DEP0006972MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 21. Januar 1952 Bekanntgemacht am 26. Januar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Es ist üblich, die Fensterrahmen bereits in den Rohbau eines Gebäudes in die für die Fenster vorgesehenen.
Öffnungen einzusetzen, wobei die Rahmen .jedoch Gefahr laufen, insbesondere beim Verputzen
oder Streichen der Innen- bzw. Außenwände beschädigt und beschmutzt zu werden, ehe das Gebäude
fertig ist. Zur Vermeidung dieser Nachteile hat, man oft den Ausweg gewählt, erst einen
sogenannten Blendrahmen in die Wandöffnung und danach in diesen noch einen Rahmen einzusetzen,
in ' den der Fensterflügel oder die Fensterflügel eingehängt werden. Der auf diese Weise zusammengesetzte
Rahmen erhält aber eine beträchtliche Dicke und Breite, so daß die effektive Lichtfläohe
des Fensters sehr ungünstig vermindert wird.
Die Erfindung betrifft eine Rahmenkonstruktion, bei der unter Verwendung eines Blendrahmens die
Lichtfläche des Fensters nicht unnötigerweise beeinträchtigt wird. Der Fensterrahmen besteht aus
einem Blendrahmen, der vor dem Verputzen, •Streichen od. dgl. in die Wandöffnung für das
Fenster eingesetzt wird und eine aufsetzbare Ver-
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kleidung-, vorzugsweise aus Metall, besitzt, die wenigstens den nach außen gekehrten, bei geschlossenem
Fenster sichtbaren Teil des Blendrahmens deckt. Erfindungsgemäß ist die Verkleidung
im Querschnitt etwa Z-förmig und weist eine in den Blendrahmen ragende, als Befestigungsmittel
dienende Rippe sowie einen rinnenartig aufgebogenen, einen Falzanschlag für den Flügelrahmen
bildenden Flanschteil auf. Die in den
ίο Rahmen ragende Befestigungsrippe der Verkleidung
kann durch von der Falzseite aus quer zur Rippe eingetriebene, diese durchdringende Nägel, Schrauben,
Stifte od. dgl. festgelegt werden. Hierdurch ist es möglich, die Verkleidung auf dem Blendrahmen
zu befestigen, ohne das Aussehen des Fensterrahmens zu beeinträchtigen. In den rinnenartig
aufgebogenen Flanschteil der Verkleidung kann noch ein Dichtungsstreifen eingelegt sein. .
Die Verkleidung der Außenseite des Fensterrahmens besteht zweckmäßig aus Blech und die der
Innenseite aus Leisten aus Holz, Kunststoff oder einem anderen Material, das nach dem Zusammenbau
ohne Oberflächenbehandlung verwendet werden kann. Die Blechverkleidung macht den Fensterrahmen
auf seinen Außenflächen gegen die Einwirkung des Wetters beständig, und das Streichen
oder eine andere Oberflächenbehandlung der Innenseite des Blendrahmens wird unnötig..
Eine Ausführungsform der Erfindung an einem
Fenster mit schwenkbaren Flügeln zeigt die Zeichnung.
Fig. ι zeigt eine schematische Innenansicht, und
Fig. 2 und 3 zeigen in einem größeren Maßstäbe
Querschnitte nach den Linien Α-Ά bzw. B-B in
Fig. i.
In der Zeichnung, bezeichnet 1 den die Fensteröffnung
!begrenzenden Teil der Wand, 2 ist der am besten aus Holz bestehende Rahmen, 4 der Innenflügel
des Fensters und 5 ein mit diesem an der Unterkante schwenkbar zusammengekoppelter
Außenflügel. Der Innenflügel ist auf Zapfen 6 in dem Rahmen schwenkbar aufgehängt, damit die
Flügel in dem Rahmen um eine horizontale Mittachse geschwenkt wenden können. Gemäß der Erfindung
wird der Blendrahmen 2, der vor dem Verputzen der Wand in der Wandöffnung angebracht
wird, nach dem Verputzen bzw. Streichen der Wand auf seiner sichtbaren Außenseite mit einer
Verkleidung 7 und auf der Innenseite mit einer Verkleidung 8 versehen. Die Verkleidung 7 auf der
Außenseite des Rahmens besteht aus einem anderen Material als die Verkleidung 8 auf dessen Innenseite,
entsprechend den auf der Innen- bzw. Außenseite des Rahmens herrschenden unterschiedlichen
Bedingungen. Die Außenverkleidung besteht daher aus einem !geeigneten, widerstandsfähigen Material,
wie z. B. Blech, und die Verkleidung der Innenseite aus Holzleisten, Kunststoff oder einem anderen
Material, das nach der Montage ohne Oberflächenbehandlung verwendet werden kann. Natürlich
kann die Oberfläche des Verkleidungsmaterials vor der Montage in einer geeigneten Weise behandelt
werden. Diese Oberflächenbehandlung kann aber dann auf wirtschaftliche Weise fabrikmäßig durchgeführt
werden, wodurch die Kosten im Vergleich mit den Kosten für das handwerksmäßige Streichen
eines fertigen Fensterrahmens wesentlich niedriger sind.
Damit die Blechverkleidung, ohne Verwendung von das Aussehen störenden Befestigungsmitteln
auf dem Blendrahmen festgehalten werden kann, ist das Blech auf der Innenseite mit einer Rippe 9
versehen, die sich von-außen her in einen Falz 10
in dem Blendrahmen 2 schieben und mittels Stiften oder Schrauben 11 an diesem festgehalten werden.
Diese Stifte oder Schrauben 11 werden in dlie
Fläche 12 des Blendrahmens, die gegen die Rahmenöffnung gewandt ist, eingeschlagen bzw.
eingeschraubt; Diese Fläche ist bei geschlossenem Fenster von dem Flügel verdeckt, so daß die Befestigungsmittel
11 dann ganz unsichtbar sind.
Die Blechverkleidung 7 ragt mit einem Teil 14 in die Rahmenöffnung hinein und bildet hier einen
Falzanschlag für den Innenflügel. Der Falzanschlag kann die Form einer Rinne haben, die eine
elastische Abdichtung 15 enthält.
Der Innenflügel 4, der in . der Zeichnung aus profiliertem Metall besteht, kann mit einer Anschlagsleiste
16 aus Holz versehen sein, die mit dem'Falzanschlag des Rahmens in Eingriff kommt,
wie Fig. 2 es zeigt.
Die Anschlagleisten 16 erstrecken sich nur nach dem oberen Teil des Flügels oberhalb des Zapfens 6.
Unter den Anschlagsleisten 16 ist eine entsprechende Anschlags le is te 17 auf dem Rahmen 2
festgemacht, und der Außenflügel drückt sich mittels eines Vorsprungs 18, der mit einer Packung
19 versehen ist, gegen diese Anschlagsleiste.
Die Blechverkleidung kann zur Deckung und zum Verbergen der Kanten und Befestigungsmittel
und auch anderen Einzelheiten der Rahmenkonstruktion benutzt werden. Fig. 3 zeigt z. B.,
wie sich die Blechverkleidung des unteren Rahmenstücks über die obere Kante einer Leiste 20 herüberschiebt,
die innerhalb der Blechverkleidung mittels Nägeln oder Schrauben 21 auf dem Rahmen
festgehalten wird.
Claims (3)
1. Fensterblend- oder -blockrahmen aus Holz mit außenseitiger Verkleidung aus Mietall
od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Verkleidung (7) im Querschnitt etwa Z-förmig ist n5
und eine in den Blendrahmen ragende, als
■ Befestigungsmittel dienende Rippe sowie einen rinnenartig aufgebogenen, einen Falzanschlag
für den Flügelrahmen bildenden Flanschteil aufweist.
2. Fensterblend- oder -blockrahmen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in
den Rahmen ragende Befestigungsrippe der Verkleidung durch von der Falzseite aus quer
zur Rippe eingetriebene, diese durchdringende Nägel, Schrauben, Stifte od. dgl', festgelegt ist.
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3. Fensterblend- oder -blockrahmen nach Anspruch ΐ oder 2, dadurch gekennzeichnet,
■daß in den rinnenartig aufgebogenen Flanschteil der Verkleidung (14) ein Dichtungsstreifen
eingelegt ist.
Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 562 939; schweizerische Patentschrift Nr. 270 005;
französische Patentschrift Nr. 942 331; USA.-Patentschrift Nr. 2440918.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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