DEM0023411MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 14. Juni 1954 Bekanntgemacht am 13. September 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausbildung der durch die Patentanmeldung M 20653
VIIIb/2ic geschützten Sicherheitseinrichtung für
offene oder leicht: zugängliche Kontaktstellen, insbesondere Steckdosen, mit einem die unter Spannung
stehenden Kontaktstellen bei Nichtgebrauch abdeckenden, eine Aussparung zum Einführen eines
Aushebers aufweisenden Schutzkörper aus Isolierstoff.
Zur Halterung sind dem Schutzkörper besondere Halteglieder zugeordnet, die mit der Steckdose zusammenwirken.
Sie sind entweder als mit den Steckerbüchsen der Steckdose zusammenwirkende, aus Isolierstoff bestehende Steckerstifte ausgebildet
oder als Federglieder, die sich in den für den Durchtritt der Steckerstifte bestimmten Durchbrüchen
des Steckdosengehäuses festklemmen. Diese Schutzkö<rper sind für die Verwendung an
mit Schutzkontakten versehenen Steckdosen, insofern nicht gut geeignet, da ihre Höhe, d. h. die
Höhe des Kappenteils, geringer ist als die bei solchen Steckdosen, angeordnete Einsenkung für den
Eintritt des Steckers. Das Einführen des Aushebers und die Abnahme des Schutzkörpers ist dadurch
erschwert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Schutzkörper SO' zu gestalten, daß diese Mängel
beseitigt werden und der Schutzkörper bei ein-
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fächer Formgebung und wohlfeiler Herstellung
unter Beibehaltung der erforderlichen. Sicherheit für Steckdosen mit Schutzkontakten brauchbar gemacht
.wird.
Erfindungsgemäß ist dieses Ziel im wesentlichen dadurch erreicht, daß der vorzugsweise topfförmig
ausgebildete Schutzkörper in der Steckdose durch die mit dem ScrLutzkörper zusammenwirkenden.
Schutzkontakte gehalten ist. Dadurch sind beson,-dere
Halteglieder entbehrlich, was eine wesentliche Vereinfachung und Verbilligung des Schutzkörpers
zur Folge hat. Es empfiehlt sich, den Schutzkörper mit einer im wesentlichen, glatten,
vorzugsweise kugelabschnitttörmigen Kopf fläche zu versehen, in welcher in. bekannter Weise ein
profilierter Durchbrach für den Durchtritt eines Aushebers angeordnet ist. Der Schutzkörper ist
in seiner Höhe und. Form zweckmäßig dem lichten Querschnitt und Höhe der Steckdoseneinsenkung
angepaßt, so daß dieser in, der Einsenkung gut geführt
wird, und von den Schutzkontakten sicher gehalten, wird. Die Höhe des Schutzkörpers wird
zweckmäßig so bemessen, daß die kugelabschnittförmige: Kopffläche etwa in der gleichen Höhe liegt
wie der obere Rand der Steckdoseneinsenkung, so daß der zur Abnahme des Schutzkörpers erforderliche
Ausheber mühelos in der dafür vorgesehenen Aussparung eingeführt und der Schutzkörper abgenommen
werden, kann.
Zur Führung und Halterung des Schutzkörpers werden diesem zweckmäßig Rippen und Nuten, angeformt,
wobei erstere mit den Führungsnuten, der Steckdoseneinsenkung und letztere mit den Schutzkontakten,
zusammenwirken können. Der im wesentlichen.1 hohle Schutzkörper kann vorteilhaft
im Preß- oder Spritzverfahren hergestellt werden,
so· daß auch die erwähnten Rippen, und, Nuten in
einem Arbeitsgang geformt werden · können und
keine Nacharbeiten, erforderlich sind. Die An-Ordnung der Rippen, und Nuten an den Wänden
des topfförmigen Schutzkörpers sind zweckmäßig in der bei den; mit Schutzkontakten; ausgerüsteten
Steckern, bekannten Art getroffen, wobei die sich diametral gegenüberliegenden Rippen,1 gegenüber den
sich diametral gegenüberliegenden. Nuten um etwa 900 versetzt angeordnet sind. Damit der Schutzkörper
von den Schutzkontakten, gut gehalten wird;,
empfiehlt es sich, die mit den Schutzkontakten, zusammenwirkenden
Flächen, des Schutzkörpers geneigt zu dessen Längsmittelachse auszubilden, SO'
daß auf diese Weise der untere Rand des Schutzkörpers
gegen den Boden, der Steckdoseneinsenkung gedrückt wird,. Der untere Teil der Nutensohle,
d. h. der an dem unteren Rand, des Schutzkörpers gelegene Teil, wird dabei zweckmäßig als Anlauffläche
für die Schutzkontakte ausgebildet, so- daß diese beim Einführen des Schutzkörpers durch
diese Anlauffläche angehoben, werden, bis sie über den durch die beiden gegeneinanderliegenden
Schrägflächen der Nutensohle gebildeten. Scheitelpunkt
überschritten haben und dann den, Schutzkörper
über die sich an die Anlauffläche anschließende Schrägfläche jeder Nut mit seinen unteren
Rand gegen den Boden der Steckdoseneinsenkung drücken.
Der Schutzkörper kann jedoch auch selbst mit Federn ausgerüstet sein, die die Schutzkontakte der
Steckdose umgreifen, und den Schutzkörper auf diese Weise in seiner Gebrauchslage sichern.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem
Ausführungsbeispiel dargestellt. Dabei zeigt
Fig. ι einen Schutzkörper in, einer'.Steckdose in
Draufsicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Schutzkörpers,
Fig. 3 einen Schnitt durch den Schutzkörper nach der Linie III-III in Fig. 1 und,
Fig. 4 einen. Schnitt durch den Schutzkörper
nach der Linie IV-IV in Fig. 1.
Eine in bekannter Art mit · Schutzkontakten 5
ausgeirüstete Steckdose 6 weist eine für den Eintritt eines Steckers vorgesehene Einsenkung 7 auf, in
welche ein im wesentlichen, topfförmiger Schutzkörper 8 aus Isolierstoff eingeführt ist. Der
Schutzkörper 8 ist hohl Und ein.erends durch eine nach außen glatte;, im wesentlichen kugelabschnitt-.
förmige Kopffläche 9 abgeschlossen, wobei etwa in der Mitte der Kopffläche 9 eine profilierte Aussparung
10 für den Durchgriff eines in der Zeichnung in strichpunktierten Linien dargestellten
Aushebers 11 vorgesehen ist. An, der Außenseite der Wände des Schutzkörpers 8 sind diesem Rippen,
12 und Nuten 13 angeformt, die sich jeweils
diametral gegenüberliegend, angeordnet sind in der Weise, daß das Rippenpaar 12 dem Nutenpaar 13
gegenüber um etwa, 900 versetzt ist. Die Rippen. 12
dienen der Führung des Schutzkörpers 8 innerhalb der Steckdoseneinsenkung 7, wo diese in die angeordneten
Nuten, 14 eingreifen. Die Nuten 13 des
Schutzkörpers 8 nehmen die Schutzkontakte 5 der Steckdose,6 auf, wobei die Schutzkontaktes am'
Nutengrad; anliegen. Dieser ist gegen die Längsmittelachse: des Schutzkörpers 8 geneigt; und in
zwei Abschnitteis, 1S' unterteilt, so daß der untere,
am offenen. Rand des Schutzkörpers 8 liegende Abschnitt 15' einer jeden Nut als Anlauffläche für
den Schutzkontakte S ausgebildet ist, der sich daran, anschließende Abschnitt 15 jeweils dazu
dient, den Schutzkörper 8 mit seinem unteren offenen Rand, gegen den Boden der Einsenkung 7
zu pressen. Die Breite: der Nuten; ist so bemessen, no daß sie die der Schutzkontakte 5 nur um ein geringes
übersteigt, damit der Schutzkörper 8 nicht
durch behelfsmäßige Werkzeuge od. dgl., die neben den Schutzkontakten 5 in die Nut eingeführt, werden,
könnten, abgehoben werden, kann.
Die Kopffläche 9 des Schutzkörpers 8 liegt etwa in der gleichen Höhe wie der obere Rand der
Steckdose 6, so daß der Ausheber 11 auf diese
Weise leicht in, die Aussparung 10 eingeführt und der Schutzkörper 8 abgehoben werden kann.
Die Herstellung des Schutzkörpers 8 kann: im Preß- oder Spritzverfahren erfolgen, so1 daß eine
Nacharbeit nicht mehr erforderlich ist.
Wie. bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur eine beispielsweise Verwirklichung
der Erfindung und diese nicht diarauf beschränkt,
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vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Abwandlungen möglich.
So, könnte beispielsweise der Schutzkörper 8
anstatt hohl auch als voller Körper ausgebildet werden. Auch die Art des Werkstoffes kann, soweit
dieser die erforderliche Isolierfähigkeit aufweist, verschiedenartig gewählt werden, Beispielsweise
könnte der Schutzkörper insbesondere ganz oder nur Teile desselben elastisch ausgeführt werden. In
ίο diesem Fall könnten die Nuten zur Aufnahme der
Schutzkontakte! als s'eilbstfedernde Zangen ausgeführt
werden, was auch den Vorteil hat, daß ein Eindringen von Verunreinigungen in die Steckdoseneins
enkung vermieden wird, die anderen Teile dagegen unelastisch.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Sicherheitseinrichtung für offene oder leicht zugängliche Kontaktstellen mit einem die unter Spannung stehenden Kontaktstellen bei Nichtgebrauch abdeckenden, eine Aussparung zum Einführen eines Aushebers aufweisenden Schutzkörpers aus Isolierstoff nach Patentanmeldung M 20653 VIIIb/21 c, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzkörper (8) zum Gebrauch für mit Schutzkontakten, ausgerüsteten, Steckdosen, vorzugsweise topfförmig ausgebildet und in, der Steckdose durch die mit dem Schutzkörper (8) zusammenwirkenden Schutzkontakte (5) gehalten ist.
- 2. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, daß mit den Schutzkontakten (5) zusammenwirkende Flächen (15, 15') des Schutzkörpers (8) in zwei gegen die Längsmittelachse des Schutzkörpers (8) · geneigte Teilflächen, unterteilt sind,
- 3. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1 und, 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Schutzkontakten (5) zusammenwirkenden Flächen des Schutzkörpers als Sohle von zwei sich diametral gegenüberliegenden Nuten (13) ausgebildet ist.
- 4. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch, gekennzeichnet, daß der Schutzkörper (8) zwei sich diametral gegenüberliegende;, gegenüber den Nuten (13) um etwa 900 versetzte Rippen (12) aufweist.
- 5. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzkörper (8) eine glatte, vorzugsweise kugelabschnittförmige Kopffläche (9) und eine im wesentlichen dem lichten, Querschnitt einer Einsenkung (7) der Steckdose und deren Höhe angepaßte Formgebung besitzt,
- 6. Sicherheitseinrichtung nach. Anspruch 1 und, 5, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Rand der Steckdose (6) und die kugelabschnittförmige Kopffläche: des mit seinem unteren Rand am Grund der Einsenkung (7) aufliegen,-den Schutzkörpers (8) etwa in der gleichen Höhe liegen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 618/347 9.56
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