DEP0010577DA - Decke, insbesondere für Wohnbauten in Holzbauweise - Google Patents

Decke, insbesondere für Wohnbauten in Holzbauweise

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DEP0010577DA
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DE
Germany
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frame
ceiling
glued
boards
timber
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English (en)
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August Germersheim Jockers (Pfalz)
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Description

August Joekexs -SSeAdenthal/Pfalz Hamtata 2$S
»Deck© IneTseeondere für WohaMnten In Holstaiiweisefl e
Die Erfindung besieht sieh auf eine Ifeetoes insbesondere für solche Iohnbaiatea9 die aus leiohtbaustoffen errichtet sind.
Decken für aus Holz oder aus leichtbaustoffen bestehende Bauwerke bestehen bisher in der Regel aus in ent sprechenden Abständen voneinander verlegten Rahmenhblaem und einem mit diesen Sahmenhölzern vernagelten Bodenbelag aus stumpf gestoseenen oder mit Nut und Feder ineinandergreifenden Brettern aus Schnittholz, Die bekannten Decken befriedigen vor allem deshalb nicht t weil alle wesentlichen für die Herstellung der Decke notwendigen Arbeitsgänge an der Baustelle vorgenommen werden müssen und einen umständlichen Materialtransport und den Einsats von Facharbeitern fordern. Abgesehen davon haben die so hergestellten Decken ein erhebliches Eigengewicht, das gerade im Zusammenhang mit Wohnbauten, die aus Xelcht baust of fen bestehen, unerwünscht 1st·
In dem Bestreben, die Baustelle von Arbeiten zu entlasten, wie sie zur Herstellung einer vollständigen Decke aus Einzelteilen notwendig sind, ist schon vorgeschlagen worden;die Deekkonstruktion in mehr oder weniger grosse Einxelelemente aufzulösen, die einbaufertig an der Baustelle angeliefert werden und hier lediglich zusammenzufügen sind« Im diesem Zusammenhang ist es beispielsweise bekannt, zwei benachbarte RahmenhSlzer zu einem geschlossenen Bauelement zu3ammenzufassen^indem diese Rahmenhölzer mit ent sprechenden Ausnutungen versehen werden, in welche der auf entsprechende längen geschnittene Fussbodenbelag eingepasst und festgenagelt wird. Diese Elemente werden dann an der Baustelle durch geeignete Vernagelung von der Seite her oder durch Verschraubung zusammengeschlossen.
Durch derartige Massnahmen können zwar die hinsieht lieh des hohen Eigengewichts bestehenden Nachteile verringert werden, jedoch ist dies nicht in dem als wünschenswert anerkannten Mass möglich. Weiterhin bleibt der Mangel bestehen, dass sowohl an
den Stellea9 an denen dervFussbodenbelag In die einzelnen Rahmenhölzer eingefügt wird, wie auch an den Stossstellen zwieer benachbarter Rahmenelemente Fugen entstehen, die Nacharbeiten zur Erzielung tunlichster Ebenflächigkeit erfordern. Zur Behebung dieser Schwierigkeit en musste man dassu übergehen derartige DeokenkonstruktIonen nachträglich mit einem besonderen Bodenbelag zux versehen, z.B. in Form von dünnwandigem Parkett, Hartfaserplatten usw., Dadurch entstehen aber neue, unerwünschte Erhöhungen des Eigengewiohtee, abgesehen von der Mehrarbeit bzw. dem zueätzllchen Materialverbrauch und der dadurch bedingten Verteuerung.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Deckenkonstruktion zu schaffen, die als einzelner zusammenhängender Bauteil in der Fabrik fix und fertig hergestellt werden kann, an der Baustelle keinerlei Nacharbeit bedarf und vor allem ein, verglichen mit den bisherigen Vorschlägen, äusserst gering®« Eigengewicht besitzt.
Diese Aufgabe löst die Erfindung in erster linie dadurch, dass die als Fertigbauteil ausgebildete Decke In an sich bekannter Weise aus in entsprechenden Abständen angeordneten Rahmenhblzern, darüber hinaus aber aus mindesten einer mit diesen Rahmenheizem durch Verleimung und gegebenenfalls zusätzliche Vernagelung verbunden^1 sich über die ganze Deckenfläche erstreckenden Abkleldung aus dünnwandigem Sperrholz besteht.
Die Anbringung der Sperrholzplatte kann in verschiedener Welse erfolgen. So ist es z.B. möglich, die Sperrholzplatte auf die Oberseite der Rahmenhölzer aufzuleimen und mit ihr einen aus Brettern aus Schnittholz oder aus Linoleum, Linoleumersatz udgl. bestehenden Bodenbelag festhaftend zu verbinden. Man kann aber auch so vorgehen, dass die Rahmenhölzer an der Auflagerseite der Decke mit einer Sperrholzplatte verleimt sind während oberseitig ein aus Schölttholzbre11em bestehender Fussbodenbelag aufgenagelt oder aufgeleimt ist.
Durch die Erfindung werden gewichtige Vorteile nach verschiedener Richtung erzielt. Durch das Verleimen der Rahmenhölzer mit einer sich über die gesamte Decäsnfläohe erstreckenden Sperrholzschicht wird eine grosse Stabilität bei gegenüber den bisheriges Konstruktionen stark reduziertem Gewicht sichergestellt. Die Verbesserung der Stabilitätsverhältnisse wirkt eich nicht nur günstig aus hinsichtlich der Eingliederung der Decke in das Bauwerk, für das sie bestimmt ist, sondern sie ermöglicht die Herstellung der Säfes Decke je nach dem Einzelfall, entweder als geschlossenes Ganzes oder in mehreren grossformatigen Montageteilen sowie den Trans-
port derselben star Baustelle mit einfachen Hilfsmitteln, An der Baustelle selbst entfällt jede Uaeharbeit und damit aueh der Einsatz von Faoharbeitem. Hiermit sind wiederum erhebliche Ersparnisse in Bezug auf die Herstellungskosten des Gesamtbauwerkes verbunden·
Weitere Merkmale der Erfindung und Einzelheiten hinsieht-^ lieh der durch stm* sie erzielten Vorteile ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung der in den Zeichnungen dargestellten Ausfuhrungsbeisp iele der neuen Deeke.
Die Fig. 1-5 zeigen, und zwar im Querschnitt, fünf verschiedene Ausführungsformen der neuen Beeke.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 besteht die Decke am in entsprechenden Abständen parallel zueinander angeordneten, in üblicher Weise hochkant gestellten Rahmenhölzern 1,. Auf die a« Rahmenhblzer ist eine mit 2 bezeichnete Abkleidung aufgeleimt, die aus dünnwandigem Sperrhole besteht. Für die Verleimung wird zweckmässig wasserfester oder feuchtigkeit abeständiger Leim verwendet. Tunliehfct wird man eine aus einem Stück bestehende Sperrholzplatte benutzen, die Bich über die gesamte Deckenflache erstreckt, leben der Verleimung kann die Platte 2 aus Sperrholz auch noch zusätzlich auf die Rahmenhölzer aufgenagelt werden.
Als Fussbodenbelag dient beim Aueführungsbeispiel naeh flg. 1 ein Jiage von Brettern 3 aus Schnittholz, die auf die Sperrholzplatte 2 aufgeleimt und/oder aufgenagelt sind«
Die neue Decke wird in der Fabrik fertiggestellt und als zusammenhängender, in sich geschlossener Bauteil an die Baustelle angeliefert. Bei besonders grossen Deckenabmessungen kann evtl. eine Aufteilung in mehrere grossformatige Fertigteile erfolgen, die mit bekannten Hilfsmitteln, 8.B· durch Falzung an der Baustelle in einfacher Weise zusammengefügt werden.
Beim Ansführungsbeispiel nach Flg. 2 ist der Aufbau der Decke im wesentlichen der gleiche wie bei der Aiwfuhrungsform nach Fig. 1, nur ist hier mit der Sperrholzplatte. 2 eine ame linoleum, Stragula oder Xinoleumer sat ζ bestehende, den AuisBodenbelag bildende Auflage 4 durch Hemmung festhaftend verbunden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 besteht die Decke gleichfalls wieder aus den injgleicher Welse angeordneten Rahmenhölzern 19 Mit der Unterseite der Rahmenhölzer 1 1st eine Sperrholzplatte 2* verleimt, während der aus Schnittholzbrettem 3 bestehende Fussbodenbelag von oben her auf die Rahmenhölzer aufgeleimt und/oder aufgenagelt 1st. Bevor dies geschieht werden
die sioh zwischen der Sperrholzplatte 2 -und dem Faesbodentoelag bildenden Hohlräume mit einer Isoliermasse 5 z.B. mit Glaswollts vornehmlich in Form von Matten, ausgefüllt.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist der Aufbau der Decke im wesentlichen der gleiehe wie bei Fig. 3. Bei dieeea Ausführungsbeispiel ist Jedoch mit den Rahmenhölzern 1 aueh auf der oberen Seite der Decke eine mit 6 bezeichnet Sperrholzplatte verleimt und gegebenenfalls vernagelt, die den Träger für einen mit ihr z.B. durch Klebung verbundenen Fuesbodenbelag ? in Form von linoleum, Stragula oder Linoleumersatζ bildet.
Bei der Ausflü3rungsform nach Fig. 5 sind die HahmenhQlzer 1 an ihrer Unterselte gleichfalls« mit einer mit ihnen verleimten und/oder vernagelten Sperrholzplatte 21 » verbunden. Der Fussbodenbelag besteht bei diesem Aueführungsbeispiel aus einer Xage »tumpf gestossener Schnittholabretter 8, die mit den EahmemhSlsera 1 verleimt und/oder vernagelt sind. Die Sehnittholzbretter 8 sind im Bereich der von den Rahmenhöleera 1 umgrenzten Felder innenseitig mit Fournieren Io wasserfest verleimt. Bei der Fabrikation wird zweckmässig so vorgegangen, dass zunächst auf die Rahmenhb'1-zer 1 die Schnittholzbretter 8 aufgeleimt und/oder aufgenagelt werden* Dann werden anschliessend z.S» mit Hilfe geeigneter hydraulischer Pressen, die Fourniere IQ aufgeleimt. Dabei wird darauf geachtet, dass die Fasern der genannten Fourniere 10 immer quer zur Längsrichtung der Fasern der Schnittholzbretter 8 verlaufen. Die Abmessungen der aufzuleimenden Fourniere 10 werde» so gewählt, dass ihre Breite etwas grösser ist, als der Abstand von einem Baameahole m anderen« Dad«r#t bestehen lsi ΒμφΙφα -te* Ecken kleine mit 11 bezeichnete Abflanschungen, die mit Hilfe abgerundeter Zulagen in der »um Aufleime» benutzten Presse an die Seitenwände der RahmenhSlzer angedrückt werden, sodaes gerade an diesen Stellen intensivere Leimverblndungen entstehen. Dadurch wird nicht nur die Stabilität des Bauelementes erhöht, sondern vor allem ein besserer Abschluss gegen den Durchtritt von Wasser, Staub udgl. erzieklt.
Wenn die Foumiere 10 in die einzelnen Felder eingeleimt sind, werden die Hohlräume zwischen den einzelnen RahmenhSlzern mit einer Isoliermasse 5 z.B. mit aus Glaswollex hergestellten Matten oder lose eingestampfter Glaswolle ausgefüllt und die Sperrholzplatte 2" wird auf die Rahmenhölzer 1 aufgeleimt und gegebenenfalls zusätzlich vernagelt·
Es wäre unter Umständen möglich bei der Ausführungsform nach
Fig9 5 die Sperrholzplatte 2 an der Unterseite wegzulassen, wenngleich, der la Fig. 5 dargestellten ATasfuhraiigeform der Praxis der Vorzug gegehen wird.»

Claims (7)

  1. P. a t e η t a η s ρ r ü c h.e
    1») Als Fertigteil ausgebildete Ifeckef insbesondere in Verbindung mit Wolinbauten in Holzbauweise, dadurch, gekennzeichnet, dass sie aus in entsprechenden Abständen angeordneten RahmenhÖlzera und aus mindestens einer mit diesen Rahmenhölzern durch Verleimung und gegebenenfalls Vernagelung verbunden^1 sieh über die ganze Deckenflache erstreckenden Abkleidung aus dünnwandigem Sperrholz besteht,
  2. 2. ) Decke nach Ansprach. 1 dadurch gekannzeichnet, dass auf die Eahmenhölzer an ihrer Oberseite ein© Sperrholzplatte aufgeleimt und gegebenenfalls mit Ihr vernagelt ist, mit welcher ein aus Brettern aus Schnittholz oder aus linoleum, Linoleum-Ersatz und der gl., bestehender Bddenbelag fest haftend verbunden ist*
  3. 3. ) Decke nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Rahmenhölzer an der Auflagerselte der Decke mit einer durch Verleimung und gegebenenfalls zusätzliche Vernagelung mit ihnen verbundenen Sperrholzplatte abgekleidet sind während oberseitig ein aus Schnittholzbrettern bestehender Fuesbodenbelag auf die Rahmenhb'lzer aufgenagelt und/oder aufgeleimt ist«
  4. 4*5 Decke nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass auf die Rahmenhölzer, und zwar auf beiden Selten derselben, je eine Sperrholzplatte aufgeleimt und gegebenenfalls zusätzlich, vernagelt ist, von denen die obere gegebenenfalls einen Bodenbelag z.B. aus linoleum, Stragula und dergleichen aufnimmt«
  5. 5. ) Decke nach. Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass auf die Rahmenhölzer auf ihrer Oberseite Bretter aus Schnittholz aufgeleimt und/oder mit ihnen vernagelt sind und dass diese Bretter Igt Bereich der von den Rahmenhölzern umgrenzten Felde innenseitig mit einem Fournier wasserfest verleimt sind»
  6. 6. ) Decke nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, dass die Verleimung des genannten Fourniers mit denjaus Schnittholz bestehenden Brettern derart erfolgt, dass die Fasern des Fourniers quer zur Längsrichtung der Fasern der genannten Bretter verlaufen.
  7. 7. ) Decke nach Anspruch 1,3,4 und 5 dadurch gekennzeichnet, dass die zwisdhen den einzelnen Hahmenhölzem und der oberen und unteren Abkleidung entstehenden Hohlräume mit einer Tsoliermasee^ z.B. mit aus Glaswolle hergestellten Matten odeijmit lose eingestampfter Glaswolle ausgefüllt sind.

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