DEP0007697DA - Anordnung zur Auslösung elektrischer Signale oder Impulse, insbesondere zur Achszählung schienengebundener Fahrzeuge - Google Patents

Anordnung zur Auslösung elektrischer Signale oder Impulse, insbesondere zur Achszählung schienengebundener Fahrzeuge

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DEP0007697DA
DEP0007697DA DEP0007697DA DE P0007697D A DEP0007697D A DE P0007697DA DE P0007697D A DEP0007697D A DE P0007697DA
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Inventor
Volker Freiburg Aschoff (Breisgau)
Original Assignee
Wilhelm Zeh KG, Freiburg (Breisgau)
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Description

Firma. Wilhelm geh BlSaa Frelbitrg t.Br,
anordnung zur Auslösung eIeiftrlaoiier E jgnale oder Impulse, Insb;:B._ggP iirsur ^ohazählung soMene ngebundoner Iahrzeuge.
QegeiistaM der Erfindung ist eine Anordnung zur Auslösung elektrischer Jignale odor Impulses bewirkt durch. Fremdbeeinflussuag eines Kreises einer KagxietaEordriUiv-S5, insbea, für die Ewe oüe der a-chaz-ihiung schienengebundener TaJirssugee
Ui e iüaorlßunv uezv.-sokt in eracer Linie ^aine Anwendung zur 'cervollkommnung des, liiiaenbahnsio&irungsiieseae hinslcfeiü. iofc flor Sciisffung selbsttätiger *vt eil-werke, ohne' hierauf jedoch ausschliesslich beschrankt zu nein. Kierbei besteht öle Aufgabe, die in seinen G-laieabuohnitt einfahrenden und/oder aus ihm ausfahrenden Sags ohse/janse igen, zu z&h'i en und die Aiisahl der ein-- und ausfahrenden Aohsen Biit einend or zu Tergleichsn {Cvleiis- Beeetct- und Ol«;is- TrTelEelflucg} «,
Zur Lösung dieser Aui1Subexi sind bereits die verschiedenartigsten Toraohlaiee gemacht β orden, denen jedoch allen noch gewisse l'iängel anhaften. .Benutzt man ε.-·:.. elektrische Kontakte, die durch mechanische Hadtaster betätigt ·» erden, so erfasst man s-wsr einen bei v«o km/h beginnenden GeschKindigkeitsbereichs ist über wegen der neohanisehen ir.Igheit der Taster in Richtung höherer Geschwindigkeiten begrenzt. I'ernar sind die neohsnisehen Sadtaeter empfindlich gegen Witterungseinflasse (Tereisung) · Benutst mn den in einer !•Sagnttspuie bei ^orbeifrhrt eines RadeE induzierten SpannungsetoBa a ο ist nan sv?ar in Hichtang hoher Gssahsiindigkeiten -weitgehend unbegrenzt, kann dabei
aber dann geringe Geaoiwind igceltcn nur soiiwer uiiü üisoes, die Geschwindlfekeit v«o km/h nicht mehr damit erfassen, weil hierfür die Anderungsgeaelairindigkeit der magnetischen Induktion ausschlaggebenö ist.
Günstiger verhält sich in der. angeführten Besiehung ein© mit Gleichstrom erregte magnetisch©.Brücke, deren FluB im Brüekenquerzs«eig bei Torbeifahrt eines Rades Grösse und Richtung ändert und somit eine hinreichend starke Viirkung auslöst, wobei eine derartige Anordnung schon bei einer Geschwindigkeit
ν ■= ο km/h beginnend trotzdem einen aehr weiten Frequenzbereich überstreicht ο IachteiIig ist bei einer solchen magnetischen Brücke bisher bekannter Ausführung jedoch Iioch5 dass zur Anzeige des Flusses im Brlicksnctuerzweig ein polarisiertes Ankersystem ähnlich der in polerisierten Telegraphenrelais benutzten Art notwendig ist. Derartige Systeme stellen aber Hechanisch und magnetisch empfindliche Schaltelemente dar, deren Verwendung unter den im Eisenbahnbetrieb auftretenden hohen Beanspruchungen durch Erschütterung und Klimaeinflüsse leicht zu Störungen führen Icannj was unbedingt vermieden werden muß»
Um solche Etoranfalligen9 mit Kontaktbetätigung arbeitenden Anordnungen zu vermeiden, hat man auch schon vorgeschlagen, mit Wechselstrom erregte Magnete zu benutzen, raobei dann zur Anzeige die in der Erregerwicklung auftretende Änderung ihres komplexen Widerstandes ausgenutzt wird, die stattfindet, wenn sieh der magnetische Widerstand infolge der ihn treffenden Fremd» beeinflussung -verändert. Aber auch diese Anordnung hat sich nicht bewährt * Sie arbeitet ebenfalls au Unsuverlassige Ausserdem haften ihr sonst noch Sachteile an, die verbunden sind mit den dabei erforderlichen relativ großen Magnetisierungsströmen und den Wirbel Stromverlust en, die auftreten, Insbes· auch in dem das Magnetsystes ums Chilessenden Gehäuse.
Die erfindungsgemäße Anordnung, die eile diese IIangel beheben will, geht einen grundsätzlich anderen feeg* Sie zeichnet sich da-» durch aus, dass bei Ihr eri'indungs gemäß die in der Magnet anordnung durch Gie Fremdbeeinflussung hervorgerufenen Veränderungen des Liagnetflusses auf ein ihr zusätzlich ausser ihrer Erregung angeschlossenes weiteres Stromkreissystem zur Einwirkung gebracht werden, diTs' ηώ Auns'üiü te ,Stoi !'...on sühnte / o-E.itzt, deren Grösse (Leitwert oder ^iderstandswert} sich unter magnetischem Einfluss ändert, wesentlich ist hierbei, dass jetzt in dieser Weise keinerlei mechanisch betätigte kontakte mehr an einer Stelle benötigt v.erd^n, die roburjt a Betriebsbecingungen unterliegt, jja die iiagnet&ncrinung aus.·;?erden: in ihres Tsstber=Ich nicht mehr in einem wechselfeld arbeitet, das die ganze Magnetanordnung durchsetzen muss, treten auch keine dadurch bedingten jjachveile und Verluste mehr auf.
Die Möglichkeiten der Ausführung der erfindungsgemäßen Anordnung sind vielseitig. Es kann Qiea z.B. so geschehen, dass iE Eisenkreis der Hagnetanordnung an geeigneter Stelle ein Luftspalt vorgesehen wird, der besonders klein dimensioniert sein Icanni so dass er den magnetischen Widerstand kaum beeinflusst und relativ grosse Induktionswerte zeigt, wobei es άεηη möglich ist9 in diesem. Luftspalt einen elektrisch leitenden Stoff anzuordnen, der die Eiganschaft besitzt seine Lsitrcertskonstante in Abhängigkeit von der Stärke des magnetischen Feldes., dem er ausgesetzt ist, zu ändern. Liegt ein solcher Stoff dann in einem von einer Stromquelle gespeisten gesonderten Strorokreiss so 1Kird in ihm durch leehsel der Flußstärke in der Uagnetanordnung eine Stromstärkenänderung eintreten, die zur Übertragung von elektrischen Signalen oder Impulsen nutzbar gemacht werden kann. Als Stoff solcher Eigenschaft ist ZeBo zu nennen Wlssuth. Es kann hierfür aber auch eine geeignete Legierung Verwendung finden oder euch ein chemisches Medium flüssiger oder fester Art9 das die erwähnte Eigenschaft aufzuweisen hat.
Sieht man in einem solchen Luftspalt der Magnetenordnung andererseits ein magnet empfindliches Dielektrilaim vor, so ist dies IHistsnde3 einen magnetgesteuerten Eondensator zu schaffen,, der in.einem lechs©!Stromkreis geeignet angepasster Schaltäug und Frequenz erhebliche elektrische Veränderungen ausüben 3snn, die ebenfalls für eine Signalgabe nutzbar sind.
Im erwähnten Magnstluftspalt lässt sieh aber auch ein durch magnetische Induktion in seinill optischen. Eigenschaften veränderbares Medium lichtelektrisch auswerten, indem die dabei eintretende Li cht brechung, Liehtpolarisierung ο.dgl. ausgewertet Wird9 die in einfacher Vveise weitgehende Li cht Schwankungen erzielbar machen, welche sich dann elektrisch als Signale oder Impulse abtasten lassen (Auswertung z.B. des Kerr-, Eundtunä Eeemanni-Sffektes o.dgl.)*
Fine weitere Anwendungsmögli chice it des .Erfindungsge da nice ns besteht darin, dass die Iiagnetflußänderung auf einen Kiit einer von echselstrom dure hf lossenen wicklung versehenen Teil des Magnetkreises in solch-r vei.se zur SiOTirkung gebrecht Viird5 dass sich eine änderung der Vormagnetisierung des Kerns der genannten Y.'echselstr omwicklung und damit euch deren Induktivtätig-
keit ergibt«, Hierbei kommt in Betrselits durch die der Signalgabe dienende Premdbeeinflussung der Sagnetanordnung mxwmn die Tormagnetisierung des Kerns der We ctts el s ΐ ram® icklang zu sctaäoiienB zu verstärken oder die Richtung des vorhandenen Vormagneti si erungsf lussea Umzulcehrens ■Ka s einen besonders wirkungsvollen Effekt auslöst.
Eine Steigerung der erfindungsgemäßen Sieier ungsjaöglichkeiten lässt sich ferner in bester Weise noch dadurch erzielen,, dass die Änderung der Yormggnetisierung der Ifflagnetanordnung zusätzlich sur Speisung einer* diese Vormagnetisierung rüekkoppεInd weiter verstärkenden besonderen Magneterregung auagenutzt wird* 'i.'ird dabei ausserdem die rückkoppelnd wirkende Erregung der Magnetanordnung so gewählt, dass sie im Huhe-EUBtand den dabei im Kutszweig der Magnetanordnung vorhandenen Magnetfluss kompensiert oder durch diesen kompensiert Wird9 so ist damit erreicht, dass diese Rückkoppelung den empfangsbereiten Ruhezustand der BIagnetaiiordnurxg nicht nur nicht störend beeinflusst, sondern ihn sogar noch besonders empfindlich werden lasst« 1st das Wechselstrccisystem an die Magnetsnoiö nung noch so angeschlossen, dass der durch dieses System verursachte lechseifluss gegenüber dem übrigen im Kutzzweig der Magnetanordnung herrschenden Magnetfluss entkoppelt ist, so kann schliesslich auch der durch das Rechselstromsystem verursachte wechselfIuss rückwirkend die in der Sagnetanordnung auftretenden., auszuwertenden G-Ieichflussschwankungen nicht nachteilig beeinflussen. Wichtig für die zuverlässige Wirkung der angegebenen Arbeitsweise ist ausserdem noch, dass die im lechselstromsystem verwendete Frequenz gros ser gewählt Wirdi als der zu übertragenden maximalen Frequenz der Signalseichen entspricht.
nachstehend ist jetzt beispielsweise ein Gerät behandelt und beschrieben, das der Anwendung des Erfindungsgedankens dient. Es erfüllt die Aufgabe5 im Betriebe schienengebundener Bahnen zur Vervollkommnung der Sicherungsanlagen die an einer bestimmten Stelle eines Gleises, an der das Gerät angeordnet Tfs ird, vorbeilauf enden Kader in Zusammenwirken mit geeigneten weiteren Einrichtungen, die entfernt dsvon zentral angeordnet sein können, zu «Iihlec Das Gerät sei dementsprechend als Gleisgerät bezeichnet. Es arbeitet so, dass es jedesmal
ein elektrisches Signal auslöst, Yienn ein Fahrzeugrad an ihm vorbeiHewegt wird., wobei dann diese Signale in einer an beliebiger anderer Stelle angeordneten Einrichtung z-ihlenä ausgewertet werden« Durch, geeignete Kombination mehrerer solcher Gleis geräte., deren Uirkungsberei che sich überlappen, kann ferner dann noch unter 2 wischensche11ung geeigneter ■weiterer Hilfsgeräte sogar eine Hichtungsabhangigkeit der Zählung erreicht werden. Die Erfindung bezieht Bich in Anwendung dar l-ngegebeneß Anordnung indessen lediglich auf dieses eigentliche G-Ieisgerat9 bei dem es darauf ankommt, es so ausbilden zu können* dass es als Magnetanordnung arbeitet mit einem als kontaktfreies Helais wirkenden magnetischen Verstärker. Eine der wesentlichen Besonderheiten dieses Gerätes liegt in weiterer Vervollkommnung der oben zur Signalerseugung angegebenen Terfahrensweise darin, dass es aus einer durch Gleichst r omv; i ckl ung en oder durch Dauermagnete gespeisten magnetischen -SriickeBanordnung besteht, deren Gleichgewichtszustand durch die an ihm vorbeibewegte Eisenaasse jedes vorbeilaufenden UaiirEeugrades gestört wird und die sich dadurch SUSKeiohnetl dass im Brückenzwe'ig dieser Magnetanordnung eine oder mehrere wechseIstromdurchflossene .Drosselspulen vorgesehen sind, deren TormegnetisieruRg durch die in diesem Zweig ausgelöste magnetische Jlussanderung so beeinflusst wird., dass deren Stromkreise dadurch Bignalgebenfl gesteuert werden. Hiermit ist eine wegen ihrer kontaktbetatigungsfreien Arbeitsweise bisher nicht erreichte störunanfällige Anordnung erzielt, die sich trotzdem durch höchste Ansprechempfindlichlteit auszeichnet .
Der Aufbau und die Wirkungsweise des Gleisgerätes ist an Hand von Fige 1 kurz erläutert. Diese Fig. zeigt zunächst noehmal eine bekannte Anordnung einer Magnetbrücke, welche noch mit der zu ersetzenden, Kontakte betätigenden ■Ankersteaerung ausgeführt ist. Es sind dabei, zwei hufeisenförmige Magnet systeme mit gemeinsamem Joch J J so angeordnet, dass sich der Fluss Q®s einen lasgnetsystems über die Schenkel HH9 die Luftspalte a A und die Bshnschiene S SChliesst9 der Fluß <jffc des anderen Systems dagegen über die Schenkel E K sowie über den fest eingestellten Luftspalt L. Das gemeinsame Joch J J ist duA einen polarisierten Anker P1 ähnlich des Anker eines polari-
sierten TelegrsplienrelaiB unterbrochen« Bei konstanter Erregung der beiden Magnetsysteme ist die Grösse und die Bichtung des magnetischen Flusses in dem gemeinsamen Jooh J J abhängig von dem Verhältnis der magnetischen widerstände der Luftspalte A A bzw« L. Die tu id er stände dieser Luftspalte 'Dzs0 die Erregungen der Schenkel Ii B bzw. K K lassen sich so einstellen, dass der Fluß Sii in aera gemeinsamen -Jcch J S seine Richtung jedesmal umkehrt., sobald beim Yorbeilaufen eines Rades (nicht dargestellt) auf der Schiene 8 dessen Eisenmasse den Luftspalt A A durchsetzte Der polarisierte Anker P wechselt dadurch seine Lage Ton dem einen au dem anderen Kontakt und dieser Itontaktwechsel kann zur Auslösung eines elektris ohen Signals ausgenutzt werden. Durch Vorbeilaufen einer Mehrzahl von Fähr» zeugrädern werden dementsprechend Signal- oder Impulsserien ausgelöst, die dann zur Achszählung ausgewertet werden«
Die Anordnung nach Fig. 1 ist einer H'heatstonsohen Brücke zu vergleichen, wobei das gemeinsame Joch J'„ J den Briiokenquerzmeig, der polarisierte .anker P dem Gslvanmeter und die Irreger spulen der IaagnetanorcInurig der Spei aest r omque 11 e der Brücke entsprechen. Gleisgeräte nach Fige 1 sind an sich bekennt. Bei diesen ist jedoch die bisher erforderliche Verwendung eines polarisierten Ankers noch mit den schon ermähnten ganz wesentlichen Kachteilen verbunden. Als wesentlicher Machteil ist dabei ferner noch zu beachten, dass eine prellfreie Betätigung der Ankerkontakte eine genügend grosse Änderung des magnetischen Flusses voraussetzt. Diese kann aber nur eintreten, wenn das die 'Flussändsrung auslösende Rad in genügend kleinem Abstand vor den Polsohuhen der 'Schenkel H H vorbeiläuft, da sonst der Einfluss der unmittelbar von Pol.zu Pol geschlossenen StreuiSLder zu gross ist. Die Sinhaltung eines genügend kleinen Abstandea lässt sieh aber bei den im Bahnbetrieb' durch •Hadsbnutzung und Spuränderung auftretenden "Toleranzen nur s oiiwer einhalt en»
Abgesehen davon stellt, wie oben schon erwähnt, ein polarl* sierter Anker ein mechanisch empfindliches System dar, dessen Einbau in ein·unmittelbar an den Schienen montiertes Gerät mit Bücitsicht auf die hier auftretenden starken Erschütterungen und die sehr wechselnden klimatischen Einflüsse Störungen nicht zuverlässig genug ausschliessta
HaoiiteIle flieser Art sind beim e r findu ng s gemäßen Gerät grundsätzlich vermieden, weil es überhaupt keine zu betätigenden Eontaifte mehr besitzt. Figo 2 zeigt seinen Aufbau, an Hand eines sciiematisierten Beispiele, Das magnetische Brückensystem ist dabei gegenüber Figa 1 statt. Eit Gleiolastrom erregten Magneten mit Bauersagneten Ausgerüstet, wie dies ebenfalls möglich ist« !Ferner ist im Joch ff Jt das -«leder den Br 0 ok en qu e rzwe i g darstellt, das mechanische Helais P durch eine oder mehrere wachselstromdurchflossene DrosselBpuIen D mit.Bisenkern ersetzt, deren Yormagnetisierung von dem magnetischen FluB in dem gemeinsamen Joch J' J des magnetischen Brückensystems abhängig ist«.
Gleicht man Z 8B9 das Itagnetsysteni nach Fig» 2 so ab, dass bei"Gleisfrei" der EBgnetische Glelohfluss iE. gemeinsamen Joch J J verschwindet, dann wird der induktive widerstand der Drosselspulen D B,·."Segen der hohen I ermeabilität des Eisenkernes gross sein und nur ein geringer U1©chselstrom durch die se Spulen fIiessen. Beim Torbeilaufeu eines Hades auf der Bahnschiene S viird in dem gemeinsamen Joch J J ein magnetischer Gleiohflu£ ÄT auftreten. Dadurch nimmt die fiechselpermeabilität" der Bisenkerne in den Drosselspulen D D ab und der diese Spulen aurchfIi essende "wechselstrom nimmt zu. Diese Zunahme kann als elektrisches Signal, zur Zählung eusgenutzt "werden. Beachtlich ist dabei noch, dass die licklungen der Drosselspulen D E so hintereinander geschaltet Sinds dass sich der durch sie erregte ^echselfluss ^ quer au dem gemeinsamen Joch J J Sehlieesti also eine •Intkopplung .zwischen dem flJechselfIuss φν: und dem Gleichfluss vorhanden ist.
Eine wesentliche Verstärkung des durch die Vormagnetisierung ausgelösten Effektes lässt sich erreichen, wenn man eine magnetische Rückkopplung vorsieht, deren Prinzip an sich bekannt ist. Eine dement sprechende Anordnung zeigt beispielsweise Fig. J. Der die Drosselspulen D D durohfIi essende Wechselstrom durch flieset zusätzlich noch eine aus vier Gleichrichtern G zusammengesetzte GleichrIchterbriicke und in -Reihe damit die auf einem weiteren Eisenkern aufgebrachte Ruckkopplungswicklung Su Die ?.; 1 rkungs® ei ε e dieser RückkopplungsschaItung Sst folgende:
Bei zunehmender Vormagnetisierung der Eerne in den Drossel-
spulen D D iiimnxr deren DeoiiaelperiflJbilität ab; der Wechselstrom durch die Drosselspulen nimmt zu und damit nimmt auch der 'Ii? RacjJ£:opplungsvicLlurig dure hf Ii essende Gleiohstrora zu* Der Gleichstrom, in äcr 'Mioldiopplunffstii cMunp: bedingt einen mc, gn „pt lachen Gleichflu^s iß kerne der RückkopplungBwicklung H una dieser Gleichfluss scull sEt sich über die I-Ieline der Drossel«» Bpuplsn Ii D. Damit nimmt die Tormagnetisierune' dieser kerne weiter 2iii der \.e cn? el strom steigt r/eiter und d iMsit auch der GleiA strom US^.. 3si geeigneter Diinenaionic runge genügt denen!sprechend bei i.nv;Giiaung; einer derartigen uückkopplungoschaltung eine ganz geringfügige r orsap.neti sieru.ηg durch Cub Teld der gemeinsamen Joch? J Js ß-1 ^i? Lorne d^-r Droose-Iepul cn D D vom feldfreien ZuFt xd iiiyöec Lust^nd dr-r Sltti gung "^uX^bopf :>hr en. Der Einfluss der FL cLl:opj iungsi : eklui.g .!b'.r~iogt dünn ö-n "'iriflune des Jochflusses bei weitem.
Jie An. anJ.uiir- •IieliLocplungs^pule hnt nun meist zur Ioxg--· s d-,£i/aucj.. in iL-.lle ö .-r islöf.-c-iheit des gt.n:.eins£'Epn Joehei J" J c'iiiS? gewisse Vornie gneti Eierung der Lrossellcorne c'ui'cii, ü L LuchLo \ lungostro.u eintritt. Dii s L- nn dadurch beseitet l ord.'ji, cLf& &hs -„ig^n^li che !"Lgnet^j ε tem des Giei^geriitoteo abgeglichen u-ird, äanz in. iussnnä !' Gleisfrei" ein den Fuher^cüo,'.-Iun^aflune gerade Loxpenaierender magnetischer IIuse.· durch dl'a geueinname Joch J J flieset» Dann ist im Zust-Dde ''^-Ieisfrei"' die _oraeebilSüt am grüssüen und springt schon b-:i Lleinen " erten des JocLf lüfter, in er.rugsgengesetzter
Richtung in den Zusti nä ü.r bit ti ,pure um*
'eis Dfetrieb uer bes chii ebener 'eice "L:rde einem ..^rbeitsst-rombetric t boi ^.erutrung von rjocn'r'r isehen PontaLten entsrreeiiOL. -....Isnge Leine GefLnr einer Leitunpsunterbreehung besteht, würde aus Terffchren rr.it Lsgrietvei r>ILiIrer einen rolchen ArbeitsctroiLbetrieb ebenfall & sulosren, d«a ja nit Leinen Kontaktvercr'üern 2-u rechnen ice. Cell ^rrtzdem mit ^uLestrombetiieb gci&i.rbe i tet veroer,, so int S5=> s möglich, solange die VrIr-Lung clee RüeLi o.._ LungFf !usees Teiientlich grösser ist als die des Jochf 1 η sees, Denn l„S£t sich nämlich des Gleiegeret auch so ein? seilen, dai.s bei "Gleisfxei'' der Ttuher-J cLko;-j lungrfluss und der Ruhe3οchflass eich gleichsinnig überlagern und Sättigung der Drοsse!Lerne bewirken, während bei Yorbeifehrt des
Saclee die ϊ'1 Iisse sich aufheb-,r unci die Permeabilität der iirosselherne D =aru». -ichst,
üchliesslien ist auch eine Lombination boider Verfehren äurcn ä-n Einbau von sr;ei getrennten Drosselststenen nit Rjckkoptlungskreisen in das gerrt ins ame Joch J S ιη,ο^ΐϊοΐι, nobel das eine jjrosselsysrp.n eis ^rbsi te- und das andere als Ruhehontakt arbeitet« Die Jjroe.: eis, ul systeme sind also hierfür Sann so ange ordnet vorr:-sehrn und' ^esc-r-sl! bet, dass sie durch, die Flussänderung im t„usrz\.?ig ücr itasnetisehen Briieke bei der Fremdbeeir.f] us sure τ> ·· r - A~r ct Unordnung hinsichtlich ihrer v ormagnexi sio-urc in e η b £ e jj. e nc c s e t ζ t. a. üic beeinflusst «erden»
Jie ■..UswcjoUXi.: e'er in der b( zciii ebenen ' clee bewirkten Jittnclrabe, b~ sehend in Crr «.usuDtsinc der bed Yorbeifaiirt eines Rades auftretenden änderung d-r echaelö ur-ooanrplit ude zur Zählung, iIUiiD uui -n den Einbau ei no- ; echselatronrelais in den Λ.'ο;1τ,ίΕ c. ι Drosselspulen am Ort des 2 Ihl^erkes erfolgen» I ζ ι '.cc kv r η fu diesem Zweck der Kechsslstrom «ähnlich ^ie in d-r . .c :i cn lun^seinrichtung auch am-Ort des SahferIces gl ei t-i '„..ri cat* τ. in ΰ zur .Betätigung eines Gleichstromrelais benutzt Tt j n, u ί Li ^easlJ. eh lässt sich die -Inasrung des induktiven 'Ι a.ö-1 jt nö... at r- Drosselspule auch zur- Ter Stimmung von BriicLei - cwlt t «-onanzs ehalt ungen verwenden« H'Zr den Gegenstand 3 r ?a x\ nöui'i wesentlich ist ausserdem noch die llahl dar Erequenz •Js·^ ech_c!stromes. Die Freauenz muss nämlich so hoch lie^nd rorr»czi_^r sein, dass auch bei grösster Zuggesohwindigkeit f 'L-ie ~>11 i'de anzahl von Perioian in den Zeitraum des Vorbei2auf-in er Rades fallen, um eine ausnutzbare änderung der mittleren Amplitude sicherzustellen»
Sin entsprechend ,der Erfindung entwickeltes Gerät bringt für die zwecke der Achszahlung beiilisenbahnsicherungsanlagen folgende Fortschritte mit sich. Die Erhöhung der Empfindlichkeit der .anzeige eines vorbeilauf enden Hades lässt jetzt •Wesentlicfa weitere "Toleranzen im Abstand des Rades von den Polaohuhen des Magnetsysteas zu and erleichtert damit auch den betrieblichen Einbau des Glsisgerätes. In dem den starken Erschütterungen und den stark •Hechselnden klimatischen Sinfltiseen unterworfenen
1o
Gleisgerät bedarf es keiner empfindlichen mechanischen Bauelemente mehr. Durch die Verwendung des den cagnetisehen Verstärker von aussen her durchsetzenden Joehflusses zur Auslösung cisr Voriaagnetisieruiig kann ausser der. dor gesamte in den Drο ß selanor dnung on zur Verfugung stfehende .. ifcelrüum für die wechselstrom® iicklungen und die Rückkopplungcieicklung ausgenutzt Herden, Dias lässt ferner auch eine Erhönung der Wirkung der BuckLorpiüng gegenüber bisher bekannten Hsgnetverstärkern mit Stauer ι. j. ellung erroi Ch en0
λ1 ι ™hnt sei noch, dass die oben genannten Möglichkeiten der Änoivi OV^ ihre besondere Badsutung gerade euch durch ILombination mit u r angegebenen R'äokkopplungsanordnung erlangen können, Vielehe ausreichend starke Magnetfelder aufbauen lässt bei an sich wesentlich geringer wirkender Prsmdbeeinflussung des Bagnetsystemsa Die erfindung." _> ι *->t «.nordnung und das zu ihrer Ausführung bei· spielsweise < nr <■ s I· nc Gerat lassen sieb auch für andere Strecke als zur Achcr. -nun.» Hij- gleichen Vorteilen anwenden, bei denen es unser ähnlichen Bedingungen auf die übertragung von StromBignnl oder-' Xmpulsserien ankommt, welche durch Steuerung einer IIagnetanordnung auszulösen sind»

Claims (11)

11
j? a· t a η t a η a ρ ■r ι! ο ha;
Λ · Anordnung zur auslösung elektrischer.Signal©- oder Im^ pulse durch Fremdbeelnflussuiig eines Kreises eine» Magnetan·=- ordnungj ins Os s. zur Acltszählung s chi anenge b undener Fahraeugei dadurch gekennzeiOhnet8 dass dia Ln der Magnetanordiiung durch die Fremdbeeinflaasung· hervorgerufenen Veränderungen des Magnetflusses auf 3in ihr zusätzlich ausser ihrer Erregung angeschlossenes iAaiceres Stromkreis sy3te.n1 zur Binwirkung gebracht Werdeni des eine Eonstanue (physikalische Stoffkonstante) he» sitzt, deren Groase (Leitwert oder Widerataiidswert) sieh unter magnetischem Sinfluas ändert»
2.Anordnung nach Ansprueli 1.,. daduroli gekennzeichnets da.ß die Magnetflussänderung auf das durch die Kagnetanordnun« gesteuerte Stromkreiaaystem mittels eines in die earn angeordneten leitfähigan oder' dielektrischen Gliedes übertragen wirf ^ das die ßigensohaft hat, seine Leitwert- oder OielektjßizitätskonBtaib te in Abhängigkeit von der magnetischen Felclntärke zn verändern.
Anordnung na oh Anspruch .1, dadurch gekennzeichnet „ daß die Jiagnetf lußänderung auf das durch sie beeinflusste Strom-* kreis system mittels, einer magnetisch steuerbaren Ii cht ©lektri-· s-chen 'Anrodnüng übertragen wird.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet 8. dass die- Siagnetflussanferung' auf einen mit einer von Wechsel« strom durchflossenen Sickiung versehenen 'i'eil des -Magnetlireisee in. solcher Vieiae zur iSi.rairku.ng gebracht Iat9 dass sich eine Änderung der Vormagnetisierung.des Ieras der·genannten Weshselatromwicklung und damit auch deren Induktivität 'ergibt#,-
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch die der Signal« oder Impulagabe dienende Fremdbeeinfluasung der Jäagnatano-rdnung die Yormagnetiaierung des Eerns dex? VieohBölatromKicklung geschwächt, verstärkt oder die Hiohtung des Vormagnetisiemingsfluases umgekehrt wird»
6. Anordnung ,nach Anspruch Ii 4 and .J5§ dadurch gekeen«- seichnet, dass die Änderung der Vormagnetiaierung der Magnet*· anordnung zusätzlich zur Speisung einer diese Tormagnatisierung rückkoppelnd weiter verstärkenden besonderen, MagneteriiBguns aua'i genut.at wird»
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daQ
12
tie rückkop-pelnd wirkende Srregung der Magnet?anordnung so gewählt Bird, dass <öie im Rüheaustand deft dabei im MutsziPeig der Magnetanordnung vorhandenen Magnetfluea kompensiert oder durch diesen kompensiert' wird.«
8. Anordnung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennseiChnet9 dass das .Wechselatromsystem an die Magnetanordnung so -angeschlossen wird., dass der durch dies-es- System verursachte Wechsel» fluss gegenüber dem übrigen im lutsstfeig der Magnetanordnung herrschenden Magnetfluss entkoppelt ist.
9. Anordnung -nach Anspruch 1, 4 bis S9 dadurch gekennzeichnet-, dass die Frequenz im Wechselstromsystem grösser ge«. wählt wird,, als dar maximal zu 8bertragenden Signalfrequenz ent; spri cht»
10. Anordnung nach Anspruch 1, 4 bis'9> ausgeführt·als Gieisgartt,· da-s betätigt .wird durch die· an ihm vorbeilauf.enden Bäder schienengebundener Faliraeugej unter Verwendung einer durch Gleichstromwieklungen oder Dauersiegnete gespeisten magnetischen Brückenanordnung, deren. Gleichgewichtszustand durch die an ihr vorbeibeuegte Bisenmasse jedes vorbei lauf enden Fanr·* seugrades ,g-ssuört Ifirdlf dadurch gekennzeichnet, dass im Brük— ksrtauerzvjeig dieser Magnetanordnung sine oder mehrere ggchsel-. stromdurehfloss«ne Drosselspulen' vorgesehen sind, deren Tor— magnetisierung durch die in diesem Zweig ausgelöste magnetische Flußanderang so beeinflusst wird, dass deren Stromkreise dadurch signalgebend gesteuert' werden.
11. Anordnung nach Anspruch Io3 dadurch gekennzeichnet,, dass zwei oder mehrere Systeme wechselstromdurchflossaner Drosselspulen - vorgesehen sind-, die durch die Flussiinderung im ^uerzvseig der magnetischen Brücke in. dieser ainsionH lon ihrer .Yormagnetisίerung in entgegengesetztem Sinne beeinflußbar angeordnet sind.

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