DEP0003727BA - Verfahren zur Herstellung von Eisen-Kohlenstoff-Legierungen für die Eisenpulvergewinnung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Eisen-Kohlenstoff-Legierungen für die Eisenpulvergewinnung

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DEP0003727BA
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English (en)
Inventor
Gerhard Dr.-Ing. Duisburg Naeser
Original Assignee
Mannesmannröhren-Werke, Düsseldorf
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Description

Für die Herstellung von Eisenpulver durch Zerstäuben einer Schmelze benötigt man Eisenkohlenstofflegierungen, die möglichst wenig Begleitelemente enthalten. Bisher hat man für diese Zwecke schwedisches Holzkohleneisen oder sog. Stürzelberger Eisen benutzt. Die Herstellung von einem derartigen Eisen im Kupolofen ganz oder vorwiegend aus Schrott würde grosse wirtschaftliche Vorteile bieten. Die vorliegende Erfindung behandelt ein solches Verfahren.
Der Schrott wird in einem zweckmässig basisch zugestellten Ofen niedergeschmolzen, wobei durch bekannte Massnahmen, z.B. Vorwärmung der Luft oder sauerstoffangereicherte Luft, eine möglichst hohe Temperatur in der Schmelzzone angestrebt wird. Der Abstich läuft über eine Rinne, die mit Eisenoxyd und ggf. Flussmitteln ausgestampft ist. Die Flussmittel können auch in einer Zwischenpfanne zugegeben werden. Es tritt eine Verschlackung des Siliziums und Mangans ein. Eine Absteifvorrichtung verhindert, dass die Schlacken mit in den geheizten kippbaren Vorherd gelangen. Der Boden des Vorherdes - zweckmässig stehen für einen Ofen zwei Herde zur Verfügung - ist mit einer Mischung von Kokspulver, Soda und Wasserglas ausgestampft. Das Eisen wird durch die Kohle bis zur Sättigung aufgekohlt und durch die am Boden sich verflüssigende alkalihaltige Schlacke sehr weitgehend entschwefelt. Man erhält auf diese Weise ein Eisen mit hohem Kohlenstoffgehalt und sehr niedrigen Gehalten an anderen Begleitelementen. Gibt man in den Boden oder Vorherd nur Entschwefelungsmittel, so fallen reinste Eisenkohlenstofflegierungen niedrigeren Kohlenstoffgehaltes an, die durch den Ofengang eingestellt werden können.

Claims (1)

  1. Verfahren zur Herstellung von reinen, besonders hoch gekohlten Eisen-Kohlenstoff-Legierungen aus Schrott, insbesondere als Ausgangswerkstoff für die Herstellung von Eisenpulver, dadurch gekennzeichnet, dass unter Benutzung eines basisch zugestellten Kupolofens mit einem, vorzugsweise zwei Vorherden und gegebenenfalls unter Verwendung vorgewärmten Windes, die heiss erblasene Eisenschmelze von ihren leicht oxydierbaren Begleitelementen, wie Si, Mn, V, Cr, durch Zugabe von Frischmitteln in den Boden eines Vorherdes oder in einer Zwischenpfanne, befreit und in einem beheizten, kippbaren Vorherd durch Zugabe von Soda entschwefelt oder durch Einbringen von Kohlenstoff-Alkali-Gemischen im Vorherd gleichzeitig aufgekohlt und entschwefelt wird.

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