DEM0018046MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 4. April 1953 Bekanntgemacht am 23. Februar 1956
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur Beseitigung von Passerdifferenzen, die auf Bogen
bei mehrmaligem Durchgang durch Druckmaschinen usw. durch Einflüsse wie Feuchtigkeit,
S Temperaturwechsel, Vielfarbendrucke usw., sich bemerkbar machen.
Es sind schon Vorrichtungen zur Behebung von Passerdifferenzen bekanntgeworden, die auf dem
Anlegetisch der Druckmaschine bzw. des Bogenanlegers angeordnet sind. Sie bestehen aus heb-
und senkbaren Teilen, um einzelne Bogenpartien, mehr oder weniger je nach der Größe der Passerdifferenz,
anzuheben.
Alle bekanntgewordenen Apparate zur Beseitigung von Passerdifferenzen haben einen sehr großen
Nachteil. Sie sind nur dort wirksam, wo sie auf dem Anlegetisch montiert sind. Durch die durch
den Druckvorgang aufgenommene Feuchtigkeit kann naturgemäß eine physikalische Veränderung
des Bogens durch Dehnen an jeder Stelle auftreten, die von den eingebauten Vorrichtungen nicht mehr
erreichbar und deshalb nicht zu beeinflussen sind.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Beseitigung von Passerdifferenzen,
deren getroffene Anordnung es gestattet, die Mittel an jeder beliebigen Stelle des Bogens wirken zu
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M 18046 XII/15e
lassen und sie auch während des Betriebes zu ändern bzw. zu verlegen, vom Bogen abzusetzen,
und zwar wird dies durch ein oder mehrere Vorrichtungen erreicht, die auf den durch äußere Einflüsse,
wie Temperaturwechsel, Feuchtigkeit, Vielfarbendruck u. dgl., verzogenen Bogen auf den betroffenen
Bogenstellen aufgesetzt werden und den Bogen an der Berührungsstelle gegen die Vordermarken
so aufwölben, daß er von den Vor-, Zylindergreifern od. dgl. mehr als an den anderen Stellen
seiner Vorderkante angenommen wird.
Der' Erfindungsgegenstand ist in den Anlagen,
Zeichnungen und Beschreibungen beispielsweise dargestellt und beschrieben. Es stellt dar
Fig. ι einen Aufriß der Vorrichtung und
Fig. 2 einen Grundriß.
Fig. 2 einen Grundriß.
Unter dem Anlegetisch 1 ist unmittelbar vor
den Vordermarken eine Transportwalze 2 angeordnet, die kaum merklich angetrieben wird. Ihre Geschwindigkeit
soll gering sein. Auf dieser Walze 2 sind auf einer ortsfest angeordneten Welle 3, die
bei 4 und 5 gelagert ist, eine Anzahl von Treibrollen 6, 7, 8 und 9, deren Anzahl nicht beschränkt
sein soll, angeordnet. Jede von ihnen läuft auf einer Exzenterbüchse 10. Die Büchsen 11, auf denen die
beschriebenen Teile mit einem Ring 12 seitlich gesichert sind, sind auf der Welle axial verschiebbar
montiert und werden durch die Schrauben 13 auf ihr festgestellt. Die Verlängerung der Büchse 10
. trägt auf einem Stift 14 eine Stellschraube 15 mit
einer Druckfeder 16. Die Stellschraube 15 führt sich in dem Auge 18 der Büchse 11. Die Stellmutter
17 auf der Schraube 15 gestattet durch Drehen das
Heben bzw. Senken der Treibrolle gegen den Bogen 23.
Die Welle 3 ist auch in ihren Lagern 4 und 5 axial beweglich. Diese axiale Verstellung geschieht
durch die Mutter 19. Eine Druckfeder 20 drückt gegen einen Ring 21 der Welle 3 und gegen das
Lager 4. Alle Treibrollen 6, 7, 8 und 9 können mit einem Handgriff an dem Handknopf 22 mit der
Welle 3 vom Bogen 23 abgestellt werden.
Die Wirkungsweise ist folgende: Dort, wo der Bogen durch Temperaturverhältnisse durch den
Farbdruck sich verändert hat, wird eine Treibrolle -— wie hier beispielsweise die Treibrolle 6 —
durch die Stellschraube 15, 17 auf den Bogen 28 gestellt. Die kaum sich merklich drehende Walze 2
nimmt mit der Rolle 6 an dieser Stelle1 den Bogen 28 mit, die ihn an der Berührungsstelle nach 23a
aufwölbt. Der Bogen 23 wird hier mehr von den Vor- oder Zylindervorgreifern gegriffen als an den
anderen Stellen. Dadurch wird hier der Passerfehler ausgeglichen, so daß der nächste Eindruck
den vorhergehenden passerrecht treffen muß.
Mit Hilfe der Stellmutter 19 kann der Angriffspunkt für 23ß noch beliebig während des Betriebes
axial verändert werden. Sind alle Bogen einwandfrei, so wird mit einem Handgriff am Handknopf
die Treibrolle 6, wie auch mit ihr jede weitere Rolle vom Bogen abgehoben.
Diese Maßnahme ist auch während des Betriebes anwendbar.
Die getroffene Anordnung gestattet die Beseitigung aller Passerdifferenzen ohne Mühe und ohne
besonderes fachliches Können.
Claims (3)
1. Vorrichtung auf dem Bogenzuführungstisch an Bogenanlegern und Druckmaschinen
zur Verhütung von Passerdifferenzen, gekennzeichnet durch ein oder mehrere Vorrichtungen
(2, 6),-die auf den durch äußere Einflüsse, wie Temperaturwechsel, Feuchtigkeit, Vielfarbendruck
u. dgl., verzogenen Bogen (23) auf den betroffenen Bogenstellen aufgesetzt werden und
den Bogen an der Berührungsstelle (23,,) gegen die Vordermarken so aufwölben, daß er von den
Vor-, Zylindergreifern od. dgl. mehr als an den anderen Stellen seiner Vorderkante angenommen
wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in unmittelbarer Nähe der Vordermarken
und unterhalb der Bogenbahn (23) angeordnete, mit kaum merkbarer Geschwindigkeit
umlaufende Treibwalze (2) mit einer Anzahl ihr zugeordneter dreh-, schwenk- und axial
verschiebbarer Treibrollen (6, 7, 8 und 9), von denen eine oder' mehrere durch Stelleinrichtungen
(15, 16, 17) auf die Walze (2), zur Beseitigung
der Passerdifferenzen auf dem Bogen, aufgesetzt, ihre Einsatzstelle axial durch eine
Stellmutter (19) beliebig und während des Betriebes der Maschine korrigiert, sowie die In-
und die Außerbetriebsetzung beliebig durch Drehung an einem Flandknopf (22) während
des Betriebes der Treibrollen (6, 7, 8 und 9) vorgenommen werden können.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet
dadurch, daß sie mit einem Handgriff vom Bogen abheb- bzw. aufsetzbar ist.
Angezogene Druckschriften:
'Deutsche Patentschriften Nr. 98371, 839644;
USA.-Patentschrift Nr. 2 461 376.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 509 659/98 2. 56
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