DEP0000735BA - Verfahren und Anordnung zur Prüfung von magnetischen Tonträgern - Google Patents

Verfahren und Anordnung zur Prüfung von magnetischen Tonträgern

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DEP0000735BA
DEP0000735BA DEP0000735BA DE P0000735B A DEP0000735B A DE P0000735BA DE P0000735B A DEP0000735B A DE P0000735BA
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Germany
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relay
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constant
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Original Assignee
LICENTIA Patent-Verwaltungs GmbH, Hamburg
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Description

Berlin, den 23. 4. 1948 Sa,/Alο
Tarfahran und Anordnung zur Prüfung von ^fegnatja iae
Dia Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Prüfung von magnetischen Tonträgarn, wie Magnetophohbänder, Stahldrähte oder -bänder und dergl., insbesondere zur Prüfung der Schwankungen der Smpfindlicbkei4 von Magnetophoubanderη, sowie auf eine Anordnung zur Ausübung des Verfahrens.
Die unter dem Kassen »Magnatophonn bekannten Öeräte zur magnetischen Schallaufzeichnung und -wiedergabe benutzen als Tonträger ein darnae Band aus ei nan Kunststoff, auf dem entweder ein Pulver aus feinstverteilten 3 t ©hip art i ke lohe η (Magnatitpulver) aufgetragen oder in den solche Stahlpulvertailchan eingelagert Sind0
&ie Magnatophonbfindar, die zurzeit den Verbrauchern zur Verfugung stehen, haben häufig nicht die Qualität, die ein so hochwertIgea Schallaufzeichnungsvarfahran wie das Hochfrequenz-Magnetophonverfari" ran von einem Sohellträger varlengt» Ausser den rein elektrischen Eigenschaften, die bei vielen Bändarn den Anforderungen kaum oder eben gerade noch genügen, ist es vor allem eine Eigenschaft, die sich in Aufnehnabetrieb besonders unangenehm bemerkbar macht. Sas ist die ungleichBtassige Starke der Magnetitschicht. Eiese Ungleichnässigkeit ist vielfach so gross, dass es Stellen auf den Bande gibt, auf dem überhaupt anwtn Magnetit ist, während an anderen Stellen dicke Kleckse vorhanden Sind0 Diese Stallen ergeben dann die so sehr
gefürehteten plötzlichen Erhöhungen der Laut stärke («Bammae^, die eine Aufnahme oder eine fonkopie oft unbrauchbar machen,
Die -Fehlstellen, auf denen kein Magnetit ist, wurden Mäher in 'lev Waiae festgestellt, daaa »an das Band an einer Fotozelle vorbeilaufen lieaa. Ser JfPotoaellenetrom betätigte über einen Verstärker IeiM ?o:r~ beilaufen einer Iehlatelle den Ausschalter des TTmspullaufwarkei. Man hatte aann die Möglichkeit, die fehlet »He hersusaueokneidor?. Bieaaa Verfahifen sondert© zwar die magnetitloaen Stallau aus; dia Magreiiΐ-kleckae konnten aber dadurch nicht festgestellt werden,
Die Erfindung stellt sich nun die Aufgabe, auch diese Stellan zu erfasse η „ Sie betrifft ein Terfehren sur frfifung von magnetischen Tonträgern, insbesondere Magnatophonbäiidei-n, las dadurch gekennzeichnet iatj dass auf den au prüfenden Tonträger ein Ton konstanter Amplitude aufgezeichnet wirdp daaa darauf die Tonaufzeichnung megaacitoh ab$e-~ tastet wird und die abgetasteten in elektrische Sparnungen um ^Q ^Hn delten Tonaufzeichnungen nach Demodulation einem Anzeigemittel, si «e«: Belaia oder dergl0 auge fuhrt werden* Mit den VerfaIiren kennen &;je schnellerfolgenden Smpfindli chkeitsönderunge η festgestellt werden, selbst solche, die kaum oder gar nicht mehr hörbar sind. Bie Smpf-^ndlichkeitsunterachiede der äu prüfenden Bänder untere:.nan<?er spinne u hierbei nur eine geringe Eolle0
Bei dem Verfahren gemäße der Erfindung wird von dem Oadanken ausgegangen, das© ein auf ein fehlerhaftes Band aufgesprochener Ton &u
Hörkopf eine modulierte Spanauog erzeugt, wie dies beispielsweise dieAbb. 1 veranschaulicht. An den mit 1 bezeichneten Stellen ist mir wenig oder kein Magnetit vorhanden, sodass die Amplituden kleiner oder gar gleich Rull, werden. An den mit 2 bezeichneten Stellen ist viel Magnetit aufgetragen, sodass wegen der grösseren Empfindlichkeit die Amplituden grösser werden. Bs ergibt sich also ein amplitudenmodulierter TrIgerstrom0 Wird dieser deraoduliert, bleibt nur noch die Schwankungsamplitude übrig, die zur Steuerung eines Relais ausgenutzt werden kann«,
Das Frinzipschaltbild einer Ausflihrungsforai einer Anordnung zur Ausübung des Verfahrens zeigt die Abb«. 2. Die vom Hörkopf HS, kommenden Schwingungen werden über den Verstärker V nach Deraodalation durcr« die Demodulationsstufe D dar Relaisstufe K zugeführt. Die Relaisstufe 1 unterbricht beim Ansprechen den Stromkreis des Laufwerks L.
Praktisch arbeitet das Gerät in der ^eise, dass man das mit 1,6 m/sec laufende zu untersuchende Band mit einem Ton von 3 kHz in der übliche * Weise bespricht. Die gegenüber der üblichen Greschwindigkeit von 77 cm/sec hohe Geschwindigkeit wurde gewählt, um die Prüfseit herabzusetzen. Auf dem gleichen Gerät ist ein Hörkopf vorgesehen. Elater dem Hörkopf ist ein Löschkopf angeordnet, um die aufgezeichnete Prü^ frequenz sofort wieder zu löschen0
Die Abb. 3 veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel einer an dem Hörkopf angeschlossenen Schaltung. Die vom Hörkopf HK kommende Spannung
gelangt über einen Eingangstransformator 9 auf das Steuergitter einer
Duodiode-Penthodle 10. Sie wird in dieser Röhre verstärkt und dem Diodensysteffl 11 aur Demodulation »Ugefilhrta Nach erfolgter Demodulation und AuseieT&ung der Trägerfrequenz in der anschliessenden Droeael Kondensatorltette 12 wird die hei Schwankungen der Singengaspannung auftretende Spannung dem Gitter der Röhre 15, die das Relais 14 steuert, zugeführt. Das Beiais 14 ist als Differentislrelais ausgeführte Sine Wicklung des Relais liegt im Ano-denkreis der Höhr« 13, die «weite Wicklung wird von einem konstanten Strom durchflossen, der so eingestellt wird, dass das Relais im Ruhestand nicht anspricnte Eiese Einstellung erfolgt durch den im Stromkreis der Konstanten stabilisierten Spannung (210 Vi stab„) liegenden Regler 15. %i Aanderung des Anodenstromes der Röhre 13, die durch Schwankungea des TrSgerstromas hervorgerufen werden, spricht das Eelais 14 an und hält sich dann durch Kurzschliessen der zweiten Wicklung se rost. Sin awsites Relais 16, das von dem Kontakt 17 des Relais 14 gesteuert wird, schaltet dann üoer den Kontakt 18 das Laufwerk 19 aus, Ar deas in Eingangskreis der Röhre IS liegenden Regler 20 lässt ©ich die Ansprechempfindlichkeit der Anordnung einstellen. Versuche haften ergeben, dass bei der empfindlichsten Binsteilung des Gerät auf Empfindlichkeitsschwankungen von weniger als 2 do noch anspricht, ^ie Ansprechzeit hängt von der Trägheit des Differentialrelais 14 ah. Xie Eeitkonstante der Schaltung ist so Dernessen, das» al« wesentlich kleiner als die Relaisansprechzeit ist. Die Srapfindlichkeit kann soweit gestrichen werden, dass das Laufwerk hai Fehlstellen stlllgesetst wird, die weit unter der Hörharkeitsgrenze liegend
#er. »wischen der-Anodf der Böhre 13 und der Erde parallel zur ©raten Relaiswicfelung liegende Kondensator 21 verhindert das «Schwirren51 des Relais "bei BMpfindliclikeitsschwanKungeni die an der Anspreohgrenae des Relais liegen*
Oai die Anordnung noch unabhängiger von Kmpfind liohkeitssehwankungeη der Bänder zu machen, ist es zweckmässig, der zweiten Biodenstiecke der Röhre 10 Über einen kondensator vom Anodenkreis dieser Kghre her einen ^eil der verstärkten TonfreriUena ausführen und die gleichgerichtete Spannung ale zusätzlich im Sirmii einer Konstanthaltung des Pegels wirkende Gittervorspannung zu benutsen.
Statt des Differentialreleis kann auch ein polarisiertes Relais verwendet Werdenf, das einseitig soweit vorgespannt ist, dass bei Plieeses des normalen Anodenstroms der Belaisanker in der Iiittellage steht« Bei Aenderung des Ancdeixstrows-infolge von ifodttlat ionsschwaakung«» legt sich dann der HeIaisanker gegen den einen oder den anderen Ion-
tsät,
Als Anaeigemittal können auch Messinstrumente zweckmässig rait Sem Nullpunkt in der Mitte aufschreibende Instrumente oder optische oder akustische Signalgeber vorgesehen sein,
%s Prüfverfahren lässt sich auch zur Prüfung von ^tahldrahten und -bändern auf konstante Dicke bzw«, Breite benutzen,,

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1„> Verfahren zur Prüfung von magnetischen Tonträgarn, insbesondere MagnetophonMndernf dadurch gekennzeichnet, dass auf d»n z". prüfenden Tonträger ein Toh konstanter Anplitade aufge seichν at wird, dass darauf die Tonaufaeichnung magnetisch abgetastet wird und die abgetasteten in elektrische Spannungen umgewandelten Tqb· aufseicnnungeEi nach Demodulation einem Anzeigemittel, einem Helais oder dergle zugeführt werden»
    2.) Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch Ij dadurch gs kennzeichnet, dass als Relais ein Differsntialrelais dient,
    5.) Anordnung nach Anspruch 2)? dadurch gekennzeichnet, dass die erste Wicklung das ^ifferentialrelais ^on dem finodenstrom einer die demodalierten Spannungen itüirenden Köhre und die zweite Wicklung von einem einstellbaren konstanten Strom durchfbsssan ?iiri.
    4. ) Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass parallel
    zur ersten Wicklung des Differentialrelais ein Kondensetor zur Verhinderung des "Schwirrens" des Relais geschaltet istβ
    5. ) Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch Ii dadurch
    gekennzeichnet, dass ein Regler zur Einstellung der Ihupfindlichkeit der Anordnung eingeschaltet, zweckmässig im Gitterkrais
    der Bndröhre vorgesehen ist 0
    6.) Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch Is dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitkonetante der Schaltung Plainer als die Rel&isaneprechzeit ist«,
    7.) Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch öauurch gekennzeichnets. dass zur Demodulation sine Duodiode-Panthode dient, deren einer Siodenstrecke vom AusgangBfereia der Penthade her die Tonfrequenz zur Äbleitung der Steuerspanming für Gas· Relais, deren anderer Diodenstrecke die Tonfrequenz zur lSrzeugunf einer im Sinne einer Pegelh^ltung Wirlcendeni zusätzlichen (Htt er ^crspanaung zugeführt wird«,

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