DEN0010583MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 30. April 1955 Bekanntgemacht am 15. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf ein Ablenkspulensystem
zur Ablenkung des Elektronenstrahls einer Elektronenstrahlröhre in zwei zueinander und zur
Achse des Spulensystems senkrechte Richtungen, insbesondere für Fernsehgeräte, bei denen die
Spulen gegenüber einer zur Achse senkrechten Ebene unsymmetrisch ausgebildet sind. Durch Anwendung
dieser unsymmetrischen Ausführungsform, von der ein Beispiel in der französischen
Patentschrift 906 905 beschrieben ist, können bestimmte Abbildungsfehler, z. B. Koma und Astigmatismus,
größtenteils vermieden werden.
Die Erfindung bezweckt, eine bauliche Ausführungsform eines solchen Spulensystems zu schaffen,
bei dem ein vorteilhafter Kupferfüllfaktor (Kupferquerschnitt geteilt durch den der Wicklung zur Verfügung
stehenden Querschnitt rings um den Hals der Elektronenstrahlröhre) erhalten wird. :
Ein solches Spulensystem wird dadurch erhalten, daß erfindungsgemäß die annähernd axialen, benachbarten
Spulenteile für die waagerechte bzw. die senkrechte Ablenkung, in einem zur Achse senkrechten
Schnitt nahe einem Ende des Spulensystems gesehen, im wesentlichen nebeneinanderliegen, und,
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N 10583 VIIIc/21g
in einem zur Achse senkrechten Schnitt nahe dem anderen Ende des Spulensystems gesehen, in tangentieller
Richtung verbreitert sind, wenigstens teilweise einander überlappen und sich gegenseitig
bis zu annähernd derselben radialen Gesamtabmessung wie in dem zuerst genannten Schnitt ergänzen.
Es sei bemerkt, daß bereits ein Ablenkspulen system bekannt ist, bei dem die Wicklungen teilweise
einander überlappen. Dies ist jedoch bei dem
ίο bekannten Spulensystem über die ganze Länge in
gleichem Maße der Fall, so daß dieses Spulensystem nicht unsymmtrisch ist.
Die beschriebene Anordnung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der die
Fig. ι und 2 perspektivisch bzw. in einem Ausschlag
das Prinzip des an sich bereits bekannten Ablenkspulensystems veranschaulichen, von dem
die Erfindung eine vorteilhafte Ausführungsform schafft.
Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel des beschriebenen Spulensystems in einer Draufsicht, und die
Fig. 4 bis 6 zeigen Querschnitte durch die Einrichtung nach Fig. 3.
Fig. ι zeigt eine Elektronenstrahlröhre 1, deren
Hals von einem Ablenkspulensystem umgeben ist. Übersichtlichkeitshalber sind nur die beiden Spulen
3 und S für die waagerechte Ablenkung (schematisch) dargestellt; die für die senkrechte Ablenkung
können in üblicher Weise in axialer Richtung etwas kürzer sein als die Spulen 3 und 5 und gegenüber
diesen um die gemeinsame Achse 7 der Röhre und des Spulensystems um 900 gedreht angebracht sein.
Fig. 2 zeigt das vollständige Spulensystem in
einer Abwicklung in die Zeichnungsebene; in dieser Figur sind auch die Spulen 9 und 11 für die senkrechte
Ablenkung dargestellt. Die Bezugsziffern 3, 5, 9 und 11 beziehen sich auf die Spulenteile (die
sogenannten Spulenköpfe), die zur Achse 7 (und zu dem dazu parallelen Pfeil 13 zur Angabe der Richtung
des nicht abgelenkten Elektronenstrahls) senkrecht sind; die sich annähernd axial, in diesem Falle
etwas schräg zur Achse 7 erstreckenden Spulenteile sind mit 3', 5', 9' und .11' bezeichnet. Wie aus Fig. 2
ersichtlich ist, sind die Spulen unsymmetrisch gegenüber einer imaginären Mittelebene senkrecht
zur Achsenrichtung; in dem dargestellten Falle sind die Spulen trapezförmig. Die Spulenteile 3', 5', 9'
und ii' liegen alle nahe dem Halse der Röhre 1;
dies ist dadurch ermöglicht, daß die Teile 9' und 11'
etwas kürzer sind als die Teile 3' und 5', so daß die zuerst genannten Teile innerhalb der Öffnungen
der Spulen 3 und 5 angeordnet werden können. Die Spulenteile 3', 5', 9' und 11' können auf übliche
Weise von einem zum Röhrenhals koaxialen (übersichtlichkeitshalber nicht dargestellten) Ring aus
ferromagnetischem Material· umgeben sein.
Aus der Figur ist ersichtlich, daß infolge der schrägen Lage der sich annähernd axial erstreckenden
Spulenteile 3', 5', 9' und 11' deren Wickelbreite nur verhältnismäßig gering sein kann und daß
zwischen diesen Spulenteilen dreieckige offene Räume verbleiben müssen. Infolgedessen ist der
Kupferfüllfaktor dieses Spulensystems verhältnismäßig niedrig, und die für eine bestimmte Ablenkung
erforderliche Energie ist verhältnismäßig hoch, was ungünstig ist. Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel
eines Spulensystems. Dabei ist der erwähnte Nachteil möglichst vermieden, da die Spulen einander
auf geeignete Weise teilweise überlappen. Die verschiedenen Spulenteile sind in dieser Figur mit
gleichen Bezugsziffern bezeichnet wie die entsprechenden Teile der Fig. 1 und 2. Fig. 4 zeigt den
(halben) Qurschnitt durch das in Fig. 3 dargestellte Spulensystem längs einer Ebene IV-IV senkrecht
zur Achse 7 nahe einem der Enden des Spulensystems, und Fig. 6 zeigt den halben Querschnitt
längs einer ähnlichen Ebene VI-VI nahe dem anderen Ende. Wie aus diesen Figuren ersichtlich ist,
liegen die benachbarten, annähernd axial verlaufenden Spulenteile, z. B. die Teile 3' und 9' für die
waagerechte bzw. senkrechte Ablenkung, in einem Schnitt längs der Ebenen IV-IV gesehen, nebeneinander,
während die entsprechenden Schnitte längs der Ebene VI-VI tangential verbreitert wenigstens
teilweise einander überlappen und sich gegenseitig bis zu annähernd denselben radialen Abmessungen
wie um Schnitt IV-IV ergänzen. Aus den Fig. 4 und 6 — s. auch Fig. 5, die einen
Schnitt längs einer Ebene V-V in der Mitte zwischen den Ebenen IV-IV und VI-VI zeigt — ist
auch ersichtlich, daß der zur Verfügung stehende rohrförmige Wickelraum rings um den Hals der
Röhre 1 über die ganze Länge des Spulensystems gut ausgenutzt wird und daß sich also ein befriedigender
Kupferfüllfaktor ergibt.
Die Fig. 4 bis 6 zeigen weiter, daß die »Schwerpunkte« P der Querschnitte der Wickelteile 3', 5',
9' und 11', d. h. die Punkte, in denen man alle Drähte in den betreffenden Querschnitten konzentriert
denken könnte, ohne daß in erster Annäherung die Form des erzeugten Feldes sich ändern würde,
in der Ebene IV-IV anders liegen als z. B. in der Ebene VI-VI. Es ist ersichtlich, daß der Verlauf
des geometrischen Ortes dieser Schwerpunkte die in Fig. 2 dargestellte Form aufweist.
Das in den Fig. 3 bis 6 dargestellte Spulensystem ist derart, daß es ausschließlich sogenannte Sattelspulen
enthält. Die Erfindung bezieht sich jedoch auch auf ein Spulensystem, das sogenannte toroidale
Spulen z. B. für die waagerechte Ablenkung enthält, d. h. Spulen, die den um den Hals der Elektronenstrahlröhre
angebrachten Ring aus ferromagnetischem Material umfassen. Die Wicklungsteile 9'
und 11' der Fig. 4 bis 6 könnten dann diejenigen Teile zweier gesonderter, toroidaler Spulen sein,
die auf der Innenseite des ferromagnetischen Ringes liegen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Ablenkspulensystem zum Ablenken des Elektronenstrahls in einer Elektronenstrahlröhre in zwei zueinander und zur Achse des Spulensystems senkrechte Richtungen, insbesondere für Fernsehgeräte, wobei die Spulen gegenüber einer zur Achse senkrechten Ebene unsymmetrisch ausgebildet sind, dadurch gekennzeich-697/392N 10583 VIHc/21gnet, daß die annähernd axialen, benachbarten Spulenteile für die waagerechte bzw. die senkrechte Ablenkung, in einem zur Achse senkrechten Schnitt nahe einem Ende des Spulensystems gesehen, im wesentlichen nebeneinanderliegen, und, in einem. zur Achse senkrechten Schnitt nahe dem andern Ende des Spulensystems gesehen, in tangentialer Richtung verbreitert sind, wenigstens teilweise einander überlappen und sich gegenseitig bis zu annähernd derselben radialen Gesamtabmessung wie in dem zuerst genannten Schnitt ergänzen.
- 2. Ablenkspulensystem nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die annähernd axialen Spulenteile, im zuletzt genannten Schnitt gesehen, annähernd ringförmig sind und mit den schmäleren Teilen einander zugewendet überlappen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen509 697/392 3. 56
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