DEP0006839DA - Zweitakt-Brennkraftmaschine mit in V-Form angeordneten Zylindern - Google Patents

Zweitakt-Brennkraftmaschine mit in V-Form angeordneten Zylindern

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DEP0006839DA
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DE
Germany
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scavenging
channels
cylinders
rows
exhaust
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Otto Dipl.-Ing. Stuttgart Elwert
Adolf Dr.-Ing. Stuttgart Schnürle
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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Zweitaktbrennkraftmaschinen mit vom Arbeitskolben gesteuerten Spül- und Auslasskanälen, wobei die Arbeitszylinder mit Umkehrspülung ausgebildet sind, bei der die Spülkanäle zu beiden Seiten neben den Auslasskanälen angeordnet sind und die Spülkanäle die Spülluft auf die den Auslasskanälen gegenüberliegende Zylinderwand richten, wo sie umgelenkt wird und in Form einer Umkehrspülströmung zu den Auslasskanälen zurückkehrt.
Gegenstand der Erfindung ist eine besondere Lage der Spül- und Auslasskanäle der Zylinder bei Mehrzylindermotoren, deren Arbeitszylinder in zwei Reihen in V-Form angeordnet sind. In Verbindung mit einem zwischen beiden Zylinderreihen angeordneten gemeinsamen Spülluftaufnehmer wird eine besonders vorteilhafte Strömungsführung der Spülluft vom Spülluftaufnehmer durch die Spülkanäle in die Arbeitszylinder erzielt.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt. Es zeigen:
Abb. 1 einen Querschnitt durch einen solchen V-Motor, während der Spülung des linken Zylinders.
Abb. 2 einen Querschnitt des gleichen V-Motors während der Spülung des rechten Zylinders.
Abb. 3 einen Querschnitt des rechten Arbeitszylinders der Abb. 2 durch die beiden Spülkanäle und den Auslasskanal.
In Abb. 1 ist a ein Arbeitszylinder der linken Zylinderreihe, b der Arbeitskolben, c die Pleuelstange und d der Kurbelzapfen. e ist der Arbeitszylinder der rechten Zylinderreihe, der mit dem linken Arbeitszylinder hier einen V-Winkel von 90° bildet. f ist der Arbeitskolben und g die Pleuelstange des rechten Zylinders, die an demselben Kurbelzapfen d angreift. h sind die Spülkanäle und i die Auslasskanäle des linken Zylinders. k ist der den beiden Zylinderreihen gemeinsame Spülluftaufnehmer, der sich längs zwischen den Arbeitszylindern über die ganze Motorlänge erstreckt und der die Spülluft von einem Spülgebläse erhält. Der linke Arbeitskolben b befindet sich hier im unteren Totpunkt. Er hat die Spülkanäle h und die Auslasskanäle i aufgesteuert. Der linke Zylinder befindet sich im Spülvorgang.
Die Abb. 2 zeigt denselben Motor mit um 90° weiter gedrehter Kurbelwelle. Der linke Kolben b hat die Spül- und Auslasskanäle seines Arbeitszylinders geschlossen. l sind die Spülkanäle und m der Auslasskanal des rechten Zylinders e. Der rechte Arbeitszylinder befindet sich hier im Spülvorgang.
In Abb. 3 sind l die beiden Spülkanäle des Arbeitszylinders e und m dessen Auslasskanal. k ist der Spülluftaufnehmer. Die beiden von den Spülkanälen gegen die dem Auslasskanal m gegenüberliegende Zylinderwand e gerichteten Spülluftströme sind durch Pfeile dargestellt.
Als besonderes Merkmal der Erfindung sind nach Abb. 1 bis 3 die Auslasskanäle beider Zylinderreihen einander zugekehrt, d.h. nach der Seite des Spülluftaufnehmers zu gerichtet. Die beiden Auslassammelleitungen liegen dann in dem Raum zwischen den beiden Zylinderreihen (vergl. Abb. 1).
In Abb. 1 bis 3 sind die Strömungen der Spülluft vom Spülluftaufnehmer durch die Spülkanäle in die Arbeitszylinder, in diesen und aus diesen heraus durch Pfeile dargestellt.
Von dem Spülluftaufnehmer strömt die Spülluft geradlinig zu den beiden Spülkanälen jedes Zylinders und ohne Richtungsänderung durch diese Spülkanäle hindurch zu der den Auslasskanälen gegenüberliegenden Zylinderwand. Dort wird sie nach dem Zylinderkopf umgelenkt und strömt als Umkehrspülströmung zu den Auslasskanälen. Die Abgase strömen durch die Auslasskanäle in die zwischen beiden Zylinderreihen angeordneten Auslassammelleitungen. Die Spülluft erfährt somit auf ihrem Wege vom Spülluftaufnehmer zu dem Arbeitszylinder und wieder zurück in den Raum zwischen den beiden Zylinderreihen keine zusätzliche Umlenkung ausser der durch die Umkehrspülung selbst gegebenen. Deshalb entstehen auch keine zusätzlichen Strömungsverluste.
Da die Richtung der Zuströmung der Spülluft vom Spülluftaufnehmer zu den Spülkanälen schon die für die Umkehrspülung richtige ist, so wird auch die Strömungsführung für die Umkehrspülung durch die Spülkanäle eine besonders gute und ergibt daher beste Spülwirkungsgrade, d.h. hohe Motorleistungen bei gegebener Spülluftmenge. Das Spülgebläse erfordert deshalb für eine bestimmte Motorleistung einen verhältnismässig geringen Leistungsverbrauch, da es nur eine verhältnismässig geringe Spülluftmenge und einen verhältnismässig geringen Spülluftdruck liefern muss.

Claims (1)

  1. Zweitakt-Brennkraftmaschine mit Umkehrspülung, bei der die Spülkanäle zu beiden Seiten neben den Auslaßkanälen liegen und die Spülkanäle die Spülluft auf die den Auslaßkanälen gegenüberliegenden Zylinderwand richten und deren Zylinder in zwei Reihen in V-Form angeordnet sind, wobei die Spülluft durch ein Spülgebläse geliefert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßkanäle beider Zylinderreihen nach innen, d.h. aufeinander zu gerichtet sind und in zwei zwischen den beiden Zylinderreihen angeordnete Auslaß-Sammelleitungen einmünden, und daß zwischen beiden Zylinderreihen unterhalb der beiden Auslaß-Sammelleitungen ein gemeinsamer längs des Motors sich erstreckender Spülluftaufnehmer angeordnet ist, dem die Spülluft von dem Gebläse zugeführt wird und von dem aus die Spülluft auf kürzestem Wege und ohne Richtungsänderung durch die zu beiden Seiten der Auspuffkanäle angeordneten Spülkanäle gegen die den Auslaßkanälen gegenüberliegende Zylinderwand strömt, von wo sie als Umkehrspülströmung umgelenkt zu denAuslaßkanälen zurückkehrt und damit ohne weitere zusätzliche Umlenkung nach dem Raum zwischen beiden Zylinderreihen zurückströmt.

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