DEP0007477DA - Kontaktofen mit Einrichtungen zur Aufheizung der Gase - Google Patents
Kontaktofen mit Einrichtungen zur Aufheizung der GaseInfo
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Description
Zur Herstellung synthetischer Erzeugnisse wie Ammoniak, Methanol, höhere Alkohole usw., die in vielen Fällen unter hohem Druck vor sich geht, werden Vorrichtungen verwendet, die aus Rohrbündeln bestehen. Der Katalysator ist in den Röhren oder in den Räumen zwischen den Rohren angeordnet und es wird das Gas zunächst zur Kühlung des Kontaktes durch den vom Katalysator freien Raum und dann durch den Katalysator geleitet. Im laufenden Betrieb reicht die Wärme, die das Gas durch Kühlung des Kontaktes aufnimmt, zur Aufrechterhaltung der Reaktion aus, beim Anfahren des Ofens jedoch oder, wenn Abkühlungen vorgekommen sind, ist eine Erwärmung des Gases vor seinem Eintritt in den Kontakt notwendig. Demgemäss wurde dann das Gas, insbesondere durch elektrische Widerstandsheizung, die in die Gaszuführung zum Ofen eingeschaltet war, erhitzt und danach auf den Kontaktraum verteilt, diese Arbeitsweise bedingte indessen verhältnismässig empfindliche und teuere Einrichtungen. Insbesondere waren Rohrböden mit Stopfbüchsenpackungen und dergl. erforderlich, die im Betrieb wenig zuverlässig und wenig dauerhaft arbeiteten. Auch die Gasführung selbst war verhältnismässig umständlich.
Die Erfindung betrifft nun einen Kontaktofen, der diese Nachteile nicht aufweist. Sie besteht darin, dass bei Kontaktöfen, vorzugsweise solchen, die unter Druck arbeiten, und in denen der Kontakt in oder zwischen Rohren angeordnet ist, vor dem Eintritt in den Kontakt das Gas durch eine grössere Anzahl von Heizkörpern geleitet wird, die vorteilhaft gleichmässig im Kontaktraum verteilt sind. Ist beispielsweise der Kontakt in den Rohren, des den Kontaktraum füllenden Bündels angeordnet, so können die Heizkörper entweder unmittelbar oberhalb der Rohrmündungen oder in den Rohren selbst angeordnet werden, sie können auch in den Räumen zwischen den Rohren vorgesehen sein, sodass das Gas schon vor seiner Umlenkung in die Kontaktrohre auf die notwendige Temperatur gebracht worden ist. Die gleiche Anordnung der Heizkörper kann auch gewählt werden, wenn der Kontakt zwischen den Rohren liegt und durch die leeren Rohre das Gas geführt wird, bevor es in den Kontakt eintritt.
Die Erfindung hat den Vorteil einfachster Gasführung und entsprechend einfacher Konstruktion des Ofens, aber auch Vorteile auf der auf der elektrischen Seite sind vorhanden, denn der Ausfall einzelner Heizkörper wirkt sich im wesentlichen nicht mehr störend auf den Betrieb aus. Die Heizkörper selbst sind verhältnismässig klein und auch die Stromzuführungen machen keine Schwierigkeiten, da das Metall der Kontaktröhren und gegebenenfalls der Katalysator selbst nunmehr für Stromleitungszwecke benutzt werden kann.
In der Zeichnung ist eine Vorrichtung gemäss der Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt.
Das Synthesegas wird in den leeren Räumen zwischen den Kontaktrohren 1 in Richtung der Pfeile geführt bis in den Raum 2 über den Rohrmündungen, dann gelangt es in die Kontaktrohre. Ist das Gas zu kalt, so sind die Heizkörper 3 eingeschaltet, denen der Strom durch die Leitung 4, die Verteiler 5 und Abzweigungen 6 zugeführt wird. Die elektrischen Heizkörper bestehen z.B. aus Drahtwindungen, die um Porzellanrohre oder dergl. gelegt sind. Das andere Ende der Widerstandswicklung ist z.B. mit den Kontaktrohren verbunden, durch die die Stromabführung geschieht.
Man kann aber auch den Strom durch die Kontaktschichten ableiten oder es werden Leiterstäbe ind die Kontaktschichten eingeführt in der Weise, dass der den Stab umgebende Kontakt als elektrischer Widerstand die Heizung bewirkt.
Bei elektrischer Widerstandsheizung wird als Metall der Heizkörper zweckmässig korrosionsfestes Metall oder Legierungen gewählt, z.B. Chromnickel, Konstantan, Manganin, Eisen oder Eisenlegierungen. Es ist aber nicht unbedingt erforderlich, die Erhitzung durch elektrische Widerstandserhitzung auszuführen, es können auch andere elektrische Einrichtungen verwendet werden, auch Gasbrenner und ähnliche wärmeliefernde Einrichtungen sind verwendbar.
Claims (5)
1.) Kontaktofen mit Einrichtungen für die Aufheizung der Gase, in dem der Kontakt in oder um zahlreiche Rohre oder dergl. angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Seite der Rohre oder dergl., an der das Gas in den Kontakt eintritt, eine grössere Anzahl von vorteilhaft gleichmässig verteilten Heizkörpern angeordnet ist.
2.) Kontaktofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizkörper in den Kontaktrohren vorgesehen sind oder diese umgeben.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei elektrischen Heizkörpern das Metall der Kontaktrohre für die Stromleitung zu oder von den Heizkörpern verwendet wird.
4.) Kontaktofen nach Ansprüchen 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizkörper aus korrosionsbeständigen Metallen oder Legierungen wie Chromnickel, Konstantan, Manganin, Eisen oder Eisenlegierungen bestehen.
5.) Kontaktofen nach Ansprüchen 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Heizkörper die obersten Kontaktschichten selbst benutzt werden, denen der Strom z.B. durch in den Kontakt eintauchende Leiterstäbe zugeführt wird.
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