DEP0002085BA - Umhüllte Elektrode für elektrische Lichtbogenschweißung - Google Patents

Umhüllte Elektrode für elektrische Lichtbogenschweißung

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Publication number
DEP0002085BA
DEP0002085BA DEP0002085BA DE P0002085B A DEP0002085B A DE P0002085BA DE P0002085B A DEP0002085B A DE P0002085BA
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DE
Germany
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covered
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steel
low
dadoreh
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gustaf Erland Gustafson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ESAB AB
Original Assignee
Elektriska Svetsnings AB
Publication date

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Description

Umhüllt®
Die TWPä^egwte®· Erfindung betrifft umhüllte Elek« troden für di© elektrisch® Liohtbogenschweissung mit einem Kern aus unlegiertem oder niedriglegiertem Eisen oder Stahl ZeBe weichem Kohlenstoffstahl oder niedriglegiertem Chrom« oder Chromnickelstahl und einer Umhüllung 9 welche Perroman» gan, SiliziisBdioxydj, Erdalkalimetallkarbonat und Titanosy·- de enthält«
Eas£äM£LiMä&®g®mä®8 ist gefunden worden, dass di® Eigenschaften derartiger Schweisselektroden bezw® des mit denselben erhaltenen Schweissgutes durch eine neue Zusammensetzung der Umhüllung erheblich verbessert werden können β Gemäss der Erfindung besteht die Umhüllung 9 abgesehen von Bindemittel^ aus einer Komposition, welche die folgenden Stoffe enthält!
Ferromangan 8 bis 30 # Kieselsäure (frei oder
gebunden) 10 bis 30 # Exdalkalimetallkarbo-
nat 15 bis 40 Ü
Titanoxyde 5 bis 35 %$
wobei Eisenoxyde im wesentlichen nicht oder nur als Verua-
reinigung der übrigen Bestandteile vorhanden sein dürfen* Der Gehalt an Kieselsäure sollte vorzugsweise zwischen 15 und 25^ und der Gehalt an Erdalkalisaetallkarbonaten zwischen 24 und 36$ gewählt n@rd©n* Der Gehalt an Titanoxyden sollte vorzugsweise nicht niedriger als etwa 15$ gewählt werden5 zu empfehlen sind Gehalte von 20 bis 3G$«
Geaäss einem ilteren Vorschlagt, der sich auf die«» selb® Aufgabe l^A^K, soll die Umhüllung, abgesehen von Bindemittel^eine Komposition folgender Zusammensetzung ent» haltens
Perromangan θ bis 30^$ vorzugsweise 10-25$
Kieselsäure 22 bis 54$f n 30-48^
Erdalkallmetallkarbonat 4 bis 40?S? M 8«28$ Titanoxyd® 5 bis 35** " 8-25^«
bei
Wie man?eine® Vergleich findet 9 besagt die vorliegende Erfindung; dass der Gehalt an Kieselsäure in d®r Fihe oder unterhalb der gemäss dem genannten älteren Vorschlage geschriebenen unteren Grenze 22$ gewählt wird® und dass aus» eerdea der Gehalt an Erdalkalimetallkarbonat hauptsächlich in die ober® Hälfte des nach j®a®m Vorsehlag vorgeschriebenen Gebietes verlegt wird»
Das Ferromangan aollte^orsugsweis® höchsteai des Gewichtes der Komposition darstellen«, Am besten eignen sich die kohlenstoff arme r©n9 söge raffinierten Qualitäten mit 80 bis 90^ Mangan^ Ee ist jedoch möglich, wenigstens einen Teil des Fsrromangaazusatzes aus einer kohl ®nst of frei«· cheren? zeB# 6 bis 1% Kohlenstoff enthaltenden Qualität beistehen zu lassen® Die Kieselsäure sollt® in der Eeg©l sub überwiegenden Teil als Qoarz zugesetzt werdenj es ist jedoch vorteilhaft 9 ®in®n Teil d@r Kieselsäurt als Silikat zuzusetzen, ZeSe in der Fons von Kaolin oder anderen silikathal-
tig@n Mineralen· Ausnahmsweise kann die Silikatmeng® so gross gewählt werden, dass d©r Gehalt der Umhüllung an silikatgebundener Kieselsäure grosser als der Gehalt an freier Kieselsäure 1st, z«Be £o bis 70$ der gesamten Menge von Kieselsäure (freiem SiOg+silikatgebundenem SiO2) darstellt© Das Erdalkalimetallkarbonat besteht vorteilhaft aus Dolomit oder Kalkstein, gegebenenfalls mit Magnesit gemischt« Als Titanoxydmaterial wird zweckmässig lutil (Titandioxid in mineralischer form) verwendet; es ist aber auch möglieh, z«B» gefälltes und gegebenenfalls kalziniertes Oxyd au verwenden»
Ausser den erwähnten Grundbestandteilen der Umhüllungskomposition ist es möglich oaä ueU« wünschenswert« andere 9 die Schweisseigenschaften oder die Schwelssgutzueammen* setsung beeinflussende Stoffe zuzusetzen«. Ss k'önnaa z«Be Eisenpulver und/oder verschiedene Legierungsstoffet wie Chrom, Nickel, Tlolfram, Vanadium, Molybdän, Titan und Aluminium, vorzugsweise in der Form von Ferrolegierungenf als Bestandteile der Umhüllung zugesetzt werden«» Als Bindemittel der Umhüllung ist -vorzugsweise Kaliwasserglas zu verwtn** den β
Zusätze organischer Stoffe sind unerwünscht und sollten vermieden werden©
Im Vergleich mit bekannten Elektroden von ähnlichem Typ weisen die erfindungsgemässen Elektroden verbesserte Scir.veiaaeigenachaften auf® Für di© Senkrecht- und überkopfschweissung eignen sjje sich noch besser als w£al*@ bekannten Elektrcde^H)ie Schlacke hat eine vorzügliche Fluss·» fäMgkeit und D©ckf:ihigkeit«. Das Schweissgut zeichnet sich durch besonders kleine Rissanfälligkeit und gute Kerbschlag-
„ 4 -
maaigkelt aus«
Ea werden unten drei Beispiel® von
gemäae der Erfindung angegeben« Dl@ beslen@n sich auf das Gewicht d@r sition vor der Zagali® des Bindemittels®
Beispiel 1 2 3
* % *
IPe χχθ ΐ2}&η|£ϋ& 18 18 18
Quarz 19 24 16
Rutil 25 20 26
Kaolin 6 6 6
Dolomit 32 32 34

Claims (1)

  1. - 5 Anspruch® s
    1* Umhüllte Elektrode für di® elektrisch® Lichtbogen«» sehw®issung mit einem Kern aas unlegiertem oder niedriglegiertea Bisen ©der Stahl, Z0B0 Kohlenstoffstahl oder niedriglegiert« QhTQm-" and Chr oani ekel st ahlf dadoreh gekenn«» s®iehnetf dass di@ Umhüllongt abg@eehen τοπ Bindemittel aas einer die folgenden Stoff® enthaltenden Komposition b@st@hts Ferromangan 8 bis 30 %
    Kiee^laätär® (fr@l oder gebunden) 10 bis 30 ^ 2rdaLkalim@tallkarbonat 13 bis 40 % Titanoayd® 5 bis 35 %
    wob@i Elsenoxyde im wesentlichen nicht oder &or als Tertanreinigung Torhand@n s©ln dürfen®
    Umhüllte Sehweisselektrod® geaäas Anspruoh 1$ dadarch gekennzelehnetf dass der Gehalt an Kieselsäure 15 bis 25^ beträgt«
    3« Umhüllte Schwel es elektrode geiaäss Ansprach 1 oder Z9 dadar@h gekennzeichnet dass der Gehalt an Br dal kai !metal 1-karbonar24 bis 36^ beträgt®
    4@ Umhüllte Sehwaise elektrode gemäsa einem der Anspruch® 1 - 3f dadoreh gekennseiehnetf dass der Gehalt an Titan«® mindeetene 15^ beträgt®

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