DEP0006780DA - Vorrichtung zum Dosieren von flüssigen Entkeimungsmitteln für Wasserversorgungsanlagen - Google Patents
Vorrichtung zum Dosieren von flüssigen Entkeimungsmitteln für WasserversorgungsanlagenInfo
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Description
Patentanwalt
Dipl.-Ing. H. Gockel Neheim-HüsJen I, den 25,F&hruar 1948
Dipl.-Ing. H. Gockel Neheim-HüsJen I, den 25,F&hruar 1948
Fernsprecher» 2245
Postecheck-Eonlo: Dortmunartf. HEB
Postecheck-Eonlo: Dortmunartf. HEB
Mas Causemann Königsburg 11
Paten t^a^n^jn^e^l^d. u^n^Q^i
■josserOersorgungsanl
Die Erfindung bezieht sich auf '.'asserOersorgungsanlagene ihr liegt die Aufgabe zu Grunde,solche VersorgungsanlagensdiQ nicht an ein zentralgelegenes
7asserrohrnetz angeschlossen sind, die also ueniittelst Pumpen aber Saugeleitungen oder aus Hochbehältern aber Ablaufleitungen das Tasaer anfordernde zu gestalten,daß man
mit ihnen ausreichend entkeimtes und einwandfreies Trink™ und Gebrauchswasser fördern kann und zwar ohne daß
besondere Umstände und kostspielige Apparaturan,Einrich" tungen und Massnohmen dazu erforderlich sind«
Bekanntlich erfolgt auch heute noch in ländlichen und wenig besiedelten Gegenden die Trinkwasser~Oersorgung
aus Brunnen wie Kessel- oder Schachtbrunnen oder aus Hochbehältern,welche entweder im Hause selbst oder in
@inlg§r Entfernung worn Hause geschlagen bemo«aufgestellt sind und aus denen mittels mit Hand oder elektrisch
betriebener Punpm @d@r über Ablauf leitungen das Anwesen Mit Trink*» und Gebrauchswasser wersorgt wird»Alle dies§
WasserOersorgungsstellsn sind,besonders in dm ländllehen B@MiPk§n(Mauemhöf@)9ein&r Verschmutzung beM>e¥ers@m!mng
duroh menschlich® oder tierische Abgänge sowie durch Bindringen mn Tageswasser ausgesetzte Dreistell ige KeUKr
MoMm und das Worhandensetn υοη Gol\i-Baxillen sind Mine Seltenheit »Bedenkt man0da3 miYsolchen Wassern
QUQh Milchkannen gespült werdensdie somit einen grossen M®rd für Infektionskrankheiten bilden körnen, ist e& ©@rsiänäliek0daß die mit der Erfindung gestellte Aufgab®
eine drVngende Lösung erheischt»Einer solchen Lösung stamd bisher entgegen*daß der Anschluß an ein M@ntrtd^
g@leg@mm 'MaserrokrnetM Mufolgs seiner xu grossen Bat"
fernung vom Gebrauchsort sich nicht üurchf Uhren ließ und an sich bekannte Entkeimwxgsanlagen zufolge
ihrer hohen Anlagehosten deren Vorsehung unterbanden,, letztere auch nur für eine fortlaufende Trinkwasser-Sterilisation geeignet waren«
Gmäss der Erfindung wird zur Lösung der gestell' ten Aufgabe nun eine '/asserversorgungsanlage oorgeschlagensdie dadurch gekennMelehnet ist$daß Kit Abstand
mn eigentlichen Pumpwerk in die zur pumpe fuhrende Saugeleitung ©der in eine aus einem Hochbehälter abgehende Ablaufleitung zum Versorgungsgebiet eine ein
flüssiges Entkeimungsmittel z.B.MatrLum-äypochlöritlauge dosiert dem '/asser zugebende Einrichtung eingeschaltet isv und diese dosierte Zugabe im ersteren
FaIlB durch die durch das Pumpen hervorgerufene l'asserströmung s im anderen Falle nur durch den Wasserdurchfluß selbst gesteuert wtrd$wobei im letzteren Falle
der ßntBeimungsmtttelbehält er über dem höchsten Tasserspiegel im Hochbehälter Oerlegt isteZur Durchführung
dieses Erfindungsgefiankens ist ein beiderseits Muffen uit Innengewinde bezw« Fl ansehen für Mohr anschlüsse aufmisendesgin Sauge- bezw» AbI auf leitungen einschaltbares @
mit einen Ansatzstutzen zur Unterbringung eines Ventils ausgerüstetes Gehäuse vorgesehen»Dieser Stutzen ist an
einen ein Entkeimungsmittel enthaltenden Vorratsbehälter angesöräossenD während das an die tintkeimungsmitt el zuleitung angeschlossene Ventil unter der Einwirkung einer
durch die Wasserströmung schwenkbeeinflußbaren ScheibQ9 Klappe Qo dgl ο stehtsdie im Hals des Auslaufes untergebracht gdessen querschnitt möglichst ausfilllendsüber
Hn Hebelgestäng® Ji nach der Stärke der Fließtätigkeit das Ventil mehr oder weniger öffnet oder bei aufhören™
der Fließtätigkeit auf Gmnd ihrer Schwere das Ventil sGhlteßtoAls besonders vorteilhaft hat sich ein mit
Schming^adel arbeitendes Ventil erwtesensaus dessen Schwingnadelkanal das Sntkaimungsnittel unmittelbar
dem das Gehäuse durchströmenden Wasser zutritt»Die söfwenkbeeinflußtare Klappe »Scheibe o«dgl» kann duroh
Gemtöhtsbelastungen omdgl»Mittel in Hinblick auf di& Entkeimungsmittelabgabe einregelbar und die größte
Öffnungsweite des Ventils durch von aussen beeinflußt bare Mittel M»B«Spindel o»dgl*einstellbar sein»
faiaaiaiiwittt
Die gntkeimungsanlage gemäss den Erfindung erfüllt olle Im Hinblick auf diese ä stellenden Bedingungen
stellt keine großen Anforderungen an die L'rmerber solcher Afdag@n9 beansprucht bis auf das Nachfüllen des Vorrats™
b&bälters Mit dem Entkeimungsmittel keine unterhaltung und keine besondere Bedienung der Bntheinungsanlgge
mA erfordert nur ein Mindestmaß an Gestehungskosten wad Arbeit«
Auf d@r Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in ein&r beispielstpeisen Musführungsform im senkrechten
lämssGhniii veranschaulicht und an Sand dieser Zeich«* rnmg ate WasserOersorgwigsanlage In Nachfolgenden nähet
Mit 1 ist ein beiderseits Muffen mit Innengewinde lüJvsühen für Bohmnsohlüss® aufweisendes in j@a@
Sauge** hem&cJM auf leitung einschaltbares^mlt einem AmatzstutMm JQ mr unterbringung eines lentils 3 aus«»
gerüstetes Gehäuse bmBt&hiwt^welehes mit angemessenem Aiisiand nom eigmtdi&Mn Pumpwerk in ate Ml&itung zur
Pmp@BcäsQ in die Sau§elQltungßoder in die Ablauf leitung eines Mochbehäl.t@r§ eingeschaltet wirdeller Stutzen 10
dieses Gehäuses 1 ist nit einem ein flüssiges EntkeLmung8°° mittel M^B^Matriim-fSypm&hloritlauge enthaltende^ Gefäß
%uleitmg U an aas Ventil angeschlossm Ventil 3 ist ein mit Sohwinghadel 5 arbeit®®-*
das aus dem Gefäss 2 fließende Untkeimungsmittal dm in Pfeilrichtung 4 strömenden Wasser dosiert zugibt»
DLs Schwingnadel 5 ist an einem bei 12 an einem am Fen-UlkSrper 3 befestigten Balter 9 drehbar gelagerten
Böppelhebel 13 angelenkte der wiederum über ein Gestänge m eins schsoenkbenieglichä gelagerte JÜ.appe bezuoScheibe
angeschlossen ist»Die scfaäenkbseLnflußbare Klappe bem* EGheib® ß ist durch itewichtsbelastungen omdgl@Mittel 14-im Hinblick auf die mtkeimungsmitielabgabe einregelbar®
Sobald UfassBT durch das Gerät strömt,wird di® im Mals des Auslaufes befindliches fast den ganzen
ΚΙοφρ© 8swelcfm beiderseits des seitlich gelagert ist ,hochgehoben« Durch diemn
wird die Sßhwingnadel 5 über das Gestänge 6
am D@pp@lhebel 13 nach mt®m geiogen^modurah tstederm
dmr S§fmingwjdelk&nal 7 freigegeben wird, durch den numtiir Je nach der Höhe der Durohflußmenge - bei der
größten Durchflußmenge liegt die Klappe 8 etwa hori°° mnial - dm Entkeimungsmittel in den freien Raum
fließt $m es duPöh die Strömung mit fortgerissen ioird$ 8%uh mit dem Wasser mmiseht und so eine Entkeimung
auf ganz kurze Distanz herbeiführteSei Aufhören der Mi&Mätigkeit fällt die Klappe 8 durch die eigene
Seftmr*® mrüekemo4ureh die Schiaingnadel 5 den Seaming™ nadelkanol 7 mieder versehl VeBt0
Um sine Überdosierung zu üerneiden und die Grosse der Freigabe des Kanals ? durch die Nadel 5 mu begrenMen
bei 15 eine mn aussen zu betätigende Spindel o0dgl -ueMus& 1 mrgesehm s&insdie wahlweise einregelbar
Die mit dem konzentrierten äntkeimungsmitteJ. teibar in, Berührung stehenden Teile der Einrichtung sind
aus solchen Werkstoffen hergestellt,die durch diese AtkelmmgsmütteX nicht angegriffen werden» Das Ventil 3 ist
mn έίηβΜ dem Gehäuse 1 aufs&hrmbbaren Deckel 16 getragen und sein® iüm$s;ungm so gehalten@daß es Mwecks
Qodglo nach Äbsohraubung des Beokels 16 ohne mm dm Qehäuse 1 herausgehoben werde®
foj*ratsheMM£®r 2 ist mit einer Inhaltsauzeigeausgerüstetgso daß Man stets υοη außen kon~
troillerm kann@Qt tlßir Behälter 2 noch ausreichende des £ntkemun@mittels enthält»
Claims (1)
- Patentanwalt -ing. H. Gockel
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