DEP0002728BA - Anschaltverfahren für Kreiselpumpen - Google Patents
Anschaltverfahren für KreiselpumpenInfo
- Publication number
- DEP0002728BA DEP0002728BA DEP0002728BA DE P0002728B A DEP0002728B A DE P0002728BA DE P0002728B A DEP0002728B A DE P0002728BA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pressure
- consumption
- flow
- pump
- filling
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 3
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 6
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000005429 filling process Methods 0.000 claims description 2
- 238000005086 pumping Methods 0.000 claims 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 238000001595 flow curve Methods 0.000 description 1
Description
Friedrich Blitthner
Berlin-Spandau
Berlin-Spandau
Kreiselpumpen, die mit gleichbleibender Drehzahl fordern und mit Druckspeicherkesseln zusammenarbeiten,
um sich den VerbrauchsSchwankungen anzupassen, können sehr kleine Druckspeicherkessel erhalten, ohne dass die
Zahl der Bin-und Ausschaltungen zu gross wird, wenn raan die Zuführung des Druckwassers in den Druckspeicherkessel
drosselt, um so zu verhindern, dass die Pumpe während des Füllens längere Zeit mit grösserer Fördermenge als
nötig erscheint, arbeitet· Diese Drosselung kann variabel sein»
Gegenstand dieser Erfindung ist eine Schaltung, bei welcher ein Strömungsmesser die Ausschaltung der Pumpe
nach^fullung des essels bei grösserem Verbrauch verhindert und nur bei kleinerem Verbrauch gestattet,
wobei die Ausschaltung nach Füllen des
auf beliebige Weise erfolgen kann, beispielsweise durch Zeitschalter oder Strömungsschalter,
Ferner ist Gegenstand der Erfindung die Beeinflussung der Drosselung durch einen Strömungsmesser.
In der Abbildung 1 sind die Kennlinien einer Kreiselpumpe dargestellte Kurve 1 ist die Förderhöhen-Fördermengenkurve,
2 die Wirkungsgradkurve und 3 stellt den Verlauf des Arbeitsbedarfs pro Fördermengeneinheit und 4 pro
Verbrauchsmengeneinheit dar. Abbildung 2 zeigt schematisch die Schaltgeräte ο 5 ist der Druckspeicherkessel, welcher
durch den Abzweig 6 mit der Druckrohrleitung 7 verbunden ist. In den Leitungen 6 und 7 sind Klappen mit Aussenhebeln
angeordnet. Klappe 8 hat eine verkürzte Klappenhälfte und am Aussenhebel ein Gewicht 9 und stellt sich Aoamaiph je
nach der Strömungsrichtung und Strömungsstärke verschieden ein. Bei füllung des Kessels schliesst sie sich und lässt
nur den durch die verkürzte Klappenhälfte bedingten Querschnitt frei, bei Kesselentleerung öffnet sie sich ganz»
Dadurch, dass sie sich während der Kesselfüllung schliesst, tritt das Wasser nur unter Drosselung in den Kessel. Das
Gewiehtmm Aussenhebel öffnet die Klappe, sobald die Strömungsstärke gegen Ende der Füllung zurückgeht, wobei das
Gestänge 10 des Ausschalters 11 betätigt wird, der die Pumpe stillsetzt. Die Klappe 8 ist also nicht nur Drosselorgan,
sondern auch ein Ausschaltorgan, welches nach erfolgter Kesselfüllung die Pumpe stillsetzt, wenn die Klappe 12, welche
einen Strömungsmesser darstellt, es erlaubt. Klappe 12 ist der Strömung der Pumpenfördermenge ausgesetzt und hat ebenfalls
einen Aussenhebel mit Gewicht 13, welches bestrebt ist, die Klappe zu schliessen, während die Strömung bestrebt ist,
die Klappe zu öffnen. Der Schalter 15, welcher vom Aussenhebel der Klappe 12 bewegt wird, unterbricht bei höherer Stellung
der Klappe 12, also bei grosserer Förder-bezw. Verbrauchsmenge, die Schaltimpulse des Schalters 11, die über ihn geleitet werden
und beschränkt somit die Entnahme aus dem Kessel auf die Intervalle Verbrauchs. Ist dagegen die Verbrauchsmenge
auf ein gewisses Mass zurückgegangen und hat die Klappe 12 dadurch eine sehr tiefe Stellung eingenommen, so öffnet sie
über das Gestänge 14 die Klappe 8 auch während der Kesselfüllperiode mehr oder weniger, wodurch die Drosselung kleiner wird.
Die dadurch bedingte grössere Füllmenge je Sekunde für den Kessel verhindert, dass bei kleinem Verbrauch die sekundliche
Fördermenge der Pumpe unter einen bestimmten Mindestbetrag
fällt, lim beispielsweise zu verhüten, dass bei unstabilen Kennlinien die Pumpe im labilen Bereich arbeitet. Die Füllzeit
wird dabei allerdings kürzer, was in diesem B&riebsbereich, in dem andererseits die Entleerungszeit am längsten
ist, nicht viel bedeutet, da beide sich mehr oder weniger ausgleichen. Bei grösserem Verbrauch dagegen kann die Klappe
12 die Klappe 8 nicht öffnen, da die Klappe 12 und damit das Gestänge 14 zu hoch steht. Der Drosselquersehnitt der Klappe
8 entspricht dann dem Querschnitt, der bei geschlossener Klappe 8 verbleibt. Bei grösserera Verbrauch ist daher die Füllzeit
länger und hängt nur noch vom Fülldruck ab, der mit steigendem Verbrauch fällt.
Das Wiedereinschalten der Pumpe kann beliebig erfolgen, beispielsweise durch ein Kontaktmanometer am Druckspeicherkessel.
Der Pumpendruck steigt infolge der Drosselung mittels der Klappe 8 sofort auf den Druck an, der einer sekundlichen Fördermenge
entspricht, die gleich der Summe aus der sekundlichen Verbrauchsmenge und der sekundlichen Kesselfüllmenge ist. Würde
der Wasserzutritt zum Kessel nicht gedrosselt, so würde sich gleich nach dem Einschalten ein Pumpendruck einstellen,
der lediglich etwa dem Kesseldruck entspricht und sich mit dem Kesseldruck alsdann erhöht. Fördermenge und Verbrauchsmenge nähern sich mit fortschreitender Füllung des Kessels.
Ist die Füllung beendet, so wird die Pumpe stillgesetzt, wenn der Strömungsmesser 12 es zulässt, ^each der Entleerung des
Kessels schaltet das Kontaktmanometer wieder ein. Das Ausschalten kann also bei beliebigen Drücken erfolgen, während das Einschalten
der Pumpe nach Entleerung des Kessels bei einem bestimmten Druck mittels Kontaktmanometers erfolgt. Bei Mitarbeit des
Kessels entspricht der Arbeitsbedarf der Pumpe der Kurve 4 in Abbildung 1, ohne Mitwirkung des Kessels der Kurve 3. Ist der
Arbeitsbedarf ohne Mitwirkung des Kessels bei grösserem Verbrauch günstig, so ist es zweckmässig durch den Strömungsmesser
IE die Ausschaltimpulse zu unterbrechen zumal kleine Kessel bei grossem Verbrauch sehr kurze Entleerungszeiten
haben, was zu hohen Schaltzahlen führt.
Die Drosselstellung der Klappe 8 ist, gemäss Abbildung 2 abhängig von der Summe von Verbrauchsmenge
und Füllmenge, also von der sekundlichen Fördermenge. Es wäre weniger zweckraässig, sie nur von der Verbrauchsmenge abhängig zu machen, was dann der Fall wäre, wenn die
Klappe 12 in Abbildung 2 sich nicht vor dem Abzweig zum Kessel , sondern dahinter befinden würde. Bei gleichbleibender
Verbrauchsmenge wäre dann die Drosselung auch während der ganzen Füllperiode gleichbleibend. Es ist aber
zweckmässiger, zu Beginn der Füllung, also bei grosser Druckdifferenz gegenüber dem Kessel, stärker zu drosseln,
als am Ende der Füllung, wo die Druckdifferenz nur noch klein ist. Ist die Klaxope 12 (&akz so angebracht, wie in
der Zeichnung dargestellt, so ist bei Füllbeginn die Drosselung grosser als am Ende der Füllung. Die Fördermenge verändert
sich dann während des Füllvorgangs nicht zu sehr»
Wäre die Drosselung nicht variabel, so nähme der Kessel am Ende der Füllung wegen des zurückgehenden Unterschieds
zwischen Förderdruck der Pumpe und Druck im Kessel weniger Wasser auf, sodass sich die Fördermenge mehr der Verbrauchsmenge nähern würde. Bei kleinem Bedarf würde dann die Pumpe
mit sehr kleiner Fördermenge arbeiten, was bei 3-aJajJLs.r! ηηΑ. stabilen Kennlinien bedeutet, dass sie bei äehr schlechtem
Wirkungsgrad arbeitet.
Die Pumpen arbeiten jedoch in diesen. Bereichen so selten, dass dies ohne Bedeutung ist. Wesentlich ist aber,
Claims (1)
- dass "bei Verwendung kleiner Druckkessel diese nur im Bereich kleinen Verbrauchs mitwirken und durch Drosselung vor zu grossen sekundlichen Püllmengen, welche die Füllzeiten verkürzen, bewahrt werden. Pumpen mit nicht zu steilen Kennlinien, deren Wirkungsgradkurve ihren Scheitelpunkt bei mittleren Leistungen und nicht bei höheren Leistungen hat, haben bei grösserem Verbrauch einen günstigen Arbeitsbedarf auch ohne Mitwirkung*«· von Druckspeicherkesseln. Da bei kleinem Verbrauch der Pumpendruck sich wenig ändert, ist es zweckmässig durch einen Strömungsmesser die Mitwirkung des Druckkessels auf dfesen Bereich zu beschränken, zumal dann Druckschwankungen durch Saug-oder ZulaufSchwankungen keinen Einfluss haben.Anstelle der gezeichneten Klappen können auch andere Strömungsmesser und Drosselorgane verwendet werden. Patentanspruch 1): Avis schalt verfahr en für Kreiselpumpen, welche mit Druckspeicherkesseln zusammenarbeiten, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausschaltimpuls von der gegen Ende der Füllung sich vermindernden Strömungsgeschwindigkeit des Kesselfüllwassers ausgeht ( Strömungsmesser (8) in der Abzweigleitung zum Druckspeieherkessel) und dass durch einen weiteren Strömungsmesser (12), der in der Druckleitung der Pumpe vor der Abzweigung zum Kessel angeordnet ist, der Ausschalteimpuls im Bereiche grösseren Verbrauchs unterbrochen, also eine Stillsetzungker Pumpe verhindert wird, auch wenn der Druckspeicherkessel ganz oder teilweise gefüllt ist.Patentanspruch 2) : Aussehaltverfahren für. Kreiselpumpen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömung des Kesselfüllwassers von dem in der Abzweigleitung zum Druckspeicherkessel angeordneten Strömungsmesser (8) automatisch um so mehr gedrosselt wird, je stärker das Druckgefälle ist, und dass diese Drosselung von dem in der Förderleistung angeordneten Strö-mungsmesser (IE) umso mehr vermindert wird, je geringer die Verbrauchsmenge der Anlage ist.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT408551B (de) | Dampfbügeleisen | |
| DE1459543C3 (de) | Druckspeicherpumpwerk für die Wasserversorgung einzelner Anwesen | |
| DE2222495A1 (de) | Kapillarviskosimeter | |
| DE812282C (de) | Ausschaltverfahren fuer Kreiselpumpen | |
| DEP0002728BA (de) | Anschaltverfahren für Kreiselpumpen | |
| DE2014438A1 (en) | Milk pumping/metering equipment | |
| DE2202697A1 (de) | Einrichtung zum Messen von Fluessigkeiten | |
| CH404432A (de) | Verfahren zum Dosieren und Abfüllen von Druckflüssigkeiten und Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens | |
| DE498810C (de) | Kesselspeiseeinrichtung, bei welcher zwischen einer Foerdervorrichtung, deren Foerderdruck kleiner als der Kesseldruck ist, und dem Kessel zwei parallel gespeiste Behaelter eingeschaltet sind | |
| AT118698B (de) | Speisevorrichtung für Hochdruckdampfkessel. | |
| DE1164764B (de) | Druckstossdaempfer fuer Wasserleitungen | |
| DE510715C (de) | Kesselspeiseeinrichtung mit zwei abwechselnd unter verschiedenem Druck stehenden, zwischen der Foerdervorrichtung und dem Kessel angeordneten Behaeltern | |
| DE297012C (de) | ||
| DE152896C (de) | ||
| DE973977C (de) | Einrichtung zur Vergroesserung der Speicherfaehigkeit einer in Blockschaltung arbeitenden Dampfkraftanlage, insbesondere mit Zwangdurchlaufkessel | |
| DE805004C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur selbsttaetigen Schaltung von Hauswasserwerken kleiner Leistung | |
| DE338335C (de) | Saug- und Druckpumpenanlage | |
| AT53064B (de) | Mit Druckwasser betriebener Drucklufterzeuger. | |
| DE524418C (de) | Brennstoffzapfanlage | |
| DE856578C (de) | Selbsttaetige Hauswasseranlage | |
| DE2461549A1 (de) | Anlage zum automatischen einspeisen einer unter druck stehenden fluessigkeit in ein anderes, einen unterschiedlichen druck fuehrendes fluessigkeitssystem, insbesondere zum nachfuellen von trinkwasser in eine heizungsanlage | |
| DE687229C (de) | Brennstoffeinspritzpumpe fuer Vor- und Haupteinspritzung | |
| DE670335C (de) | Selbsttaetige Steuerung und Regelung fuer luft- oder gasbelastete Fluessigkeitsspeicher | |
| DE1459542C (de) | Vorrichtung zum Einfuhren von Luft in einen Windkessel bei Wasserversorgungs anlagen | |
| DE831361C (de) | Drosselverfahren fuer Druckspeicherkessel |