DEM0016949MA - - Google Patents

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DEM0016949MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 10. Januar 1953 Bekanntgemacht am: 1. September 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung an Fenstern mit eingearbeiteten Lüftungsflügeln, bei welchen der Hauptflügel verriegelt wird, sobald der Lüftungsflügel geöffnet ist. Vorrichtungen, die diesem Zweck dienen, sind bereits 'bekannt. Hierbei ist der Verschluß des Hauptflügels mit dem Verschluß des Lüftungsflügels kombiniert, es werden also beide Verschlüsse durch «ine Betätigungsvorrichtung in Wirksamkeit gesetzt. Eine derartige Einrichtung ist sehr kompliziert und daher empfindlich gegen Beschädiigungseinflüsse beim Offnen und Schließen der jeweiligen Flügielart. Beispielsweise kann beim Auftreten geringer Hemmungen die für das öffnen des Lüftungsflügels erforderliche Weiterbewegung des Verschlußorgans verhindert werden, so daß der Lüftungsflügel nicht mehr zu öffnen ist. Dies tritt besonders bei Fenstern auf, deren Werkstoff gegen atmosphärische Einflüsse empfindlich ist. Die Erfindung behandelt nun eine einfache Vorrichtung zur Verhinderung des öffnens des Hauptflügels bei der Offenstellung des Lüftungsflügels. Erfindungsgemäß wird am Lüftungsflügel eine Vorrichtung angebracht, welche die Verschluß stange (Basquillestange) des Hauptflügels bei geöffnetem Lüftungsflügel unmittelbar durch den Lüftungsflügel oder über ein Lenkgestänge in Verschluß-Stellung arretiert und erst bei geschlossenem Lüftungsflügel wieder freigibt. Die Betätigung des
509 546/169
M 16949 III /68 b
Lüftungsflügel* ist unabhängig von der Verschlußbetäligung des I lauptflügels. Es besteht aber eine Sicherheit dafür, daß der llauptflügel in jedem Fall uiiUt Verschluß stehen muß, wenn der Lüftungsflügel geöffnet werden soll. Ein Sperriegel zur Arretiierung des I lauplllügels in Verschlußstellung greift erst dann ein, wenn der Verschluß des Hauptflügels vollzogen ist.
In der Zeichnung stellt
Fig. 1 eine Ansicht des Oberteils eines Ilauptflügclrahmens mit eingebautem Lüftungsflügel und ein Ausfühningsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung dar;
Fig. 2 zeigt den Querschnitt bei entsicherter Verschlußstange und
Fig. 3 den Querschnitt bei gesicherter Verschlußstange.
Am I lauptflügelrahmen 1 ist die Verschlußstange 2 angeordnet, welche ül>er einen Querriegel 3 gleitet, der in einer Verbindungsstelle 4 am Lüftungsflügel 5 angelenkt ist.
Der Ouerriegel 3 ist in .einem Langloch 6 über eine Führuiigsschraubc 7 geführt, die im Ilauptflügelrahmen 1 gehaltert ist.
Die Verschlußstange 2 weist eine Aussparung S auf, in welche ein Vorsprung 9 des Querriegels 3 gleitet und damit die Verschlußstange 2 arretiert, wenn sich der Lüftungsflügel 5 öffnet.
In Fig. 1 ist ein Verschlußhebel )o dargestellt, der an einem I lallewinkel ι 1 gelagert ist. Weiter ist in Fig. 1 in strichpunktierter Anordnung die Offenslellungi2 des Lüftungsflügels 5 zu erkennen. Je nach Rollenanordnung des Lüftungsflügels am llauptilügel kann die Betätigung des Ouerriegels 3 auch über ein am Lüftungsflügel angeordnetes Gestänge erfolgen. In diesem Fall bedeutet die Bezeichnung 5 eine Lenkstange zur Betätigung des Ouerriegels 3.
Zur besseren Veranschaulichung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in den Fig. 4, 5 und 6 der Einbau an einem Fenster beispielsweise dargestellt.
Fig. 4. zeigt einen Querschnitt durch das Fenster mil Lüftungsflügel, wobei das Betätigungsgestänge für den Verschluß in voller Ansicht bei geöffnetem Lüftungsflügel dargestellt ist. Es werden auch ein Betätigungsgriff 13 mit einer Stange 14 zum Verschluß hebel werk gezeigt.
Fig. 5 zeigt die Seitenansicht des Verschlußgestänges bei geschlossenem Lüftungsflügel 5 und Fig. 6 die Vorderansicht des Fensters mit eingebautem Lüftungsflügel 5.
Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung behandelt nur ein Ausführuiigs'beispiel der Verriegelungseinrichtung zur Sicherung des Lüftungsflügels am Hauptflügel von Fenstern gemäß der Erfindung. Es sind auch andere Ausführungsformen ohne weiteres möglich, ohne daß von dem Erfindungsgedanken abgewichen wird.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Verriegelung von Hauptflügeln bei Fenstern mit eingearbeiteten Lüftungsflügeln. l>ei denen der Hauptflügel des Fensters beim öffnen des Lüftungsflügcls arretiert und erst beim Schließen des Lüftungsflügels die Verschlußstange zur Betätigung des Verschlusses am Hauptflügel freigegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß beim öffnen und Schließen des Lüftungsflügels (5) unmittelbar oder mittelbar über eine Lenkvorrichtung ein Querriegel (3) betätigt wird, der einerseits am Lüftungsflügel (5) angeleiikt ist und andererseits am Profil (1) des Hauptflügels und an der Verschlußstange (2) durch ein Langloch (6) so geführt wird, daß der Querriegel (3) beim öffnen des Lüftungsflügels (5) die Verschlußstange (2) am Hauptflügel verriegelt und erst nach Schließen des Lüftungsflügel« (5) wieder freigibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußstange (2) eine einseitige Aussparung (8) aufweist, in welche ein entsprechend gestalteter Vorsprung (9) am Querriegel (3) beim öffnen des Lüftungsflügels
(5) eingreift und die Verschlußstange (2) so verriegelt, daß eine Betätigung des Verschlusses des Hauptflügels nicht möglich ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für das Langloch go
(6) des Ouerriegels (3) am Profil (1) des Hauptflügels eine Fübrungsschraube (7) angeordnet ist, die gleichzeitig als Anschlag für» den Vorsprung (9) des Ouerrriegels (3) beim öffnen des Lüftungsflügels (5) dient.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 661 IT4.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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