DEP0009431DA - Selbsttätige Abstellvorrichtung für Tonaufnahme- oder Wiedergabegeräte mit bandförmigem Lautschriftträger - Google Patents

Selbsttätige Abstellvorrichtung für Tonaufnahme- oder Wiedergabegeräte mit bandförmigem Lautschriftträger

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Publication number
DEP0009431DA
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Werner Dr. Puhlmann
Original Assignee
Blaupunkt-Werke GmbH, Zweigniederlassung Darmstadt, Darmstadt
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Description

Bei dem Betrieb von Magnettongeräten oder ähnlichen Geräten mit bandförmigem Lautschriftträger ist es bisher üblich gewesen, den Ablauf des Bandes ständig zu überwachen und das Gerät von Hand ausser Betrieb zu setzen, wenn die Abwicklungsspule nahezu abgelaufen ist. Da die Bandtrommeln gewöhnlich freiliegen und die Geräte der ständigen Wartung und Überwachung bedürfen, konnte die rechtzeitige Abschaltung nach Ablauf des Bandes dem Bedienungspersonal übertragen werden.
Wird ein bandförmiger Lautschriftträger jedoch bei Heimgeräten benutzt oder in Geräten, bei denen die Bandtrommeln sich in einer Kassette oder innerhalb eines Gehäuses befinden, dann wird eine selbsttätige Abstellung des Gerätes erforderlich, wenn das Band abgelaufen ist.
Um die Bedienung des Gerätes möglichst einfach zu gestalten, wird gemäss der Erfindung das isolierende Band des Lautschriftträgers an einem oder beiden Enden mit einer leitenden metallischen Belegung oder mit einer leitenden Fortsetzung versehen, welche einen Kontakt zur Stillegung oder Umschaltung des Bandtransports schliesst. Zu diesem Zweck ist der leitende Teil des Bandes zweckmässig ständig an den einen Pol einer Spannungsquelle angeschlossen und wird vorzugsweise über eine mit dem andern Pol der Spannungsquelle verbundene Führung, z.B. eine Rolle oder einen Fühlhebel, geleitet. Die ganze Anordnung kann im Innern einer Kassette eingebaut sein, welche die Aufwickel- und Abwickeltrommel enthält.
Ein Ausführungsbeispiel ist in Fig. 1 und 2 dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Kassette 1 mit dem Bandtrommeln 2 und 3, die von einem hier nicht dargestellten Antrieb in Umlauf gesetzt werden. Das Band wird an einem Sprechkopf 4 vorbeigeführt, der sowohl zur Aufzeichnung als auch zur Abnahme des Tones benutzt wird. Eine metallische Führungsrolle 5 ist mit dem einen Pol eines Stromkreises verbunden, in dem ein Relais 6 liegt. Das Magnettonband 7 trägt nach Fig. 2 auf seiner Rückseite, d.h. auf der der magnetisierbaren Schicht 8 abgewendeten Seite in der Nähe des Bandendes eine vorzugsweise unmagnetische Metallisierung 9. Die Länge der Metallisierung ist so bemessen, dass das metallisierte Band noch eine ganze Strecke über die Führungsrolle 5 laufen kann, bevor das an der Trommel 2 befestigte Ende seinen weiteren Ablauf hindert. Das metallisierte Ende ist über die Trommelachse leitend an das andere Ende des Relaisstromkreises angeschlossen. Das Relais 6 setzt den nicht dargestellten Antrieb der ganzen Vorrichtung still.
Sobald also beim Betrieb der Vorrichtung das Band 7, das sich in Pfeilrichtung 10 bewegen möge, soweit abgelaufen ist, dass der metallisierte Endteil auf die Führungsrolle 5 kommt, wird der Stromkreis des Relais 6 geschlossen und das Gerät stillgelegt.
Die Anordnung kann auch nach Fig. 3 so getroffen werden, dass je ein Kontaktrollenpaar 5, 5 für den Vorlauf und ein Rollenpaar 5', 5' für den Rücklauf vorgesehen wird. Die Schalter 12 und 13 sind mit dem nicht dargestellten, von Hand zu bedienenden Motorschalter für Vor- bzw. Rücklauf gekuppelt. Ist das Band z.B. im Vorlauf (Pfeilrichtung 14) abgelaufen, so wird die Maschine durch Betätigung des Relais 6 über den Schalter 13 angehalten und kann nur wieder in Betrieb genommen werden, wenn der Rücklauf eingeschaltet wird. Hiermit wird also eine Sicherung gegen falsche Bedienung erreicht.
Beim Einschalten des Rücklaufs wird aber der Schalter 13 geöffnet und Schalter 12 geschlossen, so dass nun bei Ablauf des Bandes entgegen der Pfeilrichtung 14 des Relais über den Schalter 12 Strom erhält, sobald der leitende Abschnitt in den Bereich der Rolle 5' kommt.
Bei einer anderen Ausführungsform ist das Band nicht selbst metallisiert, sondern es ist eine metallische leitende Verlängerung des Bandes an das Band angeschlossen. Auch hierbei können entweder eine oder beide Seiten der Verlängerung leitend sein.
Die leitende Belegung muß selbstverständlich so ausgebildet sein, dass sie die Tonaufzeichnungs- und -abnahme nicht stört. Entweder ist zu diesem Zweck dafür gesorgt, dass die Stillegung des Antriebs stattfindet, bevor der leitende Teil des Bandes in den Bereich des Tonaufzeichnungs- oder -abnahmekopfes kommt, oder die Belegung ist so dünn und bzw. oder aus einem solchen Material hergestellt, dass sie keine Beeinträchtigung der Tonaufzeichnung hervorruft. Z.B. kann eine dünn aufgesprühte Silberschicht auf der Rückseite des Bandes Verwendung finden. Es ist auch möglich, den Träger selbst am Ende des Bandes leitend zu machen und auf ihn die magnetisierbare Schicht aufzubringen oder am Ende des Bandes z.B. ein Stück Stahlband anzubringen, das gleichzeitig leitend und magnetisierbar ist.
Auch die Art der Stillegung des Antriebes ist nicht auf das beschriebene Beispiel beschränkt. Anstelle der elektrischen Stillsetzung kann auch eine mechanische Auskupplung oder Bremsung des Antriebes durch das Relais oder die durch die Kontakttätigkeit elektrische Einrichtung hervorgerufen werden.
Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel wird bei Erreichen des Bandendes nicht nur der Antrieb, sondern auch die elektrische Tonwiedergabe abgeschaltet, so dass keine Störgeräusche beim Ablaufen des Bandendes oder bei dem unmittelbar darauf vorgenommenen Zurückspulen hörbar werden. Es kann auch zweckmässig sein, den Antrieb durch Schliessung des Kontaktes sofort auf schnellen Rücklauf umzuschalten und das Gerät erst nach vollständigem Rücklauf, der seinerseit durch einen ähnlichen Bandkontakt begrenzt wird, stillzusetzen.

Claims (9)

1. Selbsttätige Abstellvorrichtung für Tonaufnahme- und bzw. oder
-wiedergabegeräte mit bandförmigen Lautschriftträger, dadurch gekennzeichnet, dass das isolierende Band in der Nähe des Endes mit einer leitenden Belegung oder mit einer leitenden Fortsetzung versehen ist, welche einen Kontakt zur Stillegung oder Umschaltung des Bandtransports gegebenenfalls auch der Tonwiedergabe schliesst.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der leitende Teil des Bandes ständig an den einen Pol einer Spannungsquelle angeschlossen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Band über eine leitende, mit der Spannungsquelle, vorzugsweise dem zweiten Pol derselben, in Verbindung stehende Führung, z.B. eine Rolle (5) oder einen Fühlhebel, geleitet wird.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das Band und die Abstellvorrichtung in einer Kassette (1) angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass beide Enden des Bandes leitend sind und Abstellvorrichtungen für Hin- und Rücklauf vorgesehen sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass für Hin- und Rücklauf von voneinander verschiedene Vorrichtungen vorgesehen sind, die auf verschiedenartige Metallisierungen des Bandes ansprechen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die leitende Schicht (9) auf der Seite des Bandes (7) angebracht ist, die frei von magnetisierbaren Material ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Endkontakt der Antrieb unmittelbar auf schnellen Rücklauf des Bandes umgeschaltet wird.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei Kontaktrollen (5-5 und 5'-5') ind der Nähe der Bandtrommeln (2, 3) vorgesehen sind, die paarweise durch den leitenden Bandteil miteinander elektrisch verbunden werden.

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