DEP0002853DA - Bauelement mit hoher Induktivität für elektrische Anlagen - Google Patents
Bauelement mit hoher Induktivität für elektrische AnlagenInfo
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Description
.Fd/Hg 5055 - ■■-■
i3,e; 1946 . elno, am
Anlage aar ,„ , „,... r?~r
Patent=· ■ Anmeldung (_A> -'--"^ &.1L·'/&■ 4/^ (//
,r_ Jj _B,„Q_A-_g_A- .^i^^.^.i.„..S.tj^.tgart L M_iIi_tärstr
f!Bauelement mit hoher Induktivität für elek=
Pie zur Ableitung "bzw. Unterdrückung von Hq1Chfrequenaschwingun·=-
gen oder Wanderwellen in elektrischen Leitungen bisher ü'blxchen Drosselspulen beanspruchen einen erheblichen Werkstoffaufwand
und Raumbedarfο Insbesondere die für hohe Stromstärken au bemessenden Bauelemente diener Art erfordern unerwünscht große Abmessungen,
die beispielsweise für die Entstörung elektrischer Anlagen in Kraftfahrzeugen sehr hinderlich sindo
Diese lachteile werden durch den Erfindungsgegenatand vermieden. Die Erfindung besteht darin, daß ein Leiter umgeben iat mit
einem aus ferromagne ti schein Y/erkstoff bestehenden Mantel, dessen Stärke mindestens doppelt so groß ist wie die Stärke des Leiters„
Dieser Mantel kann aus magnetisch leitenden Blechscheiben bestehen, die mit je einer Öffnung versehen und dicht auf den' Lei =
ter aufgereiht sind. Diese Scheiben werden zweckmäßigerweise mit je einer die Wirbelströme unterdrückenden Dielektrikumschicht
versehen. In dieser Ausgestaltung und insbesondere bei Verwendung einer Ummantelung aus dür_nen Eiaenschiohten, die abwechselnd mit
dem Leiter und ait einem umschließenden G-ehäuse verbunden die Belegungen eines Kondensators bilden, kann ein solcher Leiter eine
bisher nur durch Vereinigung von Drosselspulen und Kondensatoren au verwirklichende Siebkette ersetzen.
Da beim Erfindungsgegenstand eine sehr hohe Induktivität auf einem kuraen gestreckten Leiter, d*ho auf. geringem. Raum untergebracht
werden kann, bildet ein solcher Leiter ein einfaches» billj
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13 ο 6β 1946
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gea und leieht in elektrischen Anlagen unter zubringendes Baue], a~ ment 9 das aaa'a at ark eh Strömen von normaler Frequenz keinen
nennenswerten Widerstand bietet^ dagegen die etwa auftretenden . Ho.öl?ii*equensströüie und Wanderwellen mit Sicherheit unterdrückte
Infolge seiner einfachen Bauweise begünstigt der Erfindungsgegenstand auch.die Herstellung solcher Siebketten,, bei denen die kapa*
srtiven und isdaktiven Punktionen mindestens je einem Bauglied zugewiesen sind. Innerhalb einer solchen Siebkette kann der Erfindungsgegenstand
als Leiterteil im. Innern eines sogenannten Durch= fuhrungskandensatora? 'oaw, mehrerer hintereinander angeordneter
Kondensatoren diener Art angeordnet werden. Der Prossselwiäerstand ■vei'ureaciii; he5, dieser Anordnung praktisch überhaupt keinen z:xsatalieheh
Rauaibedarf o
Auch eine Ummantelung aus Hoch^uenz;eisena das den Leiter auf sei=
ner ganzen wirksamen Länge einhüllt und vorzugsweise aus in ein Dielektrikum eingebetteten Eisenteilchen besteht«, weist bei entsprechender
Mantelschichtstärke gleich günstige Eigenachafter, auf«
Auf der Zeichnung sind Tier Ausführungsbeispiele des Erfindungsgagenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Abb. 1 einen Eisenaiantelleiter im Längsschnitt9 Abb. 2 und 3 eine ummantelte Drahtschleife von der Seite
und von oben«,
Abb ο 4 einen Sisenmantelleiter nach Abb4. 1 als Durchführung
Abb ο 4 einen Sisenmantelleiter nach Abb4. 1 als Durchführung
durch zwei hintereinander angeordnete8 sogenannt©
Durchführungskondensatorenj und Abb. 5 einen Leiter, dessen aus zahlreichen dünnen Eisen·=
schichten bestehender Mantel die Belegungen eines
Kondensators bildet,
Beim. Ausführungöibälapiel nach Abba T. sind auf einen 'Kupferdraht
10 mit einer Bohrung versehene Dynamoblechscheiben 11 so dicht als möglich aufgereiht. "Vorteilhaft ist die Verwendung möglichst
geringer Blechstärken von höchstens O935 ram..'Bei geringen Blechstarken
ergeben sich nämlich besonders günstige Verhaltnisse, ■weil die .Wirfee!ströme In dem Mantel besser unterdruckt werden.
Fd/Hg 5055
13. 6,1946
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Me Dynamoblechscheiben brauchen gegen den Leiter 10 nicht isoliert aa sein-, Sie nüssen jedoch unter sioh in üblicher Weise durch Papier^
Lack oder dergl. isoliert sein.. Sie können auch auf dl© Leiter auf ge= presst werden und begünstigen dadurch die Wärmeabfuhr„
Derartige Eisenmantelleiter werden aweckinäßig in langgestreckter form verwendet^ sie können aber auch ohne weiteres zu einer als Ausfuhrimgsbeispiel in Abb., 2 und 3 dargestellten Schleife gewunden wer=
den, wenn eine von der gestreckten Form abweichende Gestaltung aus irgendwelchen Gründen zweckmäßig erscheint.;
In Abb. 4 ist eine Siebkette dargestellt, in der ein gestreckter Leiter 10 von etwa 10 om Länge mit einem Eisenmantel 11 ala Stromdurchführung
durch zwei Durchführungekondensatoren 15 and 16 verwendet ist. An den Enden des Leiters 10 befinden sich Anschlußklemmen
13, Diese Teile sind mit Hilfe von Dichtungen 14 und Isolierstoffsoheiben 17 luftdicht in ein Gehäuse 12 eingesetzt» Die Belegungen
der beiden Kondensatoren 15 und 16 sind schließlich einerseits durch Federscheiben 18 mit den Klemmen 13 und' andererseits mit je einem umschließenden
Gehäuseteil 20 und dadurch mit dem Gehäuse 12 elektrisch leitend verbunden»
Derartige Kombinationen von Eisenmantelleitern mit Durchführungskondensatoren
lassen sich ohne weiteres an Stelle der bisher üblichen, aua Drosselspulen und Kondensatoren aufgebauten Entstörer verwenden.
Dabei ergibt sich eine bedeutende Materialersparnis insbesondere an Kupfer. So erfordert s.B, ein üblicher Entstörer, der für eine Stromstärke von 150 Amp, bemessen ist, bei einer Induktivität von 5/U H
einen Kupferaufwand von 0,59 kg9 während ein mit &wei Durchführungskondensator en kombinierter Bisenmanteileiter gemäß der Erfindung für
ebenfalls 150 Amp» und 5/U H einen Kupferaufwand von nur O?O74 kg erfordert. Vorausgesetzt ist dabeig daß ö©r Eigenaufwand und die Ge=
samtdämpfung in beiden fällen dieselben sind, Es ergibt sich daraus, daß die Verwendung des Erfindungsgegenstandes nicht nur hinsichtlich
Raum- und Materialersparnis, sondern auch hinsichtlich der dara.it erzielbar en Wirkungen äußerst günstige Verhältnisse ergibto Auf die
Möglichkeit5 die Sisenscheiben durch einen aus Hochfrequenzmasse von entsprechender Stärke bestehenden Mantel au ersetzen,' w
Pil 7 *> ~ Λ -1
13, Ö.1946
eingangs bereits hingewiesen.
Eine vorteilhafte weitere Ausgestaltung der Erfindung zeigt Abb. 5* Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Blechseheiben auf dem Leiter
10 ersetzt durch dünne Schichten 21 aus ferromagnetische:!! Werkstoff, ζ.Β. aus Eiaenfolien, von denen je eine mit dem Leiter TO and je
eine darauf folgende und von ihr durch eine dünne dielektrische Schicht getrennte Folie nach der Art eines !Beheibenkondensators sit
21
des Gehäuse 22 verbunden ist* Die Folien/werden unter Spannung gehalten durch zwei längs des Leiters 10 im Gehäuse 22 verschiebbare
Scheiben 23', die unter der Einwirkung von Pedsrseheiben. 13 stehen« .Die Widerlager dieser Scheiben 18, bilden die Anschlußklemmen 139
in aenen der Leiter 10 zentriert ist, und die in zwei das Gehäuse 22 abschließenden Isolierstoffringen 17 festgelegt sind.
Dieses Bauelement besitzt gleichzeitig induktive und kapazitive Eigenschaften und weist dabei einen besonders einfachen Aufbau auf *
Die Elemente gemäß der Erfindung sind besonders geeignet für Entstörswecke auf dem Kurzweilengebiet.
Claims (4)
1)·Bauelement mit hoher Induktivität für elektrische Anlagen, ge™ kennaeichnet durch einen Leiter mit einer aus fei-romagnetischem
Werkstoff bestehenden Ummantelung, deren Stärke mindestens daa doppelte der Stärke des Leiters beträgto
2) Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel aus magnetisch leitenden Blechscheiben besteht, welche mit einer
Bohrung versehen und auf den Leiter dicht aufgereiht9 vorzugsweise aufgepreßt sind»
3) Bauelement nach Anspruch 1 oder 29 dadurch gekennzeichnet, daß es als Stromdurchführung für Durchführungskondensatoren verwendet
4) Bauelement nach einem,der Ansprüche 1 bis 3, bestehend aus eines elektrischen Leiter mit'Mantel aus dünnen, die Belegungen eines Ivonr
denaators bildenden Schichten aua ferromagnetische!!! Werkstoff.,
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