DEM0003847MA - Verfahren zur Herstellung von Feuerschutzanstrichen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von FeuerschutzanstrichenInfo
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Description
H 5847
IVd/75c
Verfahren zur Herstellung Ton Feueraohut«anstrichen.
Ton den sahireichen Ieuerschutsaittelarten het sich nach der j et SEigen Kenntnla der Materie una v. ei fei hai t die Oruppe 4er
organischen Schauaschichtbildner in Tielen Fallen gut bewährt. {Tergle Metz: "Holeschute gegen Feuer, S.92, 2.Auflage 1942).
Ein grosser Hachteil aber haftet dieeen Peuerschutzmitteln insofern en, eis sie nur für innen verwendbar sind und keine
wasoer- und wetterfesten Aufstriche ergeben.
la wurde nun gefunden, dass eine Überdeckung ©it wetterfesten
Fl amis β ehu t «al 11 ein, wie den sorel&rtigen auf Oxychl ori dbasi 8, ihrerseits die Schauakohle isolierend schützen und dadurch
den Feuerschutz verstärken und die Entf 1 aasmngasieit ausserordentlich heraufsetzen.
Ähnliche Effekte werden erreicht durch Überziehen alt schwer brennbaren Lacken, die ihrerseits wieder untrennbare, chlorhaltige leichaacher enthalten können. Iiese Lackschutewirkung
kann noch wieder nach der feuerhemaenden Seite stark vergrössert werden durch Zugabe von Flaraais ciiutaaittelpulvern auf Oxyehlgrid- oder Silikatbeeis.
Der grosse technische Fortschritt dieses Ahw andlungsfähigen Terfahreae liegt in der den Tsrhältnlasen angepassten Kombination einzelner an eich bekannter FeuerschutBinittel. Es war
nicht zu erwarten, dass durch solche Kombinationen ein allen praktisch vorkommenden Ansprüchen gerecht werdender Anstrichschute erreicht Vierden könnte. Auf diese Art ist ee
möglich, ua nur ein kleines Teilgebiet herauszugreifen, die Holzinnenwände und Sitzbänke der Personenwagen trot* Abwaschbarkeit
weitgehend vor Feuereinwirkung zu schützen, die JJolzgUterwagen, die weitaus in der Überzahl βind, innen und ausβen fIaaasieher
zu asehen, denn auch innen süss dieser Anstrich wetterfest sein wegen der notwendigen Desinfielerungeη usw., den
Holzbelag der Brücken vor der Entflamaung durch Funkenflug zu bewahren und auch das »eist noch vorhandene Holagebälk der
Güterschuppen vor Entflaaaung und vor allen Dingen vor dea Abbrand durch X«taingugwirkung, die nicht nur auf Schiffen, sondern auch gerade in Güterechuppen schon zahlreiche grosse
Schäden verursacht hat, zu rexten.
Ein sehr grosser Torteil des vorliegenden Terfahrens 1st die seither nicht gekannte Möglichkeit, solchen Feuerschutz transparent auszuführen,·d.h.e.E. bei Schiffen und Innenräuaen
den vrertvollen Charakter der edlen Hölzer zu erhalten.
Ein weiterer Torteil 1st ferner der, dess bewährte Anstrichaufbßusysteae, z.H. heia Anstrich der Güterwagen nicht geändert zu «erden brauchen, sondern der Feuerechuteanstrich in
das noraele AnstrichBfBtea eingebaut wird. Auf diese Art wird auch der stets vorhandene Widerstreit der Architekten gegen
die Terunstaltung des künstlerischen Auscehens bei Innenausstattungen US»·.·. vollständig beseitigt.
Claims (6)
1. ) Yerfahren zur Herstellung von Peuerychutzanstrichen,
dadurch gekennzeichnet, dass zunächst ein bekannter, wässriger, schnuHischichtbildender Anstrich aus aufgeschlossener
Stärke, LoimkSrpern oder Ha^atoff- oder verwandten Haraen, der zweckmässig ?ait Netaraitteln versehen ist und
gegebenenfalls auch Peuerschutzsalze enthält, und dann nls Decke ein bekannter, was werf ei.» te r, vvi tterungsbe-Gtiindiger,
kaithärtender Lack aus Harnstoffharzen oder dergleichen aufgebracht wird.
2. ) Verfahren nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet,dass
vor dem wässerigen Grundanstrich eine Imprägnierung oder ein Anotrich mit bekannten Feuer α cha t βü al ζ en vorgenommen
wird.
3. ) Yerfahren nach Anspruch l), dadurch gekennzeichnet,dass
s ov/ο hl Grund- so.vie Deckanstrich oder nur einer von beiden mit Pigmenten versetzt wird.
4. ) Yerfaiiren nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, dass
der Peuerschutz noch durch Zusatz von Verbindungen auf Oxychlorld - oder Silikatbasis verstärkt wird.
5. ) Verfahren nach Anspruch l), dadurch ,gekennzeichnet,
dass statt des Deckanstriohes nach 1) ein wasser- und wetterfester Deckanstrich auf f laaua schütz en der wässriger
Oxychlorid- oder Silikatbasis aufgebracht wird, gegebenenfalls ait einer dünnen Lackzvvi seitens chi cht.
6. ) Veriabrenfnach Anspruch 1) bis 5), dadurch gekennzeichnet, dans, das Anstrichsystem gemäss Anspruch 1)-5)
in einen normalen Anstrichaufbau, auf öl-, L· ek -oder Kunstharzbaais eingebaut wird, wobei der Peuerschuts
erhalten bleibt.
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