DEP0010125DA - Verfahren zur Herstellung von Sieben - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Sieben

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Julius Dr.-Ing. Augsburg Lindenmeyer
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Fein- und Feinstsieben. Es ist bekannt, gewobene Drahtsiebe bis zu einer kleinsten Lochweite von 40 my, gebohrte Blechsiebe, z.B. als Düsen für Kunstseide und Zellwolle, bis zu einer solchen von 50 - 90 my herzustellen. Ihre Herstellung wird umso teurer, je feiner die Siebe werden. Da die Feinheit bei Drahtsieben von der Drahtstärke abhängig ist und diese mit Rücksicht auf die Verarbeitbarkeit nicht unter ein gewisses Mindestmaß herabgesetzt werden kann, ist eine weitere, die vorstehend angedeutete Grenze wesentlich unterschreitende Verfeinerung nicht möglich. Es erscheint zwar denkbar, die gebohrten Siebe noch zu verfeinern, nachdem man für Blenden von Elektronenmikroskopen schon Bohrungen von 20 - 30 my hergestellt hat, doch verteuert sich ihre Herstellung dann so sehr, daß sie unwirtschaftlich wird.
Mit der Erfindung wird nun ein neues Herstellungsverfahren vorgeschlagen, das es ermöglicht, mit billigen Mitteln eine erhebliche Verfeinerung von in bekannter Weise oder gemäß weiterer Ausgestaltung der Erfindung auf neue Weise hergestellten Sieben zu erreichen.
Dies geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß diese Siebe nachträglich galvanisiert werden, wobei sich der galvanische Überzug auch an den Lochwandungen niederschlägt und dadurch eine Verengung der Löcher herbeiführt. Die Galvanisierung kann gegebenfalls durch eine mechanische Behandlung (Presse, Walzen, Hämmern o.dgl.) unterstützt werden. Das Verfahren ist für in bekannter Weise gewobene oder gebohrte Siebe, ebenso aber auch bei gemäß der Erfindung in neuartiger Weise hergestellten, durch größere Gleichmäßigkeit in der Lochverteilung ausgezeichneten Sieben anwendbar. Diese werden vorteilhaft derart hergestellt, daß auf eine photographische Platte oder einen photographischen Film ein entsprechend feines Netz photographiert, durch galvanische Behandlung verstärkt und durch Pressen, Walzen o.dgl. so verdichtet wird, daß es als Sieb brauchbar ist. Da die erfindungsgemäßen Verfahren billig und sehr wirtschaftlich sind, können sie auch zur Herstellung von Sieben mit bereits bisher erreichbaren Feinheitsgraden verwendet werden, wobei man dann von gröberen und damit billigeren Sieben ausgehen kann. Darüberhinaus aber ermöglicht es die Erfindung, die bisher erreichbaren Feinheitsgrade erheblich zu übertreffen und Feinst- bzw. untrafeine Siebe herzustellen, wie sie bisher nicht möglich waren. Mit solchen Sieben werden ihrer Anwendung neue Möglichkeiten z.B. in der Kolloidchemie und medizinischen Forschung erschlossen.
Die Feinstsiebe gemäß dere Erfindung können auch außer in der Textil-Industrie in der Elektrotechnik eine weitgehende Anwen- dung finden; z.B. sind solche Feinstsiebe von Vorteil für den Bau von Fernsehröhren, für Infrarot-Bildwandler und für Sekundär-Elektronenverstärker.

Claims (3)

1.) Verfahren zur Herstellung von Fein- und Feinstsieben aus gewobenen Sieben, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher der Siebe zwecks Verengung nachträglich galvanisiert werden.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher zur Verengung nachträglich galvanisiert und gewalzt, gepreßt oder gehämmert oder anderweitig mechanisch verdichtet werden.
3.) Verfahren zur Herstellung von Fein- und Feinstsieben unter Verwendung der Verdichtung und Verengung von siebförmig angeordneten Metallteilchen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf eine fotografische Platte oder einen fotografischen Film ein entsprechend feines Netz fotografiert durch Galvanisieren, Pressen oder Walzen so verstärkt und verdichtet wird, daß ein Fein- oder Feinstsieb entsteht.

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