DEP0009432DA - Selbsttätige Abstellvorrichtung - Google Patents

Selbsttätige Abstellvorrichtung

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DEP0009432DA
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DE
Germany
Prior art keywords
band
tape
constrictions
perforations
edge
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Rudolf Prochnow
Original Assignee
Blaupunkt-Werke GmbH, Zweigniederlassung Darmstadt, Darmstadt
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Description

Tonaufzeichnungs- oder Wiedergabegeräte, die mit einem bandförmigen Lautschriftträger arbeiten, haben in der Regel eine ziemlich lange Spieldauer. Wenn derartige Geräte für den Heimgebrauch benutzt werden sollen, z.B. auch in Verbindung mit Rundfunkgeräten, um Rundfunksendungen oder Mikrophonaufnahmen aufzuzeichnen, muss die Antriebsvorrichtung rechtzeitig ausgeschaltet werden, bevor das Ende des Bandes erreicht ist, da sonst das Band zerreissen oder beschädigt würde. Besonders schwierig wird die richtige Überwachung des Bandablaufs, wenn sich die Bandtrommeln im Innern eienr Kassette oder eines Gehäuses befinden und von aussen nicht sichtbar sind.
Um in diesen Fällen einen einwandfreien Betrieb des Gerätes zu ermöglichen, wird gemäss der Erfindung eine Vorrichtung zum selbsttätigen Abstellen des Bandvorschubes benutzt und das Band in der Nähe des Endes mit einer oder mehreren Perforationen oder mit Randeinschnitten oder Bandverengungen versehen, mit deren Hilfe die selbsttätige Abstellvorrichtung ausgelöst wird. Die Perforationen sind zweckmässig so angeordnet, dass sie bei den letzten Windungen des Randes übereinander liegen und zusammen eine Öffnung bilden, in die ein Fühlstift hinein ragt, dessen Spitze gegen die letzte, nicht perforierte Windung des Bandes anliegt. Sobald diese letzte, nicht perforierte Windung abläuft, mach der Fühlhebel eine Bewegung, welche entweder einen elektrischen Kontakt schliesst oder mechanisch die Stillsetzung des Antriebes herbeiführt.
Weitere Ausführungsformen und -möglichkeiten gehen aus den im folgenden beschriebenen Ausführungsbeispielen des Erfindungsgegenstandes hervor.
Fig. 1 zeigt das perforierte Band des Bandes,
Fig. 2 den aufgewickelten Bandteil und einen Fühlhebelmechanismus,
Fig. 3 eine Kontaktvorrichtung, die durch die Perforation betätigt wird und
Fig. 4 eine Bandverengung, die anstelle der Perforation benutzt werden kann.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 sind die Lochungen 1 des Bandes 2 so angeordnet, dass ihr Abstand dem Umfang der Bandtrommel 3 entspricht. Die Abstände werden mit wachsendem Wickeldurchmesser etwas grösser, so dass die Löcher 1 bei aufgewickeltem Band genau übereinander liegen. Es können beispielsweise 8-10 Lagen des Bandes derart gelocht sein. Der Fühlhebel 4 ragt mit einem Stift in die Lochungen hinein und liegt gegen die letzte nicht gelochte Windung des Bandes 2 an. Wenn beim Betrieb der Vorrichtung das Band soweit abgelaufen ist, dass die letzte nicht gelochte Windung die Trommel verlässt, wird der Stift durch eine Feder 5 nach aussen gedrückt, so dass ein Kontakt 6 geschlossen wird. Dieser Kontakt liegt in einen Stromkreis 7, der die Antriebsvorrichtung stillsetzt oder auch den Rücklauf sofort einschaltet, so dass in letzterem Fall sich der Rückspulvorgang direkt selbsttätig an den Abspielvorgang anschliesst. In diesem Fall wird zweckmässig gleichzeitig mit der Umschaltung des Antriebes auch die Tonwiedergabevorrichtung abgeschaltet, damit keine Störgeräusche durch das Gerät erzeugt werden.
Bei einer anderen Ausführung ist das Band 2 ebenfalls mit Löchern 1 versehen, die aber beliebigen Abstand haben können. Das Band wird hier zwischen zwei Führungsrollen 8 und 9 hindurch bewegt, die mit den beiden Polen eines Stromkreises verbunden sind, welcher über ein Relais die Stillsetzung des Antriebs bewirkt. Sobald eine Lochung des Bandes zwischen die beiden Rollen kommt, berühren sich diese, da die eine der beiden Rollen so schmal ausgebildet ist, dass sie durch die Lochung genügend weit hindurch greift. Das Band ist selbst so dünn, dass die Berührung der Rollen innerhalb der Lochung durch das Band nicht gestört wird. Anstelle der zweiten Rolle kann auch ein Fühlhebel ständig über das Band gleiten, der dann durch die Lochung die gegenüberliegende
Rolle berührt und den Kontakt schliesst.
Andere Abänderungen und weitere Ausbildungen der Vorrichtung können vorgenommen werden, je nachdem, wie es die Verhältnisse erfordern. So kann z.B. anstelle der Löcher ein Einschnitt auf einer oder beiden Seiten des Bandes benutzt werden, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist. Die Perforation bzw. die Einschnitte müssen selbstverständlich so angebracht sein, dass sie die eigentliche Tonaufzeichnung nicht stören; entweder wird die Lochung oder der Einschnitt so weit an den Rand des Bandes gelegt, dass die Tonspur in der Mitte ungestört weiterlaufen kann, oder es wird dafür gesorgt, dass die Abschaltung erfolgt, bevor die Lochung in den Bereich des Tonaufzeichnungs- bzw. Tonabnahmekopfes gelangt.

Claims (6)

1. Vorrichtung zum selbsttätigen Abstellen des Vorschubes von bandförmigen Lautschriftträgern, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (2) in der Nähe des Endes mit einer oder mehreren Lochungen (1) oder mit Randeinschnitten oder Bandverengungen versehen ist, mit deren Hilfe die selbsttätige Abstellvorrichtung ausgelöst wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochungen bzw. Randeinschnitte oder Bandverengungen bei aufgewickeltem Band einander überdecken.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fühlhebel (4) in der Bandtrommel (3) derart angeordnet ist, dass er in die Lochungen bzw. Randeinschnitte oder Bandverengungen hineinragt und beim Ablauf der letzten ungelochten Lage des Bandes eine die Abstellvorrichtung auslösende Bewegung macht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Fühlhebel bei Ablauf der letzten ungelochten Lage des Bandes den Antriebsstromkreis direkt oder über ein Relais unterbricht.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass das Band an beiden Enden gelocht bzw. mit Randeinschnitten bzw. Bandverengungen versehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Kontaktpole, z.B. in Form von Rollen oder Fühlhebeln, durch das isolierende Band beim Betrieb des Gerätes normalerweise getrennt sind und beim Einlaufen einer Lochung bzw. eines Randeinschnittes oder einer Bandverengung miteinander verbunden werden.

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