DEP0002006BA - Flüssigkeitsfilter - Google Patents
FlüssigkeitsfilterInfo
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Description
Patentanwalt
Dr. !ng. R. Κ. Lobbecke 25β Februar 1949
Dr. !ng. R. Κ. Lobbecke 25β Februar 1949
(1) Berlin SW 61 DrLA»
Gitcchiner Str. 10? Tel.: 84 8103
Gitcchiner Str. 10? Tel.: 84 8103
Fram Corporation
East Providence, Rhode Island Vereinigte Staaten von Amerika.
"Flüssigkeitsfilter"
Die Erfindung betrifft Filter für Flüssigkeiten, wobei es gleicii ist, ob diese Verunreinigungen von mehr oder weniger
fester Beschaffenheit enthalten, Sie ist insbesondere geeignet für die Vtrrtvgrrrtttmg -im F-är^Waawv^en - Sl?e-3g£Xen~JLn,
Verbrennungsmaschinen und anderen,Apparaten und ie Betriebsöle^von Dieselmotoren o.dgl., doch ist sie auch für
andere Zwecke verwendbar, w^e^ beispielsweise zur Entfernung der in einem Kühlmittel für industrielle Zwecke mitgeführten
Teilchen«,
D&fFilter gemäss der Erfindung gehört zu dem Typ, welcher Scheiben von zwei verschiedenen Formen in axialer
Anordnung aufweist, wobei diese miteinander abwechseln» Ein Filter dieser Art ist nachstehend näher beschrieben und erläutert.
Der Grundgedanke der Erfindung ist, ein Filter zu schaffen, bei dem ein verhältnismässig freier Durchfluss
während der ganzen Betriebsdauer der Patrone oder des Stapels, die die Verunreinigungen aufnehmen, gewährleistet
wird und bei welchem der Durchfluss nur<^unwesentlich)eine ^r» yzunehmende Behinderung erfährt, wenn die Verunreinigungen
sich
sich in dem Filterstapel ansammeln.
Die Erfindung besteht darin, dass in einem Flüssigkeitsfilter, der einen Stapel von wechselweise angeordneten
Plättchen- und Zwiscrien- oder Trennelementen enthält, die so geformt sind, dass sie eng aneinander anliegen und Berührungsflächen
zwischen einander bilden, wenigstens eins von den Elementen aus durchlässigem Material besteht, so
dass das Filtrat hindurchtreten kann, und die Zwischenoder Trennelemente Berührungsflächen aufweisen, die wesentlich
kleiner sind als die Oberflächen der Plättchenelemente, mit welchen sie in Berührung stehen» Auf diese Weise wird
die länge des Durchgangsweges yjMa»*4ea FiltraV^urch das durchlässige Material verringert und es werden Zellen gebildet,
in welchen sich die Schlammstoffe anreichern können« Die Ausführungen sind dadurch gekennzeichnet, dass die
Plättchen und Zwischenelemente zentrale Oeffnungen besitzen und ein mit Oeffnungen versehenes Rohr, jedoch mit
einem gewissen Zwischenraum, umgeben und so einen für alle Elemente gemeinsamen Ablauf bilden, der das Filtrat unmittelbar
von den·Rändern dieser Elemente aufnimmt und es sodann durch das Rohr weiter fortleitet.
In den beiliegenden Zeichnungen sind verschiedene Ausbildungsformen der Erfindung und der Mittel zur Durchführung
der Verfahren wiedergegeben.
Es zeigts
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Mitte einer Ausbildungsform des Filters nach der Erfindung,
Fig. 2 und 3 perspektivische Ansichten von zwei eASelnen Filteielementen und zwar eines leitstückes und einer
Scheibe
Scheibe der verwendeten Serie in dem Filterkörper oder
Stapel nach Fig. 1, in welchem diese Teile in abwechselnder Folge auftreten,
Fig. 4 die Darstellung einer vergrösserten, gebrochenen Sc^nittansicht mit den Teilen von Fig. 2 und 3,
die aufeinandergelegt sind, wobei die Pfeile den Lauf des Filtrats durch die Plättchenschichten zu der axialen
mittleren Oeffnung des Stapels angeben,
Fig. 5 eine abgeänderte Form der Scheibe in Draufsicht j
Fig. 6 die Draufsicht einer abgeänderten Form des LeitStückes, das auf die Scheibe nach Fig. 5 in entsprechender
Zusammenpassung aufzulegen ist,
Fig. 7 eine Schnittansicht durch die Filterpatrone, welche das Leitstück nach Fig. 6, das auf die Scheibe nach
Fig. 5 aufgelegt ist, darstellt und in zwei Zellen die Anhäufung,der Verunreinigungen auf den tragenden Teilen
der Scheibe nach Fig. 5 erkennen lässt,
Fig. 8 eine Schnittansicht im wesentlichen nach Linie 8-8 von Fig. 7, in welcher durch Pfeile der Lauf des Filtrats
und weiterhin die Ablagerung der Verunreinigungen auf den tragenden Flächen, wie in Fig.7 dargestellt, gezeigt werden,
Fige 9 einen Schnitt nach Linie 9-9 nach Fig.7,
Fig.* Io und 11 je "eine Draufsicht auf ein Leit- und Scheibenelement einer abgeänderten Ausführungsfoma im Vergleich
zu den vorher beschriebenen Leit- und Scheibenelementen,
Fig. 12 einen Schnitt durch den Patronenbehälter mit der
Darstellung
Darstellung des Leitstückes nach Fig.Io, welches auf einer Scheibe nach Fig. 11 liegt,
Fig. 13 einen Schnitt nach linie 13-13 von Fig.12, Fig. 14 einen Schnitt nach linie 14-14 von Fig.12,
Fig. 15 eine teilweise Schnittansicht-im wesentlichen nach linie 15-15 von Fig. 12, in v/elcher durch die Pfeile
der Lauf des Oelfiltrates hinsichtlich der einzelnen Teile dargestellt ist,
Fig. 16 und 17 perspektivische Ansichten von abgeänderten Formen der Scheiben- und Le j.t stücke ,
Fig. 18 einen Schnitt durch die Patrone mit der Darstellung, wie das leitstück nach Fig. 17 auf der Scheibe
nach Fig. 16 liegt,
Fig. 19 einen Schnitt nach Linie 19-19 der Fig.18, Fig. 2o einen Schnitt nach linie 2o-2o der Fig. 18
und
Fig. 21 einen Schnitt nach Linie 21-21 der Fig. 18. In beiden Fig. 2o und 21 ist durch Pfeile der Fluss des Oeles
durch die Spalten zwischen einem in mehreren Schichten übereinandergelegten Stapel von Löitstücken, die gemeinsam
das Leitelement zwischen je einer Scheibe bilden, dargestellt .
Bei der Gestaltung des erfindungsgemässen Filters wird eine Anzahl von Zellen vorgesehen, in welchen die Verunreinigungen
sich ansammeln können. Diese Zellen werden durch Elemente zusammengestellt, die ähnlich gebildete
Oberflächen besitzen und eng zusammenliegen» Diese haben einmal die Form von Plättchen oder Scheiben und das andere
mal von dazwischenliegenden Trenn- oder leitstücken von
genügender
genügender Ausdehnungs um zusammen eines=-JiIter zu bilden, in welchem das Filtrat in wesentlichem rechtwinklig zu der
Achse des Stapels dieser Elemente'durchtritt.
Das Filtrat dringt entweder durch die Scheibenelemente, durch die Leitstücke oder durch beide, sowie durch die
Spalten zwischen diesen Elementen, wenn solche vorhanden sindο Bei der Anhäufung der Verunreinigungen in einer
Zelle werden sich diese zuerst in Form einer weichen Masse anlagern und das, Filtrat kann weiter durch diese Verunreinigungen
dringen und zusätzlich kleine Teilchen absetzen, die in der zu filternden Flüssigkeit enthalten
sind. Vvenn die Verunreinigungen fester in den Zellen zusammenbacken, kann das Filtrat noch zwischen den Verunreinigungen,
die einen festen Kuchen bilden und dem Plättchen, welches diesen Schlammkuchen trägt, hindurchdringen.
Es wurde dabei festgestellt, dass auf diese Weise eine grosse Masse von Verunreinigungen angesammelt werden kann,
ohne .nafflhtü 11 *s den Durchtritt des Filtrats zu hindern.
Die Plättchen und Leitstücke, welche zur Verwendung
kommen, können E1t, λλ\ wtu i igjT.'iiiLe Formen aufweisen, -Had es
werden v£xs^ü*»4e««» solcher Formen wiedergegeben, w«ih3±re-=,snm-^^
gewünschten Eigena^ten^zji^-^Durchführung gebracht werden können^j)hne_^ von dem gleichbleibenden Grundgedanken
de^^asjwii^^=««^ entfernen.
In Fig. 1 ist das Filtergehäuse und die auswechselbare , in diesem gelagerte Patrone wiedergegeben. Das Gehäuse
besteht - aus einer im allgemeinen zylindrischen Wandung 25 mit einem spitz zulaufenden Boden 26, der eine
mittlere
mittlere Oeffnung mit einem Ring 2? und Flansch 28 an der äusseren Fläche der Bodenwand, "besitzt. Ein sich nach oben
erstreckendes Mittelrohr 29 ist mit dem Ring 27 kopfgeschweisst und erstreckt sich axial zu der zylindrischen
Seitenwand 25 nach oben. Ein Ablasstopfen 3o befindet sich gleichfalls in dem Bodenstück und ist in einem mit geeig-
-r Gewinde versehenen Ring 31 in dem. Bodenstück eingeschraubt . Der obere Rand der Zylinderwand 25 wird durch
einen Deckel 32 verschlossen, der einen^Dichtungsring 33, s, umfasst -ttaär durch welchen ein
dichter Sitz gesichert wird. In den oberen Teil des Mittelrohres 29 ist eine Schraube 34 eingeschraubt, die den
Deckel festhält, während ein Verschlussring 35 zwischen dem Kopf 36 der Schraube an der äusseren Fläche des Deckels
um die Oeffnung, durch welche die Schraube greift, vorgesehen ist. Die Seitenwand 25 besitzt eine Eintrittsöffnung
37 mit Gewinde bei 38 zum Anschluss eines Rohres, durch welches die zu filtrierende Flüssigkeit zugeleitet wird,
während der Ablauf durch das Mittelrohr 29 erfolgt, das an seinem Ende 39 ein Gewinde aufweist, durch welches ein beliebiges
Ablassrohr oder eine leitung angeschlossen werden kann. Das Oel tritt in Mittelrohr durch eine oder
mehrere in diesem angebrachte Oeffnungen 4o.
phi**.' &ό?τ- £££dv*4-f&*~*
Um in ^geg Gehäuse dire-jfiAJt. ρ rnng durchzuführen, ist
eine Patrone vorgesehen, die de^rFilter zwischen der Einlassöffnung 37 und der Auslassöffnung 4o aufnimmt. Diese
Patrone ist durchgehend mit 41 bezeichnet. Sie besteht aus einem mit Oeffnungen versehenen zylindrischen Gefäss 42 mit
einer Bodenplatte 43 und einer Deckplatte 44, die durch
Bördelung
Börde lung mit den Seitenwänden fest verbunden sind. In der Bodenplatte sitzt ein Federring 45, welcher das Mittelrohr
29 eng umschliesst und an dieser Stelle den Oelzutritt verhindert. Der Federring ruht auf einem Stützglied 46,
das seinerseits wieder auf der Verdickung 47 des Rohres 29 aufsitzt. Der Federring 45 ist aus einem gegen Oel
widerstandsfähigen Werkstoff wie Beispielsweise aus oder Kork hergestellt und verhindert an dieser
Stelle den Durchtritt des Oels und zwingt es in die Patrone durch die lochungen 48 in der Seitenwand einzutreten«
Die Deckplatte weist eine Oeffnung 49 auf, welche lose die Schraube 34 umschlies«t, während eine Feder 5o,
die zwischen der unteren Seite' des Deckels und der oberen Seite der Deckplatte 44 der Patrone eingespannt ist, die
Patrone auf den Stützring 46 presst«
Die Verunreinigungen aus der zu filtrierenden Flüssigkeit werden in dieser Patrone entfernt« Sie besteht im
allgemeinen aus einem Stapel von Einzelplättchen, die auf der Bodenplatte 43 aufliegen und mittelster Feder 51
zwischen der unteren Fläche der Deckplattte des Patronenbehälters und einer Auflageplatte 52, die auf den Stapel
drückt, fest'aneinandergedrückt werden. Diese Auflageplatte ist mit einem Ring 54 versehen, der sich lose um
das Mittelrohr 29 bewegexi kann und somit dem Oel einen Durc/htritt gestattet. Ein weiterer Durchlass kann gewünscht
enf alls auch durch eine Oeffnung 55 in der Auflageplatte und eine Oeffnung 56 in einem oberen Plättchen 57
erfolgen, welches unmittelbar unter der Auflageplatte angeordnet ist. Diese Oeffnung 56 steht in Verbindung mit
den zentral
den zentral übereinandergereihten Oeffnungen der Einzelteile, die d^y Filter bilden und welche nunmehr in den
verschiedenen abweichenden Ausbildungsformen, die sie bei der Durchführung der Erfindung annehmen können, beschrieben
werden.
Ein Nebenfluss mit Oel ist nur in den Fällen vorgesehen; wenn das Filter durch den 'Umlauf des Schmieröls
warmgehalten werden soll. Er kommt nicht in Betracht , wenn das Filter als ein Speiseölfilter verwendet
wird, in welchem Falle der Federring 54 eng dem Mittelrohr anliegt und einen dichten Oelverschluss bildet.
In den Fig. 1 bis 4 ist eine Ausbildungsform des Plättchens oder Scheibenelementes oder des Häutchens dargestellt,
sowie das mit diesem zusammenwirkende^ Trenn- oder leitstück. Das Plättchen oder Häutchen ist, wie in Fig.3
in Perspektive dargestellt, durchgehend mit 6o bezeichnet. Es besteht aus einem verhältnismässig dünnen Blatt; oder
Stück aus starkem Papier, Paipe. Karton und dergleichen oder anderen Filtermaterialien je nach Wunsch, welche das
Filtrat hindurchlassen oder überführen und weist im allgemeinen Kreisform auf, obwohl auch rechtwinklige oder andere
Ausbildungen Verwendung finden können. Es hat eine Mittelöffnung 61. Unter den Materialien, die sich besonders geeignet
erwiesen<^ür diesen Zweck^ befinden sich die verschiedenen Zellulosearten wie lagen oder Gewebe von mehr
oder weniger porösem oder saugfähigem Charakter aus Holzzellstoff, beispielsweise ein ungeleimtes oder nichtglänzendes aber selbsttragendes steifes Papier, ähnlich
dem handelsüblichen löschpapier von etwa o,5 mm Stärke.
Das
Das Trenn- oder leitstück, welches allgemein mit 62 bezeichnet und in Perspektive in Fig.2 dargestellt ist, ist
für gewöhnlich etwas stärker als das Plättchen 60, je nach der gewünschten Tiefe der Zellen. Es wird aus einer oder
aus mehreren lagen eines ähnlichen Materials gebildet und besteht beispielsweise wieder aus starkem Papier, Karton
oder anderen Materialien, ob^hl es auch undurchlässig sein kann, da seine Eignung, das Fxltrat hindurchzulassen, von
verhältnismässig geringer Bedeutung ist. In seiner Form entspricht es der Form des Plättchens 60 und es besitzt eine
Mittelöffnung 63.
Die mit den Trenn- oder leitstücken 62 in einem Stapel oder einer Reihe abwechselnden Plättchen 60 werden von
diesen, wie in Fig. 1 dargestellt, in Abstand gehalten, wobei die Oeffnungen 61 und 63 in den Plättchen und leitstücken
sich alle in vertikaler oder axialer Aufeinanderfolge befinden.
Der so gebildete Zwischenraum, mit 64 /Fig.l/ bezeichnet , bildet eine ringförmige Zelle für die Aufnahme der
Verunreinigungen. Die Flüssigkeit tritt in diese Zelle vom äusseren Rande e"in, wie durch den Pfeil 65 /Fig.4/ angedeutet,
und fliesst radial nach innen bis sie auf das Leitoder Trennstück 62 trifft« Der Filtratanteil der Flüssigkeit
tritt sodann in das Plättchen 60 ein, wie durch die Pfeile /Fig.4/ zum Ausdrack gebracht, und durch das Plättchen hindurch
bis zu den übereinanderliegenden mittleren Oeffnongen, die in Fig. 4 mit 66 be/.ej-chnet sind, von hwer aus weiter
durch die Oeffnung 4o oder eine ähnliche Oeffnung in das IIittelrohr 29 und dann axial, und in vorliegendem Falle
nach unten, durch das Rohr 29 aus dem Filtergehäuse aus.
Wenn
Wenn sicn die Verunreinigungen, wie bei 67 /Fig„4/ dargestellt, ansammeln, wird das Filtrat in das Plättchen 60
in einer zunehmend grösseren radialen Entfernung von der Mittelachse eindringen und durch die Mittelöffnung 66 abfHessen.
', ie ersichtlich wird, wenn das Trenn- oder Leitstück 62 aus demselben Material wie das Plättchen 60 besteht
,^as Filtrat im Anfange durch das Leitstück 62 fHessen können^? If^xF^crj-^m^Mäkas^
unreinigungen aufbauen, der Durchtritt des Filtra*öin und durch das Plättchen 60 stärker als durch da^^Leitstück verläuft,
wird sich, obwohl anfangs dasJ^reat stück während des Aufbaues der Verunreinigungen das Filtrat auch durchlassen
wird, ein Durchflu>s in das Plättchen 60 und durch dieses hindurch während der Anlagerung deH Schlammes oder
der Verunreinigungen auf der Plättchenflache bilden. Auf diese Weise^dfient das Plättchen als ein Mittel zur Ansammlung
eren.
In gewissen Fällen wird das Filtrat auch zwischen den Plättchen und dem Leitstück in den Spalt längs der Oberflächen
zwischen diesen beiden fHessen, und zwar zusätzlich zu dem Durchtritt durch das poröse Plättchenmaterial. Tenn
das Filtrat durch diesen Spalt tritt, können sich die Verunreinigungen in Form, eines Kuchens ansammeln, wodurch im
Ergebnis die Grösse des leitstückes anwächst und eine Fläche erzeugt, welche-mit der Oberfläche des Plättchens in Berührung
steht und zu einer weiteren Ausdehnung des Spaltes führt. In anderen Fällen wird das Filtrat bei seinem Durchtritt
zu dem Mittelraum des Stapels zum Teil durch die Verunreinigungen dringen und dann zum Teil durch das Plättchen
und zum Teil durch den Spalt zwischen dem Plättchen
und den
Verunreinigungen oder den Spalt zwischen dem leitstück und dem Plättchen«
In all diesen Fallen tritt das Filtrat im allgemeinen rechtwinklig zu dem Mittelraum oder der Achse durch, während
es seine Verunreinigungen in den Zellen zwischen den Plättchen ablagert und zurücklässt» Die Plättchen können die Ringform, wie in Fig. 1 bis 4 dargestellt, aufweisen oder auch
verschiedene andere Formen, die nachstehend beschrieben werden» Die radiale Entfernung zwischen dem mittleren Hohlraum
63 des Leitstückes 62 und dem äusseren Rande dieses leitstücijes bestimmt die Strecke, durch welche das Filtrat
auf seinem radialen Wege nach Ablagerung seines Schlammes dringen muss. Hierdurch wird Dgnaem Masse
die Durchflussgeschwindigkeit insbesondere am Anfang oder bei Beginn der Fxlterbenutzung bestimmt. Diese Verkörperung
der Erfindung weist also einen- in einer Richtung verlaufenden Durchtritt auf, '.
-, der von der Aussenseite des Stapels nach innen zu einem mittleren Abfluss und von dort aus dem Filtergehäuse
hinaus verläuft.
Eine andere Ausführungsform, e -
---ecirt, ist in den Fig.. 5 bis einschliessich 9 wiedergegeben. Die Scheiben oder Plättchen sind ^&~¥±ge D stllt \mä—»
durchgehend mit 7o bezeichnet. Sie haben eine kreisförmig- oder anders ausgebildete äussere Begrenzung 71 und eine
MittelöfInung 72, von welcher sich Schlitze 73 radial bis zu einem Punkt kurz vor der Umfangslinie 71 derart erstrecken
strecken, dass diese Schlitze an ihren äusseren Enden geschlossen sind und jedes Plättchen einen zusammenhängenden
Aufbau aufweist. Ausserdem sind Einkerbungen 74 zur Aneinanderreihung der Teile5 ?sri^Hfta«fee*e3aenii-jiähe3?^
vorgesehen. Das Leitstück für diese Scheiben ist mit 75 bezeichnet und in Fig. 6 wiedergegeben. Es besteht aus einer
zentralen Ringfläche 76 mit einer Mittelöffnung 77. Von dem Ring 76 aus erstreckt sich eine Anzahl Speichen 78 in
gleicher Zahl wie die der Schlitze 73 in dem Plattchenf die so gross gehalten und angeordnet sind, dass sie je einen
der Schlitze 73 bei der Zusammenfügung mit den Plättchen bedecken,. Die Einkerbung 79 stimmt mit der Einkerbung
überein.
Die 7S^ Plättchen 7o und Leitstücke 75 werden wieder gestapelt oder das eine auf das andere axial in der Patrone,
die durchweg mit 71 gemäss Fig. 1 bezeichnet ist, aufeinandergelegt. Die Patrone hat in diesem Falle eine Rippe
/siehe Fig.7/, die in die Einkerbungen 74 und 79 greift und die Teile 7o und 75 in der gewünschten elung hält«
Die Speichen 78 bedecken je einen Schlitz 73 und- bilden die sektorförmigen Zellen 81, Fig.7, zur Aufnalimev- der Verunreinigungen.
Bei dieser Anordnung der einzelnen Teile ergibt sich ein wesentlich kürzerer Weg durch das Plättchen von dem
Punkt aus, wo die Verunreinigungen sich ablagern, bis zu der Oeffnung für den freien Ausfluss des Filtxats aus dem
Stapel. Beispielsweise tritt, wie in Fig. 7 und Fig.8 dargestellt, die zu filternde Flüssigkeit in die Zelle
ein und dringt in das Plättchen 7o bei einem Punkte, der
von dem
von dem Ableitungsdurehgang oder Schlitz 73 um die Strecke entfernt ist, um welche die Speiche 78 die Randkanten des
vSchlitzes 73 überdeckt. Die Pfeile 82 /Fig.8/ lassen die kurze zu überwindende Entfernung erkennen. Der Schlamm
sammelt sich längs den Bändern von jeder Speiche und baut sich rückwärts, dem Fluss der zu filtrierenden Flüssigkeit
entgegen , auf. Zu jeder Zeit jedoch wird die Entfernung vom Rande der abgelagerten Verunreinigungen bis zu dem
Schlitz, sogar dann, wenn das Filtrat das Plättchen vom Rande der abgelagerten Verunreinigungen aus betritt,
verhältnismässig gering sein im Vergleich mit jener, die im Zusammenhang mit den Fig. 2 bis 4 beschrieben ist. Das
Filtrat läuft von jedem der Schlitze in die Mittelöffnung 85 des jeweiligen Teiles, um sodann aus der Patrone und
dem Gefäss f-abe^rH^e^-cterieijei Wis abgeführt zu
werden.
In den Fig. Io bis 15 ist eine andere Ausführungsform wiedergegeben, eie-e 
die für einen Fluss in zwei Rieh-
tnngen, nämlich radial nach innen und radial nach aussen von einer mitten zwischen den inneren und äusseren konzentrischen
Kreisen liegenden Zufuhröffnungen aus bestimmt ist. Diese Ausführungsform erfordert einen andersartigen
Behälter «der—Rauai für die Patrone.
In der Ausführungsform nach den Fig. Io 'bis 15 ist das Plättchen oder das Häutchen -d mit 86 bezeichnet
und in Fig. 11 in einer Draufsicht dargestellt. Es kann aus dem gleichen steifen Papier, Karton oder anderem filt
rat durchlass igen Material, wie »@&£τ beschrieben, 'hergestellt sein und weist, -irtie~-fergesire±±t, im allgemeinen
eijae^kj^^Xörmige Gestalt auf, sfef-ehi ^uch andere Formen Mfe rwendung finden|könneniEs^hat eine zentrale Oeffnung 87,
von welcher sich Schlitze 88 nach aussen erstrecken, die kurz vor der Randkante 89 des Plättchens enden« Die Eintritts
öffnungen 9o sind zwischen dem äusseren Umfang 89 und der Mittelöffnung 87 angeordnet, .-«ad Jliese Oeffnungen
sind auch allgemein in der Mitte zwischen den radialen Schlitzen gelagert, so dass sie sich in der Mitte von den
Sektorflächen der Schexben befinden, die die Sammelzeilen für die Verunreinigungen bilden.
Das Trenn- oder leitstück i- 92 -ba=. e in Fig, Io in Draufsicht dargestellt^^&s"wird
aus einem Material gebildet, das ähnlich dem ist, aus welchem das Plättchen 86 besteht, doch ist es für gewöhnlich
etwas dicker als das Plättchen 86, jenachdem, wie gross die gewünschte Tiefe der Zeile sein soll.
Es kann ferner aus einer oder mehreren lagen aus Material ähnlich dem der Platte 86 aber auch aus einem undurchlässigen
Material hergestellt sein, da seine Fähigkeit zum Durchlassen des Filtrats,
91
verhältnismässig unwichtig ist,Das Leitstück — s-'fe-a^—a«^r~dA^
-fi* ist bei 93 mit einer Kerbe versehen in Uebereinstimmung mit der Kerbe 91 des Plattehens, Wie aus Fig, Io ersichtlich,
besteht dieses Trenn- oder Leitstück aus zwei konzentrischen Ringen 94 und 95, die miteinander durch die Speichen
96 verbunden sind, zwischen welchen die Zwischenräume 97 liegen, während eine Oeffnung 98 sich in*der Mitte befindet.
Die Speichen 96 sind so angeordnet, dass sie die
Schlitze
Schlitze 88 des Plättchens bedecken, wenn das Teil 92 auf das Teil 86, wie in Fig. 12 dargestillt, aufgelegt wird. -Se-*-
cgf-äase JLn der Stapelanordnung, wie sie in den Fig. 13, 14 und 15 dargestellt ist, immer ein Plättchen
mit einem Leitstück abweebee3?fr. Diese werden in vertikaler Folge durch die Rippe 8o der Patrone 99, wie in Fig.
12 dargestellt, gehalten. Der Mittelring 95 greift nach innen über die innere Kante der Oeffnung 87 des Plättchens
hinaus, während der Aussenring 94 nach aussen über den äusseren Rand 89 des Plättchens reicht. Die zwischen den
Ringen und den Speichen 96 befindlichen Zwischenräume, in Fig. Io mit 97 bezeichnet, bilden eine Sammelstelle oder
einen Raum Ioo in Fig. 12, in welchen die zu filtrierende Flüssigkeit durch die in zentraler Folge angeordneten Oeffnungen
9o in dem Plättchen eintreten kann. Die Flüssigkeit, welche in einen solchen Raum Ioo eintritt, fliesst
nach innen zu den Mittelöffnungen Iol der aufgereihten Teile und nach aussen zu der Ringkammer 1ο2, welche zwibchen dem
Stapel der einzelnen Teile und der Wandung 99 des Patronenbehälters vorgesehen ist. Die Filterung erfolgt in ähnlicher
Weise wie bisher beschneben, indem das Filtrat durch das Plättchen 86 zu den Schlitzen 88 hindurchtritt, wie in
Fig. 15 gezeigt, und die Verunreinigungen zum Aufbau in der Zelle -ernn zurücklässt. Die Verunreinigungen
sammeln sich sektorförmig an, entsprechend der Form der Zelle odax—ä&s Raraiie1S, indem sie sich am Rande des Sektors
aufbauen "und schrittweise nach innen zu, in Richtung zu den Eintritts- oder Einfliessüffnungen 9o, welche zu diesem
läysck übereinanderliegen, anhäufen. Wie leicht ersichtlich.
muss das Patronengehäuse von d'em nach Fig. 1 sich unterscheiden und eine undurchlochte Seitenwand aufweisen mit
einer Bodenfläche, die Durchlochungen-besitzt, welche mit den Oeffnungen 9o der Platte übereinstImmene Zur Verbindung
des Ringraumes lo2 mit dem gemeinsamen Raum9 der durch die Oeffnung Iol gebildet wird, von welchem aus das Oel in das
Rohr 29 durch die Oeffnungen 4o und dann aus dem Behälter hinaus fliesst, sind geeignete Mittel vorzusehen.
In der in Fig. Io bis 15 dargestellten Anordnung ist der Weg zwischen den Eintrittsöffnungen 9o und der Mittelöffnung
&&*und der Ringkammer lo2 wesentlich kürzer und gestattet so einen freieren Fluss der zu filternden Flüssigkeit
durch das Filter.
Auch tritt bei dieser Ausbildungsform ein Druck auf, der sich von innen nach aussen auswirkt und bestrebt ist,
die Plättchen und leitstücke auseinander zu spreizen»
Die Feder 51, welche die Einzelteile zusammenpresst, kann, wenn der Druck im Innern grösser wird als der Federdruck,
nachgeben, so dass die Teile sich voneinander abheben und dem Oel einen Durchgang zwischen den Teilen gestatten
und zwar in einem genügenden Masse, um irgendwelche^ Stauung oder Druckbildung zu beseitigen.
In Fig. 16 bis einschliesslich 21 ist eine weitere ae Form der Scheiben Oder'Plättchen und Trenn- oder
leitstücke wiedergegeben. Das betreffende Plättchen ist in Fig. 16 mit lo5 bezeichnet und weist einen kreisförmigen
äusseren Umfang· auf, der bei lo6 eine_Kerbe enthält, und ist mit einer Mittelöffnung lo7 versehen. Die Scheibe kann
aus durchlässigem Material, wie be^ei-i«—früiiHr erwähnt,
bestehen
bestehen, doch ist die Anordnung bei dieser Ausführungsform so, dass die Scheibe auch aus undurchlässigem Material
beschaffen sein kann, wie beispielsweise ein entsprechend verarbeitetet Kunstharz,, imprägnierte» Kunstharz oder ein
wasserundurchlässigeft,Papier, in welches Fl1trai άέ4>
zu
filtrierende^ Flüssigkeit nicht eintritt. Das Filtrat wird in diesem Falle durch und den Scheiben entlang und durch die
geschichteten noch näher beschriebenen Trenn- oder Leitstücke und zwischen diesen und den Scheiben durchtreten.
Das Trenn- oder Leitstück, welches zwischen den Plgttchen lo5 liegt, besteht aus @4a»eg Schichten
. Diese Schichten werden in gleicher Ordnung
aufeinandergelegt und sind aus durchlässigem Material- ge—^ -'. ». ^edey-e besteht aus einem ringförmigen
Teil lo9 mit radial verlauf-enden Rippen Ho, welche jeweils bei 111 geschlitzt sind. In dem Rihgteil
lo9 ist eine mittlere Oeffnung 112 vorgesehen« Eine der Speichen ist mit einer Einkerbung versehen zur Aufnahme
der Rippe, die zum Z.vecke der Einordnung und Uebereinstimmung mit den Kerben lc6 der Scheiben lo5 vorgesehen ist.
Die einzelnen Schichten oder Trennstiicke lo8 können in einer beliebigen Anzahl zusammengesetzt werden, o ■>
an der Darstellung jeweils sechs zwischen jeder Platte oder Scheibe lo5 übereinandergelegt. Die Zahl hängt
zum Teil von der Dicke der einzelnen Schichten ab, welche gegebenenfalls ausserordentlich dünn, etwa in der Grössenordnung
von etwa o,2 mm sein kann, so dass etwa 15 oder mehr zwischen je einer Platte oder Scheibe übereinandergelegt
gelegt werden können, tfselts von~Tter-igocer- 1Su u~7ieiien'. Die Schlitze III verlaufen TdIs zu einem
Punkt hinter der Oeffnung lo7 der Scheihe nach innen, so dass das Filtrat, nachdem es in einen Schlitz eingedrungen
ist, nach innen zu der zentralen Oeffnung 114, wie in Fig. 19-dargestellt, durch die Spalte 12o /siehe auch Fig. 18/,
die durch das in diesen Fig. wiedergegeben« Plättchen gebildet wird, fliessen kann.
Durch diese Anordnung wird, wenn die einzelnen Teile wie in Fig. 18 bis 21 dargestellt, aufgestapelt sind, eine
Vielzahl -von Spalten zwischen den übereinandergelegten oder vielschichtigen durchlässigen Trennstücken und
zwischen den Trennstücken und den Plättchen gebildet, so dass das Filtrat zum Teil durch jede dieser Spalten aus
den Zellen 121 /Fig.2o/, welche für die Filterung zwischen den Ringteilen lo9 vorgesehen sind, wie durch die Pfeile
122 angedeutet, fHessen kann. Ein anderer Teil des Filtrats virird durch die Spalten jeder der Speichen in die
Schlitze 111, wie durch die Pfeile, wie in Fig. 21, angedeutet, fHessen und dann radial nach innen zu der Mittelöffnung 114 und von dort axial zu dem Filter in das Mittelrohr
29.sowie weiter aus dem Gefäss heraus. Das Filtrat kann auch durch das poröse Material der Trenn- oder leitstücke
hindurchtreten.
-In der in Fig. 16 bis 21 wiedergegebenen Form des Filters werden sich die Verunreinigungen in den e—
.vnrgpfiehpaen Zellen 121 anreichern, und eine weiche Schlamm-Masse wird-sich in den Zellen ansammeln. "Durch
diesen Schlamm wifd ein zusätzlicher Teil-des Filtrats
hindurc hfliessen.
hindurchfliessen. Der »tr-ge"t5l'±-de'be Schlamm trägt dazu bei, dass noch irgend welche noch nicht entfernten feineren
Teilchen des Filtrats abgelagert werden, wenn das Filtrat
e!^e»==ffiase«*iıttete&-:aad—d^»—&ehÄi&eÄ. Beim weiteren Durchgange
werden die Verunreinigungen immer fester zusammenbacken und schliesslich eine kuchenartige Masse bilden«, ?fenn sich
ein solcher Kuchen geformt hat, entsteht eine Spaltfläche zwischen dein Kuchen oder den Verunreinigungen un^. dem
Plättchen, durch welche das Filtrat durchdringt, damit der
Durchfluss weiter anhält. Dieser Durchfluss wird io&e-g-JEets-e« aufrechterhalten bis die Zellen 121 mit Verunrei
nigungen gefüllt sind, worauf dann die-4ä£ii©h«^©b-e^4au-e^- daa^ja-.ausgebrire<: tcn gtapete°%e^»#e^Hbg^-»^#° eine neue
Patrone e ausgewechselt werden muss.
Es ist leicht ersichtlich, dass mannigfache, abweichende Formen der Scheibenstücke und Trenn- oder leitstücke Anwendung
finden können, um einen Durchfluss in nur einer einzigen Richtung oder einen Durchgang in zwei Richtungen
zu bewirken ,uf-uen Trennscheiben zudem in weitem Ausmasse die Grösae'aer Aufnahmefähigkeit der
Zellen für die Verunieindigungen sowie die Geschwindigkeit des Filtratdurchtri^Tes durch den Stapel der Scneiben bestimmt
.^^s^^^^&^-^^^^sV'fliT gewöhnlich stets parallel zu den tragenden Flächen der Scheiben oder Häutchen, die die
Zellen i*ur die Verunreinigungen bilden, wobei der Fluss dxLXßn die Spalten erfolgt, wenn solche durch die beiden in
-Λ
auch, durch eins der Texle parallel zu dessen Oberfläche hindurch. Das Filtrat nimmt den Weg des gejringsten Widerstandes
und/Ist darauf bedacht, jeweils-'clort zu entweichen, wo sich ein geringerer Widerstand seinem Wege entgegenstellt.
Die Verunreinigungen bauen sich entgegen der Durchflussrichtung auf, bis'iiie Zellen vollständig gefüllt sind.
Die Ansammlung erfolgt in allen Fällen bei einem Durchfluss in nur einer'Richtung stets nach aussen oder radial nach
inneji^^d^nach aussen bei einem Durchfluss in zwei Richtun-Erhöhung der Zahl der Plättchen erhöht auch den Flüssigkeitsdurchgang
in dem Stapel, während gleichzeitig das Fassiingsvermögen der Zellen für die Ablagerung der Verunreinigungen
verminderet wird, sodass jeweils das eine auf Kosten des anderen vergrössert wird. Vrrrr-ddbesem Xeitgjd^kexu.aA*sg-ehe»§r-^
~am -d^m~je=~~
weiligen- -Zweek- j--de η er e*£üllen s oll-j—^-gen. Es ist
dabei unwesentlich, ob die Achse des Stapels vertikal oder horizontal verläuft, da der Druck, unter welchem die Durchführung
der Filterung vor sich geht, genügend hoch ist, um dieses als unwesentlich erscheinen zu lassen.
Der Nebenfluss der Flüssigkeit in dem oberen Teil des Stapels und der Platte, durch welche die Pressung
übertragen wird, gestattet es, dass der Filter durch den Flüssigkeitsstrom durch diesen Nebenflussteil erwärmt wird,
bis er genügend heiss ist, worauf dann die Filterung durch den Stapel der Scheiben erfolgen kann. Dieser Nebenfluss
-genützt auch den Filter vor einer Verstopfung, wodurch der Oelfluss durch das Gefäss abgedrosselt würde.
Die
Die Hautschicht oder tragenden Schichten, auf welchen sich die Verunreinigungen ansammeln, wenn das Filtrat
durch die porösen Teile hindurchtritt, bieten einen bei Filtern dieser Art "bisher noch nicht bekannten Vorteil
und tragen wesentlich zu der Leistungsfähigkeit und der Lebensdauer des Filters bei.
und tragen wesentlich zu der Leistungsfähigkeit und der Lebensdauer des Filters bei.
Claims (6)
1. / Flüssigkeitsfilter, gekennzeichnet durch einen Stapel von abwechselnd angeordneten
Platt-hen und Zwischen- oder Trennstücken, die so geformt sind, dass sie eng gegeneinander liegen und Berührungsflächen
zwischen sich bilden, wobei wenigstens eines der abwechselnden Glieder aus durchlässigem Material besteht,
--«xr"daB^€«s--f4^rt^ kann und die Zwischenoder Trennstücke Berührungsflächen aufweisen, die wesentlich
kleiner sind als die gebildeten Oberflächen der Plättchenteile, mit denen diese in Berührung stehen, um
Jdie länge der Durchdringstrecken des Filxrats durch das durchlässige Material zn verringern und Zellen zu bilden,
in denen sich das Schlamm-Material ansammeln kann, in solcher kemiZelühiieMe» Ausbildung, dass die Plättchen und
Trennstücke zentrale Oeffnungen aufweisen und ein mit Oeffnungen versehenes Rohr, jedoch unter Freilassung eines
Zwischenspaltes, umgeben und einen allen Teilen gemeinsamen Durchgang bilden, welcher das Filtrat unmittelbar
von den Rändern der einzelnen Teile aufnimmt und es darauf durch das Rohr abführt.
2. / Flüssigkeitsfilter nach Anspruch 1, g e-k e η η zeichnet dadurch, dass die Plättchen aus
durchlässigem Material und die Zwischenstücke aus undurchllTssigem Material bestehen und sich die Plättchenteile
nach aussen über die Zwischenteile erstrecken, derart, dass sie .ringförmige Zellen zwischen den Plättchen bilden
und die zu filtrierende Flüssigkeit am äusseren Umfange der Zellen eintritt und nach innen zu fliesst, bis sie auf
die Trennstücke stösst und von da an durch die Plättchen za äeiü ge ae Lasaaea A-Oflassraum weiterf liesst.
3. / Flüssigkeitsfilter nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die Plättchen aus
durchlässigem Material bestehen und jedes von ihnen eine Anzahl Schlitze enthält, die sich von einer Mittelöffnung
nach aussen erstrecken und jedes Trennstück einen mittleren Teil aufweist, der eine Oeffnung und nach aussen sich
erstreckende Speichen "besitzt, von denen eine jede einen Schlitz in jeder der beiden anschliessenden Plättchen
bedeckt und mit diesen sektorförmige "Zellen bildet, derart, dass die zu filtrierende Flüssigkeit am äusseren Umfange
dieser Zellen eintritt und nach innen dringt, bis sie auf die Speicnen trifft und sodann durch die Plättchen hindurch
und in den gemeinsamen Abfluss auf dem Wege durch die Schlitze fliesst.
4. / Flüssigkeitsfilter nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass* die Plättchen aus
undurchlässigem Material und die Zwischen- oder Trennstücke aus durchlässigem Material bestehen, wobei,jedes Zwischenoder
Trennstück einen ringförmigen Teil aufweist mit nach aussen ragenden radialen Speichen, von denen "jede mit einem
radialen Schlitz versehen ist und jeder Schlitz sich nach innen über die Oeffnungen in den anschliessenden Plättchen
erstreckt, so dass das Filtrat aus den Schlitzen hinaus in den gemeinsamen Abflussraum fliessen kann*
5. / Flüssigkeitsfilter nach Anspruch 4, gekennzeichnet dadurch, dass j^des Zwischen- oder
Trennstück
TreL„ns,tuck aus einer Vielzahl von Schichten aus durchlässigem
Material besteht.
6./ Flüssigkeitsfilter nach Anspruch 1 - 6, gekennzeichnet dadurch, dass die einzelnen
Filterteile mittels einer Feder zusammengepresst werden, derart, dass sie eine Trennung zulassen, wenn sich
ein bestimmter Druck einstellt.
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