DEP0005012DA - Signalempfänger, bei dem das empfangene Tonfrequenzzeichen durch Filter ausgesiebt und vor- oder nachher verstärkt wird - Google Patents
Signalempfänger, bei dem das empfangene Tonfrequenzzeichen durch Filter ausgesiebt und vor- oder nachher verstärkt wirdInfo
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Description
., Slgnalempfanger. ■
Bei der Uebertragung von Signalen od^r anderen Steuerimpulsen über grosse Entfernungen müssen die Signale in den Fre-,-quenzbereieh
umgesetzt werdender durch die der Leitung zugeordneten Verstärker verstärkt und entzerrt wird»Werden '
mehrere Signale im' gleichen TJebertragungskanal frequenzmässig nebeneinander ausgesendet^so müssen sie am-Empfangsende
durch mehr oder weniger enge i±143er>/-wiedm^oncinahdor getrennt v/erden,bevor sie für^die ihnen: zugeordneten Steueraufgaben
verwendet werden können.Die Breite des Burchiassbe reiches der Empfängsfilter hängt de.bei von dem Frequenzabstand
der einzelnen Signale von einander ab'.Aehnliches gilt wenn der ,Tjeb ertr,agungskanal normal erweise;; wanderen Aufgr.beu
z.B..' der Tjebertragung von Forngesprachen^dient,und nur zu gewissen ZeitenjZ .B »,bei Beginn oder am Ende eines Gespräches,Signale übertragen v/erden sollen .Der Signalempfänger
muss dann immer an d.en Tjebert r agungsk;:nai angeschlossen sei •In solchen Tallen muss das Signal ebenfalls durch ein sühn?.
Ies Eilter vom Tjebertragungskanal, abgenommen'Werden11Um zu verhüten,dass der Signalempfänger fälschlicherweise auf
andere Frequenzen anspricht.
Die Aussiebung des empfangenen Signals durch en:",o filter hat zur Folge, dass infolge der Ein-* und Ausschwingvorgänge
im Filter Beginn und Ende des1 Zeichens Veränderungen erleiden, so dass es schwierig wird,
Anfang und Ende des zeichens .genau zu erkennen•Das Zeichen wird dann vom. BmpfBJager verkürst oder verlängertweitergegeben.Diese
Schwierigkeit'wird'noch er-
höht,wenn..vorausgesetzt werden muss,dass die Restdämpiung des Übertragungskanals innerhalb grösseren Grenzen schwanken kann,so dass die dem Empfänger zugeführte
Zeiohenampaitude nicht konstant, ist,Bei konstanter Empfangsspannung kann der Einfluss der Ein-,und Ausscliwiiigvorgänge
im Filter bis zu einem gewissen Grade durch besondere Sclialtmassnahmen noch verhältnismässig
einfach ausgeglichen werden,Bei veränderlicher Empfanguspannung dagecen ist dieser Ausgleich sehr schwierig.
Es sind bisher schon eine Reihe von Verfahren für den Ausgleich deT Yerserrung der Zeichenlänge bei verändern©
eher Empfangsnpannung vorgeschlagen wordsn»Sie haben aber meist eine verhältnismässig grosse Vex Stärkungsreserve zur Voraussetzung,so dass Empfänger mit nur
einer Röhre keine allzu grosse Empfindlichkeit besitzen,
Um einen Signalomp lang er hoher Empfindlichkeit bei kleinen Zeichenverzerrungen zu erhalten wir^d nun erfindungagemäss
vorgeschlagen,die Zeichenverlängerung,die sich durch den AusschwingVorgang im Eilter ergibt,dadurch
zu ^verringern,dass nach dem Ansprebhen des Empfangsrelais die Empfang-Bspannung soweit herabgesetzt wird,
dass das Relais nbch nicht abfällt»Dadurch wird ein rasches Abfällen am'Ende des empfangenen Zeichens vorbereitet
,denn es genügt dann u.U. bereits eine geringe Abnahme -der Empfangsspannung,um das Relais zum Abfallen
zu bringen« las bedeutet ,'dass dann das Empfahgsre-' Iais bereits am Anfang des AusSchwingvorganges abfällt
und somit keine nennenswerte Verlängerung des empfangenen Zeichens eintritt•Da bei diesem Verfahren vor
dem Ansprechen des Empfangsrelais keinerlei Begrenzung oder Dämpfung im Empfänger eingeschaltet ist ,hat -ein
derartiger Empfänger auch die volle Empfindlichkeit, die von der verwendeten Verstärkerröhre abgegeben Vierden kann.
Der der Erfindung zu Grunde liegende Gedanke kann verwirklicht werden,wenn in dei£ Schaltungsteil,den der Empfangsstrom
durchfliesst ,eine- Dämpfung^ingeschaltet Wird,-d4# aus linearen und nicht^_linearen Widerständen
besteht und daher durch die gleichgerichtete Empfangsspannung gesteuert werden kann*Die Steuerspannung kann
dem Dämpfungsglied über einen Kontakt des Empfangsrelais zugeführt werden,so. dass gewährleistet wird,
dass die Dämpfung erst eingeschaltet wird,wenn das Emp·- fangsrelais bereitn angesprochen hat »Da die Steuercpaii-»
nung aus der gleichgerichteten Empfangsspannung abgeleitet wird,kann hierbei gleichzeitig aüeh in einfacher Weise gewährleistet werden,dass bei kleinen ^ mpfangsspannungen
keine oder nur eine kleine Dämpfung, bei grossen Spannungen dagegen eine grosse dämpfung
eingeschaltet wird,
Meist wird jedoch bei den für Signalempfänger verwendeten Relais kein besondere Kontakt für das Einschalten
der Steuerspannuhg zur Verfügung stehen,Auch die gleichzeitige Verwendung des Arbeitskontaktes des Empfangs-*
relais für die Weitergabe des empfangenenZeichens und für das Zuschalten der Steuerspannung ist in allgemeinen
nicht möglich,Es kann dann a"ber auch die gleichgerichtete Empfangsspannung unmittelbar zur Steuerung der
Dämpfung verwendet weräen,wenn durch zusätzliche Schaltmittel für eine entsprechende Verzögerung der Dämpfungseinschaltung gesorgt wird.
Eine andere Möglichkeit zur VerwIrklichung des Erfindungsgedankens besteht darin,der %p fangs spannung nach dem
Ansprechen des Emp fang sr el-ais eine Gegenspannung zuzu-,Scha1Iten9
die jlie Empf angs spannung soweit vermindert, dass das Empfang er el ai, eJ gerade noch nicht abfällt.Das Zuschalten
der g,e ns ρ an aung kann ebenso wie heim Zuschalten der steuerbaren Dämpfung entweder durch einen Kontakt
des Empfangsrelais oder über zusätzliche, Mittel durch die gleichgerichtete und entsprechend verzögerte Empfangsspannung
erf OlgeneBesoiiders zweckmässig ist es,die Ge seilspannung nicht auf der tonfrequenten Seite der Empfangsspannung sondern erst nach der Gleichrichtung zuzuschalten.
Der prizipielle Aufbaii und die Wirkungsweise einer derartigen Empfängerschaltuna seien an Hand der Eigur 1
näher erläutert.
Zur Aussiebung des empfangenen Signals sind der Eingangsübertrager iL und der iiUDgangsubert ragei TJ^ mit den Kondensatoren
ei und O2 auf die Signalfrequenz abgestimmt. Das empfangene Signal wird nach dei Verstärkung in der
Verstärkerröhre durch die Gleichri chter G. und Gg gleichgerichtet .Die dabei an Rf- entstehende Gloichspannung wird
über die V/iderstände E7 und IL in Verbindung mit dem Kondensator Gt- gesiebt'und' wirkt dann als zusätzliche
negative Vorspannung auf das Gitter dt.r Verstärkerröhre ein,wodurch der Anodenruhestrom entsprechend verkleinert
WirdeDas gleichgerichtete Eiapfangvr!signal wird also nochmals
verstärkt und erst der verstärkte Gleichstrom betätigt das Empfangsrelais dessen Wicklung E1 im Anodenkreis der"
VerstarkerrohreiiIiegte
Der durch den Anodenruhestrom ohne ^ignal im Relais bereits erzeugte Kraftfluss wird durch einen entgegengesetzt gerichteten
Strom durch die Wicklung E2 ausgeglichen,Die beiden Ströme sind dabei so aufeinander abgestimmt?dass
im Ruhezustand der durch den Anodenstrom in E1 erzeugte Kraftfluss überwiegt und das Empfangsrelais auf der Tr-?nnseite
festhält,"Beim Eintreffen des Signals überwiegt dann,da der Anodonwtrom und damit auch der in E1 erzeugte
Kraftfiuss stark verkleinert iWirdsder in En erzeugte Kraftfluss und das Relais legt solange auf diii Zeichenseite
um,bis das Signal wi-c&er, gÄiuigend weit abgeklungen ist.Dann erst wird das Relais durch den Anodenstrom wieder
auf die Trennseite zurückgelegt.
Die vom Übertrager Ü? abgegebene Spannung wird zur Erzeugung der Gegenspannung.ein zweites Mal durch dip Gleichrichter
G_ und Ga gleichgerichtet.Däbei wird durch die Gleichrichter Qt * und Gvydie über Ra und Rr aus der
Anx>denspannungs4uelle Vörfrespanntt sind ,eine Reizschwelle gebildet, so dass die zweit- an R7 Bntrstuhend er -Spannung
erst von einer .bestimmten Ifdndestsignaispaimung an eü U •steilen kann. Der ' Höchstwert der Spannung an R«bleibt
also um den Wert der Reizschwelle1 unter der SOannung an/E.'/-..Ausserdem
wird' der Aufbau der Spannung an R-, auch\durch,den Eondsnsator ■.Ov verzögert,so: dass di-ice.
Spannung/sich, eröt' auszuwirk/ön beginnt j wenn. das.. Empfangsre'lais bereits ·'angesprochen hat »Wie' aus der Si-
-gür ,1 ersichtlich,sind'die beiden' Wi<iey'st^de'';R>;'tiiia ς .
R7 so in Reike geschaltet.dass die Spannung an der,3 nlgen an Rg entgegen'.wirkt. Der ^Arbei twpunkt. derf Rolire . :
wird also von dem -Punkt,der-- durch die/Signal,spannung ;
• bzw. durch den Spannungsabfall an R^ bes^inimt istV in Richtung. auf den-Ruhe ärbiätspunkt /verwchob.ene.Der ;
Abstand dieses neuen Arbe'itBpimktes;:.vo'm/ Ruliearb ei tspunkt ist/durch den Unterschied der Spännungen: an R^ iUhd:; Ri',..
gegeben- und kann durch die -Gl«ipnspäj^äung'-.an·,'fc*//<ä*lii ··- durch ;die Spanmmgeteilung Hg**·! Rr eingeötelXtrweräon,
Bei /kurzen Signaleu; iflt auch die älch/catis/ Rr 7ZundvG^ -; ;
ergebende Zeitkonstante .mitbestimmend für die Späjmungß«-- different. - .. , y:/ : ;/ν./·· '.·;· ··//
Nimmt am' Ende des-"Signals ;die ■Spaimung; ah-Rg -sofort proportional mit dem_ausklingenden Signal äb^sp tut dies
die"Spannung an. R7 mit "einer .Vei'aögeruhg-.' j,die durcch/dio
Zeitkons&ante R7 4 gegeben istYDädurch wird-die- ' Spannungsdiff erenz j öliwohl die/ eigentliche1 .Signal&pan*.
' nung„ nur · längs aiii' abnimmt i's&bx.' -s ÖKnell / ZtXi- UUll Und ,; ν
nimmt darüber hinaus .'vörübergehend- s.ogar \eineh/pösi-;; · ti ve ή, Wert · an. Infolgedessen -niiömt .'ani'^ti/der /Andienst roiji
sehr rasch seinen Ruliewert wieder an^b/awiist/■ ^oriiber<-\ gehend sogar noch -grosseryDas -Relais - mus^' daher;;prak- "::
tisch, bereits bei Beginnf dies Auaklingens des Signals i zum/Äbf älleii; - kommen» Dor A:us^ chwingvOrgäng; kann'wich;' / ,
also nicht bzw« ,nur'' unwesentlich zeichehveWangerhd . : ;. / auswirken». *· /■■'.'
Mgur zeigt das Mc'Bsergebniis art-; einem/ derartigen;;Emp-ν fänger/Über' dem IMpfangspegel in Ueper ,ist dabei .die
vom Empf anger weit ergegebene., Zeicileiilange ;vinf ffiillisei--. künden auf getragen -und. ^War bei al^enn vdiö Schaltung
nach. Figur Ϊ verwendet ist jund/ bei :b)/ in eine£;/lmp^:i: / /
fänger,ih; dem/der Erfindu/ngsgedanke/nicht ^yQwxbziyt ist ^ · . Zeichenlänge und Pause der gesendet^
50 ^ma«Wie ,ersichtlich,ist bei a.) das vom Empfänger ..'/? weitergegebene Zeichen csuf 49 ms lang bei beliebigen
Bmpfangspegeln awische'n O und.'-:4 HiDemge^eiriib:er2an-*·/;
dertr-sich "bei b) das weitergegebene •Zeicheh awischen, 52 und, 66 -ms;, wenn die Gegeiispamiuiig nicht zugeschaltet
•wird«: . , ■ -"· '"··./'-'·', ^-"/'-'' /;'' . ,;/'-
Claims (10)
1. SignalempfEngers bei dem das empfangene Tonfrequenzzeichen durch
Filter ausgesiebt und vor- oder nachher verstärkt wird, dadurch- ge» kennzeichnet, dass nach dem Ansprechen des Empfangerelais {Belais«*
wicklungen B1, Eg) die Empfangespannung vor oder nach der Verstärkung
selbsttätig soweit verkleinert wird {Oegenspannung am Widerstand B7),
dass das Relais noch angezogen bleibt, bis dann am Ende des Zeioheas die Smpfangsspannung auf einen definierten oder einstellbaren Betrag
(bestimmt durch Spannung am Widerstand B5) abgesunken 1st.
2. Signalempffinger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die 7er»
ringerung der Empfangesp&nnung vor der Gleiohrichtung erfolgt und durch die gleichgerichtet® Empfengespannung gesteuert wird.
3. Signalempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver· ringerung der Empfangsspannung nach der Gleichrichtung (Gleichrichter
G1, G2) bewirkt wird.
4. Signalempffinger nach Anapruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daes die Verringerung der Empfangsspannung durch gesteuerte lineare und/
oder nicht lineare Widerstände (Gleichrichter G3, G4) erfolgt.
5. Slgnalempffinger nach Anspruoh 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verringerung der Empfangsepannung eine Gegenspannung^Widerstand
E^Piingefügt wird.
6. Signalempfänger nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die Verringerung der Empfangespannung durch das Empfangsrelais ausge« löst wird.
7. Signalempffinger nach Anspruch 1 bis S1 dadurch gekennzeichnet, dass die
Verzögerung der Verringerung der Empfangsepannung durch einen Kondena eator (C4) oder ein Laufzeitglied bewirkt wird.
8. Slgnalempffinger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine für
die Verstärkung dee empfangenen Tonfrequenzeignals verwendete Aferstfirken röhre (in Fig.l) auch zur Verstärkung *er gleichgerichteten Empfangs^
spannung herangezogen wird und labei auch d* Gegenspannung mit ver« stärkt wird.
9. Slgnalempfänger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass
die zur Verringerung der Esapf angeepannung verwendete Gegenepannung
aus der Empfangespannung über vorgespannte Gleichrichter (GglGg) gewonnen wird»
10. Signalempfänger nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachiilrkzeit der Gegenspannung oder der gesteuerten
Widerstände grösser als die Zeitdauer der -übertragenen Zelohen ist (Zeltkonstante E?x- C4).
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