DEP0000997DA - Filteraufbau, insbesondere für ultrahochfrequente Schwingungen - Google Patents
Filteraufbau, insbesondere für ultrahochfrequente SchwingungenInfo
- Publication number
- DEP0000997DA DEP0000997DA DEP0000997DA DE P0000997D A DEP0000997D A DE P0000997DA DE P0000997D A DEP0000997D A DE P0000997DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- coil
- ultra
- high frequency
- filter
- series
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 5
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 5
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 5
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 claims description 3
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 claims description 2
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims 1
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 229910000679 solder Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Description
Die Erfindung bezieht sich auf den Aufbau eines Filters, insbesondere eines Umwandelfilters, für ultrahochfrequente frequenzmodulierte Schwingungen.
Es sind Filterschaltungen bekannt und allgemein gebräuchlich, bei denen drei miteinander gekoppelte Spulen vorhanden sind, von denen zwei in Reihe geschaltet sind. Die praktische Ausführung einer derartigen Schaltung stösst aber, insbesondere für sehr hohe Frequenzen, auf Schwierigkeiten, da die Kopplungen, die für solche hohen Schwingungen nur lose sein dürfen, mechanisch schwer herzustellen sind und leicht unsymmetrisch werden. Man führt daher solche Filter eisengebettet aus, um durch den Eisenweg die Kopplungen symmetrisch zu machen.
Die Erfindung vermeidet nun die Eisenbettung dadurch, dass die beiden hintereinandergeschalteten Spulen auf einen Spulenkörper gewickelt sind und zwischen sich Windungen oder Bruchteile einer Windung der dritten ebenfalls auf den gleichen Körper, jedoch in grossem Abstand von den andern beiden gewickelten Spulen aufnehmen.
Wenn der Abstand der dritten Spule von den andern beiden nicht so gross gewählt werden kann, dass ihr induzierender Einfluss auf die beiden andern Spulen praktisch Null wird, so kann man zwischen den beiden hintereinandergeschalteten Spulen und der dritten Spule eine magnetische Kurzschluss-Scheibe senkrecht zum Spulenkörper anordnen, die die unmittelbare Kopplung der dritten Spule auf die andern beiden noch weiter herabsetzt.
Diese Kurzschlußscheibe bzw. eine sie tragende Isolierplatte kann zugleich der Träger der Lötanschlüsse für die Spulenenden sein. An den Durchführungen dieser Lötanschlüsse wird die Kurzschlußscheibe nach aussen geschlitzt.
Ein so gefertigtes Filter kann leicht in einem Abschirmtopf untergebracht werden, an dessen einem Ende die Lötanschlüsse herausragen.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise schematisch eine Ausführungsform der Erfindung teilweise im Schnitt.
In dieser Zeichnung ist 2 ein Querschnitt durch den Abschirmtopf, in dessen Inneren, durch die isolierende Abdeckscheibe 3 gehalten, sich der rohrförmige Spulenkörper 4 befindet. Dieser trägt die beiden hintereinandergeschalteten Spulen 5 und 6, die Kurzschlußscheibe 7 und die dritte Spule 8. Eine Windung dieser Spule 8 ist bei 9 zwischen die Spulen 5 und 6 auf den Körper 4 aufgewickelt. Die Kurzschlußscheibe 7 und die Abdeckplatte 3 sind zugleich die Träger der Lötanschlüsse 10 für die Spulenenden. Praktische Messungen an einem Filter ohne Kurzschlußscheibe haben ergeben, dass ein Abstand von 20 Millimetern zwischen dem unteren Ende der dritten Spule und dem oberen Ende des hintereinandergeschalteten Spulenpaares nur noch 5% des Einflusses der Kopplungswindung als unmittelbarem Einfluss der dritten Spule auf die beiden anderen zur Wirkung bringt. Dieser Wert beeinflusst die Linearität der Kennlinie des Umwandelfilters nicht mehr.
Claims (3)
1.) Filteraufbau, insbesondere für Umwandelfilter, für ultrahochfrequente frequenzmodulierte Schwingungen, dadurch gekennzeichnet, dass zwei hintereinandergeschaltete Spulen auf einen Spulenkörper gewickelt sind und mit einzelnen Windungen oder Bruchteilen von Windungen einer dritten, im übrigen von ihnen entkoppelten, vorzugsweise auf den gleichen Spulenkörper mit Abstand von den anderen beiden gewickelten, Spule symmetrisch koppeln, zweckmäßig, indem sie die Koppelwindungen zwischen sich aufnehmen.
2.) Filter nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden hintereinandergeschalteten Spulen und der dritten Spule eine magnetische Kurzschlußscheibe angeordnet ist.
3.) Filter nach Anspruch 1) oder 2), dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenkörper in einem Abschirmtopf steckt, der zugleich die übrigen Filterteile, wie Kondensatoren, Widerstände und dergleichen enthält.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DEP0000997DA (de) | Filteraufbau, insbesondere für ultrahochfrequente Schwingungen | |
| DE894573C (de) | Schlitzantenne | |
| DE4032001A1 (de) | Induktiver naeherungsschalter | |
| AT165214B (de) | Wicklungsanordnung, insbesondere für Modulationstransformatoren von Sendern mit Gegentakt-B-Verstärkerschaltung | |
| DE871636C (de) | Ringkernspule mit veraenderbarer Induktivitaet | |
| DE897860C (de) | In Doppelleitungen einzuschaltende Drosselanordnung fuer Entstoerungszwecke | |
| DE589625C (de) | Anordnung zur Erzielung einer konstanten Rueckkopplung | |
| AT144526B (de) | Eisenspule veränderlicher Selbstinduktion. | |
| AT155686B (de) | Verbindungsglied zwischen symmetrisch geerdeten und unsymmetrisch geerdeten Anordnungen insbesondere bei Hochfrequenzsendern. | |
| DE532251C (de) | Drosselspule | |
| DE495108C (de) | Verfahren zum Abgleich von Teilwicklungen ringfoermiger Magnetspulen, vorzugsweise Pupinspulen | |
| DE970050C (de) | Vorrichtung zur Veraenderung der induktiven Kopplung | |
| DE1638602B1 (de) | Stromwandler mit einem Eisenkernsystem,das einen mittels mindestens eines Luftspaltes gescherten Eisenkern enthaelt | |
| AT224700B (de) | Ankopplungsanordnung für den reflexionsarmen Anschluß eines Breitbandverstärkers für hohe Frequenzen an eine konzentrische Leitung | |
| DE706534C (de) | UEberlagerungsempfaenger, bei welchem die Zwischenfrequenz nahe am Ende des mittleren Wellenbereiches liegt | |
| DE599906C (de) | Kopplungselement, welches zwei oder mehrere Spulen mit veraenderlichem Kopplungsgrad enthaelt | |
| DE1589047C3 (de) | Anordnung aus Spulen für die Nachrichtentechnik | |
| DE873414C (de) | Schwingkreisspule fuer Ultrakurzwellengeraete | |
| DE1279183B (de) | Abschirmung fuer Spulen, deren Windungen in einer Ebene liegen | |
| DE757078C (de) | Hochfrequenzvariometer mit zwei ineinander angeordneten kugelfoermigen oder zylindrischen Spulen | |
| AT157536B (de) | Einrichtung zur stetigen Regelung der Bandbreite. | |
| DE2402724C3 (de) | Gewobbelter Oszillator mit einer in den frequenzbestimmenden Stromkreis geschalteten, vormagnetisierten HF-Spule | |
| CH397074A (de) | Streufeldarme Drossel für hohe Stromstärken | |
| DE1181802B (de) | Wicklung mit guter Frequenzuebertragung und geringer Resonanz-Spannungsueberhoehung fuer Transformatoren, Messwandler od. dgl. | |
| AT133424B (de) | Resonanzrelais nach dem Ferrarisprinzip. |