DEM0019732MA - - Google Patents

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DEM0019732MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 17. August 1953 Bekänntgemacht am 12. Januar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft einen vor allem für Wäschep'ressen bestimmten, aber auch für andere zylindrische Druckgefäße mit Deckel geeigneten Deckelversdhluß.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, als Deckelverschluß rinnenförmig profilierte, ein- und ausschwenkbare Ringe zu verwenden, welche in eingeschwenkter Stellung den Rand des Deckels und des Zylinders bzw. eines Zyldnderaufsatzes umgreifen. Man hat als Deckelverschluß auch schon einen zwischen dem Deckel und dem Zylinderrand angeordneten einteiligen geschlitzten Spannring vorgesehen, der durch einen Spannhebelversohluß mit ■ einem auf dem Deckel befindlichen Handgriff wahlweise radial aufweitbar und zusammenziehbar ist und den Deckel in der einen Stellung am Innenrand des Zylinders verriegelt, in der anderen Stellung dagegen zum Öffnen entriegelt. Deckelverschlüsse mit Spannring haben in der bisherigen Art den Nachteil, daß der Spannring auch dann in die den Deckel zum Öffnen entriegelnde Steldung bewegt werden kann, wenn die Presse unter Druck steht. Das Schwenken des Spannhebel Verschlusses in die den Verschlußring entriegelnde Stellung, während die Presse und damit ihr Deckel noch unter dem hohen Preßdruck steht, ist gefährlich und kann leicht zu Unfällen führen.
Die Erfindung betrifft einen Deckelverschluß für Wäschepressen mit einem geschlitzten, durch einen Spannhebelverschluß wahlweise radial aufweitbaren
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und zusammenziehbaren und dadurch den Deckel am Zylinder verriegelnden bzw. entriegelnden Verschlußring, welcher diesen Nachteil dadurch vermeidet, daß erfindungsgemäß eine das Öffnen des Verschlusses bei unter Druck stehendem Deckel automatisch verhindernde Sicherung vorgesehen ist. Diese automatisch wirksame Sicherung besteht daibei aus an den Verschluß teilen vorgesehenen Schrägflächen, welche die Bewegung desVerschlußringes in die den Deckel entriegelnde Stellung selbsttätig sperren, solange die Presse bzw. der Pressendeckel unter Druck steht.
Bei Anordnung des geschlitzten Spann- oder Verschluß ringes zwischen einem Zylinderaufsatz und dem Deckel und bei Anwendung eines durch einen Schlitz dieses Zylinderaufsatzes an den Ringenden angreifenden Spanrihebelverschlusses sind der Ver-" Schluß ring und sein Widerlager am Zylinderaufsatz eckig profiliert und ihre Anlageflächen bilden erfindungsgemäß zur selbsttätigen Sicherung gegen Entriegeln des Verschlusses bei unter Druck stehendem Deckel schräg nach außen und abwärts gerichtete komische Ringflächen. Durch die Anordnung dieser Schrägflächen, die jeweils der speziellen Ausführungsart des Verschluß ringes und des Spannhebelverschlusses nach Lage und Ausbildung anzupassen sind, muß der Deckel zum Öffnen um ein von der Neigung bzw. Höhe der Schrägflächen abhängiges Maß zunächst nach unten gedruckt werden, bevor der Spannring entriegelt werden kann, und diese Bewegung des Deckels ist nur möglich, wenn auf den Deckel kein entgegengesetzt gerichteter Druck wirkt, der Deckel also von dem Preßdruck entlastet ist.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung bei einem Deekelverschluß mit einem den Deckel am Innenrand eines Zylinderaufsatzes verriegelnden Verschluß ring und einem diesen Ring durch einen Schlitz des Zylinderaufsatzes am Ring angreifenden Spannhebelverschluß. Es zeigt
Fig. ι einen Deekelverschluß der neuen Ausführung in Sperrstellung des Deckels im Grundriß,
Fig. 2 die Wirkungsweise des Verschlusses in übertriebener Darstellung im Längsschnitt,
Fig. 3 einen Teil des Grundrisses gemäß Fig. 1, jedoch in entsperrter Stellung des Deckels.
Der Zylinder 1 der dargestellten Wäschepresse
ist in an sich bekannter Weise am oberen Rand von einem Zylinderaufsatz 2 umgeben, der einen nicht dargestellten Ablauf für das aus der Wäsche ausgepreßte Wasser' aufweist. Zur Befestigung des Deckels 3 dient erfindungsgemäß ein einteiliger geschlitzter Spannring 4, der wahlweise radial aufzuweiten und zusammenzuziehen ist. Der Spannring 4 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel zwischen dem Innenrand des Zylinderaufsatzes 2 und dem Deckel 3 angeordnet. Der Spannhebel zur Betätigung des Spannringes besteht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus zwei an den Schlitzrändern 4' des Ringes 4 befestigten Ansätzen 5, am denen zwei übereinanderliegende Lenker 6 und ein Handhebel 7 um Gelenke 8 und 9 angreifen. Die Ansätze 5 am Spannring 4 greifen dabei durch einen waagerechten Schlitz 10 des Zylinderaufsatzes 2. Fig. ι veranschaulicht die eine Endstellung des Handhebels 7, in welcher der Spannring 4 radial zusammengezogen und der Deckel 3 verriegelt ist. Fig. 3 veranschaulicht die andere Endstellung des Handhebels 7, in welcher der Spannring4 radial aufgeweitet und der Deckel 3 entriegelt ist. An der dem; Schlitz diametral· gegenüberliegenden Stelle ist der Spannring 4 am Zylinderaufsatz 2 gegen Drehung gesichert, aber gleichwohl radial beweglich befestigt. Dies kann z. B. durch einen in einer Bohrung des Zylinderaufsatzes beweglichen, am Spannring 4 befestigten Zapfen 11 erreicht werden.
Wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, sind der Spannring 4 und der Innenrand des Zylinderaufsatzes 2 eckig profiliert. Dabei ist in dem Innenrand des Zylinderaufsatzes ein besonderer eckiger Verstärkungsring 12 befestigt. Die Ringe 4 und 12 haben schräg nach außen gerichtete konische Anlageflächen 4" und 12'. Durch die konischen Anlageflächen des Widerlager 12 und des radial beweglichen Spannringes 4 wird erreicht, daß der Spannring 4 nur bei entlastetem Deckel 3 entriegelt werden kann.· Zum Entriegeln des Spannringes 4 muß dieser nämlich den Deckel 3 um den Abstand der in Fig. .2 eingezeichneten strichpunktierten Linien nach abwärts drücken, was nicht möglich ist, wenn gegen den Deckel 3 von unten her die zusammengepreßte Wäsche unter dem Einfluß des Preßwassers drückt. Der Spannring 4 kann aber ohne Schwierigkeiten aus der Sperrstellung der Fig. ι und 2 in die entsperrte Stellung der Fig. 3 in den Bereich des Verstärkungsringes 12 am Innenrand des Zylinderaufsatzes 2 aufgeweitet werden, wenn die Presse vom Druck des Preßwassers entlastet ist.
Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist der Deckel 3 mit einem nach unten gerichteten Rand 13 versehen, mit dem er den Zylinder 1 im oberen Teil umgreift. In diesem Rand 13 sind Ausprägungen 14 vorgesehen, deren waagerechte Oberkanten die Verriegel'Uingsteile des Deckel« bilden. In Sperrstellung des Deckels übergreift daher, wie vor allem Fig. 2 zeigt, der Spannring 4 die Aus-Prägungen 14 des Deckels 3, während der Spannring 4 in aufgeweiteter Stellung gemäß Fig. 3 die Ausprägungen 14 des Deckels 3 freigibt. Natürlich kann auch ein Deckel mit waagerechtem Rand, verwendet werden, der dem etwas kürzeren Zylinder aufliegt, und der Spannring 4 in Verriegelungsstellung innen den waagerechten Deckelrand übergreifen, außen den Verstärkungsrand 12 des .Zylinderaufsatzes 2 untergreifen.
Ferner kann abweichend von dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Spannring 4 auch an der Unterseite des Deckels vorgesehen sein und durch einen auf dem Deckel in waagerechter Ebene schwenkbaren Spannhebel zur Verriegelung des Deckels am Innenrand des Zylinders oder eines Zylinderaufsatzes aufgeweitet werden, wobei dann
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zur selbsttätigen Sicherung gegen Entriegeln des Verschluß ringes 4 bei unter Druck stehendem Deckel Schrägflächen an den Führungen des Verschlußringes im Deckel vorgesehen sind.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Deckelversdhluß für Wäschepressen und sonstige zylindrische Druckgefäße aus einem geschlitzten Verschlußring, der durch einen an den Schlitzrändern angreifenden Spannhebelversdhluß wahlweise radial aufweitbar und zusammenziehbar ist und dadurch den Deckel am Zylinder oder einem Zylinderaufsatz verriegelt bzw. entriegelt, dadurch gekennzeichnet, daß an den Verschlußteilen so ausgebildete Schrägflächen vorgesehen sind, daß diese das öffnen des Verschlusses bei unter Druck stehendem Deckel verhindern.
2. Deckelverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeidhnet, daß bei Anordnung des geschlitzten Versdhluß ringes zwischen einem Zylinderaufsatz (2) und dem Deckel (3) und bei Anwendung eines durch einen'Schlitz des Zylinderaufsatzes angreifenden Spannhebelverschlusses (7) der Verschluß ring (4) und sein Widerlager am Zylinderaufsatz (2) eckig profiliert sind und die Anlageflächen des Ringes und des Widerlagers ■ schräg nach außen und abwärts gerichtete konische Ringflächen (4", 12') bilden.
3. Deckel Verschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß ring und sein Widerlager am' Zylinder bzw. Zylinderaufsatz trapezförmig profiliert sind.
4. Deckelversehluß nach Anspruch 2., dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel einen den Zylinder umgreifenden, nach unten gerichteten Rand (13). mit äußeren Vorsprüngen, z. B. Ausprägungen (14), zur Verriegelung des Deckels durch den Verschluß ring (4) aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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