DEP0009050DA - Anordnung zur Beseitigung der Brummspannung in einer Röhrenstufe - Google Patents
Anordnung zur Beseitigung der Brummspannung in einer RöhrenstufeInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit der Aufgabe, die aus dem speisenden Netz in die Röhrenbetriebsschaltung gelangende Brummspannung innerhalb einer Röhrenstufe zu beseitigen.
Bisher hat man in einer gemäss der in der Zeichnung dargestellten Schaltung aus dem Netz gespeisten Röhrenstufe zur Herabsetzung der Brummspannung U(sub)Br die Siebelemente R(sub)1 und R(sub)2 (Kondensator) zwischen den Speisepunkten + und 0 eingeführt und den zwischen beiden Siebelementen liegenden Punkt S z.B. an das Schirmgitter der Röhrenstufe angeschlossen. Die Grösse des Widerstandes R(sub)1 wurde dabei durch den vom Schirmgitterstrom herrührenden höchst zulässigen Spannungsabfall bestimmt, während für die Wahl der Kondensatorgrösse R(sub)2 allein wirtschaftliche Gesichtspunkte massgebend waren. Es ist verständlich, dass es bei einer unter solchen Gesichtspunkten erfolgten Bemessung der Siebelemente nicht immer möglich war, die Brummspannung zu beseitigen. Dies soll nun jetzt durch folgende Erkenntnis erzielt werden.
Bei einem Aufbau, wie er in der dargestellten Schaltung gezeigt ist, ist die Brummspannung am Schirmgitter, also zwischen den Punkten S und 0 gleich
Da diese Spannung im Masse
(D = Durchmesser) im Röhrensystem verstärkt wird, ergibt sich im Anodenkreis eine verstärkte Brummspannung der Grösse
An der Röhre liegt nun aber nicht nur die vom Schirmgitter herrührende und dann verstärkte Brummspannung der vorstehenden Grösse, sondern es liegt an den Punkten A und 0 auch noch die unverstärkte Brummspannung U(sub)Br über die Drosselspule Dr. Demzufolge ergibt sich zwischen den Punkten + und 0 eine treibende Gesamtbrummspannung der Grösse
Über die Röhre fliesst demnach im Anodenkreis ein Brummstrom
Zur Beseitigung der Brummspannung ist demnach das Brummspannungspotential zwischen den Punkten A und 0 gleich Null zu machen, d.h.
Aus diesem Ergebnis erkennt man, dass der Phasenwinkel zwischen den Siebelementen R(sub)1 und R(sub)2 sowie der Betrag ihres komplexen Spannungsteilerverhältnisses den Phasenwinkel zwischen dem inneren Röhrenwiderstand und dem komplexen Widerstand des Anodenspeisekreises das Betragsverhältnis zwischen diesen beiden nachbilden müssen. Wird die Anode nicht über eine Drossel Dr, sondern wie meist üblich, über einen Ohmschen Widerstand R(sub)3 gespeist (siehe Änderung der Schaltung: Ersatz Dr durch R(sub)3), so kann die abgeleitete Bedingung leicht dadurch erfüllt werden, dass der Widerstand R(sub)1 mit einem entsprechend grossen Kondensator (siehe Änderung der Schaltung: Parallelschaltung eines Kondensators zu R(sub)1) überbrückt wird, dessen Blindwiderstand klein gegen den Ohmschen Widerstand R(sub)1 ist. Das Spannungsteilerverhältnis der Kondensatoren ist dann praktisch winkelfrei und erfüllt damit nach Betrag und Winkel die Bedingung DRi : R(sub)3.
Erfindungsgemäss wird demnach die Brummspannung in der Röhrenstufe dadurch beseitigt, dass der vom Gitterkreis herrührende, in der Röhrenstufe verstärkte Teil der Brummspannung unter Heranziehung der im Anodenspeisekreis vorhandenen Brummspannung so kompensiert wird, dass im äusseren Röhrenkreis zwischen Anode und Kathode eine Brummspannung praktisch nicht vorhanden ist.
Claims (4)
1. Anordnung zur Beseitigung der Brummspannung in einer Röhrenstufe, dadurch gekennzeichnet, dass ein vom Gitterkreis herrührender, in der Röhrenstufe verstärkter Teil der Brummspannung unter Heranziehung der im Anodenspeisekreis vorhandenen Brummspannung so kompensiert wird, dass im äusseren Röhrenkreis
zwischen Anode und Kathode eine Brummspannung praktisch nicht vorhanden ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gitterkreis von den am Speisestromkreis liegenden, zur Beseitigung der Brummspannung dienenden Siebelementen (R(sub)1, R(sub)2) in Spannungsteilerschaltung abzweigt.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebelemente (R(sub)1, R(sub)2) so bemessen sind, dass der Phasenwinkel zwischen ihnen und der Betrag ihres komplexen Spannungsteilerverhältnisses
den Phasenwinkel und das Betragsverhältnis zwischen innerem Röhrenwiderstand (R(sub)i) und komplexem Widerstand (R(sub)Dr) des Anodenspeisekreises nachbilden.
4. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebelemente (R(sub)1 mit Parallelkondensator, R(sub)2) so bemessen sind, dass der Betrag ihres praktisch phasenwinkelfreien Spannungsteilerverhältnisses das Betragsverhältnis zwischen innerem Röhrenwiderstand (R(sub)i) und ohmschem Widerstand (R(sub)3) des Anodenspeisekreises nachbildet.
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