DEP0004240BA - Abgleichkondensator. - Google Patents

Abgleichkondensator.

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Publication number
DEP0004240BA
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DE
Germany
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capacitor according
balancing capacitor
electrode
insulating material
counter
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Erich Brandt
Walter Faber
Erich Nicklaus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Abgleichkondensatoren. Sie beschäftigt sich mit der Aufgabe, solche Kondensatoren konstruktiv einfach auszubilden, damit sie in Massenfertigung hergestellt werden können. Dabei muss aber, da es sich um elektrische Abstimmittel handelt, eine gewisse Genauigkeit der Einstellung erzielt werden. Diese Einstellmöglichkeit muss auch möglichst schüttelfest sein. Auch die Abmessungen müssen derart sein, dass kein grosser Platzbedarf im Gerät erforderlich wird, mindestens aber in radialer Richtung ein gedrängter Aufbau erzielt wird. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Kondensator aus einer von einem Isolierstoffträger aufgenommenen zylindrischen Elektrode und einer in diese eindrehbaren kolbenartigen Gegenelektrode besteht.
Zur Erläuterung des erfindungsgemässen Kondensators ist in der Figur 1 in vergrösserter Darstellung ein halmartiger Trimmerkondensator wiedergegeben. Der aus Trolitul bestehende Isolierstoffträger 1 umfassst in seinem oberen Teil einen aus Messingblech bestehenden, auffedernden, zylindrischen Mantel 2 (Elektrode), der mit einer Lötfahne 3 versehen ist. Ausserdem sind an diesem oberen Ende zwei Anschlagnasen 4 (vergl. Figur 2) nach innen gebogen, um ein Durchdrehen der kolbenartigen Elektrode 5 zu verhindern. Diese kann nämlich, da ihr unteres Ende 6 als Spindel ausgebildet ist, zum Abgleich des Kondensators in den zylindrischen Mantel 2 eingedreht werden. Das Dielektrikum zwischen den beiden Elektroden wird hierbei beispielsweise durch einen Styroflexstreifen 7 gebildet, welcher den zylindrischen Mantel 2 an seiner Innenfläche so bedeckt, dass er an den geschlitzten Kanten des Mantels und an dem unteren Rand desselben übersteht, um zwischen den beiden Elektroden einen genügend grossen Kriechweg zu erhalten. Das untere als Spindel ausgebildete Ende 6 der kolbenartigen Elektrode 5 wird in einer dem Kerndurchmesser derselben entsprechenden Bohrung im Boden einer den Isolierstoffträger 1 abschliessenden Kappe 8 geführt. Zur Erzielung einer zügigen Einstellung ist dabei in der Kappe ein Filzring 9 vorgesehen, der die Spindel 6 umschliesst. Die Befestigung des halmartigen Trimmerkondensators an einer Montageplatte 11 kann in der Weise erfolgen, dass, wie die Figur 2 erkennen lässt, zwei am Bund des Isolierstoffträgers 1 vorgesehene Nasen 10 in entsprechende Schlitze der Montagelochung gesteckt und dann beispielsweise unter Benutzung eines Lötkolbens erwärmt und gegen die Montageplatte gedrückt werden.

Claims (9)

1. Abgleichkondensator, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensator aus einer von einem Isolierstoffträger aufgenommenen zylindrischen Elektrode und einer in diese eindrehbaren kolbenartigen Gegenelektrode besteht.
2. Abgleichkondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierstoffträger ein im wesentlichen zylindrischer Körper ist, welcher mit einem mit Nasen ausgerüsteten Bund für die Befestigung auf einer Montageplatte versehen ist.
3. Verfahren zur Befestigung des Abgleichkondensators nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nasen nach Einsetzen in entsprechende Ausschnitte der Montageplatte erwärmt und gegen die Montageplatte gedrückt werden.
4. Abgleichkondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrische Elektrode aus einem längsgeschlitzten auffedernden Blechmantel besteht.
5. Abgleichkondensator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Blechmantel an seiner Innenfläche durch Isolierstoffstreifen mit Überstand des letzteren über den Rand des Mantels und seine geschlitzten Kanten abgedeckt ist.
6. Abgleichkondensator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der der Gegenelektrode abgewandte Mantelrand Anschlagnasen besitzt, welche die Drehbewegung der kolbenartigen Gegenelektrode in der Endstellung hemmen.
7. Abgleichkondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die kolbenartige Gegenelektrode an ihrem einen Ende als Spindel ausgebildet ist.
8. Abgleichkondensator nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel in einer dem Kerndurchmesser derselben entsprechenden Bohrung im Boden einer den Isolierstoffträger abschliessenden Kappe geführt ist.
9. Abgleichkondensator nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe einen die Spindel umfassenden Filzring enthält.

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