DEP0007668MA - - Google Patents

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DEP0007668MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 19. Mai 1952 Bekanntgemadht am 14. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Es sind Verstärker für Gleichspannungen und
-ströme bekannt, bei denen die zu verstärkende Energie durch einen Wechselrichter (im allgemeinen ist dies ein Zerhacker) in Wechselspannung umgeformt und dann weiter verstärkt wird. Solche Verstärker besitzen einen .Nullpunktsfehler, d.h., sie liefern Ausgangsenergie, auch wenn dem Eingang
keine Energie zugeführt wird. Eine der Ursachen für den Nullpunktsfehler ist die unvollkommene
ίο Arbeitsweise des Wechselrichters.
Wenn sich der Wechselrichter in normaler Atmosphäre befindet, dann ist im allgemeinen Feuchtigkeit vorhanden, die sich auf der Oberfläche seiner Kontakte niederschlagen kann. Diese Feuchtigkeit besitzt eine elektrolytische Leitfähigkeit, so daß der Wechselrichter zeitweise als galvanisches Element wirkt; hierdurch entsteht ein Nullpunktsfehler.
Soll dieser Nullpunktsfehler beseitigt werden, dann muß die Bildung einer elektrolytisch leitfähigen Flüssigkeitshaut auf der Kontaktoberfläche verhindert werden.
Es sind bereits Wechselrichter und Pendelgleich- ■ richtet bekannt, deren Kontakte in einem gegen den Außenraum luftdicht abschließenden Gehäuse angeordnet sind. Das Innere des Gehäuses ist
6» 530/365
P 7668 VIIIc/21g
evakuiert oder mit einem neutralen Gas gefüllt, um Schaltfunken und eine Oxydation der Kontaktoberfläche zu verhindern.
Außerdem sind bereits Zerhacker für die Um-Wandlung von' Gleichstrom in Wechselstrom be-■ kannt, bei denen die Kontakte in einem von Öl erfüllten Raum arbeiten.
Bei Wechselrichtern, die im Eingangskreis von Gleichspannungs- oder Gleichstromverstärkern Verwendung finden, werden die Kontakte von sehr geringen Strömen in der Größenordnung von einigen Milliampere durchflossen. Schaltfunken oder Oxydationserscheinungen treten daher nicht auf. Jedoch kann sich auf der Kontaktoberfläche eine elektrolytisch leitfähige Flüssigkeitshaut bilden, wenn die Kontakte in einer Atmosphäre von normalem Feuchtigkeitsgehalt arbeiten. Der luftdichte Abschluß des Wechselrichters ist relativ teuer und aus diesem Grunde nur bei einer Fertiao gung von großen Stückzahlen durchzuführen. Auch die Einbettung der Kontakte in Öl ist umständlich und führt zu einer vielfach nicht zulässigen Dämpfung der Schwingungen des beweglichen Kontaktteiles.
Gemäß der Erfindung wird bei Wechselrichtern im Eingangskreis von Gleichspannungs- oder Gleichstromverstärkern durch Heizung eine Trocknung der Kontakte bewirkt.
Durch die Heizung der Kontakte kann sich auf der Kontaktoberfläche keine elektrolytisch leitfähige Flüssigkeitshaut bilden, und der bei den genannten Verstärkern störende Nullpunktsfehler wird vermieden. Die Heizung ist in sehr einfacher Weise auch bei bereits vorhandenen Wechselrichtern nachträglich einzubauen, z. B. indem eine Heizwicklung in der Nähe der Kontakte angeordnet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Wechselrichter zur Verwendung im Eingangskreis von Gleichspannungs- oder Gleichstromverstärkern, dadurch gekennzeichnet, daß durch Heizung eine Trocknung der Kontakte bewirkt wird.
    Angezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 690 209, 503 933, 595847,710981.
    © 609 530/365 6.56

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