DEP0000319DA - Handkoffer zur Mitnahme von empfindlichen Kleidungstücken. - Google Patents
Handkoffer zur Mitnahme von empfindlichen Kleidungstücken.Info
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Description
?G3?S
Patentanwalt Dipl.-Ing. W. Mouths
Bank-Konten: Hessische Bank, Frankfurt a. M. Nr. 171072 (13a) Üdltenfds, den 1 4. „ April 1950
Kreissparkasse Uditenfels 474 Kronacherstraße 13
fDStscheAkonto: Nürnberg 68602 Telefon 550
Heue Beschreibung«,
Atnold Herpe, Bisehwind, Post Heilgersdorf,
TJnterf ranken.
Handkoffer.
Die Erfindung "betrifft einen Handkoffer* insbesondere zum Mitfüliren
von Garderobe, wie Mäntel, Aiizüge, Kleider und Wäsche«-
stücke.
Es sind Handkoffer bekannt, die in der Unterkunft wie ein
Schrank aufgestellt werden können und die so eingerichtet sindj dass die .Kleidungsstücke möglichst ungefaltet darin Yerbleiben
können* Zu diesem Zweck wurden die GarderobenstüGke in einem tief ausgebildeten !eil untergebracht, und je nach
Grosse sind bei diesen bekannten sogenannten Schrankkoffern noch andere Einrichtungen vorgesehen» Auch die Koffer für einen
verhältnismäßig kleinen Bedarf mussten wegen der tiefen Ausbildung dös einen Teiles verhältnismäßig grosse Abmessungen
aufweisen und bedingten ein erhebliches Gewicht*
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Handkoffer zu bauen, der es zulässts unter Beibehaltung der Abmessungen eines
kleinen Handkoffers die Torteile eines Schrankkoffers zu erreichen^
bei dem insbesondere empfindliche Kleidungsstücke ohne starke Knickungen untergebracht werden können. Das wird nach
der Erfindung dadurch erreicht, dass für die Länge des za verpackenden
Stückes der Deckel sowie eine Seitenwand und der Boden oder ein Teil des Botens eines Handkoffers gewöhnlicher
Grösse für die Anordnung der Garderobenstücke ausgenutzt wird*
Die lösung dieser Aufgabe wird dadurch exxeicht, dass die Seitenwand
des Handkoffers? an der der Deckel angelenkt ist, gelenkig
mit dem Boden -verbunden ist, so dass Deckel, Seitenwand
und Boden in eine gemeinsame Ebene gebracht werden können» Die
gelenkig mit dem Boden verbundene Seitenwand des unteren Kofferteiles kann ausserdem mit den Kanten der angrenzenden Seitenwände
lösbar befestigt sein.
Auf der Zeichnung ist eins Ausführungsform das Erfindungsgegen-Standes
beispielsweise dargestellt,und zwar aeigt
Abb* 1 eine sehaubildliche Ansicht des Handkoffers nach, der
Erfindung in fertig gepacktem Zustand.» fertig zum Jexsohliessej!«,
Abb. 2 eine schaubildliehe Ansicht des für die Aufnahme der
Kleidungsstücke vorbereiteten Handkoffers, bei dem der
Deckel, die eine Seitenwand und der Boden in eine gemeinsame Ebene gebasaoht sinds um die so gebildete Fläche
zum Einlegen eines beispielsweise abgebildeten Herrenanzuges zu benutzen, und.
Abb· 3 schematise!^ den Yorgang des Sehliessens*
Der Handkoffer besteht aus dem kastenförmigen Behälter mit
Jt* dem Bodenteil a» den Seitenwänden b, tr*» d und e sowie aus dem
Deckel f. Bei der dargestellten Ausführungsforta ist die dem
Handgriff gegenüberliegende Se tenwand e gelenkig mit dem Boden a und dem Deckel f verbunden. Durch Anordnung einer lösbaren
Befestigung der Seitenwand e mit den Eanten g und h der Seiten wände b und d ist die Seitenwand e aufklappbar ausgebildet.
Eine besonders zweckmäßige Ausführungsfοrm ist änzu die Anordnung
einer selbsttätigen Schnappvorrichtung, die bewirkt, dass die beim Anheben des Deckels f mit angehobene Seitenwand e beim
weiteren Schliecsen des Deckels durch Einschnappen mit dei\ Sei—
tsnwänden b und d verbunden wird« Am Bande des Deekels ist eine
Vorrichtung aum Halten der Kleiderbügel fcorg-esafcien. i und_ k
sind Haltevorrichtungen, b eispielsweise Stangen oder Garte.
Das Packen des Handkoffers erfolgt in der Weise, dass der kel geöffnet und die mit ihm gelenkig verbundene Seitenwand €
surüekgeklappt wird. Das auf dem Bügel angeordnete ILleidungsstück,
das in eine Haltevorrichtung eingehängt werden kann, wird auf der Ebene, die von dem Deckel f, der Seitenwand e und
dem Boden a gebildet wird, ungefaltet flach ausgebreitet und zweckmäßigerweise mit einem Gurt oder einer Stange gehalten*
Durch Aufv/ärtsbevegen des Deckels in der Richtung des Pfeiles
(Abb» J) wird die Seitenwand e an den Kanten g und h befestigt Der Koffer ist nun zur Aufnahme von weiteren Gegenständen in dem
Claims (2)
1. Handkoffer, zur Mitnahme von empfindlichen Kleidungsstücken,
dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand,(e), an der der Deckel (f) angelenkt ist, gelenkig mit dem Boden (a) verbunden
ist, soldass Deckel, Seitenwand und Boden in eine gemeinsame
Ebene gebracht werden können«
2.Handkoffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Seitenwand (e) mit den Kanten (e,,h) der angrenzenden Seitenwände
(b,d) lösbar befestigt ist.
3, Handkoffer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Seitenwind (e) durch eine selbsttätige Schnappvorrichtung
mit den Kanten (g,h) der angrenzenden Seitenwände ("b,d) lösbar
verbunden ist.
4_Handkoffer nach Anspruch 1—5» dadurch gekennzeichnet, dass
sowohl im Unterteil des Koffers als auch im Deckel Vorrichtungen,,
z*B. Gurte oder Stangen (i,k) angeordnet sind, -die
die auf die in eine gemeinsame Ebene gebrachten Hofferwan.de
(a,e,f) gelegten Garderobenteile an diesen Wänden halten.
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