DEP0004397DA - Rost für Braunkohlenbrikett-Gaserzeuger - Google Patents

Rost für Braunkohlenbrikett-Gaserzeuger

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DEP0004397DA
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DE
Germany
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grate
air
gas generators
gas generator
slot
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Alois Dipl.-Ing. Wien Joklik
Max Forsbach Wittenius
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Gaserzeuger, dem die Vergasungsluft durch den Rost zugeführt wird.
Bei Gaserzeugern dieser Art, die zur Verarbeitung von leicht zerfallenden Brennstoffen, beispielsweise Braunkohlenbriketten bestimmt sind, also einen starken Anfall von meist feinkörniger Asche aufweisen, besteht die Aufgabe, die Vergasungsluft so zuzuführen, daß das sogenannte Randfeuer vermieden wird. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Luftzuführung zu den zentral gelegenen Durchtrittsöffnungen des Rostes von der Gesamtluftzuführung abzweigt und für sich absperrbar ist. Beim erfindungsgemäßen Gaserzeuger wird die Luft so gelenkt, daß vor den der größeren Verstopfungsgefahr durch feinkörnige Asche ausgesetzten äußeren Durchtrittsöffnungen im Rost zeitweise ein höherer Staudruck der Vergasungsluft erzeugt wird als vor den zentral gelegenen Öffnungen. Die äußeren Öffnungen werden auf diese Weise wieder freigeblasen, die Feuerzone wird am Schachtrande wieder herabgezogen und das Randfeuer erlischt. Bei einem Gaserzeuger, dessen Rost aus mehreren schuppenartig übereinandergreifenden, zwischen einander je einen ringsumlaufenden Schlitz für den Zutritt des Vergasungsmittels freilassenden Kegeln besteht, ist der vom Rost umschlossene Raum oberhalb des untersten Schlitzes zweckmäßig durch eine Wand abgetrennt, in der eine Öffnung mit einer von außen zu betätigenden Verschlußklappe angeordnet ist. Die Kegel bestehen zweck- mäßig aus Gußeisen und sind glatt ausgeführt, so daß zusätzliche Bewegungen der Brikette, die ein Zerfall begünstigen würden, vermieden werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im mittleren Längsschnitt wiedergegeben. Der Rost besteht aus den Kegeln 1, 2, 4 und 6, wobei die Kegel 1, 2 und 4 jeweils über den oberen Rand des darunterliegenden Kegels so hinübergreifen, daß sich die Luftschlitze 3, 5 und 8 bilden. Der Kegel 4 sitzt auf einer Platte 7, die mit dem unteren Kegel 6 verschraubt ist. Dieser Kegel 6 ist wiederum auf der Aschenschüssel 12 befestigt. Der Kegel 4 weist unterhalb des Schlitzes 5 eine Wand 13 auf, in der eine mit einer Randleiste 15 umgebene Öffnung vorgesehen ist. Diese Öffnung kann mit Hilfe einer Klappe 16 abgeschlossen werden. Die Klappe 16 wird mittels der Stange 17, der Kurbel 18, der Welle 19 und einer zweiten Kurbel 20 betätigt.
Da die Aschenschüssel ständig mit Wasser gefüllt ist, saugt sich die Achse mit diesem voll und verhindert oft den Austritt der Luft aus dem Schlitz 8. Die Folge ist, daß die Luft nur aus den Schlitzen 3 und 5 austritt und die Feuerzone, besonders am Rande der Füllsäule, hochwächst. Wenn man nunmehr den Durchtritt der Luft durch die Öffnung 14 drosselt, nimmt der Druck der Luft zu und diese bahnt sich wieder ihren Weg durch den Schlitz 8, während die aus den Schlitzen 3 und 5 tretende Luftmenge vermindert wird. Dadurch wird die Feuerzone am Schachtrande wieder herabgesogen, und das Randfeuer hört auf. Die Vergasungsluft strömt durch die Öffnung 21 zu.

Claims (2)

1. Gaserzeuger, dem die Vergasungsluft durch den Rost zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftzuführung zu den zentral gelegenen Durchtrittsöffnungen des Rostes von der Gesamtluftzuführung abzweigt und für sich absperrbar ist.
2. Gaserzeuger nach Anspruch 1, dessen Rost aus mehreren schuppenartig übereinandergreifenden, zwischen einander je einen ringsumlaufenden Schlitz für den Zutritt des Vergasungsmittels freilassenden Kegeln besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Rost umschlossene Raum oberhalb des untersten Schlitzes durch eine Wand abgetrennt ist, in der eine Öffnung mit einer von außen zu betätigenden Verschlußklappe angeordnet ist.

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