DEP0000997DA - Filteraufbau, insbesondere für ultrahochfrequente Schwingungen - Google Patents

Filteraufbau, insbesondere für ultrahochfrequente Schwingungen

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DEP0000997DA
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DE
Germany
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coil
ultra
high frequency
filter
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Expired
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Inventor
Friedrich Müller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
G Schaub Apparatebau GmbH
Original Assignee
G Schaub Apparatebau GmbH
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf den Aufbau eines Filters, insbesondere eines Umwandelfilters, für ultrahochfrequente frequenzmodulierte Schwingungen.
Es sind Filterschaltungen bekannt und allgemein gebräuchlich, bei denen drei miteinander gekoppelte Spulen vorhanden sind, von denen zwei in Reihe geschaltet sind. Die praktische Ausführung einer derartigen Schaltung stösst aber, insbesondere für sehr hohe Frequenzen, auf Schwierigkeiten, da die Kopplungen, die für solche hohen Schwingungen nur lose sein dürfen, mechanisch schwer herzustellen sind und leicht unsymmetrisch werden. Man führt daher solche Filter eisengebettet aus, um durch den Eisenweg die Kopplungen symmetrisch zu machen.
Die Erfindung vermeidet nun die Eisenbettung dadurch, dass die beiden hintereinandergeschalteten Spulen auf einen Spulenkörper gewickelt sind und zwischen sich Windungen oder Bruchteile einer Windung der dritten ebenfalls auf den gleichen Körper, jedoch in grossem Abstand von den andern beiden gewickelten Spulen aufnehmen.
Wenn der Abstand der dritten Spule von den andern beiden nicht so gross gewählt werden kann, dass ihr induzierender Einfluss auf die beiden andern Spulen praktisch Null wird, so kann man zwischen den beiden hintereinandergeschalteten Spulen und der dritten Spule eine magnetische Kurzschluss-Scheibe senkrecht zum Spulenkörper anordnen, die die unmittelbare Kopplung der dritten Spule auf die andern beiden noch weiter herabsetzt.
Diese Kurzschlußscheibe bzw. eine sie tragende Isolierplatte kann zugleich der Träger der Lötanschlüsse für die Spulenenden sein. An den Durchführungen dieser Lötanschlüsse wird die Kurzschlußscheibe nach aussen geschlitzt.
Ein so gefertigtes Filter kann leicht in einem Abschirmtopf untergebracht werden, an dessen einem Ende die Lötanschlüsse herausragen.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise schematisch eine Ausführungsform der Erfindung teilweise im Schnitt.
In dieser Zeichnung ist 2 ein Querschnitt durch den Abschirmtopf, in dessen Inneren, durch die isolierende Abdeckscheibe 3 gehalten, sich der rohrförmige Spulenkörper 4 befindet. Dieser trägt die beiden hintereinandergeschalteten Spulen 5 und 6, die Kurzschlußscheibe 7 und die dritte Spule 8. Eine Windung dieser Spule 8 ist bei 9 zwischen die Spulen 5 und 6 auf den Körper 4 aufgewickelt. Die Kurzschlußscheibe 7 und die Abdeckplatte 3 sind zugleich die Träger der Lötanschlüsse 10 für die Spulenenden. Praktische Messungen an einem Filter ohne Kurzschlußscheibe haben ergeben, dass ein Abstand von 20 Millimetern zwischen dem unteren Ende der dritten Spule und dem oberen Ende des hintereinandergeschalteten Spulenpaares nur noch 5% des Einflusses der Kopplungswindung als unmittelbarem Einfluss der dritten Spule auf die beiden anderen zur Wirkung bringt. Dieser Wert beeinflusst die Linearität der Kennlinie des Umwandelfilters nicht mehr.

Claims (3)

1.) Filteraufbau, insbesondere für Umwandelfilter, für ultrahochfrequente frequenzmodulierte Schwingungen, dadurch gekennzeichnet, dass zwei hintereinandergeschaltete Spulen auf einen Spulenkörper gewickelt sind und mit einzelnen Windungen oder Bruchteilen von Windungen einer dritten, im übrigen von ihnen entkoppelten, vorzugsweise auf den gleichen Spulenkörper mit Abstand von den anderen beiden gewickelten, Spule symmetrisch koppeln, zweckmäßig, indem sie die Koppelwindungen zwischen sich aufnehmen.
2.) Filter nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden hintereinandergeschalteten Spulen und der dritten Spule eine magnetische Kurzschlußscheibe angeordnet ist.
3.) Filter nach Anspruch 1) oder 2), dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenkörper in einem Abschirmtopf steckt, der zugleich die übrigen Filterteile, wie Kondensatoren, Widerstände und dergleichen enthält.

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