DEM0022491MA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEM0022491MA DEM0022491MA DEM0022491MA DE M0022491M A DEM0022491M A DE M0022491MA DE M0022491M A DEM0022491M A DE M0022491MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- jacket
- outer jacket
- vessel
- metal
- connection
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 13
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 13
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims description 11
- 238000004806 packaging method and process Methods 0.000 claims description 9
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 3
- 239000000123 paper Substances 0.000 claims description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 10
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 4
- 230000007797 corrosion Effects 0.000 description 3
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 description 3
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 2
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000011888 foil Substances 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 230000002028 premature Effects 0.000 description 2
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 2
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 2
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000002985 plastic film Substances 0.000 description 1
- 229920006255 plastic film Polymers 0.000 description 1
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 description 1
- 230000009967 tasteless effect Effects 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 25. März 1954 Bekanntgemacht am 22. November 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
M 22491 XH/81 c
Verpackungsgefäß
Die Erfindung bezieht sich auf Verpackungsgefäße, bei denen zum Schutz des Füllgutes
metallene oder Kunststoffauskleidungen verwendet werden, beispielsweise aus Aluminium, V2a-Stahl
oder einem sonst geeigneten korrosionsbeständigen oder geschmacksunempfindlichen Werkstoff.
Im Hinblick auf die sehr teure Ausführung von
metallenen Verpackungsgefäßen ohne schützenden Außenmantel werden bekanntlich die Gefäße aus
eklem billigeren .Werkstoff hergestellt und dann
mit einer schützenden Auskleidung, nämlich in Gestalt einer Metallfolie oder Kunststoffolie versehen.
Bei den bekannten Gefäßen dieser Art wird die Auskleidung vorzugsweise in Form von Metalloder
Kunststoffolien teils nachträglich eingebracht und1 entsprechend befestigt, oder aber Mantel und
Boden werden jeweils mit gesonderten Folien versehen,, die dann bei der Befestigung der Böden mit
erfaßt und somit gehaltert sind.
Es hat sich gezeigt, daß bei der Wahl einer zu dünnen Wandstärke für die Auskleidungsfolie Beschädigungen
auftreten, die dann zur Folge haben, daß das Füllgut mit dem nicht korrosionsbeständigen
Außenmantel des Gefäßes in Berührung kommt. Hierbei treten vorzeitige Zerstörungen am
Gefäß auf, abgesehen von dem Verlust des wertvollen Füllgutes, der durch Korroeionsbeeinträchtigung
oder durch Auslaufen entstehen kann. Weiterhin hat sich erwiesen, daß die Herstellung
der Gefäße durch Einbringen der dünnwandigen Auskleidung in fertig vorgearbeitete Behältnisse
oder fertig vorgearbeitete Mäntel zu umständlich und kostspielig ist. Es fehlt auch die absolute Kontrolle
über die Dichtheit der Schutzfolie. Ein
609 708/99
M 22491 XH/81 c
großer Nachteil besteht bei den bekannten Behältern,
darin-, daß die Metallauskleidung vielfach nicht dicht am Außenmantel anliegt und damit die
innere Beanspruchung voll aufnehmen muß. Hierin ist eine der wesentlichsten Ursachen der vorzeitigen
Zerstörungen zu suchen.
Ein wesentlichen Nachteil wird bei den bekannten Behältern der beschriebenen. Art darin, erblickt,
daß die Verbindung zwischen Boden und. Mantel
ίο durch einfache Verfalzung infolge des zur Verwendung
gelangenden spröden Materials für den Außenmantel nicht möglich ist, oder aber daß verformbaren:
teurer Werkstoff zur Anwendung gelangen muß, um eine- dichte Falzverbindung zu er-
reichen. .-·-, · ■ . ·
Alle diese Nachteile werden durch die Erfindung
beseitigt. "·■' " "'" "'" ' '■■■.■" "■'
: Die Erfindung geht von den bekannten Verpackungsgefäßen
aus, bei denen dünnwandige, vorzugsweise sich selbst tragende Metallmantel, beispielsweise
aus Aluminium oder V2a-Stahl, mit einem billig herzustellenden Schutzmantel aus
Pappe umwickelt werden. Dies erfolgt dergestalt,
daß der sich infolge seiner entsprechenden Wandstärke
noch selbst tragende Metallmantel vom Tragdorn einer Wickelmaschine voll aufgenommen
und danach die Papierlagen schließend anliegend aufgewickelt werden, und zwar in einer Stärke, die
ausreicht, um die den jeweiligen Verwendungszwecken,
entsprechenden Beanspruchungen aufnehmen zu können.
Bei der so erreichten Stabilität des . Außenmantel s kann daher auch die Wandstärke des
Innenmantels auf ein Kleinstmaß gehalten werden, was wiederum eine erhebliche Ersparnis an Kosten
. für das wertvolle Material erbringt. Eine Verbindung zwischen dem inneren Metallmantel und dem
äußeren Schutzmantel aus Pappe wird vorzugsweise vermieden, so- daß die Metallauskleidung bei
auftretenden Ausdehnungsschwankungen sich frei bewegen kann und damit Zerstörungen durch
zu hohe Dehnungsbeanspruchungen infolge der verschiedenartigen Ausdehnungskoeffizienten von
Außen- und Innenmantel· nicht eintreten.
Gemäß der Erfindung wird der selbsttragende ■ Innenmantel in Richtung der Längsachse des Gefäßes
nach beiden Seiten über den Außenmantel um ein Ausmaß vorstehend oder hinausragend gehalten,
das für eine Falzverbindung mit den Endverschlußteilen des Gefäßes ausreichend ist. Dadurch
ist es möglich, den Bodenrand bzw. den Rand der Endverschlußteile unmittelbar mit dem
Innenmantel dicht zu verfalzen, wobei die Falzverbindung an. den Stirnflächen des Außenmantels geschützt
liegt. Zur Sicherung der Falzverbindung kann dann noch ein zwischen dieser und dem
Außenmantel gehaltener Schutzring vorgesehen werden.
Diese Verbindung eignet sich besonders für solche Gefäße, bei welchen der Außenmantel aus
sprödem Werkstoff besteht oder so stark gehalten ist, daß seine unmittelbare Verformung zu einer
Falzverbindung mit dem Boden nicht möglich ist.
Es besteht,damit auch der Vorzug, daß unabhängig ''
von der dichtenden Verbindung zwischen Boden und Innenmantel die Stärke des aus Wickelpappe
bestehenden Außenmantels gewählt werden kann, je nach den bestehenden Anforderungen an das Gefäß.
Andererseits ermöglicht der überstehende Rand des dünnwandigen Innenmantels eine Falzverbindung·
zwischen Boden, und Außenmantel, auch durch Mitverformung des ' äußeren Gefäßmantelrandes.
Hierbei wird der äußere Gefäßmantelrand von dem überstehenden inneren Behälterrand
von innen nach außen umschlossen, und in dieser Umschließung wird dann die Falzverbindung
zwischen Boden und Außenmantel durchgeführt, ohne daß Bruchgefahr für den, zu verfqrmenden
Außenmantel rand besteht, nachdem dieser von dein Innenmantel irii zu verformenden Teil
umschlossen und gestützt wird. Es ist verständlich, daß diese Verbindungsform nur auf eine beschränkte
Wandstärke des Außenmantels Anwendung finden kann.
Die Erfindung setzt voraus, daß die Gefäßböden bzw. Endverschlußteile entweder aus demselben
Material bestehen, aus welchem der Innenmantel gefertigt ist, oder aber daß sie aus wenig wertvollem
Material gefertigt' sind und mit einer dem Innenmantel entsprechenden Schutzfolie abgedeckt
werden, die dann bei der Verbindung zwischen Mantel und Boden'ebenfalls ihren. Halt findet.
Die gemäß der Erfindung ausgebildeten Behälter haben den Vorzug, daß sie für jede mechanische
Beanspruchung hergestellt werden, können, und zwar durch die leicht zu fertigende Falzverbindung
mit verminderten Kosten. ■
Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele
der erfiindungsgemäßen Verpackungsgefäße.
Fig. ι zeigt einen Teil quer schnitt durch den
oberen Rand des Gefäßmantels, mit dem inneren Metallmantel 1 und dem äußeren Pappmantel 2.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch den oberen , Rand eines Behälters nach vollzogener Verbindung ,
des Verschluß deckels 3 mit dem Gefäßmantel 1, 2 durch einen Rollfalz 4. Der Verschluß deckel 3 ist
in diesem Fall aus gleichem Werkstoff erstellt wie der Innenmantel 1. Es ist zu erkennen, daß der
innere Mantel 1 den Rand des Außenm antes 2 völlig
umschließt und daß der Rand des Verschlußdeckels 3 diese Umschließung' umfaßt. Damit erhält
der Rand des Außenmantels 2 eine solche Stütze, die ausreicht, um ihn bei der Verformung
gegen Bruch zu sichern.
Fig. 3 zeigt den Querschnitt durch den Rand eines Behälters mit ganz abnehmbarem Deckel 11,
der vermittels des Spannringes 12 über die Dichtung 13 auf den Gefäßmantelkopf 5 dicht
schließend angezogen wird. Hierbei bildet der nach außen gezogene Rollfalz 5 gleichzeitig das Ringwiderlager
und das Dichtungswiderlager und erbringt die Kopfbefestigung des Innenmantels 1, der
den als Kopfringwiderlager ausgebildeten Rollfalz 5 vollständig umschließt, In diesem Fall wird
der Innenmantel 1 einerseits durch den Bodenroll-
708/99
M 22491 XII/81 c
falz und andererseits durch den Deckelrollfalz gehalten. Durch dieses Anwendungsbeispiel ist gezeigt,
daJß die Erfindung auch bei Gefäßen mit ganz abnehmbarem Deckel sich vorteilhaft auswirkt.
Fig. 4 .zeigt den Teilquerschnitt und Fig. 5 den
Teillängsschnitt durch ein Verpackungsgefäß gemäß der Erfindung, bei welchem die Falzverbindung
zwischen Endverschlußteil 6 und Innemmariitel
1 unter Einschluß der Schutzfolie 9 des Endverschlußteiles 6 unmittelbar erfolgt:. Aus der
Darstellung nach Fig. 4 ist zu ersehen, wie sich der zu verfalzende Randteil 7 des Endverschlußteiles 6
auf den nach außen ragenden Bordflansch des über den Außenmantel 2 hinausragenden Teiles 8 des
Innenmantels auflegt. Es ist dies der Zustand vor der Durchführung der Falzverbindung.
Fig. 5 zeigt danach die fertige Falzverbindung 10, die im Schutz des äußeren Mantels 2 liegt und
die gegebenenfalls noch durch den. Schutzring 14 umschlossen sein kann. Hierbei erfolgt die Halterung
des Schutz- und Verstärkungsringes 14 dadurch, daß dieser an den Behälterenden die Verfalzungen
10 zwischen Endverschlußteilen 9 und Innenmantel 1 umgreift.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Verpackungsgefäß, bei dem auf einem inneren, dünnwandigen Zylinder aus Metall oder Kunststoff ein nicht metallener Mantel, z. B. aus Pappe oder Papier, in einzelnen Lagen unter Fortlassung von Verbindungsmitteln dicht anliegend aufgewickelt ist, dadurch ge:- kennzeichnet, daß der selbsttragende Innenmantel (1) in Richtung der Längsachse des Gefäßes nach beiden Seiten über den Außenmantel (2) um ein Maß hinausragt, das für eine Falzverbindung (10) mit den Endverschlußteilen (6) des Gefäßes ausreichend ist.
- 2. Verpackungsgefäß nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen die Falzverbindung (10) abdeckenden, zwischen dieser und dem Außenmantel (2) gehaltenen Schutzring (14).
- 3. Verpackungsgefäß nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des metallenen Innenmantels (1) mit dem nicht metallenen Außenmantel (2) durch ihre Verfalzung mit dem Falz (4) des jeweiligen Verschluß deckeis (3) erfolgt und von deiren von innen nach außen verlaufenden, an der Stirnfläche des Außenmantels (2) anliegenden Umrollung gehalten ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 684616,
USA.-Patentschrift Nr. 2 349 730;
britische Patentschrift Nr. 614397.391;Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1561546B1 (de) | Behaelter mit einem Aufnahmeteil und einem Stuetzteil sowie Verfahren zu dessen Herstellung und Werkzeug zur Durchfuehrung des Verfahrens | |
| DE1500609B1 (de) | Behaelter zum Ausspruehen von Fluessigkeit mittels im Behaelter eingeschlossenen Treibgases | |
| DE1909528A1 (de) | Fluessigkeitsspeicherbehaelter,der an Stelle dickerer unterer Ringe ein ringfoermiges Metallband verwendet | |
| DEM0022491MA (de) | ||
| DE2826680A1 (de) | Zusammendrueckbarer spendbehaelter und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE963587C (de) | Verpackungsgefaess | |
| DE1066481B (de) | Innenventil für säcke und beutel aus papier oder ähnlichem material | |
| DE3924597A1 (de) | Behaelter aus blech, wie eimer, hobbock oder dergleichen | |
| DE1678449U (de) | Verpakkungsgefaess mit einem innefen metallmantel und einem aeusseren nichtmetallenen mantel. | |
| DE69204640T2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Sprühdosenkörpers mit einem metallischen Innenbehälter sowie Sprühdosenkörper und entsprechende Sprühdose. | |
| DE9208612U1 (de) | Gebinde aus Blech | |
| AT272187B (de) | Behälter, insbesondere Dose für unter Überdruck verpacktem Inhalt | |
| DE102014109778A1 (de) | Abschirmbehälter für den Transport und/oder Lagerung von radioaktiven Stoffen | |
| DE948136C (de) | Schutzauskleidung fuer Verpackungsgefaesse aus nichtmetallenem Werkstoff mit Metallarmierung | |
| DE1500609C (de) | Behälter zum Aussprühen von Flüssigkeit mittels im Behälter eingeschlossenen Treibgases | |
| AT148754B (de) | Mittels Verfaltung seines oberen Teiles verschließbarer Behälter von kreisrundem oder elliptischem Querschnitt. | |
| AT142320B (de) | Behälter. | |
| AT81881B (de) | Verfahren zur Herstellung von sehr leichten und auVerfahren zur Herstellung von sehr leichten und außerordentlich leicht zu öffnenden Konservenbüchsenßerordentlich leicht zu öffnenden Konservenbüchsen. . | |
| DE427642C (de) | Metallbehaelter mit Innenmantel | |
| DE321865C (de) | Konservenbuechse | |
| DE967967C (de) | Verfahren zum dichten Verschliessen von eckigen Behaeltern aus Pappe od. dgl. | |
| DE622293C (de) | Metallgefaess mit Ringverschluss | |
| DE694858C (de) | Verschluss fuer Papierbehaelter | |
| DE936969C (de) | Fluessigkeitsdichter Behaelter aus Papier, Karton od. dgl. | |
| DE1561546C (de) | Behälter mit einem Aufnahmeteil und einem Stützteil sowie Verfahren zu dessen Herstellung und Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens |