötschwanz ausgebildet. Die Lötschwänze 11 und 25 stehen gegebenenfalls unter Zwischenführung nicht dargestellter Entkopplungsglieder miteinander in leitender Verbindung. Unmittelbar in die Grundplatte 2 eingreifende Klemmschrauben 26 und 27 dienen zur Zugentlastung anzuschliessender Leitungen und gleichzeitig als Erdungsklemmen für den Abschirmmantel der Antenneleitung. Die Schutzkappe 28 für die Steckdose ist an den möglichen Einführungsstellen von Antennenleitungen mit Eindrückungen 29 versehen, an denen sie leicht durchgestossen werden kann. Die Kanten der Durchdringungsstellen für Senkkopfbefestigungsschrauben 30 und 31 sind blank gehalten, um eine gute metallische Verbindung der Kappe mit der Grundplatte zu gewährleisten.
Der Anschluss der Antennenleitung kann sowohl durch die Erdungsklemme 26 hindurch an die Klemme 21 erfolgen, als auch die die Klemme 27 hindurch an die Klemme 22. Gegebenenfalls kann von der zweiten Klemme aus auch eine Weiterleitung der Antennenzuführung etwa in einen anderen Raum erfolgen. Dabei dient die Platte 20 als Verbindungsstück der Klemmen 21 und 22. Durch eine Aussparung der Isolierplatte 8 und der metallischen Verbindungsplatte 20 an der Vorderseite ist dafür Sorge getragen, dass die Befestigungslöcher 32 und 33 für die Grundplatte an der Wand oder dgl. gleichen Abstand von der Steckdosenachse besitzen.
Im Rahmen der Erfindung kann die Ausbildung und Anordnung der einzelnen Teile auch eine andere sein, so kann die Steckdose für den Anschluss einer grösseren Zahl oder nur einer einzigen Leitung eingerichtet sein. Bei der Anordnung nach dem Ausführungsbeispiel ergeben sich jedoch besonders günstige universelle Anwendungsmöglichkeiten.

Claims (12)

1. Antennensteckdose, gekennzeichnet durch eine die Buchse (10) konzentrisch umgebende vorzugsweise einteilige, längs einer Mantellinie geschlitzte Mantelbuchse (12).
2. Steckdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelbuchse mit der metallischen Grundplatte der Dose verschweisst ist, insbesondere mittels Griffelschweissung.
3. Steckdose nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antennenbuchse (10) mit einem Lötschwanz (11) versehen ist, an den gegebenenfalls über Entkopplungsglieder die Antennenleitung anschliessbar ist.
4. Steckdose nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine die Buchse samt Anschlussklemmen und gegebenenfalls eingebauten Entkopplungsgliedern überdeckende Schutzkappe (28) vorgesehen ist.
5. Steckdose nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der metallischen Kappe und der Grundplatte eine metallische Verbindung durch Schrauben (30, 31) mit blanken Auflageflächen hergestellt ist.
6. Steckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass je eine Klemme (21 bzw. 22) für den Anschluss einer Leitung wahlweise oder gleichzeitig von zwei oder mehr Seiten aus vorgesehen ist.
7. Steckdose nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine als Leitungsauflage dienende, gerätefeste Platte (20) gleichzeitig als Verbindungsstück der Klemmen (21, 22) ausgebildet ist.
8. Steckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitungsauflage an der oder den Klemmen eine als Lötschwanz (25) ausgebildete Verlängerung besitzt.
9. Steckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine der Zahl der anschliessbaren Leitungen entsprechende Zahl von Halteklemmen.
10. Steckdose nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteklemme gleichzeitig als Erdungsklemme (26, 27) für den Abschirmmantel der Leitung verwendbar ist.
11. Steckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Antennenbuchse (10) auf einer auf der metallischen Grundplatte (1) aufliegenden, mit Durchbrechungen für Befestigungslappen (13, 14, 15) der Mantelbuchse und dgl. versehenen einteiligen Isolierstoffplatte (8) befestigt ist.
12. Steckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelbuchse us zwei oder mehreren gewölbten Stegen nach Art eines Hohlzylinders besteht, die durch eine Stahlklammer zusammengehalten werden.

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