DEP0007800DA - Stahl und Wärmebehandlung für Finger für Schneidwerke von Nähmaschinen - Google Patents
Stahl und Wärmebehandlung für Finger für Schneidwerke von NähmaschinenInfo
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Description
Bei Schneidwerken von Nähmaschinen bilden die Finger die Führungen des Mähmessers und gleichzeitig die feststehenden Gegenmesser.
Man unterscheidet dabei in Bezug auf die Herstellung der Schneide, Ganzstahlfinger und Finger mit eingelegten Stahlplatten.
Die bisherigen Ganzstahlfinger sind im Einsatz gehärtet und haben daher eine geringe Härtetiefe und dadurch eine kurze Lebensdauer der Schneide.
Die Finger mit eingelegter Stahlschneide vermeiden diesen Überstand, kommen aber in der Herstellung teuerer und durch das Einlegen der Stahlplatten wird der Finger geschwächt.
Beide Ausführungen haben den Nachteil, dass nur Material geringerer Festigkeit verwendet wird, und das Werkstück gegen Biegungsbeanspruchungen nur wenig widerstandsfähig ist.
Finger gemäss der Erfindung sind Ganzstahlfinger aus einem Stahl, mit dem man lediglich durch Abschrecken die notwendige Härte von etwa 500 - 600 Brinell erreicht. Ein C-Stahl mit 0,40 - 0,45 % C erfüllt diese Anforderungen in der Regel. Die ungehärteten Teile des Finger selbst haben dabei eine Zugfestigkeit von etwa 60 - 70 kg/mm(exp)2.
Die Schneide ist gemäss der Erfindung im Aufsatzhärteverfahren durch Erhitzen mit einem Reihen- oder Schlitzbrenner und Abschrecken mit einer Brause oder in einem Bad auf die notwendige Härte gebracht.
Der Finger ist dabei zweckmässig so geformt, dass die Scheidekante a gemäss den Abbildungen 1 und 2 aus dem Hauptkörper vorsteht und dadurch schnell und gründlich durchwärmt werden kann und durchhärtet.
Claims (2)
1.) Finger für das Schneidwerk von Mähmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der Finger einheitlich aus einem Stahl hergestellt ist, der lediglich durch Abschrecken die notwendige Härte erreicht, und dass die Schneide auf die erforderliche Abschleifbreite im Aufsatzhärteverfahren tief durchgehärtet ist.
2.) Finger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zu härtende Schneidkante aus dem Werkstück vorsteht.
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