DEP0007815DA - Einmotoren-Laufwerke - Google Patents

Einmotoren-Laufwerke

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DEP0007815DA
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Germany
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English (en)
Inventor
Heinz Dr.-Ing. Lübeck
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Description

Bisher vertrat man den Standpunkt, dass eine hochwertiges Magnetton-Gerät die Verwendung eines Dreimotoren-Laufwerkes zur Voraussetzung habe. Dies schien insbesondere im Hinblick auf die geforderten Gleichlaufeigenschaften ein unbedingtes Erfordernis. Derartige Laufwerke weisen jedoch eine Reihe von Nachteilen auf, als da sind:
a) hoher apparativer Aufwand,
b) hoher Leistungsbedarf,
c) hoher Verbrauch an Verschleissteilen,
d) es gibt bisher keine Motorenkonstruktion, die gewährleistet, dass das Tonband unabhängig vom Spulendurchmesser unter dauernd gleicher Spannung durch das Laufwerk gezogen wird.
Insbesondere der letztgenannte Gesichtspunkt gibt Veranlassung, nach einer Konstruktion zu suchen, die diesen Mangel nicht aufweist und bei der nach Möglichkeit auch die Mängel a bis c in Fortfall kommen. Nachfolgend sind eine Reihe von Erfindungsvorschlägen zur Lösung dieses Problems erläutert.
Wertet man die Tatsache aus, dass in den Betriebszuständen "Aufnahme" und "Wiedergabe" sowohl die beiden Filmspulen als auch die Gummiandruckrolle als auch die Tonrolle sämtlich die gleiche Umfangsgeschwindigkeit ufweisen, der Bandgeschwindigkeit, dann kommt man zu einer beträchtlich vereinfachten Laufwerkskonstruktion, wenn man erfindungsgemäss alle oder einige der rotierenden Elemente gleicher Umfangsgeschwindigkeit miteinander in Eingriff bringt und so unmittelbar ein Bauteil durch das andere in Umdrehung versetzt. In diesem Falle erübrigt sich ein gesonderter motorischer Antrieb der beiden Filmspulen, die nun von dem Tonmotor über die Gummiandruckrolle angetrieben werden oder auch sich gegenseitig antreiben, und zwar unabhängig von ihrem jeweiligen Durchmesser jeweils mit der für das Ab- und Aufspulen erforderlichen Geschwindigkeit.
Die Abb. 1 - 4 zeigen einige Ausführungsbeispiele. In Abb. 1 und 2 ist die in der Mitte, oberhalb des Sprechkopfes S gezeigte Antriebsrolle starr angeordnet. Sie sitzt entweder auf der Achse des Antriebsmotors oder wird durch ein Übersetzungsgetriebe von diesem angetrieben. Die Antriebsrolle ihrerseits wird in beiden Ausführungsformen von dem Band umschlungen und bestimmt infolgedessen seine Laufgeschwindigkeit ebenso wie die Umfangsgeschwindigkeit der beiden Filmspulen. Im Betriebe des Laufwerkes werden die axial verschiebbaren Bandspulen gegen die Antriebsspulen gedrückt und von dieser unabhängig von ihrem jeweiligen Durchmesser genau mit der Geschwindigkeit in Umdrehung versetzt, die für den Bandtransport erforderlich ist. Dabei ist es eine Frage des Andrucks der Rolle gegen die Aufwickelspule, wie straff das Band auf dieser aufgespult wird.
Die Ausführungsform gemäss Abb. 3 lehnt sich insofern an die bisher bekannten Laufwerke an, als die übliche Bandantriebsart des mittels Tonrolle und gegengedrückter Gummiandruckrolle angetriebenen Bandes beibehalten ist; im Gegensatz zu den bekannten Laufwerkkonstruktionen erfolgt dagegen das Auf- und Abspulen nicht mit Hilfe zweier besonderer Motoren bezw. mit Hilfe eines vom Tonmotor angetriebenen Getriebes. Vielmehr wird ähnlich den in Abb. 1 und 2 gezeigten Ausführungsformen eine federnd angeordnete Andruckrolle mit den beiden Spulen in Eingriff gebracht, und es spielt sich folgender Vorgang ab: Das Tonband wird mittels der Tonrolle und der gegengedrückten Gummiandruckrolle von der Abwickelspule abgezogen; dadurch wird diese in Umdrehung versetzt; die Abwickelspule setzt ihrerseits die gegen sie drückende Andruckrolle in Umdrehung und diese wiederum die Aufwickelspule und zwar wegen der prinzipiell bedingten Übereinstimmung aller Umfangsgeschwindigkeiten mit genau der Tourenzahl, die für ein straffes und schlaufenfreies Ab- und Aufspulen des Tonbandes ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform einer Antriebsvorrichtung für bandförmige Magnetogrammträger zeigt die Abb. 4;diese Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der beiden Spulenträger mittels Federkraft so gegeneinander gedrückt werden, dass das von einer an sich bekannten Antriebsvorrichtung an den Köpfen vorbeigezogene Band die Abwickelspule in Umdrehung versetzt, die ihrerseits infolge der durch Federkraft hervorgerufenen Reibung die Aufwickelspule mit der für ein sicheres Aufwickeln des Tonträgers erforderlichen Tourenzahl in Drehung versetzt.
Da die Summe der Radien beider Filmspulen in allen Betriebsphasen annähernd konstant ist, sich also auch der Achsabstand beider Spulen nur geringfügig ändert, bleibt die Federkraft praktisch konstant, und dadurch ist anderseits gewährleistet, dass auch die durch Reibwirkung auf die Aufwickelspule ausgeübte Antriebskraft konstant bleibt.
Bei senkrechter Aufstellung des Laufwerkes gemäss der Abb. 4 ist es möglich, die die beiden Spulen gegeneinander drückende Federkraft durch die Schwerkraft zu ergänzen bezw. zu ersetzen.

Claims (5)

1. Vorzugsweise einmotoriger Antrieb für bandförmige Magnetogrammträger, gekennzeichnet dadurch, dass einige oder alle der rotierenden Teile gleicher Umfangsgeschwindigkeit, nämlich der Spulen und der Antriebsrolle miteinander in Eingriff stehen.
2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auf- und vorzugsweise auch die Abwickelspule des Magnetogrammträgers durch Reibabtrieb mittels einer gegen eine oder beide Spulen gedrückten Andruckrolle, deren Umfangsgeschwindigkeit gleich der Bandgeschwindigkeit ist, angetrieben werden.
3. Antrieb gemäss Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Andruckrolle unmittelbar oder mittelbar von dem Tonmotor versetzt wird.
4. Antrieb gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetogrammträger mittels eines an sich bekannten Bandantriebes von der Abwickelspule abgezogen wird, und dass diese ihrerseits die Andruckrolle und diese die Aufwickelrolle in Umdrehung versetzt.
5. Antrieb gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Spulen mittels Federkraft und(oder) durch ihr Eigengewicht so gegeneinander gedrückt werden, dass der in an sich bekannter Weise geförderte Magnetogrammträger die Abwickelspule und diese durch Reibung die Aufwickelspule in Umdrehung versetzt.

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