DEM0018534MA - - Google Patents

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DEM0018534MA
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rotary kiln
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fresh air
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■l>a g eg Eb iat bei Drebrohrofenanlisigen, insbesondere riir die Zementherstellung/bekannt, die Abgase dea Ofens einfach über gemauerte Staubkammern in einen Schornstein zu leiten. Das hat nioht nur den Hacbteil, daß mit den Abgasen wertvolle Auagangamaterialien in Staubform, sondern auch erhebliche Wärmemengen verloren gehen.
Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß ein Teil der Abgase durch einen WärmeauBtauscher zur Wärmeabgabe an Frischluft und der andere Teil durch einen wärmeaustauscher zur Wärmeabgabe an das Aufgabegut des Ofens geleitet wird, wobei die beiden Teile so weit herabgeküblt werden, daß sie nach ihrer Vereinigung durch ein Schlauchfilter gereinigt werden können.
Zweckmäßig ist es hierbei, die als verbrennungsluft in dem Ofen zu verwendende und durch den Wärmeaustauscher auf Temperatur gebrachte Frischluft vor dem Eintritt in den Drehrohrofen durch die austretenden erbrannten Klinker weiter vorzuwärmen und sie
80c, U/10. M 18 514, Krf,:
KoIf |i|'P. Uibcck-Ttavcmilndc. Am» _
Maschinenfabrik Hetii AklicnguscllsUiaH, '? > 11 -λ\
I.iibctk. I Verfahren unil Vorrichtung " '
!ur Reinigung der Ablast aus Drehrohr
afm. ') ">. Ή. ΓΓ, Cv1 X I)
-2- ^7W M Jf ν f.r-rj
zum Teil als Primär- und zum Teil als sekundärluft bei der Verbrennung im Drehrohrofen zu verwenden.
In der Zeiohnung ist eine Anlage zur Reinigung der heisaen Rauchgase eines Drehrohrofens achematiscb dargestellt.
Mit 1 iat die Verbrennungskammer eines Drehrohrofens 2 bezeichnet, desstm liauohgaae in eine staubkammer 3 gelangen, in der mitgerissene Teile des Aufgabegutes sich absetzen können. Aus der Staubkammer werden die Rauchgase über einen Stutzen 15 durch einen Ventilator 10 abgesaugt, und sie gelangen zum Teil in einen Wärmeaustauscher 11, in dem das Aufgabegut vorerhltzt wird, und zum Teil über eine Rohrleitung 13 in einen Wärmeaustauscher 7, in dem sie die durch einen Ventilator 8 angesaugte Frischluft in regelbaren Mengen erhitzen. Diese erhitzte Frischluft gelangt über eine Rohrleitung 14 in einen wärmeaustauscher 16, der ebense wie der wärmeaustauscher 11 ausgeführt sein kann und in dem die Frischluft durch die aus dem Drehofen austretenden Klinker weiter erhitzt wird, wohingegen die die Klinker abgekühlt werden. In diesen Wärmeaustauschern 11, 16 Bind kreisförmig et mehrere senkrecht stehende Rohre mit darin untergebrachten wendelrutschen angeordnet, denen das die wärme aus den Rauchgasen aufnehmende Aufgabegut für den Drehofen durch einen umlaufenden Verteiler nacheinander zugeführt wird» Das Aufgibegut für den Drehrohrofen 2 wird aus einem Vorratsbehälter 4 in einstellbaren Mengen fiber eine Schnecke und eine Schleuse 12 dem Verteiler 17 zugeführt. Beim Durchlauf durch die Rohre 18 auf den Wendel» rutschen 19, die durch Klopfimpulse o.dgl. beeinflußt werden können, nimmt daa Aufgabegut die Wärme aus den Rauchgasen soweit auf, daß die Rauchgas^ mit stark verminderter Temperatur über die Rohrleitung 20 und eine Abzweigleitung 21 unmittelbar in ein B«fra.l»g* schlauchfilter 9 eintreten können, in dem sie dann von den Staubteilchen getrennt werden· Das vorgewärmte Aufgabegut
wird
gfc /1. .M U 534. KtL Dipl.-In«. Rolf Jipp, Lüfeeck-Tfavemüntk.. Anm..· Maschinenfabrik Beth Akllcnaciiellfcha/«, 9 Lübeck. I Verfahren und Vorrlchtui.« '·■ zur RL-Inlgunfs der Abgase au-i Diclirolir-
H Si.
nird durch eine Pendelsohleuse <hdgl. am unteren Ende des Warmeaustausobers 11 In den Drehofen 2 aufgegeben.
Die aus dem Frisohluftvorwärmer 7 austretenden Rauchgase, die darin eine beträohtliohe Temperaturminderung erfahren hüben, vereinigen sich mit den aus der Rohrleitung 20 austretenden abgekühlten Rauohgaaen und gelangen über daa Verbindungarohr ;>1 in den Schlauchfilter 9. Um die dem ochlsuchfilter zutrug-I.iche Temperatur von max. ca. 120° einzuhalten, ist vor dem Tilter eine nach der Filtertemperatur elektrisch gesteuerte F.lappe 30 eingebaut, die bei Überschreiten der if'ilt er temperatur von etwa 120° geöffnet wird und dem Rauohgae soviel Falschluft zuführt, wie zur Einhaltung der Filtertemperatur erforderlich litt. Dier Klappe 30 für die Palachluftzufuhr ist so eingestellt, dtiss höchstens nur oa. 10 % der Bauchgasmenge an Falschluft zugesetzt werden kann, weil diese Menge bei normalem Betriebsvorlauf des Drehofenprozesses für die TemperaturSenkung des Beuchgases ausreicht. Bei Bei.riebestörunfen an der Drehofenanlage (Eohmehl - oder Luftauafall, starke Brennereinstellung bei Schwachbrand usw.), die kurzfristig trotz vollgeöffneter Klappe 30 für die Falschluftzufuhr zu einem weiteren Temperaturanstieg des Hauchgases im Filter führen können, wird bei ca. i;.'5° im Schlauchfilter eine gleichfalls nach dieser Piltextumperatur elektrisch gesteuerte Klappe 31 in einer Umgehungsleitung 32 für das Filter geöffnet, so daaα ein Teilstroo oder im äussereten Falle auch die gesamte Rauohgaamenge durch die umgehungsleitung geht, solange bis die normalen Betriebaverhältnlsae des Ofens wieder erreioht Bind. In der kurzen 2eit, in der ein Teil des Hauchgases oder auch die gesamte Hauohgaamenge durch die Umgehungsleitung des Sohlauohfliters strömt, wird die Drehofenanlage ohne restlose Entataubung des Bauchgaaes durch den Schlauchfilter gefahren.
80*... "/ΙΟ·. MjSJS*. Er/.: Dlpl.-Ing. KoIf /lPP. Lubcck^TravcmUnde. A«m : Masdiinenfabrik Beth Aktiengesellschaft, 9^ \ Λ % Lübeck. I Verfahren und Vorrichtung '- J-J-. ti
Sf Ζ /Γ
In dem am Ende der Rohrleitung 14 angeordneten Wärmeaustauscher 16 (Klinkerkühler) tritt die im Wärmeaustauscher 7 . bereits vorgewärmte Frischluft den Klinkern entgegen, die in dem Drehrohrofen 2 erbrannt aind. Die KlinKur werden über einen Siebrost 22 geführt, it der die groben Stücke ableitet und das andere durch die Rostschlitze hinduroh in den Wärmeaustauscher 16 führt, in dem 3ie über einen Verteiler 23 in den senkreoht stehenden Rohren 24 mit ihren Kxtsi Wendelrutsohen 25 ihre 7/ärme an die Frischluft abgeben. Diese frischluft tritt aus der Rohrleitung 14 zunächst in den Doppelmantel 24 des Wärmeaustauschers 16 ein, nimmt beim Umströmen der Rohre 24 durch indirekten Wärmeaustausoli bereits einen Teil der Klinkerwärme auf und gelangt sohliesslich über einen Krümmer 26 durch den zentralen schachtartigen Teil des Wärmeaustauschers 24 in die Verbrennungskammer 1 des »x»iwx Drehrohrofens 2. Hin Ventilator 27 saugt diese hocherhitzte Frischluft an, die zunächst in einem Zyklon 23 vom Klinker staub befreit wird, um dann nach Anreicherung mit dem aus dem Vorratsbehälter 29 austretenden Kohlenstaub in den Drehrohrofen 2 eingeblasen zu werden, Die nicht angesaugte Menge der Frischluft tritt aus der Verbrennungskammer unmittelbar als Sekundärluft in den Drehrohrofen ein.
Patentansprüche,

Claims (5)

  1. Heue Patentansprüche.
    1* Verfahren zur Reinigung der Abgase aus Drehrohrofen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Abgase durch einen Wärmeaustauscher (7) zur Wärmeabgabe an Frischluft und der andere Teil durch einen Wärmeaustauscher (11) zur Wärmeabgabe an das Auigabegut des Ofens geleitet wird, wobei die beiden Teile so weit berabgekiifclt werden, daß sie nach ihrer Vereinigung durch ein Schlauchfilter gereinigt werden können,
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Wärmeaustauscher (7) vorgewärmte, als Brennerluft für den Drehrohrofen (2) dienende Frischluft anschließend no üb durch die den Drehrohrofen verlassenden erbrannten Klinker weiter erbitzt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die erbrannten Klinker weiter erhitzte Frischluft sowohl als Primär- als auch als Sekundärluft für den Drehrohrofen verwendet wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß as der Klinkerstaub in der Primärluft durch einen Zyklon (28) abgeschieden wird, um eine Anreicherung des Klinkerstauba im Ofen zu verhindern.
  5. 5. Vorrichtung zur Durcnf'ihrung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Rohrleitung
    T t
    80c, 14IiQ. 'M- IS JM.. BtU Dipl.lng. Rolf Jipp, LÜbedcTravemündi. Ληηι.: Maschinenfabrik Beth AitiiengMeibdiaH. O^ "J "J ?\ t l.iibcck. I Verfahren und VowiAtung :" x Α·" ί zur Reinigung der Afigasc aus Drehrohrofen. 9. 5. 5\ (T. (,; 7. 1)
    1694
    die Temperatur des Schlauchfilters (9) gesteuerte Klappe (30) zur Zuführung von Falechluft zum Rauchgasatrom eingeschaltet ist*
    b» Vorrichtung zur Durchführung dea Verfahrens nach Ansprach 1, daduroh gekennzeichnet, daß fiir das schlauchfilter (9) eine umgehungsleitung (32) vorgesehen ist und daß in dieser Leitung (32) eine Absperrklappe (31) eingebaut ist, die in A"boftngigkeit von der Temperatur im Schlauchfilter (9) derart gesteuert werden kann, daß ein Teil oaer die gesamte Rauchgasmenge unter Umgehung des Schlauchfilters (9) unmittelbar dem Ventilator (10) zugeführt wird, wenn die Temperatur der Rauchgase eine für die Filterschläuche scbäd-Iiübe Höbe annimmt*
    (Dr.Bock] Ko » Pat e nt anwalt

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