DEP0000493DA - Verfahren zur Trennung der Fasern von den Tropfen bei der Herstellung von Mineralwolle - Google Patents

Verfahren zur Trennung der Fasern von den Tropfen bei der Herstellung von Mineralwolle

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DEP0000493DA
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mineral wool
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English (en)
Inventor
Lambert Jansen
Original Assignee
Grünzweig & Hartmann GmbH, Ludwigshafen
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Description

Bei der Herstellung von Mineralwolle durch die Einwirkung von Dampfstrahlen oder ähnlichen Druckmittelstrahlen auf die geschmolzenen Mineralien sind verschiedene Verfahren bekannt, um die nicht zu Fasern ausgezogenen, meist tropfenförmigen Teilchen von den guten Fasern zu trennen, z. B. die Verfahren nach DRP 704 752 und 745 058.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein ähnliches Verfahren bzw. eine Verbesserung dieser zuletzt genannten Verfahren. Es besteht darin, dass das Blasrohr (1) in einen schmalen, langen, vorzugsweise sich nach oben erweiternden Raum geführt wird, der oben offen und unten geschlossen ist bzw. zur Aufnahme einer grösseren Menge Tropfen nach unten durch einen geschlossenen Behälter verlängert ist. In diesem geschlossenen Behälter, der am unteren Ende eine verschliessbare Öffnung für die Entleerung hat, fallen die Tropfen, während die guten Fasern mit dem Blasstrom nach oben in eine Absetzkammer entweichen.
Vorteilhaft ist es, in diesem geschlossenen Behälter ähnlich wie bei den oben erwähnten bekannten Ver- fahren durch Hineinblasen von Luft einen geringen Überdruck zu erzeugen und damit in dem engen Teil (bei 2) eine aufwärts gerichtete Luftströmung zu erzeugen, die verhindert, dass gute Fasern in den geschlossenen Behälter gelangen. Diese Luftströmung kann auch durch Erzeugung eines Unterdrucks bei 3 erzielt werden.
Eine besonders vorteilhafte Ausführung des Verfahrens besteht erfindungsgemäss darin, dass diese Luft unmittelbar unterhalb des Blasrohres, und zwar in derselben Richtung wie der Blasstrom, in den schmalen Raum eingeführt wird. Bei dieser Ausführung genügt eine geringe Luftmenge, um eine gute Wirkung zu erzielen.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Der schmale Raum, in den das Blasrohr mündet, wird durch die Seitenwände 4 und die Stirnwand 5 gebildet. Diese Stirnwand kann in vorteilhafter Weise ebenso wie die Seitenwände schräg gestellt werden, wie bei 5a dargestellt.
Nach dem Verlassen der Abscheidevorrichtung bei 3 gelangen die Fasern in die Absetzkammer 6 mit siebartigen Wänden, durch die der Dampf und die Luft entweichen können. In dieser Absetzkammer kann man vorteilhaft durch einen hohen schornsteinähnlichen Abzug oder durch einen Ventilator einen geringen Unterdruck erzeugen.
Anstatt in die Absetzkammer können die Fasern auch durch einen kurzen Kanal auf ein siebförmiges Förderband geführt werden, wo sie zu einer fortlaufenden Matte abgelagert werden.

Claims (3)

1. Verfahren zur Trennung der Tropfen von den Fasern bei der Herstellung von Mineralwolle mittels Blasstrahlen, dadurch gekennzeichnet, dass der Blasstrahl in einen schmalen Raum geführt wird, der unten geschlossen und oben offen ist und sich vorzugsweise nach oben erweitert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem schmalen Raum eine aufwärts gerichtete Luftströmung erzeugt wird, z. B. durch Hineinblasen von Luft in den geschlossenen Teil oder durch Absaugen in dem oben offenen Teil.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar unter dem Blasstrahl und in derselben Richtung ein Luftstrahl in den schmalen Raum geleitet wird.

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