DEP0003777BA - Vernebelungsgerät für pulverförmige Stoffe, beispielsweise Schädlingsbekämpfungsmittel - Google Patents
Vernebelungsgerät für pulverförmige Stoffe, beispielsweise SchädlingsbekämpfungsmittelInfo
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Description
Die im Gebrauch befindlichen Vernebelungsgeräte leiden unter sehr empfindlichen Nachteilen. Eine gleichmäßige Vernebelung bei jedem Füllungsgrad des Verstäubers ist mit ihnen nicht erreichbar. Von der Stellung des Verstäubers im Raum hängt im hohen Maße eine einwandfreie Funktion ab, d. h. in bestimmten Stellungen ist das Gerät weniger wirkungsvoll als in anderen bzw. es versagt vollkommen. Diese Bedingungen, welche an einen guten Verstäuber zu stellen sind, werden auch die bisher bekannten nicht erfüllen, sodass man sie nur als Notbehelf bezeichnen kann.
Die Beseitung obiger Nachteile hat sich die Erfindung zur Aufgabe gestellt. Erfindungsgemäß wird bei Betätigung der Pumpe dem Druckluftstrom eine gleichmäßige, dosierte Menge des pulverförmigen Stoffes aus dem Vorratsbehälter quer zugeführt. Diese wird in dem Druckluftstrom fein zerteilt und gelangt als Nebel ins Freie. Damit bei jedem Füllungsgrad des Verstäubers diese Wirkung eintritt, ist noch ein weiteres Erfindungsmerkmal , dass sich nämlich der Vorratsbehälter in seinem Fassungsvermögen gemäß dem Füllungsgrad stetig ändert. Konstruktiv kann dieser Gedanke auf verschiedene Weise verwirklicht werden. In der nachfolgenden Beschreibung wird darauf näher eingegangen. Wesentlich ist, dass bei jeder Behälterfüllungsgrad sich der im Vorratsbehälter befindliche Verstäubungsstaub in einer gleichmäßig homogenen Zusammensetzung befindet, d. h. wenn durch die Betätigung des Verstäubers die Vorratsmenge im Behälter geringer wird, dürfen sich keine Hohlräume bilden, sondern trotz der geringer werdenden Menge im
Behälter muss der pulverförmige Stoff seine gleichmäßig homogene Zusammensetzung beibehalten. Dahingehend ist das obige Erfindungsmerkmal aufzufassen. Nur dadurch wird eine gleichmäßige Vernebelung bei jedem Füllungsgrad des Verstäubers und zusätzlich der überaus wichtige Vorteil erreicht, dass die Stellung des Verstäubers seine Funktion nicht beeinträchtigt, d. h. in jeder beliebiger Verstäuberstellung, gleichgültig ob man den Apparat senkrecht nach oben oder nach unten oder in einer beliebigen anderen Winkelstellung hält, wird durch ihn eine gleichmäßig verteilte pulverförmige Masse nebelförmig verstäubt, unabhängig davon, welche Pulvermenge noch im Behälter vorhanden ist. Abgesehen von diesen wichtigen Vorteilen kann man noch durch besondere konstrukrive Maßnahmen, wie aus nachfolgender Beschreibung hervorgeht, die bei jeder Betätigung des Apparates verstäubte Pulvermenge wunschgemäß dosieren. An weiteren Vorteilen sei noch erwähnt, dass durch eine bestimmte Stellung eines besonderen Apparateteiles (Ausströmrohr) die Vorratsmenge jederzeit erkennbar ist, das Gerät in beliebiger Größe und Leistungsfähigkeit hergestellt werden kann und die fabrikatorischen Voraussetzungen insofern günstig und höchst wirtschaftlich sind, als der konstruktive Aufbau des Gerätes einfach ist und seine Einzelteile leicht und betriebssicher hergestellt werden können.
Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
Abbildg. 1 zeigt einen Querschnitt des genannten Gerätes.
Abbildg. 2 bringt eine Schnittansicht nach der Linie A-B der Abbildg. 1.
In dem Zylinder 1 befindet sich der über eine Kolbenstange und einen Handgriff zu betätigende Kolben 2. Durch die Ventile 3 und 3' wird in bekannter Weise bewirkt, dass bei Bewegung des Kolbens in dem Raum 4 des Zylinders Luft zusammengedrückt wird. Außer dem Kolben ist im Zylinder 1 der Behälter für die zu verstäubende Masse 5 angeordnet. Es wird einerseits
begrenzt durch den Abschlussdeckel 7 und andererseits durch den in axialer Richtung verschiebbaren, gegenüber der Zylinderwand abgedichteten Boden 6, welcher das Ausströmrohr 8 trägt. Dieses ist im Boden 6 drehbar befestigt. In dem Boden 6 befinden sich außerdem Bohrungen 9 (Abb. 2) und in dem fest an dem Anströmrohr 8 befestigten Flansch sind gleichfalls Bohrungen 9' vorhanden. Der Anschlagstift 11 des verschiebbaren Bodens 6 (Abb. 2) begrenzt die Drehung des Rohres 8, so dass wahlweise bei Verdrehung nach der einen oder anderen Richtung die Löcher 9 bzw. 9' völlig zur Deckung kommen bzw. nur zu einem Teil oder auch ganz geschlossen werden können. In dem Ausströmrohr 8 befinden sich radial noch die Bohrungen 10.
Wird durch die Betätigung des Kolbens 2 die Luft im Raum 4 komprimiert, so hat diese das Bestreben, über das Ausströmrohr 8 zu entweichen. Ein Teil der Luft geht aber über die in Deckung befindlichen Bohrungen 10 in das Ausströmrohr 8. Hierbei hat sie das Bestreben, einen Teil der in dem Staubbehälter befindlichen Staubmenge mitzureißen. Dieser mitgerissene Staub wird von der in dem Ausströmrohr 8 strömenden Luft fein zerteilt und gelangt als Nebel aus dem Ausströmrohr 8 ins Freie. Eine Verdrehung des Rohres 8 bewirkt, dass entsprechend der Stellung der Löcher 9 bzw. 9' zueinder mehr oder weniger größere Menge Staub in das Ausströmrohr 8 gelangt. Der verschiebbare Boden 6 wird durch den im Raum 4 vorherrschenden Überdruck immer weiter in Richtung des Abschlußdeckels 7 getrieben, so dass die Staubmenge 5 sich ohne Bildung von Hohlräumen bei jedem Füllungsgrad des Behälters in einem gleichmäßig homogenen Zustand befindet. Hierdurch wird erreicht, dass an den Bohrungen 9, 9' und 10 unabhängig von der vorhandenen Menge 5 ständig gleiche Verhältnisse herrschen. An dem Herausragen des Ausströmrohres 8 aus dem Behälterdeckel 7 erkennt man, wie groß die noch zur Verfügung stehende Staubmenge ist.
Claims (6)
1) Vernebelungsgerät für pulverförmige Stoffe, beispielsweise Schädlingsbekämpfungsmittel, dadurch gekennzeichnet, dass bei Betätigung der Pumpe dem Druckluftstrom eine gleichmäßige, dosierte Menge des pulverförmigen Stoffes aus dem sich in seinem Fassungsvermögen gemäß dem Füllungsgrad stetig ändernden Vorratsbehälter quer zugeführt wird.
2) Vernebelungsgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die in axialer Richtung verschiebbare Ausbildung einer des Vorratsbehälters (Behälterboden 6).
3) Vernebelungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälterboden (6) gegenüber der Zylinderwand des Vorratsbehälters abgedichtet ist.
4) Vernebelungsgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausströmrohr (8) mit dem verschiebbaren Behälterboden (6) verbunden ist.
5) Vernebelungsgerät nach Anspruch 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Behälterboden (6) Bohrungen (9) und in einem an dem drehbar angeordneten Ausströmrohr (8) befestigten Flansch Bohrungen (9') vorgesehen sind, und dass die Drehung des Ausströmrohres (8) durch einen Anschlagstift (11) am Behälterboden begrenzt wird.
6) Vernebelungsgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch radial angeordnete Bohrungen (10) im Ausströmrohr (8) für die Querzuführung der dosierten Pulvermenge aus dem Vorratsbehälter in den Luftstrom des Ausströmrohres (8).
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