DEP0003977BA - Anordnung zur Fernmessung von Strom oder Spannung - Google Patents
Anordnung zur Fernmessung von Strom oder SpannungInfo
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Description
Bei der Fernmessung elektrischer Grössen wird häufig ein Übertragungsverfahren benutzt, bei dem an der Sendestelle Impulse erzeugt werden, deren Häufigkeit in der Zeiteinheit dem Meßwert entspricht. Dies setzt voraus, daß zunächst im Geber ein Element vorhanden ist, das eine dem Meßwert entsprechende Drehzahl besitzt. Bei der Fernmessung elektrischer Leistungen ist ein solches Element in dem Leistungszähler ohne weiteres vorhanden. Dasselbe gilt sinngemäss auch dann, wenn es sich um die Fernmessung einer Gasmenge, einer Wassermenge, der Frequenz eines Netzes usw. handelt. In jedem dieser Fälle kann man unmittelbar oder über ein geeignetes Übersetzungsgetriebe mit diesem Zähler den Impulsgeber kuppeln und auf diese Weise wird dafür gesorgt, daß in jedem Augenblick die dem Meßwert entsprechende Impulshäufigkeit ausgesandt wird.
Anders liegt der Fall aber, wenn aus dem primären Meßwert nicht ohne weiteres eine proportionale Drehzahl abgeleitet werden kann. Beispielsweise tritt verhältnismässig häufig der Fall auf, daß Strom oder Spannung eines Wechselstromnetzes nach dem Impuls-Häufigkeitsverfahren ferngemessen werden sollen. Man sich in einem solchen Fall so helfen, daß man als Geber einen Zähler benutzt, der statt eines wattmetrischen Systems ein System mit zwei Spannungsspulen bzw. mit zwei Stromspulen besitzt. In jedem Fall handelt es sich dabei aber um eine Sonderausführung des Zählers und wegen der verhältnismässig geringen Stückzahlen sind die Zählerfabriken mitunter nicht geneigt, solche Ausführungen eigens herzustellen.
Die Erfindung schafft für solche Fälle Abhilfe dadurch, daß als Geber ein üblicher Einphasenzähler mit einer Stromspule und einer Spannungsspule verwendet wird, von denen die eine von der zu messenden Grösse direkt, die andere über einen Transformator gespeist wird. An der Sendestelle wird daher lediglich ein üblicher Einphasenzähler mit wattmetrischem System benötigt, der keine Sonderausführung darstellt und ohne weiteres erhältlich ist. Es wird ledig-
lich dem Zähler ein Transformator für die entsprechend geringe Leistung, also ein Kleintransformator vorgeschaltet und mit den für die Stromzufuhr notwendigen Sekundärwicklungen versehen.
In den Fig. 1 und 2 sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar in Fig. 1 für die Strommessung, in Fig. 2 für die Spannungsmessung.
In Fig. 1 bezeichnet 1 die Primärwicklung eines Transformators, die von dem zu messenden Strom durchflossen wird. Dieser Transformator hat eine Sekundärwicklung 2, mit niedriger Windungszahl und eine Sekundärwicklung 3 mit entsprechend hoher Windungszahl. Die Sekundärwicklung 2 ist für die Stromtransformation wirksam und mit der Stromspule des Einphasenzählers 4 verbunden. Man möchte daran denken, den zu messenden Strom direkt durch die Stromspule des Zählers zu schicken, jedoch ist dies unter Umständen mit Rücksicht auf die inneren Phasenverschiebungen im Zähler nicht zulässig. Die zweite Sekundärwicklung 3 dient zur Spannungstransformation und ist mit der Spannungsspule des Sendezählers 4 verbunden. Die Eichkurve der Anordnung ist natürlich quadratisch, jedoch kann dies auf der Empfangsseite in geeigneter Weise berücksichtigt werden.
Bei der Spannungsmessung gemäss Fig. 2 wird die zu messende Spannung U direkt an die Spannungsspule des Sendezählers 4 gelegt, wenn es sich um Niederspannung handelt. Diese Spannung U speist ferner die Primärwicklung 5 eines Transformators, der auf eine Sekundärwicklung 6 mit niedriger Windungszahl arbeitet und auf diese Weise als Stromtransformator wirkt. Die Sekundärwicklung ist mit der Stromspule des Sendezählers verbunden.
Lediglich durch Verwendung der erwähnten Transformatoren mit den leicht herstellbaren Wicklungen ist es demnach möglich, einen üblichen Einphasenzähler als Sendegerät zu verwenden, so daß keinerlei Sonderausführungen des Zählers benötigt werden.
Claims (3)
1.) Anordnung zur Fernmessung von Strom oder Spannung eines Wechselstromnetzes, dadurch gekennzeichnet, dass als Geber ein üblicher Einphasenzähler mit einer Stromspule und einer Spannungsspule verwendet wird, von denen die eine von der zu messenden Grösse direkt, die andere über einen Transformator gespeist wird.
2.) Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Strommessung ein Transformator mit zwei Sekundärwicklungen verwendet wird, von denen die eine eine niedrige Windungszahl hat und die Stromspule des Zählers speist, während die andere eine hohe Windungszahl besitzt und die Spannungsspule speist.
3.) Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Spannungsmessung die zu messende Spannung gegebenenfalls direkt an die Spannungsspule gelegt wird, während die Stromspule an die gleiche Spannung über einen Stromtransformator angeschlossen ist.
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