DEP0002099DA - Lichtsignal für Spielzeugbahnen - Google Patents
Lichtsignal für SpielzeugbahnenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Lichtsignale für Spielzeugbahnen. Es kommen insbesondere die Streckensignale und die Vorsignale von elektrischen Spielzeugeisenbahnanlagen in Betracht.
Solche Signale haben bisher den Nachteil, selbst was ihre Abmessungen anlangt, den grosstechnischen Vorbildern nicht zu entsprechen. Während es sich bei diesen, namentlich bei Streckensignalen mit seitlichem schwenkbaren Signalearm, um schlanke, verhältnismässig hohe Gebilde handelt, wirken die spielzeugmässigen Nachahmungen bisher plump. Diese erdrücken in bildlicher Hinsicht die Eisenbahnanlage.
Dieser Mangel, der im krassen Widerspruch zu dem im Spielzeugbau vorherrschenden Streben nach wirklichkeitsgetreuer Nachahmung des grosstechnischen Vorbilds steht, ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass die Signale beim beleuchteten Signalglied, also nahezu am oberen Ende, die Lichtquelle, in der Regen eine Glühbirne, aufweisen. Sie müssen daher oben die zur Unterbringung einer Glühbirnenfassung nötige Stärke haben. Aus aussehens- und festigkeitsmässigen
Gründen sind die Signalständer unten noch dicker als oben. Wegen der Unterbringung der Glühbirnenfassung und weil die notwendigen Stromleitungen einbaubar sein müssen, können die Signale bisher nicht schlank und gefällig genug ausgebildet werden.
Die Erfindung ist auf die Behebung dieser Misstände gerichtet und besteht darin, dass das leuchtende Signalglied, z.B. eine Lichtauslassöffnung, von einer entfernt angeordneten Lichtquelle, z.B. einer Glühbirne, unter Reflexwirkung beleuchtet ist. Die Lichtquelle kann erfindungsgemäss im Fuss eines hülsenförmigen Ständers angebracht sein, welcher in mehr oder weniger grossem Abstand, gegebenenfalls ganz oben, die Lichtauslassöffnung aufweist, vor welche wechselweise die Rotscheibe und die Grünscheibe bringbar ist.
Bei einem Lichtsignal in Gestalt eines hochragenden Streckensignals mit seitlich schwenkbarem Signalarm und daran befindlichen Rot- und Grünscheiben ist die Erfindung zweckvoll derart verwirklicht, dass ein auf der Grundplatte befestigter kurzer Sockel die Fassung für die Glühbirne aufnimmt und die oben die Lichtauslassöffnung tragende Ständerhülse über diesen Sockel stülpbar ist. Es kann die Ständerhülse im Bereich der Lichtauslassöffnung eine Reflexscheibe, z.B. einen in geeigneter Schräge eingesetzten Spiegel, aufweisen.
Soll die Erfindung bei einem Vorsignal mit klappbarer Signalscheibe und verstellbaren Rot- und Grünscheiben angewendet werden, so wird ebenfalls ein auf einer Grundplatte
befestigter Sockel die Fassung für die Glühbirne aufnehmen, deren Lichtstrahlen in die seitlichen, mit Auslassöffnungen versehenen Kammern der oben die Klappscheiben tragenden Ständerhülse gelenkt werden, die auch in diesem Falle über den Sockel stülpbar sein mag. Zweckvoll ist dabei ein Sockel solcher Höhe gewählt, dass die Lichtquelle im Bereich der Seitenkammern liegt, deren schräge Wände als Reflexscheiben dienen.
Bei einem gemäss der Erfindung ausgebildeten Signal ist das hochragende Teil, also der Ständer, frei von der Lichtquelle, den Stromleitungen usw. Es ist also gerade das Teil, welches für das Aussehen massgeblich ist, von den Bestandteilen befreit, welche bisher seine unnatürlich grosse Ausbildung bedingten. Durch die Erfindung ist es somit möglich geworden, den Signalständer so schlank zu bauen, dass er abmessungsmässig und bildlich dem grosstechnischen Vorbild entspricht. Er kann gegebenenfalls sogar noch schlanker ausgeführt werden.
In diesem Fortschritt erschöpft sich die Erfindung aber nicht. Sie bringt auch den Vorteil, dass der bisherige schwierige Einbau der Glühbirnenfassung in den Ständer und die ebenso mühsame und zeitraubende Kabelzuführung zur Fassung entbehrlich ist. Erfindungsgemäss ist die Fassung unten bei der Grundplatte an einem bequem zugänglichen Sockel anbringbar. Entsprechend vereinfacht ist die Kabelführung. Es ergibt sich ausserdem
eine beachtliche Werkstoffersparnis, namentlich an Leitungskabel. Hinzu kommt, dass ein solches Signal, da die über den Sockel gestülpte Hülse abnehmbar ist, zerlegt verpackt und versandt werden kann. Die Signale verlieren somit erfindungsgemäss weitgehend den ihnen bisher bezüglich des Versands anhaftenden Mangel der Sperrigkeit.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung an einigen Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht eines Streckensignals,
Fig. 2 eine Seitenansicht dazu,
Fig. 3 eine Draufsicht im Schnitt nach A - B der Figur 2,
Fig. 4 eine Ansicht eines Vorsignals,
Fig. 5 eine Seitenansicht dazu,
Fig. 6 einen Schnitt nach C - D der Figur 4.
Beim Streckensignal nach Figuren 1 - 3 ist auf der Grundplatte a ein niedriger, büchsenartiger Sockel b befestigt, welcher die Fassung c für die Glühbirne d aufnimmt.
Ueber den Sockel b ist der Ständer e stülpbar, welcher von einer geschlossenen Hülse gebildet wird. An ihm ist oben in f der Signalarm g angelenkt, der eine Grünscheibe h und eine Rotscheibe i aufweist. An geeigneter Stelle, und zwar z.B. hinter der in Figur 1 in Gebrauchsstellung befindlichen Rotscheibe i, besitzt die Ständerhülse eine Lichtauslassöffnung. Hinter dieser ist im Ständer eine Reflexscheibe k angebracht.
Die von der Glühbirne d ausgehenden Lichtstrahlen werden durch die Scheibe k abgelenkt und zur Lichtauslassöffnung der Ständerhülse hinausgeworfen. Unter Umständen, namentlich wenn
die Innenwand der Ständerhülse glänzend und spiegelnd ist, kann bei genügend starker Lichtquelle die Reflexscheibe k entfallen.
Der Signalarm g ist mittels der Stange l schwenkbar, die an dem in m gelagerten Winkelhebel n angreift, dessen freier Arm o mit dem Anker des Elektromagneten p verbunden ist.
Das Ausführungsbeispiel nach Figuren 4 - 6 betrifft ein Vorsignal. Bei diesem ist auf der Grundplatte a ein etwas höherer Sockel b befestigt, der die Fassung c für die Glühbirne d aufnimmt. Ueber den Sockel ist auch in diesem Falle ein hülsenartiger Ständer e gestülpt. In diesem ist oben mittels des Bolzens q die Signalscheibe r klappbar gelagert. An der Ständerhülse e ist ausserdem auf- und abverschieblich die Platte s mit den Rotscheiben t und den Grünscheiben u angebracht. Diese Farbscheiben bewegen sich vor den Auslassöffnungen v, der Seitenkammern w und x der Ständerhülse e auf und ab. Die Bewegung der Klappscheibe r und der Schiebeplatte s geschieht mittels der Gestänge l(sub)1 und l(sub)2, welche über den Winkelhebeln n unter Wirkung des Elektromagneten stehen.
Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel ist der Sockel so hoch, dass die Glühbirne d sich in Höhe der Seitenkammern w und x befindet. Die Lichtstrahlen werden in diesem Falle von den schrägen Wänden y der Seitenkammern reflektiert und durch die Auslassöffnungen v ausgeworfen. Es ist natürlich auch in diesem Falle möglich, einen niedrigeren Sockel zu wählen, in welchem Falle in der Ständerhülse bei den Seitenkammern zweckvoll geeignete Reflexscheiben, z.B. Spie-
gel, eingesetzt sind oder wenigstens eine den Hülsenschacht nach oben abdeckende Querscheibe vorgesehen ist.
In jedem Falle ist die eigentliche Ständerhülse zum einen frei von Beleuchtungsteilen, zum anderen unabhängig von Stromleitungen abnehmbar. Die Ständerhülse findet ihren Halt am Tragsockel in besonders einfacher Weise, indem sie als Stülpglied ausgebildet ist. Es hat sich gezeigt, dass die Beleuchtung des betreffenden Signalgliedes, z.B. einer Lichtauslassöffnung, durch eine entfernt angeordnete Lichtquelle unter Reflexwirkung vollkommen genügt. Dadurch werden alle bisherigen fertigungstechnischen und einbaumässigen Schwierigkeiten beseitigt und gleichzeitig ein naturgetreues Aussehen der Signale ermöglicht.
Claims (6)
1) Lichtsignal für Spielzeugbahnen, dadurch gekennzeichnet, dass das leuchtende Signalglied, z.B. eine Lichtauslassöffnung, unter Reflexwirkung von einer entfernt angeordneten Lichtquelle, z.B. einer Glühbirne, beleuchtet ist.
2) Lichtsignal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle im Fuss eines hülsenförmigen Ständers angebracht ist, der das Signalglied aufnimmt.
3) Lichtsignal für elektrische Spielzeugeisenbahnen nach Anspruch 1 in Gestalt eines hochragenden Streckensignals mit schwenkbarem Signalarm und verstellbaren Rot- und Grünscheiben, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf einer Grundplatte befestigter kurzer Sockel die Fassung für die Glühbirne aufnimmt und die oben die Lichtauslassöffnung tragende Ständerhülse über den Sockel stülpbar ist.
4) Lichtsignal nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ständerhülse im Bereich der Lichtauslassöffnung eine Reflexscheibe, z.B. einen Schrägspiegel, aufweist.
5) Lichtsignal für elektrische Spielzeugeisenbahnen nach Anspruch 1 in Gestalt eines Vorsignals mit klappbarer Signalscheibe und verstellbaren Rot- und Grünscheiben, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf einer Grundplatte befestigter Sockel die Fassung für die Glühbirne auf-
nimmt und deren Lichtstrahlen in die seitlichen Kammern der oben die Klappscheibe tragenden Ständerhülse gelenkt und infolge Reflexwirkung durch die Auslassöffnungen dieser Kammern auswerfbar sind.
6) Lichtsignal nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen Sockel von solcher Höhe, dass die Lichtquelle im Bereich der Seitenkammern liegt und deren schräge Wand als Reflexscheiben dienen.
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