DE805908C - Handkoffer mit einer Einrichtung zum Unterbringen von Kleidungsstuecken im Kofferdeckel - Google Patents

Handkoffer mit einer Einrichtung zum Unterbringen von Kleidungsstuecken im Kofferdeckel

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Publication number
DE805908C
DE805908C DES1117A DES0001117A DE805908C DE 805908 C DE805908 C DE 805908C DE S1117 A DES1117 A DE S1117A DE S0001117 A DES0001117 A DE S0001117A DE 805908 C DE805908 C DE 805908C
Authority
DE
Germany
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case lid
hanger
suitcase
clothing
clothes
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Expired
Application number
DES1117A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Johl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL SEEGER GmbH
Original Assignee
KARL SEEGER GmbH
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Publication date
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Publication of DE805908C publication Critical patent/DE805908C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C13/00Details; Accessories
    • A45C13/02Interior fittings; Means, e.g. inserts, for holding and packing articles
    • A45C13/03Means for holding garments

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

  • Handkoffer mit einer Einrichtung zum Unterbringen von Kleidungsstücken im Kofferdeckel Die Erfindung betrifft einen Handkoffer, welcher durch eine Einrichtung zum Unterbringen von Kleidungsstücken im Kofferdeckel geeignet ist, an Stelle der üblichen Handschrankkoffer @-erwend; zu «-erden.
  • Derartige Handschrankkoffer, in welche Kleidungsstücke, z. 13. ."Xtiziige, Damenkleider, urgefaltet eingehängt werden können, sind so umfangreich und schwer, daß sie im allgemeinen nur als Reisegepäck befördert werden können.
  • Das Bedürfnis, kleinere Handkoffer an Stelle derartiger Schrankkoffer zu verwenden und 'n ihnen ebenfalls Kleidungsstücke, wie Anzüg^. Damenkleider usw.. unterzubringen, hat dazu geführt, claß bereits eine Reihe von Einrichtungen bekannt ist, um derartige Kleidungsstücke im Kofferdeckel unterzubringen. Diese Einrichtungen sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. So ist z. 13. vorgeschlagen worden, diese Kleidungsstücke auf Kleiderhügeln aufzuhängen und im Deckel eines Handkoffers aufzuhängen und anschließend über einen zweiten Bügel zu falten, weil die Länge derartiger Kleidungsstucke erheblich größer ist als die Breite 1>zN-,-. Tiefe des betreffenden Kofferdeckels.
  • Die bekannten Einrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß sie entweder verhältnismäßig kompliziert, daher teuer sind, oder daß auch ihre Bauweise nicht gewährleistet, daß die im Kofferdeckel derart untergebrachten Kleidungsstücke durch das Zusammenfalten nicht verdrückt werden, infolgedessen müssen sie meist erst ausgehängt und aufgebügelt werden, ehe sie benutzt werden können.
  • Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Handkoffers mit einer Einrichtung zum Unterbringen von auf Kleiderbügeln aufgehängten und über einen zweiten Bügel gefalteten Kleidungsstücken im Kofferdeckel; diese Einrichtung weist eine sehr einfache Bauart auf und ist daher billig und gewährleistet ferner, daß die Unterbringung der Kleidungsstücke im Kofferdeckel so ,erfolgt, daß diese jederzeit sofort benutzt werden können.
  • Der Erfindungszweck wird dadurch erreicht, daß im unteren Teil des Kofferdeckels eine Einhängevorrichtung für Kleiderbügel und im Oberteil des Kofferkastens ein U-förmiger, in den Kofferdeckel einschwenkbarer Gegenbügel derart angeordnet sind, daß die auf einen Kleiderbügel aufgehängten und flach über den Kofferkasten gelegten Kleidungsstücke beim Anheben des Gegenbügels gefaltet und unter Mitschwenkung des Kleiderbügels in den Kofferdeckel geführt werden.
  • Weitere Merkmale und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform; sie ist in der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. i ein Schaubild des geöffneten Handkoffers vor dem Einhängen von Kleidungsstücken, Fig.2 ein Schaubild desselben mit im Kofferdeckel untergebrachten Kleidungsstücken, Fig. 3 die Einhängevorrichtung für die Kleiderbügel in größerem Maßstab und Fig. 4 ein Schaubild zweier Kleiderbügel. Gemäß den Zeichnungen besteht der Handkoffer in der üblichen Weise aus einem Kofferkasten i sowie einem Kofferdeckel 2.
  • Im unteren Teil des Kofferdeckels 2 ist eine Ein.-hängevorrichtung für Kleiderbügel 3 angeordnet. Diese Einhängevorrichtung besteht aus einem T-förmig geschlitzten, abgewinkelten Flacheisen 4.
  • Bei geöffnetem Kofferdeckel 2 verläuft der Längsschlitz 5 des T-Schlitzes im wesentlichen senkrecht, während der Querschlitz 6 im wesentlichen waagerecht verläuft. Die dem Längsschlitz 5 zugewandten Seitenkanten 7 bzw. 8 des Querschlitzes 6 sind zur Bildung eines Anschlages für die eingehängten Kleiderbügel 3 nach innen umgebogen (Fig. 3).
  • Die Einhängevorrichtung am Kleiderbügel 3 besteht aus einem Kopfstück g mit beiderseitigen Nuten io bzw. i i. Das Kopfstück 9 ist an dem Kleiderbügel 3 gelenkig, z. B. durch einen Lederstreifen 12, befestigt.
  • Beim Einhängen des Kopfstückes 9 in den Winkelbügel 4 greifen die Innenkanten des Längsschlitzes 5 in die Nuten ioundii des. Kopfstückes9 (Fig. i und 2). Wird der Kleiderbügel, wie später beschrieben, nach oben in den Deckel 2 des Handkoffers geschwenkt, so verhindern die nach innen umgebogenen Seitenkanten 7 und 8 des Querschlitzes 6, daß das Kopfstück 9 des Kleiderbügels sich unbeabsichtigt aus dem Winkelbügel 4. aushängt.
  • Im Oberteil des Kofferkastens i ist ein U-förmiger, in den Kofferdeckel 2 einschwenkbarer Gegenbügel 13 angeordnet, z. B. dadurch, daß seine freien Schenkel bei 14 und 15 drehbar mit dem Kofferkasten 2 verbunden sind.
  • Damit der Gegenbügel 13 auch bei leerem Kofferkasten i eine zweckmäßige Lage zum Einbringen der Kleidungsstücke hat, sind im Vorderteil des Kofferkastens i Auflagen, z. B. Stützleisten 16, 17, angeordnet.
  • Die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes ist folgende: Nachdem ein Kleidungsstück, z. B. ein Anzug, in der üblichen Weise auf einen Kleiderbügel 3 aufgehängt ist, wird dieser Kleiderbügel mit seinem Kopfstück 9 in das abgewinkelte Flacheisen 4 eingehängt. Das Kleidungsstück liegt dann auf dem Kofferkasten i über dem Gegenbügel 13. Da das Kleidungsstück erheblich länger ist als die Tiefe des Kofferkastens i, so hängt es an der Vorderseite über den Griff 16 des Kofferkastens i herab.
  • In Fig. i ist das Kleidungsstück der Deutlichkeit halber fortgelassen, der Kleiderbügel 3 jedoch in der horizontalen Lage dargestellt, in welcher er sich nach eben geschildertem Einbringen des Kleidungsstückes befindet.
  • Nunmehr wird der Gegenbügel 13 angehoben. Hierbei faltet sich das Kleidungsstück über den horizontalen Mittelteil des Gegenbügels 13. Unter Mitschwenkung des Kleiderbügels 3 wird dann der Gegenbügel 13 in die in Fig. i gestrichelt dargestellte Lage im Kofferdeckel 2 gebracht. Die Kleidungsstücke befinden sich dann in der in Fig. 2 schematisch dargestellten Lage. In dieser werden sie durch die üblichen Halteriemen 18 festgehalten.
  • Sollen mehr als ein Kleiderbügel 3 in den Winkelbügel 4 eingehängt werden, so ist es zweckmäßig, wenn die verschiedenen Kleiderbügel gestaffelt liegen. Dies kann dadurch erreicht werden, daß die Lederstreifen 12 bzw. 12° verschiedener Kleiderbügel 3 bzw. 3" verschiedene Längen haben, wie in Fig. 4 schematisch dargestellt.
  • Ferner kann an jedem Kleiderbügel zusätzlich zu seinem Kopfstück 9 ein schwenkbarer Haken i9 bzw. i9° angeordnet sein, um die Kleiderbügel auch in einem Kleiderschrank o. dgl. aufhängen zu können.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Handkoffer mit einer Einrichtung zum Unterbringen von auf Kleiderbügeln aufgehängten und über einen zweiten Bügel gefalteten Kleidungsstücken im Kofferdeckel, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Teil des Kofferdeckels (2) eine Einhängevorrichtung für Kleiderbügel (3) und im Oberteil des Kofferkastens (i) ein U-förmiger, in den Kofferdeckel (2) einschwenkbarer Gegenbügel (13) derart angeordnet sind, daß die auf einen Kleiderbügel aufgehängten und flach über den Kofferkasten (i) gelegten Kleidungsstücke beim Anheben des Gegenbügels (13) gefaltet und unter Mitschwenkung des Kleiderbügels (3) in den Kofferdeckel (2) geführt werden.
  2. 2. Handkoffer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einhängevorrichtung im Kofferdeckel (2) aus einem T-förmig geschlitzten, abgewinkelten Flacheisen (4) und am Kleiderbügel (3) aus einem Kopfstück (9) mit beiderseitigen Nuten (io, ii) besteht.
  3. 3. Handkoffer nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Längsschlitz (5) zugewandten Seitenkanten (7, 8) des Querschlitzes (6) des abgewinkelten Flacheisens (4) zur Bildung eines Anschlages für die eingehängten Kleiderhügel (3) nach innen umgebogen sind.
  4. 4. Handkoffer nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfstück (9) mit dem Kleiderbügel (3) gelenkig, z. B. durch einen Lederstreifen (12), verbunden ist.
  5. 5. Handkoffer nach den Ansprüchen 1 bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lederstreifen (12, 12a) verschiedener Kleiderbügel (3,3a) verschiedene Längen haben.
  6. 6. Handkoffer nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Kleiderbügel (3) zusätzlich ein schwenkbarer Haken (i9) zum Aufhängen des Bügels in einen Kleiderschrank o. dgl. angeordnet ist.
  7. 7. Handkoffer nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im vorderen Teil des Kofferkastens (i) Auflagen, z. B. Stützleisten (16, 17), für den Gegenbügel (13) angeordnet sind.
DES1117A 1949-12-28 1949-12-28 Handkoffer mit einer Einrichtung zum Unterbringen von Kleidungsstuecken im Kofferdeckel Expired DE805908C (de)

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DE (1) DE805908C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3193065A (en) * 1961-01-04 1965-07-06 Politzer Eugene Jim Device extending the sides of various packaging articles

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