DEP0003400MA - Radgabelfederung - Google Patents

Radgabelfederung

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DEP0003400MA
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Gerhard Bochum-Riemke Parakenings
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Description

Die Erfindung betrifft eine Gabelfederung, vorzugsweise für Vorderräder an Fahrrädern. Die bekannten Ausführungen derartiger Federungen sind entweder wegen ihrer schweren und komplizierten Bauart oder ihrer Kostspieligkeit für das übliche Fahrrad unvorteilhaft, oder sie verbessern die fahrtechnischen Eigenschaften nicht in dem gewünschten Grade.
Erfindungsgemäss verbindet die neue Federung eine wirksame und ausgeglichene Stossdämpfung mit den bekannten leichten Bauformen der Vorderradgabeln von Fahrrädern und sie ist im Prinzip in entsprechend angepasster Form auch für Motorräder, Anhänger, Karren und überall dort anwendbar, wo Laufräder von Fahrzeugen einer Federung bedürfen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Federung erläutert. Die Abb. 1 zeigt eine Gabelhälfte in ihrem unteren Teil im Schnitt, die Abb. 2 dieselbe in perspektivischer Ansicht von vor und Abb. 3 den Federhebel von oben gesehen.
Der untere Teil der Fahrradgabelhälften a in Abb. 1 und 2 geht von dem bekannten ovalen Querschnitt in ein zylindrisches Rohr über und hat an seinem Ende einen Spalt b, dessen Breite der Dicke des Federhebels c entspricht. Der dem Spalt gegenüberliegende Teil des Rohres a ist ausgeschnitten und so gebogen, dass zwei ebene parallele Stahlblechflächen d entstehen, deren Abstand ebenfalls der Dicke des Hebels c entspricht. An den Kanten der Flächen d sind Stahlblechstücke angeschweisst oder überlappt angenietet, in denen sich die Lagerlöcher e für den Federhebel c befinden (Abb. 1). Zwischen den Stahlblechen d ist der Federhebel c um den Schraubbolzen f schwingbar angeordnet und Umbördelungen an den unteren Kanten der Bleche d halten ihn in ungefähr waagerechter Lage.
In dem zylindrischen Gabelrohrteil a befindet sich eine Druckfeder g, die ihre Widerlager an dem durch Punktschweissen oder Halteschrauben im oberen Teil des Rohres a befestigten Drehkörper h und der auf dem Stift i angebrachten Ringscheibe k hat. Der Stift i ist in axialer Richtung verschiebbar und wird in der Durchbohrung von h und von der Ringscheibe k zentrale im Rohr a und in der Druckfeder g geführt. Sein unteres gehärtetes und abgerundetes Ende ruht in der ebenfalls gehärteten Ausbuchtung auf dem Federhebel. In dem maulförmigen Lager l des Federhebels c ruht, durch Muttern gehalten, die Achse des Vorderrades.
Das zylindrische Gabelrohr a und seine Verlängerung nach oben mit ovalem Querschnitte verlaufen gradlinig. Durch die Schräglage und den im stumpfen Winkel in der Fahrrichtung ausladenden Federhebel c ist der für die guten fahrtechnischen Eigenschaften des Fahrrades wichtige Vorlauf des Vorderrades erreicht, was die gestrichelte Linie m andeutet, die näherungsweise der Linienführung der üblichen Vorderradgabeln entspricht.
Die Druckfeder g ist in ihrer Stärke so bemessen, dass bei normaler, ruhender Belastung durch das Gewicht des Fahrrades und des Fahrers der Federhebel in der waagerechten Ruhelage gehalten wird. Bei Stössen, die durch die Unebenheiten der Fahrbahn auf das Achsenlager l von unten ausgeübt werden, schwingt der Federhebel c um den Schraubbolzen f als Drehpunkt und wird durch den auf der Druckfeder g ruhenden Stift i federnd abgebremst. Dadurch wird eine unmittelbare Uebertragung der Stosswirkung von Unebenheiten der Fahrbahn auf den Fahrradrahmen und damit auf den Radfahrer selbst weitgehend unterbunden. Dabei macht der lange Federhebelarm mit dem Radachsenlager l einen grösseren Weg als der Auflagepunkt des Stiftes i, wodurch der zu überwindende Höhenunterschied von Unebenheiten der Fahrbahn stark verkleinert bei der Pressung der Druckfeder zu Auswirkung kommt. Das Längenverhältnis der Strecken auf dem Federhebel zwischen dem Drehpunkt in f und dem Auflagepunkt von i einerseits und zwischen dem letzteren und dem Lagermittelpunkt in l andererseits steht in bestimmtem Abhängigkeitsverhältnis zur Federstärke bei einer angenommenen Normalbelastung.
Diese Arten der mittelbaren Abfederung stellt einen technischen Fortschritt dar und erleichtert das Radfahren oder den Transport von Gütern auf damit ausgerüsteten Anhängern.
Das dieser Erfindung zugrundeliegende Prinzip kann auch bei Verwendung von anderen Werkstoffen und anderer Formgebung für die Herstellung von Fahrradgabeln an Stelle des bekannten Stahlblechrohres, z.B. bei Rahmengabeln aus einer Leichtmetallegierung, angewandt werden.

Claims (3)

1. Radgabelfederung, insbesondere für Vorderräder von Fahrrädern und Leichtmotorrädern, dadurch gekennzeichnet, dass an dem unteren Ende der Gabelhälften (a) je ein Hebel (c) angelenkt ist, an dessen freiem Ende die Radachse (l) lagert, und dass der Radachsendruck von einem Punkt des Hebels (c), der vorzugsweise näher dem Drehpunkt (f) als dem Radachsenlager (l) liegt, auf eine oder mehrere Druck- oder Zugfedern übertragen wird.
2. Radgabelfederung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druck- oder Zugfeder (g) und die Bauelemente für die Kraftübertragung vom Hebel zur FEder in den Gabelrohren oder parallel zu beispielsweise verwendeten Rahmengabeln angeordnet sind, und dass die Richtung der Federbeanspruchung mit dem in Ruhestellung befindlichen Hebel (c) einem stumpfen Winkel, vorzugsweise von etwa 120 Grad, entspricht.
3. Radgabelfederung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Federspannung der Druck- bzw. Zugfeder (g) regulierbar ist, indem beispielsweise das untere Widerlager (k) der Druckfeder (g) nicht mit dem Stift (i) fest verbunden, sondern als Mutterschraube auf dem mit Gewinde versehenen Stift (i) verstellbar angeordnet ist, und dass im Falle der Anwendung von mehreren Druck- oder Zugfedern diese Ausführung sinngemäss Anwendung findet.

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