DEN0000737MA - Elektrische Batterie - Google Patents

Elektrische Batterie

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DEN0000737MA
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cups
battery
shells
shell
insulating material
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Kurt München Niebling
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Description

Elektrische Batterien bestehen bekanntlich aus den einzelnen Elementeinheiten, die, sich zu einem Element ergänzend, innerhalb einer Hülle angeordnet sind. Die Hüllen der einzelnen Elemente sind zur Säule gestapelt und verbunden und ergeben damit die Batterie. Die Hüllen bestehen aus Isolierstoff, und zwar aus Schläuchen oder Schlauchabschnitten aus Harzen (Polyvinyl oder Polyakryl).
Die Herstellung derartiger Batterien auf diesem Wege ist ausserordentlich kostspielig. Die einzelnen Elementeinheiten müssen in den ausgeweiteten Schlauchabschnitt eingelegt oder eingepresst werden. Hierfür sind kostspielige Geräte erforderlich.
Es ist eine andere Ausführungsform von Batterien bekannt, bei der die einzelnen Elemente aus Zinkschalen bestehen, in denen verschiedene elementbildende Schichten aus verschiedenem Stoff untergebracht sind. Die Zinkschalen sind dabei in zweierlei Größe angefertigt, so daß sie zur Säulenbildung ineinandergeschachtelt werden können.
Bei diesen Batterien handelt es sich um Luftsauerstoff-Batterien.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Batterie, bei welcher ebenfalls von einzelnen Schalen Gebrauch gemacht ist; eine Batterie, die jedoch nicht notwendig eine Luftsauerstoff-Batterie zu sein braucht.
Die Erfindung besteht darin, daß die einzelnen Becher oder Schalen aus Isolierstoff bestehen und kreisrunde Form mit kegeligen, sich zum Mündungsrand erweiternden Umfangswandungen besitzen. Sofern derartige Schalen für Luftsauerstoffbatterien Verwendung finden, sind die Umfassungswandungen mindestens im Eingriffsbereich einer Nachbarschale mit den, gegenseitigen dichten Abschluß ausschliessenden Rippen oder dergleichen versehen.
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemässen Batterie, und zwar
Figur 1) eine Säule im Schnitt,
Figur 2) eine Schale für sich allein im Schnitt.
Die Schale 1 aus Kunststoff, wie z. B. Polyvinylchlorid, besitzt eine Umfassungswandung, die die Form eines Kegels darstellt, wobei sich die Umfassungswandung in Richtung des Mündungsrandes 2 erweitert. Der Boden 3 der Schale ist mit einer Durchbrechung 4 versehen. Solche Schalen lassen sich aus thermoplastischem Material durch Verpressung und Verwendung von Druckluft in gekühlte Formen auf verhältnismässig einfachem und daher billigem Wege herstellen. Auf den Schalenboden wird, wie bei Elementen üblich, ein festes Blättchen aus leitendem Stoff, z. B. Zink, eingelegt, das auf der Unterseite eine chemisch inaktive Leitschicht, z. B. aus Graphit und Kunststoff, besitzt. Auf das erste Blättchen wird ein zweites
Blättchen gelegt, das aus einem elektrolyt-getränkten Stoff, z. B. Pappe, besteht. Als drittes Blättchen folgt ein Braunstein-Blättchen, das somit in der Schale oben liegt. In diese so zum Element ausgebildete Schale wird eine zweite Schale, in derselben Weise ausgebildet, hineingesteckt und so auf diesem Wege ein Stapel von etwa 25 Schalen hergestellt.
Die konische Ausbildung der Umfassungswandung und der Umstand, daß diese Umfassungswandung aus isolierendem Kunststoff besteht, gewährleistet nicht nur einen luftdichten Abschluß der einzelnen Elementeinheiten in der Schale, sondern auch eine hervorragende Isolierung nach aussen. Die Möglichkeit der gegenseitigen Ineinanderschachtelung bei gleicher Form jeder einzelnen Schale erleichtert die Stapelung und verringert damit den Arbeitslohn. Die einzeln hergestellte Säule ist selbsttragend, ist aber zweckmässig noch durch Bänder 5 zusätzlich gehalten.
Die Gestehungskosten einer Säule, also einer Batterie, sind gegenüber den bekannten Batterien ganz erheblich vermindert.
Dazu kommt, daß sich diese Schalen 1 auch zur Herstellung von Luftsauerstoffbatterien eignen, wenn sie die aus Figur 2 ersichtliche Ausbildung aufweisen. In diesem Falle sind die Umfassungswandungen 6 im Eingriffsbereich der übergeschichtteten Nachbarschale mit Rippen 7 versehen, derart, dass Luftzutritt zum einzelnen Element möglich ist. Mindestens zwei so gestaltete Säulen einer Luftsauerstoffbatterie sind innerhalb eines dichten Behälters angeordnet, der bei Beginn des Verbrauches zu öffnen ist, z. B. durch Abziehen eines eine Bohrung abdeckenden Pflasters.
Auch bei dieser Luftsauerstoffbatterie sind die Gestehungskosten erheblich vermindert. Die Isolierung nach aussen ist zufolge der Verwendung der Schale 1 ausgezeichnet.
Um eine gute Kontaktbildung zwischen den obersten Blättchen einer Schale und dem untersten Blättchen der übergeschichteten Nachbarschale herbeizuführen, kann man den fertiggestellten Becherstapel, dessen einzelne Becher die Blättchen enthalten, an den Stirnseiten unter Druck setzen und während der Aufrechterhaltung des Druckes mit einem Löser für den Isolierstoff behandeln, aus dem der Becher oder die Schale besteht. Dadurch werden die einzelnen Becher noch dichter miteinander verbunden und zusätzlich tritt die Wirkung ein, daß nach Verdampfen des Lösungsmittels, in das z. B. getaucht wurde, der Druck aufrechterhalten bleibt, selbst wenn die Druckwirkung an den Stirnseiten beseitigt wird. Damit wird eine gute Kontaktbildung gewährleistet.
Diese lässt sich im übrigen auch dadurch herbeiführen, daß man den Stapel erwärmt. Die einzelnen Becher bestehen, wie ausgeführt, aus thermoplastischem Material, das das Bestreben zeigt, im erwärmten, also im plastischen Zustand, in diejenige Form zurückzukehren, die es vor der Verformung (Becherausbildung) hatte. Es tritt also in der Wärme ein Zusammenziehen ein. Durch dieses Zusammenziehen der Umfangswandungen der Becher tritt ebenfalls ein Druck auf, der nach dem Erkalten verbleibt. Man wird diese Wärmebehandlung zweckmässig vornehmen, nachdem eine Behandlung mit Lösungsmittel erfolgt ist.

Claims (4)

1.) Elektrische Batterie, bestehend aus einer Mehrzahl ineinandergeschichteter, die Elementeinheiten enthaltender Becher oder Schalen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder einzelne aus Isolierstoff besteht und kreisrunde Form mit kegeligen, sich zum Mündungsrand erweiternden Umfassungswandungen besitzt.
2.) Elektrische Luftsauerstoffbatterie, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfassungswandungen mindestens im Eingriffsbereich einer Nachbarschale den gegenseitigen, dichten Abschluß ausschliessende Rippen oder dergleichen aufweisen.
3.) Verfahren zur Herstellung der Batterie nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man den aus ineinandergeschichteten Bechern oder Schalen bestehenden Stapel an seinen Enden unter Druck setzt, mit einem Löser des Isolierstoffes behandelt und unter Aufrechterhaltung des Druckes trocknen lässt.
4.) Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man den Becher- oder Schalenstapel erwärmt und wieder abkühlen lässt.

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