DEN0007713MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
. Tag der Anmeldung: 8. September 1953 Bekanntgemacht am 29. September 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Packung für Stahlnadeln od. dgl., bei welcher die Ware von einer
luftundurchlässigen Umhüllung zu dem Zweck umschlossen wird, um ein Verderben der Ware durch
ungünstige klimatische Bedingungen oder durch andere Umstände zu verhüten.
Bei kleinen Metallgegenständen, die in Länder mit einem die Waren angreifenden Klima verschickt
werden sollen, ist es üblich, eine Verpackung zu benutzen, die aus einer inneren Metallfolienum'hüllung
(aus Zinn, Blei oder einem anderen korrosionsbeständigen Metall) mit oder ohne
einem inneren Futter aus Wachspapier und einer äußeren Karton- oder Papierumhüllung bestehen.
Derartige Packungen ergeben meist nur einen unvollkommenen Schutz der Waren gegenüber den
klimatischen oder sonstigen Einwirkungen; denn sobald sie einmal geöffnet sind, ist die Wirksamkeit
des Schutzes ganz erheblich "herabgesetzt, selbst wenn versucht wird, den Gegenstand bzw. die verbleibenden
Gegenstände wieder in der gleichen Weise zu verpacken.
Zur Behebung dieser Nachteile ist es bereits bekannt,
Packungen mit einer aus Polyäthylen oder einem ähnlichen, gänzlich oder teilweise durchsichtigen,
plastischen Werkstoff bestehenden Außenhülle zu verwenden, innerhalb welcher sich eine
die Nadeln tragende Versteifung befindet, - die so
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JS 7713 XU181c
geformt ist, daß sie die Nadeln gegen Verschiebung innerhalb der Mülle festhält und zugleich die Form
der Mülle aufrechterhält, welche an ihrem einen Knde eine /.um Einsetzen und Entnehmen der Nadein
dienende Öffnung hat und längs einer Ouer- linie /.wischen dieser Öffnung und den Nadeln faltbar
ist, wobei der gefaltete Teil der Hülle durch eine federnd biegsame Klammer aus Blech oder
anderein Werkstoff außen umfaßt wird.
ίο Diese Packungen haben sich bewährt. Sie haben
aber den vorstehend angeführten Übelstand nicht beseitigen können, da bei ihnen beim Abnehmen
der Klammer die Mülle sehr häufig beschädigt wurde. Heim Offnen der federnden Klammern werden
erfahrungsgemäß Messerklingen oder andere Werk/enge benutzt, bei deren Verwendung Risse
oder Löcher in der Mülle entstehen, durch welche Luft, bedingt durch die in heißen Ländern sehr
starken Schwankungen der Tagestemperatur, abwechselnd ein- und austritt, wobei sich Feuchtigkeit
in der Packung niederschlägt und in kurzer Zeit ein Korrodieren der Nadeln hervorruft.
Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil von mit einem Klamiiierverschluß versehenen Packungen
der erwähnten Art und schafft eine Packung, welche einerseits die Nadeln vor dem Offnen wirksam
gegen Korrosion schützt, andererseits al>er auch nach dem erstmaligen Offnen der Packung durch
den Käufer die Nadeln weiterhin vor Korrosionseiiiflüssen geschützt hält.
Dies wird erfmduugsgemäß dadurch erreicht, daß die Versteifung aus einem in die Hülle eingelegten
verhältnismäßig steifen lilatt besteht, das eine aus der Öffnung dor Hülle herausragende Zunge mit
einem anschließenden, innerhalb des von d-er Klammer umfaßten Hereiches der Hülle liegenden gefalteten
Teil aufweist, so daß die Klammer durch I loch/.ieheii dieser Zunge geöftnet werden kann,
während zugleich durch Festhalten des Hauptteiles des Versleifungsgliedes durch die Wandungen der
Hülle hindurch eine Beschädigung der Hülle beim Offnen der Klammer verhindert wird.
Da bei dieser neuen Packung durch das schonende Abnehmen der Klammer, die vorzugsweise
aus Aluminiumblech besteht, weder die Hülle beschädigt noch die Klammer selbst verzerrt oder
verbogen werden kann, ist es nunmehr möglich, die Packung viele Male zu öffnen und anschließend
wieder zu schließen.
So Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung
ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Packung, die für Nadeln oder ähnliche Gegenstände
bestimmt ist. Die Klammer zum Verschluß der Packung ist in abgenommener Stellung dargestellt;
Fig. 2 zeigt eine ähnliche Ansicht mit aufgesetzter Klammer und
Fig. 3 einen vergrößerten, teilweisen Querschnitt des oberen Teiles der in Fig. 2 dargestellten
Packung.
Die Versteifung kann aus einem einfachen Papier- oder Kartonbogen bestehen, der die doppelte
Aufgabe erfüllt, sowohl die Nadeln in der gewünschten Stellung zu halten und ihre unbeabsichtigte
Verschiebung zu verhindern, als auch der Packung als Ganzes die erforderliche Steifigkeit
und Form zu gel>en. Oft ist es, wie bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel, erwünscht, ein zusammengesetztes
Gebilde zu verwenden, bei dem die eigentliche Halterung aus einem verhältnis- η0
mäßig dünnen Papierblatt 10 besteht, das mit einem dickeren und steiferen Blatt 11 aus Karton oder
Pappe zusammengebracht ist, welches entweder lose oder mit dem Blatt 10 verbunden ist.
Das Blatt 10 trägt auf einer Seite ein Stück Stoff 12, durch das die Nadeln 13 Seite an Seite
und parallel zueinander, eng an dem Blatt 10 anliegend, derart gesteckt sind, daß sie den dafür bestimmten
Flächenraum bedecken.
Der mittlere Teil 14 des Stoffstückes 12 ist gegenüber
dem lilatt 10 dadurch etwas vorstehend ausgebildet, daß zwischen ihm und dem Blatt 10 ein
Streifen 15 aus Papier od. dgl. gelegt ist, der mit einem pulver- oder pastenförmigen Rostvcrhütungsmittel
behandelt ist, welches die Eigenschaft hat, 8g jede Rostbildung auf Gegenständen zu verhindern.
Die Nadeln werden nur durch den Stoff 12 gesteckt.
Um den Hauptteil des Blattes 10 herum ist eine
schlauchförmige Hülle 16 angeordnet, die aus Polyäthylen oder anderem, ganz oder teilweise durch- g0
sichtigem, plastischem Material besteht, welches sich dem blanken Stahl der Nadeln gegenüber chemisch
neutral verhält und genügend dünn ist, um einen hermetischen Abschluß zu gewährleisten,
wenn die Hülle, wie nachstehend beschrieben, umgefaltet wird.
Im Querschnitt sind die Abmessungen der schlauchförmigen Hülle derart gewählt, daß sie
straff über das Blatt 10 gleitet, wobei dieses die Hülle zwingt, eine flache Form anzunehmen, so daß
sich gegenüberliegende, flache Seitenteile 17 und eng gefaltete Kantenteile 18 ergeben und die Hülle
sich dem Querschnitt des Blattes 10 anpaßt, wobei nur ein verhältnismäßig geringer Zwischenraum 19
zwischen den Kanten des Blattes 10 und der Innenfläche der Kantenteile 18 verbleibt.
Die Hülle ist von etwas geringerer Länge als das Blatt 10, so daß ein Teil desselben, wie bei 20
dargestellt, aus der Hülle 'herausragt und ein Griffstück bildet. Das andere Ende der Hülle ist in
irgendeiner geeigneten Weise bleibend verschlossen oder abgedichtet, so daß es der äußeren Atmosphäre
gegenüber undurchlässig ist.
In der Nähe des offenen Endes, beispielsweise ein Zentimeter davon entfernt, wind die Hülle zugleich
mit dem darin befindlichen Blatt 10 entlang einer Fältlinie2i (Fig. 3) als Ganzes umgefaltet.
Über den umgefalteten Teil der Packung wird eine Klammer 22 geschoben, welche die umgefalteten
Teile der Hülle zu beiden Seiten der Faltlinie in ihrer Stellung hält.
Die Klammer kann aus verhältnismäßig dünnem Aluminiumblech oder anderem geeigneten, weichem
und korrosionsbeständigem Metall gefertigt sein. Der anfängliche Querschnitt der Klammer ist etwa
der eines offenen V oder U, wie in Fig. 1 dargestellt,
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N 7713 XII/81 c
so daß die Klammer leicht über die Faltung geschoben werden kann und an gegenüberliegenden
Seiten der Packung anliegt.
Wenn die Klammer in dieser Weise aufgesetzt ist, werden ihre gegenüberliegenden äußeren
Flächen 23 und 24 unter Druck gesetzt, um die Klammer fest gegen die Hülle und das darin befindliche
Blatt 10 zu drücken und diese Teile in enge Berührung miteinander zu pressen, wie in
Fig. 3 dargestellt, wodurch ein hermetischer Abschluß zwischen dem Innern des Hauptteiles der
Packung, in dem sich die Nadeln befinden, und der äußeren Atmosphäre erzielt wird.
Statt aus Metall kann die Klammer auch aus geeignetem, plastischem Material gefertigt sein,
welches die erforderlichen mechanischen Eigenschaften aufweist.
Die Länge der Klammer kann größer bemessen sein als die Breite der Hülle. Die vorstehenden
Enden 25, die, wie aus Fig. 2 ersichtlich, naturgemäß etwas flacher werden als der die Hülle umgebende
mittlere Teil, können dazu benutzt werden, um die Packung auf zwei im Abstand voneinander
befindlichen Stangen eines Schaufenstergestelle aufzuhängen.
Wenn die Packung geöffnet werden soll, ist es nur erforderlich, den Hauptteil der Packung mit
der einen Hand und den vorstehenden Griffteil 20 oder das diesen umgebende Ende der Hülle 17 mit
der anderen Hand zu ergreifen und diese Teile in entgegengesetzter Richtung auseinanderzuziehen,
wodurch die Klammer etwas aufgebogen und von dem umgefalteten Ende abgestreift wird.
Claims (1)
- Patentanspruch:Packung für Statikiadeln od. dgl. mit einer aus Polyäthylen oder einem ähnlichen, gänzlich oder teilweise durchsichtigen, plastischen Werkstoff bestehenden Außerihülle, innerhalb welc'her sich eine die Nadeln tragende Versteifung befindet, die so geformt ist, daß sie die Nadeln gegen Verschiebung innerhalb der Hülle festhält und zugleich die Form der Hülle aufrechterhält, welche an ihrem einen Ende eine zum Einsetzen und Entnehmen der Nadeln dienende öffnung hat und längs einer Querlinie zwischen dieser Öffnung und den Nadeln faltbar ist, wobei der gefaltete Teil der Hülle durch eine federnd biegsame Klammer aus Blech oder anderem Werkstoff außen umfaßt wird,, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifung (10) aus einem in die Hülle (17) eingelegten, verhältnismäßig steifen Blatt besteht, das eine aus der Öffnung der Hülle herausragende Zunge (20) mit einem anschließenden, innerhalb des von der Klammer (22) umfaßten Bereiches der Hülle (17) liegenden gefalteten Teil aufweist.Angezogene Druckschriften:USA.-Patentschrift Nr. 2 347 509; französische Patentschriften Nr. 865 475,
896;schweizerische Patentschrift Nr. 208 266;
belgische Patentschrift Nr. 494 521;
deutsche Patentschrift Nr. 621788;, österreichische Patentschrift Nr. 76 092.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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