DEP0009038DA - Schaltungsanordnung zum Schutz elektrischer Leitungen gegen Überlastung, insbesondere in Fernmeldeanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Schutz elektrischer Leitungen gegen Überlastung, insbesondere in FernmeldeanlagenInfo
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Description
Schaltungsanordnung zum Schutz elektrischer Leitungen gegen Überlastung, insbesondere in, Fernmeldeanlagen.
Wenn in einer Anlage Öfters starke/Teile deree, insbesondere die Zuleitungen, gefährden*e^tröme auftrete^ ist der Verbrauch
an Sicherungen ein erheblioher0 Abgesehen davon, daß der häufige Ersatz der Sicherungen unwirtschaftlich ist, besteht noch der fiachteil,
daß in vielen Störfällen die Anlage c länger* -fr als notwendig stillgelegt ist·. Die .Jtörong, welche die Entnahme eines
unzulässig starken Stromes zur Ji'olge hat, •bes'teht in der Hegel nur eine kurze Zeit. Bis zurCPrufung, ob neue Sicherungen ohne Gefahr
sofortigen Durchbrennens eingesetzt werden können und bis zum Einsetzen der Sicherungen Tergeht aber dann eine längere Zeit. Um den
starken Verbrauch an Sicherungen herabzusetzen, die Leitungen in ausreichendem Maße gegen unzulässig starke Ströme zu schützen und
die Anlagen nicht langer als unbedingt notwendig stillzulegen, sind Anorogen bekannt, bei denen ein nur bei einem erheblichen Anstieg
des Stromes ansprechendes tberstromrelais einen hohen Schutzwideretand in den die starke' Stromentnahme verursachenden Stromkreis
einschaltet. Diese Anordnungen benötigen, hierzu eiae größere Zahl von Schaltelementen.
Bio v^arliogoiad'«» Erfindung zeigt einen weg, der elektrische Leitungen gegen überlastung sicher achützt und bei dessen Anwendung nach
Fortfall des die Entnahme zu.starken Stromes bedingenden Zustandes,
also nach Beendigung der Gefahrzeit,, die normale Betriebsschaltung selbsttätig wieder hergestellt vHrdj obgleich nur eine gegenüber
den bekannten Anordnungen wesentlich geringer© Zahl von Schaltelementen gebraucht wird.
Die Erfindung besteht darin, daß ein überstroairelals bei seinem Ansprechen eine eigene zweite Wicklung in die zu schützende Leittiagjsiiaschaltst
und deß .diese Wicklung derart bemessen 1st, daß sie.Während der öefahrzelt .sowohl als^Jaltev/ioklun/? für da
laie, al. auch als iSSßfeS?K?Ä^R^ ^
Der Schutz der Leitungen wird ipitMn durch Anwendung eines einzi~ •£;en_Relals mit zwei 3Ή eklitngen 'rw1 einem Kontakt erreicht* Zweckmäßig
wird dieser_e1nzige Relaiskontakt als Ruhekontakt ausgebildet und öffnet.beim Ansprechen, des Uberetrojnrelais einen Kurzschluß
der zweiten als Halte-ckli?/^ '.nid Schutzwiderstaad v/irkenden Wicklung.
In der Zeichnung sind zwei •Auaii*hri'n«j;sbelspiele der lirfitidung dargestellt
ο
<lie y.r Π η dung, ange^^n let bei Crleichstrom gespeisten Anlttgen, währaud· i:i ^go2 ciae WsoHoöIstrom gespeiste Anlage veranachan.licht
ist«,
Tie vr'fiiidung kanu bei elektrischen Anlagen jeder Art an£,e?^endet
vjerdan. Bei Jferronoldesnla^en kann j,ls bberstroiarelais ein HeIeAa der an 3^oh in der Anlage verwendet a,a Type benutzt werden.
Paa öber^trornrclais A1 liegt ntf τ sr-inar 'liicklung, I, ciie eiron niederen
Tideri3tar.d hat, in der SpelaoleitUiig, die asu. einer beliebigen Zahl von Verbrauchern V, beispielsweise zu. 'siner Gruppo von
Wählern, führt«· Solange in dem Strorakrais: -Pol der Batterie B, Eclaia ü1 Wicklung Ij Kontakt al, Verbraucher V. +Pal der Batterie^
B or'änn-itigsgsi&^e hetr-lebDverhültaisse vorherrschen, üer ütron. demnach oine b^v'tiitsrta Höhe nicht überschreite^, kann das
relaio A1 nicht ansorecheric
Erreicht aber der aus der Batterie B entnommene Strom aus Irgend einem Grunde, beispielsweise infolge eines an einem Verbraucher
aufgetretenen Kurzschlusses, eine solche Höhe» daß die Zuleitungen gefährdet sind, so spricht das uberstromrelais A1 an und öffnet
seinen einzigen Kontakt^.. Dadurch wird der Kurzschluß der Wicklung II des Oberstromrelais aufgehoben. Die Wicklung II ist
in die Speiseleitung, und zwar in Reihe mit der .ilcklung I·, gelegt. Diese Wicklung II ist nun derart .bemessen, daß bei ihrer Binschaltung
der aus der Batterie B entnommene Strom auf einen die Speiseleitung nicht mehr gefährdenden Wert herabgedrückt wird und das
Uberstromrelais trotz des Sinkens des Stromes sicher In der Arbeitslage gehalten wird.
Bei Beendigung des die Entnahme des unzulässig starken Stromes bedingenden Zustandes an den Verbrauchern oder an den Zuleitungen
zwischen äem überatromreiais A1 und den Verbrauchern sinkt infolge des hohen Widerstandes der Wicklung II der aus der Batterie B
entnommene Strom auf einen- solchen './ert, daß das uberstromrelais A1 seinen Anker nioht mehr in der Arbeitslage halten kann. Es
fällt ab und schließt den Kontakt at« Hunmehr, also unmittelbar bei Beendigung der Gefahrzeit, * st xvleder .der normale Betriebszustand
hergestellt, bei welchem in der Speiseleitung nur die niederohmige vicklung I des übersfromrelaia liegt.
Während der ganzen Gefahrzeit, aber auch nur wahrend dieser, sind die Leitungen durch ein Relais mit zwei Wicklungen und einem einzigen
Kontakt, einem Ruhekontakt, sicher gegen Überlastung geschützt.
Je naoh den gegebenen Verhältnissen kann das uberstromrelais für einen Verbraucher, für eine Gruppe von Verbrauchern oder nur einmal
für die gesamte Anlage vorgesehen werden.
2:
Die Anlage wird nicht aus einer Batterie, sondern aus einer wech selstromqtuelle WQ .gespeist. In einer Speiseleitung liegt wieder
ein Uberstromrelais A2 mit seiner niederohmlgen '«Heklung I. Das Uberstromrelais kann gemeinsam füx eine Gruppe von Verbrauchern
vorgesehen seino
Wenn das Überatromrelais A2 bei Entnahme eines starkenV^eile der Anlage, insbesondere die Zuleitungen,, gef ährde-a&e«, anspricht
und den Kontakt a2 öffnet, wird der Kurzschluß der hochohmigen Wicklung II aufgehoben« Diese Wicklung ist über vier in
G-rät2schaltung angeordnete Gleichrichter G1, G2 1 G3> G4 eingeschaltet.
Durch den Wechselstrom, dessen eine Halbwelle über: Gleichrichter G1, Relais A2 Wicklung-IJ1 Gleichrichter G2 und
dessen zweit«" Halbwelle-über Gleichrichter G3, Heiais Δ2 Wicklung II, Gleichrichter G4 flieflji,- bleibt das fielais A2 während der Gefahrzeit
sicher angesprochen* Gleichzeitig ist aber infolge des hohen Widerstandes der Widklung II der Strom auf einen die Leitungen
nicht mehr gefährdenden Wert herabgedrückt.
Sinkt infolge Beseitigung dea den übermäßig starken Strom bedingenden Zustandes der Strom auf eizi^n "ert, der auch bei ausgeschalteter
Wicklung II die Leitungen nicht mehr gefährden würde, ao kana.äas Relais A2 seinen Anker nicht mehr angezogen_halten.
Es schließt am Kontakt a2 die Wicklung II .sowie die Gleichrichter G1,_G2, G3>
G4 kurz* Der normale BeH;riebszuBtand, in dem in der Speiseleitung nur .die niederohmige Wicklung I des Überstromrelais
liegt, ist wieder hergestellt.
2 Figuren
Claims (1)
- 4 Patentansprüche,Patentansprüche ϊ1) SchaltungaanOrdnung sua Schütze elektrischer Leitungen gegen Überlastung, insbesondere In Perma^ldeanlagen, daduroh gekennseichaet, daß sin u'baratromrelo/la (A1, A2) bot seinem Ansprechon eiaa eigene aweite Wicklung (ll) in die au schützende Leitung einschaltet und daß diese Wicklung (II) derart bemessen ist. daß aiel^ährond der Gefahrzeit sowohl als*·Haltewicjcluns) cF aTs ~cmtcatfür das HGlaia (A1, A2) als aucF aTs ~cmtczwi2) Schaltungeanördnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,_ daS die Halteivickluiag (II) bein Ansprechen des uberstromrelais" (Al, A2) durch Aufheben .eines Kurzschlusses (al, a2) in die Leitung eingeaclialtet wird.5) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, für j»it Wechselstrom-ge<»- speiat« Leitungen, dadurch gekennzeichnet, daß <He Haltewicklung (A2II) nach ihrem Eiiaschalten üfeer in Qrätasehaltung angeordnete Gleichrichter (Gt - 04)'in <äer zu achützeadsn Leitung4-) Schaltungsanordnung naoh Arispruch. 3, dadurch daß bei niöht angesprochenem überetroBrelait (A2) Haltewioklung (II) und GHelchrichter (öl - G-4) taügeechloeeea sind.
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