DEO0000008MA - Einrichtung zur Frischluftzuführung - Google Patents

Einrichtung zur Frischluftzuführung

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DEO0000008MA
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Germany
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stall
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fresh air
stable
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Inventor
Josef Ober
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Description

Ingenieur Josef OBEl
aus Höpfling
Einrichtung zur Frischluftzuführung«
Die Aneelflung betrifft eine Einrichtung zur Frischluftzuführung bei angeeigneten Vorrichtungen zur Ausnutzung des natürlichen Auftriebs Tersehenen Lüftungsanlagen für Viehstille9 über denen sich noch ein zweiter Hau» befindet«
Bei Lüftungseinriehtungen in Vlehetillen pflegte nan bisher Sie zustrdaende frische Luft durch eine Belhe meistens quer von Aussen- «fead zu Aussenwant durch den Stall verlaufender Kanäle zuzuführen, die entweder fest unter einer Haseivflecke angehängt oder in die Felder eines- Holzbalkendecke verlegt waren. Diese In Hinblick auf wechselnde !indriehtung nach beiden Selten zu offenen Kanäle versperren Jedoch haaf-ig längs durch den Stall verlaufende Unterzöge oder Stahl betonrahmen auf LeichtbauwInden den Weg, bei Kreuzgewölben sind sie schwer unterzubringen und erfordern bei nachträgliche» Einbau schwierige Äsuoddur chbrüche; nicht sei ten süssen sie frei in Eaua aufgehängt werfen, so dass sich auf ihnen Schmutz ablagert und Ungeziefer sammelt. In alten Ställen sind auch vielfach Abwinkelungen der KansIe naph oben, unten oder seitlich nicht zu umgehen. Diese Art von Kanälen «träft auch bein Einbau von Futter- Mistbahnen und ist bein Weissen hinderlich. Ausserdem sind diese Kanäle bezüglich der durchtretenden Mengen von der Windstärke und die beiderseitigen Begelklappen von der Windrichtung abhängig und können kau» hinreichend gegen Kondenswasserbildung geschützt werden. Ihre feinen Austrittsschlitze setzen sich bein wiederholten Tfelseen und durch Spinnweben und Staub zu und sind φ dann nicht einfach wieder freizumachen. Weiter ist solch ein Hetz von Μκ**4&ι unter oder In der Stalldeck« so kostspielig, dass nan es oft weglasst, dadurch aber mit der, Absperrung der Zuluft den Erfolg der ganzen Lüftung in frage stellt* Schliesslich werden alle diese bisher benutzten Zu^LuftkanrIle sowohl ästhetisch als auch bei der Sauberhaltung des Stalles unter einer sonst glatten Decke als störende Bauelemente empfunden.
Der Gegenstand der Erfindung behebt diese HachteileJ Es wird also die Frischluft nicht mehr, wie bisher allgemein üblich, von aussen, sondern aus den Raun über der StaJldeoke durch eine oder Mehrere Oeifnungen in der Stalldecke hereingelassen, die unmittelbar in den über 4en Stall liegenden Raum einmünden. Diese blossen Durchbrüche der Stalldecke, zweoknässig über dem Futtergang, liefen auf gleicher Höhe, wie sonst die Deckenkan^le, ergeben also bei sonst gleichen VerJi 'Itnissen gleichen Auftrieb; aber sie sind in keiner Weise beeinflusst von Starke und Bichtung des Winde* und ersparen einen kann zu überschätzenden Aufwand an Baustoffen und Kosten für die zahlreichen sonstigen Kanäle, die sich über bedeutende Längen hin
j tree ken, Wttreai Deekendurehbriiche naeh eingewurzelter Faehseiung nur Ser Abführung 6er Abluft durch Schichte d lenfeftn, wird nach βer Erfindung die Decke zu umgekehrtem Luftdurehlass und zwar hierfür ausdrücklich ohne Schacht, durchbrochen, um öle Auftriebswirkung la Vergleich zu Deckenkan&len ▼c11 zu erhalten. Die Verteilung aer Frischluft i» Stall z.B. in Stall-I*!ngsrichtung, über de» Futtergaig sowie ihre f le her art ige Auebreitung sit Terninfl erter Geschwindigkeit wirfl aureh eine Prallplatte, einen Prallkasten, Aneaoetaten oder dergl. bewirkt, βessen Abstana ton der Decke einstellbar 1st. Bei Kreuzgewölbedecken sind die Zuluftöffnung mit der ihnen ««geordneten Prallplatte Ader dergl. auf Sewnlberoitte angeordnet, wo»It sich eine auch ästhetisch befriedigen«e Lösung ergibt. Tfat fflr den häufigsten Fall der Benutsung des Bauiaefl Uber de» Stall als Speicher den IiUftzutritt zu den Zuluftöffnungen sicherzustellen, werden Sie Druchbriiche an Zuluftkanäle, die bis zu eines Punkt ν »legt werfen, *n des Zuluft ungehindert eintreten kann, z.B. bis zum nächsten Gring, angeschlossen.
Diese also über der Stalldeeke etwa- verlegten Euluftkanlle, an denen Schwitzwass' r sieh nicht niederschlagt, brauchen nicht fest verlegt zu werden, sondern sie k. nnen lose fliegend angeordnet werden^ wenn z.B. eine feste Verlegung die Arbeit auf de® Spelcherboden irgendwie zu stören droht. Wird der Speicher über dem Stalle mit Bauhfutter oder Streustroh beschickt, so brauchen die der Offenhaltung des Zaluftweges diend&den EanHle auch nicht einmal geschlossene f",nde zu haben, sondern eine Ausführung alt durchbrochenen fänden. Gittern 0di?r dergl., z.B. nach Art von Meutern, bildete eine besonders basstoffsparende Lösung. Und wenn es /ich ia ungünstigen Fall um eine "kalte*, d.h. schlecht w:raejrai^ifte^tfecke handelt, dann w^.ren die ηus Beutern oder äergl. gebildeten fliegenden Zustrcmkanale la einigem Abstand über der Stalldecke zu verlegen, wod&soh Sie Stalldecke durchgehend ©Iii w&raedahmendes Polster, z.B. aus Heu, erhielte.
Diese ZuluftkanSl® Sber der Decke kennen aber auch zur Beblasung «es βartiberllegenden Futters oder dergl. mit Luft zu Trocknungs-ZTOeken benutzt werfen, wobei alsdann die unter den Deckendurchbrüehen angeordneten Prallplatten oder dergl. sehr oder weniger geschlossen werden, line Vereinfachung der Begelung der Zuluftiseiige für die Stallfftuag schliesslich wird dadurch erreicht, .CiiiPS alle Prallplatten oder dergl. gleichzeitig durch ein einziges Betätigungsorgan' verstellt werden» Ua im Falle eines Speieherbrandes die Bäume unter- und oberhalb der Decke luftdicht zu trennen, kann Me gl*1 lehzelt ig« Schliessung der Dec k end ure hbr ti che durch temperaturempf indliche Organe, z.B. Schweizpfropfen, ausgelöst werden.
Si* Zeicbnangen zeigen zwei A as f υ hrungsbe !spiele des Gegenstandes der Erfindung; und zwar zeigt Abb. 1 eine ZuluftZuführung durch bloss© Deekendurchbrflche is Falle, dass hier kein Gut gelagert wird, TOg^gen in Abb. 2 über den Seekeniurchbrüehen reuters-rtige' mit des Gut kanalbildende Aufbauten den Weg der Zuluft unter dem Gut offen halten. In beiden Abbildungen bedeuten
1 die Durchbreche In der Stalldecke,
P. die die eintretende Luft ablenkenden Prallplatten, irgendwie durch «In Betätigungsorgan gleichzeitig regel- oder verechliessb&r, mit Stehbolzen 3 in Lagern 4 geführt bzw. an Ketten 5 gehalten, 6 ein Schutzgitter, das ein Hineintreten in die (teffnung verhindert, »thrend 7 in Abb. 2 einen reuterartigen Aufbau darstellt.

Claims (1)

  1. Pbtentanspreche
    IiwiflhtttBg zur Frlsealaf t««ftiaraag bei mit geeignet er Voawichtaag zip Aasnatgaag dee natürlichen Auftriebs versehenen LiIftungs anlasen far Tiehstllle9 über denen sich ©is swelter Rs,um befandet* dadurch gekennzeichnet, dfce'a- für die Prisehlisft Beekendurcharftehe •uach ie© Bnae itfcer ie® Stall fl; vorgesehen sind.»
    2. Iinriehtuag aeeh JSiasppanh 1 a^ureU gekeaaseiehnet, a&ss water te» BeaKenSifauagen Elappsn oiler dergl. als Burehf lassoengenregelorg«.»* iaiZater Prall platte« oder «Sergle aar laftvertellaag- angeordnet eiai* 3» Sinriehtuag «ich ©iaea tfer Iftsprtlehe 1 und 2 dadurch .gekennzeichnet., Sass die SeekeMurehbrtieh© Serart vorgesehen and die Prallplattsa «so Unter den BeckeadaxtOhbrtiehen angeordnet Sina9 dass sie df.® Krletshlaft ·vornehali'ch über Sea Fattergang oder über Sen Tieren straßen Issseae
    4. .Marlehtuag nach einem a er Ansprache 1-3 dadurch gekennzeichnet^ flaee äie SeskeBaurehbriichG m Zt^luftkanale oder dergl. Sbsr vier StalMeeke angeschlossen r=ir>d.
    5, i|;inrl«htuag aach Aneprueh 4 dadurch gekennzeichnet, dass diese Zalaf tkaa'ile · aas einzelnen Schüssen lose νerlegaar »««gebildet eint»
    6, iiBSfiehtuag nach eines der Ansprüche 4 oder 5 dadurch gekennzeichnet,, fase die iuluftkanäle leiiglieh ms- h&ttenrosten bestehen, auf »el« he Am tagergut des Baaises ft De* de» Stall aufgebracht werde» kann? ohne in ti© offen zu haltenden K&n&lr&aae fciaeia&afalleii.
    7. sinrlehtaag nach Anspruch 5 oder 6 dadurch gekennzeichnet*, ims file Zuluftk*nUe in geringem Abstand frei ftber der üeeke verlegt siafl.
    S8 Iinriehtung nach Anspruch k Mureh gekenneslCknetg aase, die Za-IamsaUe m -ein Lttftgebläee nagesehloesea sind, so dass sie bei
    sehr.oSer weniger geschlossenen SteKeniuiechTsrfi chei -zur Heranführung von ieft zur Irocknung ö«e Gates in de» B-'iura fiber SeE Stall C 1Ienene
    liririeiitung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, ö*r.s alle gar D ure'hf luefsaengenregelung öieaenÄen Verat eilorg-aa© geknpp.ilt sin*. Iinriehtraag »ich Anspruch 9 Asdureh gekennzeichnet, Ässs ein Sie B«s gel organe la Branäf&ll £·β Speichers RellJsttii. tig echliessenöes tf!Bpera*uremf.'JfInflliches Organ vorgesehen iet#

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