DEN0000007MA - Türverschluß für Druckbehälter. - Google Patents

Türverschluß für Druckbehälter.

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DEN0000007MA
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DE
Germany
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drive
pressure
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door lock
door
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Inventor
Oskar Hamburg Neiss
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Description

Patentaiimelduns«
Titcver Schluß für Druckbehälter,
Die Erfindung betrifft einen Türverschluß iiiobocson^a- für Druckbehälter lao'«, bei denen ein chargenmäßiges Öffnen der Tür zum Zwecke der Beschickung notwendig ist. Nach der Erfindung werden die Sicherung der Tür bezw. de's Deckels gegen den Innendruck und die Dichtung gegen die Außena tino sphär e in zwei getrennte IvIg ch aiii stnen aufgeteilte
Bei den bisher üblichen Tür- oder Decke!verschlussen wurde der bewegliche Teil gegen den feststehenden derart gesichert, daß der bewegliche Teil unter Zwischenlage einer Dichtung gegen den feststehenden Teil verschra-ubt wurde. Hierbei ist der auf dein beweglichen Teil lastende Innendruck durch die Spannkräfte des Verschlusses über die Dichtung der beiden Flächen zu übertragen« Bei Apparaten, welche entsprechend ihren Betriebsbedingungen häufiger geöffnet und geschlossen werden, wird die elastische Dichtung sefhr hoch beansprucht. Ss handelt sich meistens um Kräfte, welche mehr als 100 to ausmachen, wobei die spezifische Flächenbelastung elastischer Dichtungen übermäßig hoch ist wad diese nur eine kurze Lebensdauer haben»
Die vorliegende Erfindung beseitigt diesen lachteil, indem der bewegliche Teil des Druckkörpers mechanisch gegen den feststehenden Apparateteil gesichert ist und die eigentliche Dichtung durch einen beweglichen Dichtimgsrahmen mit besonderem Antrieb bewerkstelligt wird«,
Die Erfindung wird wie. folgt beschrieben? In der Abbildung ist 1 der feststehende Teil des Druckkörpers, 2 der über ein festes Scharnier gelagerte bewegliche Deckel, 3 Qi-R Siegel, 4 ein unabhängig von der Tür 2 beweglicher Dichtungsrahmen und 5 ein Hebel für den Dichtungsrahmen 4 .
Die Wirkungsweise der vorliegenden Erfindung ist die folgende? Ist der Druckkörper 1 druckentlastet, so 'wird der Deckel 2 einge» schwenkt und die am Umfang des Deckels verteilten Riegel 3 in ihre Aufnahme am Druckkörper 1 geschoben» Dieser Vorgang erfordert keine besonderen Kräfte, Die Hiegel 3 sind so bemessen, daß sie in der
lage sind, die auf dem Deckel 2 ruhende Last aufzunehmen» lach Ein-
fahren der Riegel ^3^ werden die am Umfang verteilten He"bel £5^ in. der angegebenen Pfeilriehtung bewegt, so daß der Dichtungsrahmen gegen -die Diehtungsflache des Druckkörpers tl£" und dor beweglichen Tür $2$ gepreßt wird. Wenn z.B. zwischen dem Druckkörper ^1^ und dem Deckel %2$ ein Luftspalt %6$ von etwa o,5 cm vorhanden ist, um das Ausschwenken der I1Ur zu gewährleisten, so erhält der Sichtungsrahmen einem Innendruck im Druckkörper von z,B. 10 atii eine Ge samt-
belastung von etwa 1,8 to. Die Last, die auf der gesamten Dockel_ fläche ruht, beträgt jedoch bei einer Pläche von 1 m 100 to. Die Beanspruchung der Dichtung tl^ ist daher nur etwa 1,8$ Bei den be-, kannten Einrichtungen beträgt die Beanspruchung der Dichtung 1oo>j, d.h· die gesamte auf dem Deckel liegende Last muß durch die Dichtung aufgenommen werden« Die vorliegende Erfindung hat den weiteren Vorteil, daß die Tür im Drehpunkt (Scharnier) fest gelagert werden kann; weil die nachgiebige elastische Dichtung in einem besonderen Dichtungsrahmen untergebracht ist, welcher nicht mit der Tür starr verbunden ist ο Hierdurch wird gegenüber den bekannten Einrichtungen der Vorteil erzielt, daß die Tür gegenüber dem Druckkörper genau zentriert gelagert werden kann. ITach der vorliegenden Erfindung kann der Riegel '£3) auch in dem feststehenden Teil des Druckkörpers gelagert werden, während der Antrieb für den Dichtungarahmen in den beweglichen Teil verlegt wird. Auch können erfindungsgemäß diese beiden Bewegungen in einem Antriebselement vereinigt werden, wobei zeitlich gesehen der Antrieb ^5^ erst anläuft, wenn der Antrieb ^3^ fast oder ganz beendet ist.
Die Konstruktion der vorstehend beschriebenen Erfindung hat den Vorteil, daß bei Autoklaven für medizinische Zwecke, z.B. für die Sterilisation und Desinfektion, in welchen ."Fällen die Bedienung meistens durch !Trauen geschieht, keine großen Kräfte aufzuwenden sind, um ein sicheres Abschließen der Tür und der Dichtung zu gewähr-' leisten» Die Siegel ^i- v/erden im entlasteten Zustand eingelegt, und die Dichtung vorlangt nur eine gering© Flächenpressung, um den Druckkörper gegen die Atmosphäre zu dichten«

Claims (2)

ΡΛ.63687£*26 9.50 Pat entansprüche
1. TürverSchluß für Druckbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Druckbehälter beweglich zugeordnete 'Tür oder Deckel durch ein Hiegelsystem druckfest gelagert ist, während die Dichtung durch einen von der 'für unabhängigen Dichtungsrahmen übernommen v/ird, v/o Ich er durch ©inen besonderen Antrieb gegen die Dichtungsflachen bewegt v/erden kann»
2. 2ürVerschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Antriebes· für den Dichtungsrahmen und für die
Riegel dergestalt in einem Antrieb vereinigt wird, daß die
Bewegung der Siegel fast oder endgültig beendet ist, wenn der Antrieb für den Dichtungsrahmen beginnt,
3«, üürverschluß nach Anspruch I5 dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung und der Antrieb der Hiegel von dem feststehenden !eil des Druckkörpers erfolgt.

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