DEP0006719DA - Anordnung zur Frequenzwandlung - Google Patents
Anordnung zur FrequenzwandlungInfo
- Publication number
- DEP0006719DA DEP0006719DA DEP0006719DA DE P0006719D A DEP0006719D A DE P0006719DA DE P0006719D A DEP0006719D A DE P0006719DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fold
- frequency
- excitation
- arrangement according
- coils
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 title claims description 3
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 7
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 102000002322 Egg Proteins Human genes 0.000 claims 1
- 108010000912 Egg Proteins Proteins 0.000 claims 1
- 230000005284 excitation Effects 0.000 claims 1
- 210000004681 ovum Anatomy 0.000 claims 1
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 10
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 8
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 description 2
- 230000010363 phase shift Effects 0.000 description 2
- 235000009508 confectionery Nutrition 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 210000004072 lung Anatomy 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 description 1
- 239000000523 sample Substances 0.000 description 1
Description
Professor Dr.-Ing8, Ε. Hueter
Anordnung zur Prequenswanfilunge
Es ist bekannt, daß man zur Verdreiiachunc einer gegebenen Frequenz, beispielsweise der üblichen Ketzfre=
quenz τοη 50 Has drei Drosselspulen mit eiseneesehlos=
senem magnetischen Ereis verwenden kann, deren wicklungen in Stern geschaltet werden. Zwischen dem Sternpunkt des
Ketses (oder der speisenden Maschine) und dem der Dros= selspulen ergibt sich dann eine Spannung dreifacher Fre=
quenz. Da häufig der Netzsternpunkt unzugänglich ist, kann man den Drosselspulen Sekundärwicklungen geben f die zu
einem offenen Dreieck zusammengeechaltet werden, an dem dann die Spannung dreifacher frequenz entnommen werden
kann» Wünscht nan ein -Dreiphasensystem dreifacher Fre= quenz zu erhalten, so muß man drei derartige Drosselspulen=
sstze verwenden und dafür sorgen,"daß deren Flüsse um + bezogen auf die Grundfrequenz, gegeneinander versetzt sind.
Dann ergibt sich beispielsweise an den drei offenen Drei= ecken der Sekundärwicklungen ein Drehstromsysten drei=
fächer Frequenz. Es ist übrigens nicht erforderlich, Einzel= drosselepulen zu verwenden; sie können in bekannter Art
und ftei se z.E. zu Drehstromdrosselspulen zusammengebaut werden, wobei jedoch auf das Vorhandeneein eines magneti=
sehen Rückschlusses zu achten ist. Die Phasenverschiebung von + 40° läßt sich (Abb. 1 unten) in einfacher frei se z.B.
durch Zickzackschaltung mit passend besessenen Windungs= zahlen erzielen.
In entsprechender Weise lassen sich auch höhere Pre=
quenzen erreichen. Schaltet nan z.B. die Sekundarwick= lungen eines Satzes im offenen Dreieck zusammen und die
drei offenen Dreiecke ihrerseits im offenen Dreieck, so bekommt man (Abbildung 1 oben) an den Eit Uy bezeichneten
Klemmen dieser aus neun .Einzelwicklungen bestehenden Schaltung die 9-fache frequenz. Die Leietungsausbeute ist
jedoch recht niedrig, da Eit steigender Frequenz die Größe der höheren Harmonischen schnell abnimmt» Aue dieses;
Grunde empfiehlt es sich, zur Erzeugung einer höheren, "beispielsweise der 9-fachen Frequenz, zunächst ein Ireh=
stroEsystem 3-facher Frequenz zu erzeugen und hiermit einem weiteren hatz aus drei -Drosselspulen mit eterr:{re schal te ten
rriffiärwicjclungen zu speisen? der dann die 3x3 = 9-fache Frequenz liefert» Ler Auf v\ and hierfür ist nicht allzugroß,
da bei Frequenzwandlerη die Leistung unter sonst gleichen Be= dingungen der Frequenz proportional ist, so daß der von 3 auf
9-fache frequenz übersetzende wandler nur 1/3 des Eisengewichtes des ersten V;andIerε aufzuweisen braucht, Iramerhin bedingt
die doppelte Umformung zusätzlichen Aufwand und vereciilech= terten Wirkungsgrad*
Gegenstand der vorliegenden Lrfindung ist eine An= Ordnung, bei der unmittelbar in einen Prequenzwandlersatz
die 9-fache !frequenz erzeugt v.lrd. Die Anordnung besteht aus drei Dreiphasen-Lr0 3 s e1epulen, deren Prira£rvjicklune en in
Stern, bs?;, zwecks erzielung der + 40° Phasenverschiebung, in Zicksack mit passender Eemessung der Windungezahlen ge=
schaltet sind (Abbe 1 unten)» Die Sekundärwicklungen jeder Dreiphasenspule werden im offenen Dreieck und die Klemmen
der drei Gruppen ihrerseits wieder im offenen Dreieck zu= samraengeschaltet (Abb. 1 oben), so daß sich wie oben an den
JLlemaien Ug die zunächst recht kleine Spannung 9-facher Frequenz ergibt® Da. diese zu vergrößern und damit eine
bessere Leistungsausbeute zu bekommen, wird durch Kapa= Zitaten Gj1 die beispielsweise in Dreieckschaltung an
die drei Sternpunkte angeschlossen werden, ein kräftiger Magnetieierungsstram 3-facher Frequenz künstlich hinzu=
gefügt® (Es können auch (Abb, 1 unten) Eapasitäten Gq^ in Sternschaltung angeschlossen und gegebenenfalls ihr
Bternpunkt durch Schließen des Schalters Sq an den Stern= ρunkt der speisenden Meschine angeschlossen werden.) üm
die Ausbeute an Leistung 9-facher Freauenz su vergrößern, empfiehlt es sich vielfach, den Frequenzwandler auch auf
der Ausgangsseite kapazitiv zu belasten, etwa durch Ka= pasitäten an seinen Klemmene
Man wird danach streben, die verwendeten Kondensa= tor en mc' glichst gut auszunützen und ihnen z.B. ganz oder
teilweise gleichseitig Ströme 3 und 9-facher Frequenz zu entnehmen. Schaltet man die Kcndenoatoren C7n, wie in Abb.
oben angegeben, und schließt die Schalter , so liegen die Kapazitäten an einer Spannung, die aus 3 und 9-facher Fre=
quenz gemischt ist, so daß sie Ströme beider Ireguenaen liefern« Man kann auch so vorgehen wie in Abb. 2. Hier sind
die im offenen Dreieck geschalteten Wicklungen einer Dros= seispulengruppe zun Anschluß der Kondensatoren ihrerseits
in Stern zusanuEengeschaltet« Schließt man die Kapazitäten G in Dreieekschaltung an? so führen sie nur -Ströme 3-facher
Frequenz; schließt man sie dagegen in Sternschaltung an9 (C^g) und schließt den Schalter , so liegen sie wieder
an einer Spannung, die aus 3 und 9-facher Frequenz ge= nischt ist und liefern entsprechende Ströme. Hierbei dienen
die Wicklungen der Ablie 2 als * tertiäre" nur zum An=
Schluß der Kondensatoren, so daß, was u.U. vorteilhaft sein kann, die Kutz- und Blindströme getrennt fließen.
Ein solcher ITequensvrandler hat auf der Kieder= frequen.seei te ziemlich hohe Phasenversehieburig9 die sieh
durch Parallelschaltung von Sondensatoren vermindern läßt. Auch hier wird man danach Sitrebens diese Eonden=
satoren oder einen Teil davon mehrfach auszunützen! schaltet man sie, wie die Kapazitäten Cj in Abb. 3» in
Stern und verbindet den Sternpunkt Mt dem Sternpunkt der Primärwicklungen $e einer Gruppe5 so liegen die Eapa=
Zitaten an einer Spannung 1, 3 und 9-fächer Frequenz und
liefern entsprechende Ströme.
Versucht man eine Anordnung9 wie die oben beschrie= bene, praktisch su ven?irklieben, so stellt man feet,
daß sich häufig durch das Zuschalten der Kondensatoren ungewollte Frequenzen selbst erregen, so daß das ordnungs=
mäßige Arbeiten ties Frequensraandlers gestört wird. Dies IgSt sich jedoch verhindern? schalter man nämlich parallel
su den Eondensatoren eine Drosselspule, so können sieh niedrige Prequensen nicht sehr erregen, ds, der Ereis für
diese hohen kapazitiven Widerstand oder eogar induktiven Charakter hat. Schaltet man vor die· Kapazitäten eine
Drosselspule (Keihenschaltung), so wird der Kreis für höhere Frequenzen hoehohmig oder sogar induktiv, so daß
deren Selbsterregung unmöglich «ird. Sine Kombination beider Schaltungen ermöglicht es, einen Kreis zu gewinnen,
der nur für· eine gewünschte Frequenz eine Kapazität größerer leitfähigkeit darstellte
Auf den ersten Blick erscheint diese Maßnahme sehr
UnwirtsciiaftIiGiis da ja durch die Zuschaltung einer Drosselspule zu einem Kondensator die kspaaitive Blind=
leistung au eines Teil in der Drosselspule selbst um= gesetzt wird. Dies ist jedoch nicht eo schlimm* Schaltet
man nämlich einem Kondensator mit dem Blindwid er ε tand 1jQ. ,
eine Drosselspule mit dexa Blind«! der stand 9 jQ , beide Werte bezogen auf die 3-fache Preoueuai parallel» so
gehen nur 11 γ> der kapazitiven Blindleietungs verlorene
Bezogen auf die Grundvselle hat aber die Drosselspule nur noch den Widere tand 3,0 _C>
, die SapasltMt denselben Wider» Btands so daß der Kreis, wenn man von Verlusten absieht»
überhaupt keinen Grundiaellenstroai zu führen Vermage
Arbeitet man, analog -sie oben, mit einem Fiinfphasen= EVBtes anstelle eines Iireiphasensyeteffise so kann man 5
und 25-faohe Prequens erzielen, durch Kombinat!on von Punf- und Drelphasensystem die fünfzehnfache frequenz.
Claims (5)
- Patentansprüche.1» Anordnung zur Prequenzwandlung mittels Droeselspulen mit eisengeseiüOSBenem magnetischem Ereis auf 9-fache Prequenss dadurch £ e 1: enn z ei c hn e τ, daß zunächst ein jjxeiphasensystem 3-facher- Frequens durch drei drei= phasige Drosselspulen mit + 40° Biaoenverschiebung er= zeugt una durch Lelastung der Spenrrang 3-facher Στβ= quenz durch Kondensattren ein kr£fticer IiEtgnctiaierungsstroiii und dasit eine kräftige Eisensattirung 3-facher Frequenz hervorgerufen wird, so daß die 9-fache Pre= quenz als 3-fache der 3-fachen mit erhöhter Leistung entnommen ?< erden kann«
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gek enns eic hn e t, daß die Kapasittten oder ein Teil davon so angeschlos= sen Werdens daß Eie an einer aus zu ei oder mehr Pre= quenzen zu s&nimengeεetsteη Spannung Iiegen5 so daß sie gleichzeitig Ströne mehrerer Irequencen Iieferne
- 3β Anordnung nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet» daß zwecks Yermeidung der Selbsterregung unerwünschter Irequensen den llondensatoreri oder einem Teil davon IJrossel= spulen surefügt werden und zwar in Parallelschaltung, wenn die Seibeterregung tieferer» in Reihenschaltung, v?erm die Selbsterregung höherer Frequenzen vermieden werden soll.
- 4» Anordnung nach Anspruch 1 - 3♦ dadurch gekennzeichnet, daß Reihen- und Parallelschaltung; der Drosselspulen kombiniert angewendet wird« us den Bereich der Selbsterregungsaög== lichkeit zu beschränken.
- 5. Anordnung nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erzielung 5-facher Frequenzen ein Punfphasen- statt eines Dreiphasensystems verwendet wird.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1078445B1 (de) | Wechselrichter | |
| DEP0006719DA (de) | Anordnung zur Frequenzwandlung | |
| DE826770C (de) | Anordnung zur Frequenzwandlung | |
| DE1906432A1 (de) | Umwandler fuer elektrische Leistung | |
| DE484341C (de) | ||
| DE737433C (de) | Anordnung zur Pruefung des Schaltvermoegens elektrischer Schaltgeraete hoher Leistung | |
| DE1638407C3 (de) | ||
| EP3005383A1 (de) | Vorrichtung zur verringerung eines magnetischen gleichfluss-anteils im kern eines transformators | |
| DE452935C (de) | Anordnung zur Verminderung der Verluste in Hochfrequenzerzeugern | |
| DE589521C (de) | Verfahren zur Herstellung von aktiven Vielpolschaltungen mit vorgeschriebener Frequenzabhaengigkeit ihrer komplexen Konstanten | |
| DE454636C (de) | Einrichtung zur gleichzeitigen UEbertragung von einphasigem Wechselstrom durch parallel arbeitende Teile eines Mehrphasenstrom uebertragenden Leitungssystems | |
| DE408370C (de) | Verkettetes Mehrphasenkraftuebertragungssystem | |
| DE655926C (de) | Schaltung zur Erzielung einer Verteilung des Stromes auf zwei oder mehrere Anoden von mehrphasigen, ueber Stromteilerspulen gespeisten Quecksilberdampfgleichrichtern | |
| DE919182C (de) | Drehstromtransformator oder -drossel mit isoliertem Nullpunkt und im offenen Dreieck geschalteter Hilfswicklung mit daran angeschlossener Frequenzweiche | |
| DE596750C (de) | Anordnung zur Verhuetung der Kurvenverzerrung der Netzspannung in Mehrphasensystemen | |
| AT231025B (de) | Symmetrierungsanordnung für Dreiphasen-Lichtbogenöfen | |
| DE599956C (de) | Anordnung zur Frequenzwandlung mit Hilfe von Transformatoren | |
| AT153338B (de) | Verstärkerschaltung, insbesondere für Modulationsverstärker. | |
| AT219160B (de) | Einrichtung zur kompoundierten Erregung von Synchronmaschinen | |
| AT96401B (de) | Mit Wendepolen versehener einphasiger Einankerumformer. | |
| DE559847C (de) | Sparschaltung (Rueckarbeitsschaltung) zur Belastungspruefung von Ein- und Mehrphasentransformatoren | |
| CH401251A (de) | Einrichtung zur Speisung eines einphasigen Verbrauchers aus einem Mehrphasenwechselstromnetz vorgegebener Grundfrequenz | |
| DE665638C (de) | Anordnung zur Beeinflussung des Leistungsfaktors von mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Umformungseinrichtungen | |
| DE29822425U1 (de) | Filtereinrichtung | |
| AT226316B (de) | Wicklungsanordnung für Synchronmaschinen |