DEM0018534MA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEM0018534MA DEM0018534MA DEM0018534MA DE M0018534M A DEM0018534M A DE M0018534MA DE M0018534M A DEM0018534M A DE M0018534MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rotary kiln
- bag filter
- air
- fresh air
- heat exchanger
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 10
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims description 9
- 239000000428 dust Substances 0.000 claims description 8
- 239000003546 flue gas Substances 0.000 claims description 7
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 claims description 4
- UGFAIRIUMAVXCW-UHFFFAOYSA-N Carbon monoxide Chemical compound [O+]#[C-] UGFAIRIUMAVXCW-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 1
- 239000000779 smoke Substances 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 7
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 5
- 210000001015 abdomen Anatomy 0.000 description 2
- 239000011449 brick Substances 0.000 description 1
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 1
- 239000002817 coal dust Substances 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
- 238000010257 thawing Methods 0.000 description 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
Description
■l>a g eg
Eb iat bei Drebrohrofenanlisigen, insbesondere riir die
Zementherstellung/bekannt, die Abgase dea Ofens einfach
über gemauerte Staubkammern in einen Schornstein zu leiten. Das hat nioht nur den Hacbteil, daß mit den Abgasen wertvolle
Auagangamaterialien in Staubform, sondern auch erhebliche Wärmemengen verloren gehen.
Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß ein Teil der Abgase durch einen WärmeauBtauscher
zur Wärmeabgabe an Frischluft und der andere Teil durch einen wärmeaustauscher zur Wärmeabgabe an das Aufgabegut
des Ofens geleitet wird, wobei die beiden Teile so weit herabgeküblt werden, daß sie nach ihrer Vereinigung durch
ein Schlauchfilter gereinigt werden können.
Zweckmäßig ist es hierbei, die als verbrennungsluft in dem Ofen zu verwendende und durch den Wärmeaustauscher
auf Temperatur gebrachte Frischluft vor dem Eintritt in den Drehrohrofen durch die austretenden erbrannten Klinker
weiter vorzuwärmen und sie
80c, U/10. M 18 514, Krf,:
KoIf |i|'P. Uibcck-Ttavcmilndc. Am» _
Maschinenfabrik Hetii AklicnguscllsUiaH, '? >
11 -λ\
I.iibctk. I Verfahren unil Vorrichtung " '
!ur Reinigung der Ablast aus Drehrohr
afm. ') ">. Ή. ΓΓ, Cv1 X I)
-2- ^7W M Jf ν f.r-rj
zum Teil als Primär- und zum Teil als sekundärluft bei der Verbrennung
im Drehrohrofen zu verwenden.
In der Zeiohnung ist eine Anlage zur Reinigung der heisaen Rauchgase
eines Drehrohrofens achematiscb dargestellt.
Mit 1 iat die Verbrennungskammer eines Drehrohrofens 2 bezeichnet,
desstm liauohgaae in eine staubkammer 3 gelangen, in der mitgerissene
Teile des Aufgabegutes sich absetzen können. Aus der Staubkammer werden die Rauchgase über einen Stutzen 15 durch einen Ventilator 10 abgesaugt,
und sie gelangen zum Teil in einen Wärmeaustauscher 11, in dem das Aufgabegut vorerhltzt wird, und zum Teil über eine Rohrleitung 13 in einen
Wärmeaustauscher 7, in dem sie die durch einen Ventilator 8 angesaugte Frischluft in regelbaren Mengen erhitzen. Diese erhitzte Frischluft
gelangt über eine Rohrleitung 14 in einen wärmeaustauscher 16, der ebense
wie der wärmeaustauscher 11 ausgeführt sein kann und in dem die
Frischluft durch die aus dem Drehofen austretenden Klinker weiter erhitzt wird, wohingegen die die Klinker abgekühlt werden. In diesen Wärmeaustauschern
11, 16 Bind kreisförmig et mehrere senkrecht stehende Rohre mit darin untergebrachten wendelrutschen angeordnet,
denen das die wärme aus den Rauchgasen aufnehmende Aufgabegut für den
Drehofen durch einen umlaufenden Verteiler nacheinander zugeführt wird» Das Aufgibegut für den Drehrohrofen 2 wird aus einem Vorratsbehälter 4
in einstellbaren Mengen fiber eine Schnecke und eine Schleuse 12 dem Verteiler
17 zugeführt. Beim Durchlauf durch die Rohre 18 auf den Wendel» rutschen 19, die durch Klopfimpulse o.dgl. beeinflußt werden können,
nimmt daa Aufgabegut die Wärme aus den Rauchgasen soweit auf, daß die
Rauchgas^ mit stark verminderter Temperatur über die Rohrleitung 20
und eine Abzweigleitung 21 unmittelbar in ein B«fra.l»g* schlauchfilter
9 eintreten können, in dem sie dann von den Staubteilchen getrennt
werden· Das vorgewärmte Aufgabegut
wird
gfc /1. .M U 534. KtL Dipl.-In«.
Rolf Jipp, Lüfeeck-Tfavemüntk.. Anm..·
Maschinenfabrik Beth Akllcnaciiellfcha/«, 9
Lübeck. I Verfahren und Vorrlchtui.« '·■
zur RL-Inlgunfs der Abgase au-i Diclirolir-
H Si.
nird durch eine Pendelsohleuse <hdgl. am unteren Ende des
Warmeaustausobers 11 In den Drehofen 2 aufgegeben.
Die aus dem Frisohluftvorwärmer 7 austretenden Rauchgase,
die darin eine beträohtliohe Temperaturminderung erfahren hüben,
vereinigen sich mit den aus der Rohrleitung 20 austretenden abgekühlten Rauohgaaen und gelangen über daa Verbindungarohr
;>1 in den Schlauchfilter 9. Um die dem ochlsuchfilter zutrug-I.iche
Temperatur von max. ca. 120° einzuhalten, ist vor dem Tilter eine nach der Filtertemperatur elektrisch gesteuerte
F.lappe 30 eingebaut, die bei Überschreiten der if'ilt er temperatur
von etwa 120° geöffnet wird und dem Rauohgae soviel Falschluft
zuführt, wie zur Einhaltung der Filtertemperatur erforderlich litt. Dier Klappe 30 für die Palachluftzufuhr ist so eingestellt,
dtiss höchstens nur oa. 10 % der Bauchgasmenge an Falschluft
zugesetzt werden kann, weil diese Menge bei normalem Betriebsvorlauf
des Drehofenprozesses für die TemperaturSenkung des
Beuchgases ausreicht. Bei Bei.riebestörunfen an der Drehofenanlage
(Eohmehl - oder Luftauafall, starke Brennereinstellung
bei Schwachbrand usw.), die kurzfristig trotz vollgeöffneter Klappe 30 für die Falschluftzufuhr zu einem weiteren Temperaturanstieg
des Hauchgases im Filter führen können, wird bei ca. i;.'5° im Schlauchfilter eine gleichfalls nach dieser Piltextumperatur
elektrisch gesteuerte Klappe 31 in einer Umgehungsleitung 32 für das Filter geöffnet, so daaα ein Teilstroo
oder im äussereten Falle auch die gesamte Rauohgaamenge durch die
umgehungsleitung geht, solange bis die normalen Betriebaverhältnlsae
des Ofens wieder erreioht Bind. In der kurzen 2eit, in der
ein Teil des Hauchgases oder auch die gesamte Hauohgaamenge durch
die Umgehungsleitung des Sohlauohfliters strömt, wird die Drehofenanlage
ohne restlose Entataubung des Bauchgaaes durch den Schlauchfilter gefahren.
80*... "/ΙΟ·. MjSJS*. Er/.: Dlpl.-Ing.
KoIf /lPP. Lubcck^TravcmUnde. A«m :
Masdiinenfabrik Beth Aktiengesellschaft, 9^ \ Λ %
Lübeck. I Verfahren und Vorrichtung '- '· J-J-. ti
Sf Ζ /Γ
In dem am Ende der Rohrleitung 14 angeordneten Wärmeaustauscher
16 (Klinkerkühler) tritt die im Wärmeaustauscher 7 .
bereits vorgewärmte Frischluft den Klinkern entgegen, die in dem Drehrohrofen 2 erbrannt aind. Die KlinKur werden über einen
Siebrost 22 geführt, it der die groben Stücke ableitet und das
andere durch die Rostschlitze hinduroh in den Wärmeaustauscher 16 führt, in dem 3ie über einen Verteiler 23 in den senkreoht
stehenden Rohren 24 mit ihren Kxtsi Wendelrutsohen 25 ihre
7/ärme an die Frischluft abgeben. Diese frischluft tritt aus
der Rohrleitung 14 zunächst in den Doppelmantel 24 des Wärmeaustauschers 16 ein, nimmt beim Umströmen der Rohre 24 durch
indirekten Wärmeaustausoli bereits einen Teil der Klinkerwärme
auf und gelangt sohliesslich über einen Krümmer 26 durch den
zentralen schachtartigen Teil des Wärmeaustauschers 24 in die
Verbrennungskammer 1 des »x»iwx Drehrohrofens 2. Hin Ventilator
27 saugt diese hocherhitzte Frischluft an, die zunächst in einem Zyklon 23 vom Klinker staub befreit wird, um dann nach Anreicherung
mit dem aus dem Vorratsbehälter 29 austretenden Kohlenstaub in den Drehrohrofen 2 eingeblasen zu werden, Die nicht angesaugte
Menge der Frischluft tritt aus der Verbrennungskammer unmittelbar als Sekundärluft in den Drehrohrofen ein.
Patentansprüche,
Claims (5)
- Heue Patentansprüche.1* Verfahren zur Reinigung der Abgase aus Drehrohrofen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Abgase durch einen Wärmeaustauscher (7) zur Wärmeabgabe an Frischluft und der andere Teil durch einen Wärmeaustauscher (11) zur Wärmeabgabe an das Auigabegut des Ofens geleitet wird, wobei die beiden Teile so weit berabgekiifclt werden, daß sie nach ihrer Vereinigung durch ein Schlauchfilter gereinigt werden können,
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Wärmeaustauscher (7) vorgewärmte, als Brennerluft für den Drehrohrofen (2) dienende Frischluft anschließend no üb durch die den Drehrohrofen verlassenden erbrannten Klinker weiter erbitzt wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die erbrannten Klinker weiter erhitzte Frischluft sowohl als Primär- als auch als Sekundärluft für den Drehrohrofen verwendet wird.
- 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß as der Klinkerstaub in der Primärluft durch einen Zyklon (28) abgeschieden wird, um eine Anreicherung des Klinkerstauba im Ofen zu verhindern.
- 5. Vorrichtung zur Durcnf'ihrung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die RohrleitungT t80c, 14IiQ. 'M- IS JM.. BtU Dipl.lng. Rolf Jipp, LÜbedcTravemündi. Ληηι.: Maschinenfabrik Beth AitiiengMeibdiaH. O^ "J "J ?\ t l.iibcck. I Verfahren und VowiAtung '· :" x Α·" ί zur Reinigung der Afigasc aus Drehrohrofen. 9. 5. 5\ (T. (,; 7. 1)1694die Temperatur des Schlauchfilters (9) gesteuerte Klappe (30) zur Zuführung von Falechluft zum Rauchgasatrom eingeschaltet ist*b» Vorrichtung zur Durchführung dea Verfahrens nach Ansprach 1, daduroh gekennzeichnet, daß fiir das schlauchfilter (9) eine umgehungsleitung (32) vorgesehen ist und daß in dieser Leitung (32) eine Absperrklappe (31) eingebaut ist, die in A"boftngigkeit von der Temperatur im Schlauchfilter (9) derart gesteuert werden kann, daß ein Teil oaer die gesamte Rauchgasmenge unter Umgehung des Schlauchfilters (9) unmittelbar dem Ventilator (10) zugeführt wird, wenn die Temperatur der Rauchgase eine für die Filterschläuche scbäd-Iiübe Höbe annimmt*(Dr.Bock] Ko » Pat e nt anwalt
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH637760A5 (en) | Method for burning mineral, carbonate-containing raw materials in the co-current regenerative shaft furnace | |
| DEM0018534MA (de) | ||
| DE2451115B2 (de) | Verfahren zur Gas- und Materialf lining durch eine Vorrichtung zur Wärmebehandlung von pulverförmigen Materialien, insbesondere von Zementrohstoff, und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens | |
| DE3425099A1 (de) | Anlage zur behandlung von feinkoernigem gut, insbesondere von zementrohmehl | |
| DE2001563C3 (de) | Drehrohrofen zur thermischen Behandlung von Feststoffen und Verfahren zum Betreiben des Drehrohrofens | |
| DE3839540C2 (de) | ||
| DE535169C (de) | Dampfkesselfeuerung mit zwischen den Heizgaszuegen angeordnetem Aschensack | |
| DE4415902C1 (de) | Verfahren zum Betreiben eines Glasschmelzofens und Glasschmelzofen zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE632309C (de) | Gliederkessel | |
| DE1180382B (de) | Verfahren zum Speisen des Brenners eines Winderhitzers mit warmem Wind | |
| DE74123C (de) | feuerungsanlage | |
| DE662436C (de) | Kohlenstaubfeuerung mit dem Brennraum unmittelbar vorgeschaltetem Mahl-, Trocken- und Sichtraum | |
| AT164848B (de) | Regelvorrichtung für Öfen, insbesondere Dauerbrandöfen, für feste Brennstoffe jeder Art | |
| DE394300C (de) | Trockendarre | |
| DE970258C (de) | Anlage zur Erzeugung von Heissluft und Heisswasser bzw. Dampf zwecks Verwertung der in Abgasen enthaltenen Waerme | |
| DE186507C (de) | ||
| DE356410C (de) | Verfahren zum stufenweisen Trocknen von Textilgut | |
| AT100190B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Vorbereitung (z. B. Trocknen) der Brenn- und Schmelzstoffe für ihre unmittelbare Einführung in die Schmelzzone von Schachtöfen. | |
| DE641954C (de) | Vorfeuerung fuer Heizungskessel mit rostloser Brennkammer | |
| DE107274C (de) | ||
| DE365808C (de) | Einrichtung zur Zugregelung fuer Saugzugfeuerungen, insbesondere fuer Generatoroefen | |
| DE62709C (de) | Feuerung mit unterhalb des Rostes angeordnetem Blaseapparat | |
| DE140522C (de) | ||
| DE251851C (de) | ||
| DE29837C (de) | Dampfkessel mit Wasser-und Rauchröhren |